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Noël sanglant

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A Oslo, quelques jours avant Noël, un célèbre comédien disparaît après avoir interprété le rôle de Joseph au théâtre. Puis c’est au tour d’une jeune nonne et d’un âne de se volatiliser... A chaque fois, on ne retrouve que leurs entrailles. L’inspecteur Lykke et son équipe sont aux abois : s’ils ne se trompent pas, la prochaine victime pourrait bien être un bébé qui naîtra le 25 décembre...

448 pages, Paperback

First published January 1, 2008

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About the author

Kjetil Try

7 books2 followers
Kjetil Try is a Norwegian author.

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Sebastian.
754 reviews67 followers
July 5, 2012
Während sich die meisten Einwohner Oslos vollends in die Weihnachtsvorbereitungen stürzen und noch letzte Besorgungen erledigen, hat die örtliche Polizei ein ganz anderes Problem. Seit mehreren Tagen wird der bekannte Theaterschauspieler Reidar Dahl vermisst, der kurz zuvor noch für seine Rolle im “Weihnachtsevangelium” gefeiert wurde. Der Druck auf das Ermittlungsteam unter der Leitung von Rolf Gordon Lykke wächst immer mehr und in den Medien wird mittlerweile die Kompetenz der Polizei infrage gestellt.

Erst als der Sohn des Vermissten endlich zur Verfügung steht und mit Lykkes Team noch einmal die Wohnung seines Vaters aufsucht, kommt Bewegung in den Fall. Während Mattis Dahl nämlich die Räume auf möglicherweise fehlende Gegenstände überprüft, machen die Polizisten eine grausige Entdeckung: In der Gefriertruhe befindet sich ein Beutel mit Organen, die auf den ersten Blick menschlichen Ursprungs zu sein scheinen. Wenig später wird der Verdacht bestätigt: Die Eingeweide gehören zu Reidar Dahl, dessen Leiche aber weiterhin nicht gefunden werden kann. Wer könnte ein Motiv für den Mord am Schauspieler gehabt haben? Ist ihm eine seiner zahlreichen Affären zum Verhängnis geworden, neidete ihm jemand seinen beruflichen Erfolg oder handelt es sich womöglich sogar um großangelegten Organhandel?

“Denn ihrer ist das Himmelreich” ist der erste Kriminalroman des norwegischen Autors Kjetil Try und damit auch zugleich der erste Auftritt von Kommissar Rolf Gordon Lykke. Abgesehen von dem bescheuerten Namen hat der gute Mann Mitte fünfzig aber eigentlich im Leben bisher Glück gehabt. Bei der Polizei wird Lykke aufgrund seiner Erfahrung und seiner Fähigkeiten geschätzt und respektiert, zudem ist er mit einer deutlich jüngeren, attraktiven Frau verheiratet, die ihm vor fünf Jahren sogar in seinem fortgeschrittenen Alter nochmal eine Tochter geschenkt hat. Damit stellt Lykke zunächst einmal eine willkommene Abwechslung zum klassischen skandinavischen Ermittler dar, wie er in den Krimis von Henning Mankell, Jo Nesbø und Co. so gerne verwendet wird. Der alte Hase ist eigentlich von Beginn an sympathisch und kommt mit seinem Auftreten zumindest so rüber, als hätte er Ahnung von seinem Beruf. Er arbeitet gründlich und gewissenhaft und geht lieber einem Hinweis zu viel nach, als möglicherweise eine vielversprechende Spur zu versäumen. Auch seine Kollegen erkennen ihn als Leitwolf an, sodass der Leser nicht nur einen angenehmen Protagonisten, sondern zudem ein weitestgehend harmonisches Ermittlerteam präsentiert bekommt. Insbesondere mit seiner ausländischen Kollegin Parisa Sadegh kommt Lykke sehr gut aus und er hält große Stücke auf sie. Die einzigen Probleme sind da eigentlich hausgemachter Natur: So kommt es immer wieder zu kleineren Reibereien mit dem ehrgeizigen Ted Eriksen, der die Osloer Polizei gerne mal mit dem FBI verwechselt. Auch im privaten Bereich macht sich Lykke das Leben unnötig selbst schwer. Es plagen ihn nämlich des öfteren Zweifel, ob seine Frau nicht doch lieber einen jüngeren Partner hätte. Das allerdings wirkt an manchen Stellen ziemlich übertrieben und albern und nervt auf die Dauer ein wenig, zumal ihm seine Ehefrau nicht wirklich Anlass zur Sorge gibt. Anstatt seine Ängste aber mit Alkohol zu betäuben, geht Lykke lieber in seinen Keller und puzzelt – fast schon langweilig, aber irgendwie sympathisch…

Auch storymäßig kann “Denn ihrer ist das Himmelreich” überzeugen. Zwar ist die Geschichte um einen Serienmörder, der die Organe seiner Opfer in der norwegischen Hauptstadt verteilt, nicht sonderlich spektakulär und rasant, doch der Plot ist solide konstruiert und flüssig geschrieben, sodass man sich ziemlich leicht in der Handlung fallenlassen kann. Dabei geht es hin und wieder auch mal eine Spur deftiger zur Sache, wie gleich das erste Kapitel klar macht. Auf den ersten Seiten beschreibt Kjetil Try nämlich, wie ein Mann einem Obdachlosen mitten auf der Straße das Bein amputiert – mit einem solchen Auftakt hatte ich bei diesem Buch ehrlich gesagt nicht gerechnet. Insgesamt hält sich der Gewaltpegel aber auf einem erträglichen Level, sodass man sich auch als eher zarteres Gemüt nicht direkt abgestoßen fühlen muss. Manchmal ist die Geschichte an sich jedoch ein wenig sprunghaft und es scheint fast so, als würden Passagen fehlen. So ist mir zum Beispiel immer noch nicht klar, wie die Ermittler so schnell die Identität des zweiten Opfers herausgefunden haben. Dafür kann der Autor aber vor allem mit dem Schluss punkten, der ein wenig ungewöhnlich und schon fast skurril daherkommt. Positiv ist auch, dass bis zum Ende über die Motivation des Täters gerätselt werden darf: Religiöser Spinner, Mörder aus Eifersucht oder skrupelloser Organhänder – Kjetil Try hält sich lange alle Optionen offen.

Schlussfazit:
Für mich war “Denn ihrer ist das Himmelsreich” einer dieser unverhofften Zufallstreffer: Ich habe das Buch vor einer Weile auf dem Wühltisch der Buchhandlung meines Vertrauens gefunden und dank “Mängelexemplar”-Stempel für wenig Geld größtenteils auf gut Glück erworben – und dann erstmal auf meinem SUB abgelegt und vergessen. Dann war das Buch aber einfach mal an der Reihe – und hat mich wirklich positiv überrascht. Natürlich ist Kjetil Trys Krimi-Debüt nicht besonders spektakulär oder tiefgründig, doch handwerklich kann man dem Autor kaum etwas vorwerfen. Die Geschichte ist spannend, gut geschrieben und bietet sympathische Charaktere, die sich gerade durch ihre fehlenden Probleme wohltuend von den vielen kaputten Existenzen im Krimi-Genre abheben. Die privaten Sorgen von Rolf Lykke sind teilweise so harmlos, dass es fast schon lächerlich ist, aber genau das macht den Kommissar eben so natürlich und menschlich. Ein Ermittlerteam mit lauter Durchschnittsbürgern – herrlich normal und durch die Einfachheit irgendwie erfrischend.

Dadurch wird “Denn ihrer ist das Himmelreich” zu einem guten Roman für Einsteiger in den Bereich der skandinavischen Kriminalromane, da dieses Buch bei weitem nicht so düster und trostlos wirkt wie seine Genre-Kollegen. Doch auch erfahrene Leser werden mit Kjetil Trys Krimi sicherlich ihren Spaß haben, wenn sie ihre Erwartungen nicht allzu hoch schrauben und ausgefeilte Charaktere oder eine komplizierte Story erwarten. Ich habe das Buch jedenfalls ziemlich zügig durchgelesen und werde mir sicherlich auch den zweiten Band mit Rolf Gordon Lykke (“Und ewig währt die Hölle”) besorgen. Es muss nicht immer große Literatur sein, um zu unterhalten, und für ein paar kurzweilige spannende Stunden ist “Denn ihrer ist das Himmelreich” allemal eine gute Wahl.
Profile Image for Noella.
1,254 reviews76 followers
May 10, 2019
Een zwerver wordt verdoofd en zijn been wordt afgehakt. En zijn hond is verdwenen. Een jaar later wordt een acteur vermist die in een kerstspel de rol van Jozef speelde, en zijn organen worden teruggevonden in zijn vrieskist. Een paar dagen later wordt een non vermist en haar organen worden in een plastiek zak gevonden door de honden van een paar daklozen. De politie vreest met een seriemoordenaar te maken te hebben. Dan staat er een bericht in de krant dat er op een kinderboerderij een ezel gestolen is. En jawel, een tijdje later worden zijn organen teruggevonden in de vriezer van een leegstaand huis dat te koop staat. Eerst dacht de politie dat het om orgaanhandel zou kunnen gaan, maar dan krijgt de hoofdinspecteur het idee dat het wel eens iets met religie te maken zou kunnen hebben, met name met de kerstgebeurtenis. En dan zou het volgende slachtoffer waarschijnlijk een baby zijn, een kerstkindje, zoals Jezus. Het wordt een race tegen de tijd om de zaak op te lossen en er voor te zorgen dat er geen baby'tje in handen valt van deze ziekelijke geest.

Spannend boek. Ik had al wel heel vlug door dat de moorden iets met kerstmis te maken hadden, misschien wel zo'n 70 bladzijden voor de auteur dit vermeldde, maar tot op het einde bleef ik in het duister tasten over wie de dader zou zijn en wat hij met de lijken deed. Verrassend einde wel.
Profile Image for Knit Spirit.
751 reviews20 followers
December 21, 2022
Oslo, à quelques jours de Noël, l'inspecteur Lykke et son équipe sont sur le pont car un célèbre comédien a disparu.
Un polar de Noël avec une bonne dose de suspens et des personnages attachants. Ce n'est pas forcément le meilleur livre policier que j'ai lu mais j'ai passé un bon moment et je serai curieuse de découvrir la suite de cette saga.
En bref : un polar de saison !
Profile Image for Mégane Therrien.
225 reviews20 followers
December 26, 2023
Alors que le réveillon approche, un comédien et une nonne disparaissent, ne laissant que leurs entrailles derrière eux. L’enquêteur Lykke sait alors qu’il doit rapidement retrouver le coupable avant qu’un enfant ne subisse le même sort.
Un super roman policier!
Profile Image for Grada (BoekenTrol).
2,299 reviews3 followers
August 25, 2011
I liked this book a lot. It was the first book I read by this Norwegian writer and it made a very good impression.
An older police officer is the central figure, he needs to solve a strange murder case, then another. Only the intestants of the victims are found and the police are completely in the dark why, who, how. The author chooses to reveil the reasons bit by bit, the reader knows no more than the police do. I like that kind of writing, since I love to solve mysteries, preferably without the author's help in the beginning.

Hope to find more books by this writer, I'd love to read more :-)
Profile Image for Touloulou.
380 reviews23 followers
February 2, 2013
Un livre qui ne révolutionne pas le polar norvégien certes, mais tout de même très sympa. C'est surtout du aux personnages qui sont vrais et touchants. La thématique de l'enquête est également intéressante.
Bref, pas le livre indispensable si on veut commencer à lire du polar, mais il devrait ravir les amateurs !
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