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Meeresschatten

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Es beginnt mit einem Umzug und endet in einem neuen Leben: Als ihre Familie beschließt, nach England auszuwandern, ist Jo glücklich. Denn in dem Küstenstädtchen Silver Glen hat sie nicht nur einen Großteil ihrer Kindheit verbracht, hier ist sie dem Meer, das sie so sehr liebt, auch deutlich näher als in ihrer alten Heimat Hamburg. Eines Abends entdeckt die 17-Jährige einen Jungen, der in schwindelerregender Höhe auf den Felsen am Strand herumklettert. Sie nennt ihn bald »das Phantom«, taucht er fortan doch immer wieder in ihrer Nähe auf. Als der Fremde ihr schließlich auflauert und sie eindringlich davor warnt, den Klippen nahe zu kommen, ist Jo verwirrt. Was will der Junge mit den eisblauen Augen nur von ihr? Hat er etwas mit den Einbrüchen in ihr Zimmer zu tun? Sind es womöglich seine Schritte, die sie im Dunkeln hinter sich hört? Erst als Jo im Meer zu ertrinken droht und er ihr das Leben rettet, kennt sie die Antworten. Und ihr wird klar: Stille Wasser sind tief die vor Silver Glen ganz besonders.

415 pages, Hardcover

First published November 1, 2012

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Leonie Jockusch

5 books1 follower

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5 stars
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2 stars
9 (15%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for Lisa.
15 reviews13 followers
July 30, 2014
Darum gehts:
Es beginnt mit einem Umzug und endet in einem neuen Leben: Als ihre Familie beschließt, nach England auszuwandern, ist Jo glücklich. Denn in dem Küstenstädtchen Silver Glen hat sie nicht nur einen Großteil ihrer Kindheit verbracht, hier ist sie dem Meer, das sie so sehr liebt, auch deutlich näher als in ihrer alten Heimat Hamburg. Eines Abends entdeckt die 17-Jährige einen Jungen, der in schwindelerregender Höhe auf den Felsen am Strand herum klettert. Sie nennt ihn bald »das Phantom«, taucht er fortan doch immer wieder in ihrer Nähe auf. Als der Fremde ihr schließlich auflauert und sie eindringlich davor warnt, den Klippen nahe zu kommen, ist Jo verwirrt. Was will der Junge mit den eisblauen Augen nur von ihr? Hat er etwas mit den Einbrüchen in ihr Zimmer zu tun? Sind es womöglich seine Schritte, die sie im Dunkeln hinter sich hört? Erst als Jo im Meer zu ertrinken droht und er ihr das Leben rettet, kennt sie die Antworten. Und ihr wird klar: Stille Wasser sind tief – die vor Silver Glen ganz besonders.

Das Cover:
Auf dem Cover sieht man Jo die am Strand steht und zum Horizont hinaus schaut. Ich weiß nicht wie man das nennt aber das Cover fühlt sich wundervoll samt an und die Schnörkel Rechtsoben und Linksunten schimmern wenn man das Buch im Licht leicht neigt. Die Schnörkelschrift des Titels passt perfekt zum Ganzen. Allgemein habe ich noch nie so eine schöne Aufmachung eines Buches gesehen. Alle Kapitelüberschriften haben einen anderen Hintergrund, sei es ein Boot gestrandet am Strand oder ein Fischschwarm im Meer.

Meine Meinung:
Seitdem ihr Vater ein Jobangebot in London bekommen hat, lebt Jo in dem kleinen Küstenort Silver Glen. Sie liebt es mit ihren Freundinnen Kate und Ellen am Strand rum zusitzen und zu quatschen. Bei einem Badeausflug entdeckt Jo eines Tages einen jungen Mann an einem Felsen klettern. Ihren Freundinnen haben ihn jedoch nicht gesehen und Jo kommen Zweifel. Doch dann taucht ihr „Phantom“ immer wieder in ihrer Nähe auf. Sie wird neugierig und findet bald heraus, dass es sich bei ihrem „Phantom“ um den wirklich gutaussehenden Fergan handelt, der jedoch sehr viele Geheimnisse zu haben scheint. Angetrieben von ihrer Neugier versucht Jo mehr über ihn herauszufinden und löst bald eins seiner größten Geheimnisse. Aber was soll das Ganze mit ihr zu tun haben? Warum wird sie auf einmal verfolgt und wieso bricht jemand bei ihr ein?

Das Buch ist aus der Sicht der 17-jährigen Johanna (Jo) geschrieben. Schon auf den ersten Seiten wird alles so detailliert dargestellt, dass ich nicht mehr viel Vorstellungskraft brauchte um mir den kleinen Küstenort Silver Glen vorzustellen. Zudem ist am Anfang des Buches eine kleine Karte von dem kleinen Ort eingezeichnet. Allgemein empfand ich die ersten Seiten als eine kleine Vorstellungsrunde, in der Jo etwas über sich, ihre Freunde und ihre Familie(n) erzählt. So kam man schnell in die Geschichte rein und war voll und ganz in der Welt von Jo. Deshalb zog es sich am Anfang jedoch nicht in die Länge. Relativ schnell sieht Jo während sie wieder zurück an Strand schwimmt an einem Felsen Fergan bzw. ihr „Phantom“ klettern. Mit der Verarbeitung des Geschehens wird sie jedoch vorerst allein gelassen, denn keiner ihrer Freunde hat ihn gesehen, genauso wenig können sie die Tür in der Felswand sehen, von der Jo spricht. Fergan erscheint einem zunächst sehr mysteriös und gefährlich und man ahnt gleich, dass etwas an ihm anders ist. Mit Jo zusammen will man als Leser von der Neugier angetrieben immer mehr über ihn herausfinden. Es ist sehr schön zu verfolgen wie sich die Beziehung der beiden immer weiter aufbaut und es gibt sehr schöne Momente zwischen den beiden. Zum mysteriösen Teil der Story kann ich nur eins sagen: man weiß nie was als nächstes kommt! Sobald ein Geheimnis gelüftet wurde, kam auch schon das nächste. Zwar konnte man sich manches zusammenreimen, nachdem immer mehr Leute sich komisch verhielten, aber das große Ganze wurde von Seite zu Seite immer weiter ausgebaut. Zwischendrin dachte ich wirklich: Das ist doch offensichtlich, dass der böse ist! …Tja da hatte ich mich wohl getäuscht…So erging es mir an einigen Stellen, sodass es nie langweilig wurde. Das Einzige was mich manchmal gestört hat, war, dass Jo manchmal wirklich an den unpassensten Stellen nichts anderes im Kopf hatte als Fergan zu küssen. Irgendwann konnte ich nur noch die Augen verdrehen als ich wieder einen Satz wie: „Ich will ihn küssen.“ las. An manchen Stellen hat es wirklich gepasst, aber bei den meisten nicht. Was ich schade fand, war, dass das Buch so ein abruptes Ende hat. Der Epilog hat zwar noch einiges geklärt, aber trotzdem bleibt einiges offen. Dennoch bin ich froh, dass die Geschichte von Jo und Fergan nicht ins Unerträgliche gezogen wurde, so wie es heutzutage gern mal gemacht wird.

Bewertung:
„Meeresschatten“ ist ein wirklich schöner Einzelband, der meiner Meinung nach mehr Aufsehen verdient hat. Leonie Jockusch ist eine sehr talentierte Autorin mit einem sehr schönen Schreibstil. Alle Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet. Viele Situationen werden durch die witzigen Sprüche der Protagonisten aufgelockert und man gerät oft ins Schmunzeln. Auch die Liebesgeschichte kommt neben dem Fantasy Teil nicht zu kurz. Insgesamt ein wirklich toller Romantasy – Roman, der eine Abwechslung zu den ganzen Vampiren und Werwölfen bildet. Für die zusätzlich noch umwerfende Aufmachung gibt es noch ein Pluspunkt. Ich vergebe 5 von 5 Sternen für dieses wirklich empfehlenswerte Buch!
Profile Image for Gabriele.
136 reviews
April 30, 2020
Die erste Hälfte hatte mir noch gefallen, ab da war es dann gar nicht mehr meins.
Einige Dinge haben sich wie zurechtgeboben angefühlt, außerdem war ab der Hälfte so viel Kitsch, dass ich ständig mit den Augen gerollt habe.
Insgesamt eine nette Geschichte, aber nochmal werd ichs wohl nicht lesen.
Profile Image for Kaffeerabe.
16 reviews1 follower
January 10, 2021
Optisch richtig super. Etwa ab der Hälfte hat es mich gehabt. Einen Stern Abzug für das fehlende Etwas. Irgendwie war es nicht ganz rund. Zwischendurch haben mir Beschreibungen der Situationen gefehlt.
Profile Image for Estefj-Paris .
39 reviews
June 28, 2023
Sehr cooles und Spannendes Buch. Ich empfehle es jeden der gerne Bücher mit Fantasie und Liebe lesen. Ich hätte Mir einen 2. Teil gewünscht aber es ist wirklich ein gutes Buch
859 reviews7 followers
December 17, 2012
Es beginnt mit einem Umzug und endet in einem neuen Leben: Als ihre Familie beschließt, nach England auszuwandern, ist Jo glücklich. Denn in dem Küstenstädtchen Silver Glen hat sie nicht nur einen Großteil ihrer Kindheit verbracht, hier ist sie dem Meer, das sie so sehr liebt, auch deutlich näher als in ihrer alten Heimat Hamburg. Eines Abends entdeckt die 17-Jährige einen Jungen, der in schwindelerregender Höhe auf den Felsen am Strand herumklettert. Sie nennt ihn bald »das Phantom«, taucht er fortan doch immer wieder in ihrer Nähe auf. Als der Fremde ihr schließlich auflauert und sie eindringlich davor warnt, den Klippen nahe zu kommen, ist Jo verwirrt. Was will der Junge mit den eisblauen Augen nur von ihr? Hat er etwas mit den Einbrüchen in ihr Zimmer zu tun? Sind es womöglich seine Schritte, die sie im Dunkeln hinter sich hört? Erst als Jo im Meer zu ertrinken droht und er ihr das Leben rettet, kennt sie die Antworten. Und ihr wird klar: Stille Wasser sind tief die vor Silver Glen ganz besonders.

"Meeresschatten", ein Fantasyroman der deutschen Autorin Leonie Jockusch, greift ein neues Thema dieses Genres auf und überzeugt mit neuen und frischen Ideen.
Anstatt der oftmalig angetroffenen Vampire, Werwölfe, Gestaltwandler, etc,.. trifft man in "Meeresschatten" auf unterschiedlichste Wesen der verschiedenen Elemente. Dadurch entsteht eine eigene Mythologie und Geschichte, die von der Autorin mit verschiedenen alltäglichen Problemen unterfüttert wurde und so ein facettenreiches Abenteuer bietet.
Die Atmosphäre ist stets sehr geheimnisvoll und auch mystisch gehalten, wodurch diese ein sehr angenehmes Gefühl beim Leser hervorruft, das ebenso speziell wie einzigartig gestaltet worden ist.
Auch die Handlung wurde stets ausgeklügelt und sehr durchdacht konstruiert, mit viel Liebe zum Detail und kleineren liebevoll ausgestalteten Passagen entsteht eine atmosphärische Dichte, die den Leser in dieses Abenteuer eintauchen lässt.
Stets bleibt "Meeresschatten" geheimnisvoll und auch spannend, bis zum Ende wartet man gebannt auf die Lösung eines bestimmten Handlungsfadens, der mit den restlichen am Schluss zufriedenstellend zusammengeführt wird.
Leonie Jockusch hat mit ihrem Debüt eine facettenreiche Handlung geschaffen, die unterschiedlichste Aspekte miteinander stimmungsvoll und mit viel Gefühl kombiniert, auf der einen Seite steht das Abenteuer um die unterschiedlichen Wesenheiten, auf der anderen Seite die alltäglichen Probleme eines Teenagers.
Ein bisschen Romantik darf auch hier nicht fehlen, wobei dieses Element zwar eine übergeordnete Rolle einnimmt, den Rest der Handlung aber niemals verdrängt.

Die Charaktere wurden mit sehr viel Feingefühl skizziert. Sie besitzen unterschiedlichste Facetten und wirken dadurch stets greifbar und authentisch. Allen voran die Hauptprotagonisten, die ein dreidimensionales Abbild ihrer Selbst auf die Handlung werfen und diese verfeinern und bereichern.
Die Nebenprotagonisten erhalten das gewisse Maß an Undurchschaubarkeit, das für die Handlung von Nöten ist, um das Geheimnisvolle und Mysteriöse stärker hervorzuheben.
All diese passen hervorragend in die Welt von "Meeresschatten" und schaffen eine schöne Atmosphäre.

Sprachlich bedient sich die Autorin einer Mischung aus Umgangssprache und eines gewählten Erzählstils. Dadurch verdichtet sich die Handlung in den jeweiligen Szenen und bekommt mehr Authentizität. Auch erzählt Leonie Jockusch sehr bildhaft und gefühlvoll, wodurch der Leser das richtige Gefühl für die Handlung bekommt und sich von dem flüssigen Erzählstil hinfort tragen lassen kann.

Ebenfalls positiv erwähnt sei hier die Aufmachung, denn nicht nur das Cover ist wirklich schön gestaltet worden, (man beachtet die feinen Schnörkel und Elemente, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zu sehen sind) sondern auch die Kapitelanfänge weisen stets eine tolle schwarz-weiß Fotografie auf.
Profile Image for katia.
513 reviews27 followers
February 10, 2013
Johanna, Jo, liebt das Meer. Daher ist sie auch nicht allzu traurig, als sie mit ihren Eltern nach England auswandern muss. Mit dem Küstenstädtchen Silver Glen verbindet sie so vieles mehr, als nur Kindheitserinnerungen.

Doch alles ändert sich, als Jo zum ersten Mal das Phantom erblickt. Ihr Phantom, welches anscheinend nur für sie sichtbar ist. Jo setzt alles daran bis sie das Phantom aufgespürt hat.
Der unglaublich gutaussehende Fergan, der mehr als mysteriös ist und voller Geheimnisse steckt. Und auch Jo und ihr Zwillingsbruder scheinen mit zu den Geheimnisse zu gehören. Doch dann wird bei Jo eingebrochen. Steckt vielleicht Fergan dahinter? Kann sie ihm wirklich trauen? Und welches Geheimnis steckt hinter Silver Glen?

Vorneweg möchte ich gerne die Gestaltung des Buches erwähnen. Selten habe ich so eine unglaublich schöne und liebevolle Aufmachung in den Händen gehalten.

"Meeresschatten" konnte mich trotz einigen Punkte, die für mich nicht ganz so stimmig waren, gut unterhalten.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zu Anfang und auch zwischenzeitlich einige Probleme mit Jo hatte. Irgendwie steckte bei uns Beiden der Wurm drin. Ich empfand sie als ein wenig sprunghaft und launisch. Konnte daher stellenweise ihre Handlungsweise nicht wirklich nachvollziehen. Was wiederum meinen Lesegenuss ein wenig schmälerte. Jedoch hat Fergan größtenteils alles wieder ausgeglichen. Er war für mich die ausgleichende Balance, ohne ihn, bin ich mir nicht sicher, ob mir das Buch so in dieser Form gefallen hätte.

Die Geschichte an sich war eine ausgesprochen unterhaltsame. Der Spannungsbogen war stets vorhanden, sodass man gar nicht aufhören konnte zu lesen. Insbesondere zu Anfang des Buches war alles sehr mysteriös und geheimnisvoll. Als Leser hat man gar keine andere Wahl als weiter zu lesen.

Dazu noch der Schreibstil der Autorin, der nicht nur Silver Glen deutlich vor meinen Augen entstehen lassen hat, sondern auch sehr flüssig zu lesen ist. All dies hat deutlich zum Lesevergnügen beigetragen.

Es gibt jedoch einen kleinen Punkt, der mir persönlich nicht so ganz zu gesagt hat. Leider war mir die Auflösung der Geschichte nicht so ganz gelungen. Das Ende hat für mich einiges an Zauber verloren, was die Autorin im Verlauf der Geschichte aufgebaut hat.
Auch hatte ich das Gefühl, dass die Wasserwesen eher eine kleine Nebenrolle gespielt haben um die Geschichte ein wenig aufzupeppen, obwohl sie Hauptbestandteil der Geschichte waren.
Aber auch wenn nicht alles so ganz stimmig war, hatte ich dennoch einige schöne und interessante Lesestunden.

Der Schluss ist ein wahrer Showdown, der auch noch einige Spekulationen für Folgebände lässt. Jedoch kann er auch als Abschluss angesehen werden, der seiner eigenen Fantasie noch Raum lässt. Lassen wir uns von der Autorin überraschen.

Fazit:

"Meeresschatten" hat mir einige spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert, auch wenn einiges für mich persönlich nicht ganz stimmig war. Dennoch ist ein Blick in die Welt von Silver Glen allemal wert.

Von mir 3,5 Herzchen, die ich mit ruhigen Gewissens auf 4 Herzchen aufrunde.
4 reviews
February 15, 2013
Als Johannas Vater ein Job-Angebot in London erhält und die Familie für ein Jahr nach England zieht, ist Jo glücklich. Schon seit vielen Jahren verbringt die 17-jährige mit ihren Eltern und ihrem Zwillingsbruder Tom die Ferien in Silver Glen, das nur eine Autostunde von London entfernt an der Küste liegt. Jo liebt das Meer und als sie eines Tages mit ihren Freundinnen am Strand ist, entdeckt sie einen Jungen der in schwindelerregender Höhe auf einem Felsen herumklettert. Auch in den nächsten Tagen sieht sie den Jungen immer kurz wieder, ohne dass er sein Gesicht zeigt. Wer ist er? Als Jo es herausfinden will und sich zu dem Felsen begibt bei dem sie ihn schon öfter gesehen hat, lauert ihr der Fremde auf und warnt sie davor, den Klippen zu nahe zu kommen. Jo ist verwirrt und fragt sich, ob dieser Junge etwas damit zu tun hat, dass sie sich verfolgt fühlt und wer ist in ihr Zimmer eingebrochen? Johanna will Antworten und als sie bei dem Versuch die Klippen zu umschwimmen, von der Strömung in die Tiefe gerissen wird und zu ertrinken droht, rettet der fremde Junge ihr das Leben und Jo wird klar, dass es Geheimnisse gibt mit denen sie nie gerechnet hätte...

Johanna, die von allen nur Jo genannt wird und mit ihrer Familie von Hamburg nach England zieht, wurde mir einfach nicht so wirklich sympathisch. Meistens wirkte sie auf mich extrem zickig, stur und selbstsüchtig - wie ein Teenager mitten in der Pubertät. Ab und zu blitzte aber auch eine liebevolle Jo durch, nur leider viel zu selten. Vor allem in ihren Dialogen mit Fergan benahm sie sich meist wie ein kleines launisches Mädchen, während ihre geschilderten Gedanken teilweise viel reifer, manchmal sogar sehr berechnend wirkten und das Gefühl bei mir hinterließ, als hätte ich es mit zwei ganz unterschiedlichen Charakteren zu tun die einfach nicht zusammenpassen wollten. Diesen Eindruck hatte ich aber nicht von Beginn an, er entwickelte sich erst im Laufe der Erzählung.
Fergan war mir da viel sympathischer obwohl man nicht wirklich viel über seine Gedanken- und Gefühlswelt erfährt.

Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen aber leider gelingt es der Autorin nicht, Atmosphäre und Tiefe in der Geschichte zu erzeugen, alles wirkt etwas oberflächlich und ohne bleibenden Eindruck.
Das Verhalten von Johannas Gastfamilie in Silver Glen ist auch teilweise nicht nachzuvollziehen, immerhin ist Jo minderjährig und ihre Schutzbefohlene...

Die Idee der Geschichte fand ich durchaus gelungen. Die Wesen, mit denen man es in „Meeresschatten“ zu tun bekommt, waren neu für mich und interessant, nur die Umsetzung hat mich persönlich leider etwas enttäuscht. Dennoch denke ich, dass es ein gutes Jugendbuch ist, mit Geheimnissen und einer netten Lovestory.

Erwähnenswert ist die Gestaltung des Buches. Der Einband ist fest und wertig, mit wunderschönen Schnörkeln und silber schimmernder Schrift. Am Anfang befindet sich eine hübsche Illustration von Silver Glen und zwischen den Kapiteln sind sehr schöne Meer-Fotos eingearbeitet.
Profile Image for Ina Vainohullu .
887 reviews18 followers
May 30, 2013
ilver Glen, ein beschaulicher kleiner Ort an der englischen Küste, den Jo mit vielen wunderschönen Kindheitserinnerungen verbindet, wird ihre neue Heimat. Während es ihre Familie ins aufregende London zieht, bleibt Jo am Meer ,das eine beinahe magische Wirkung auf sie hat.
Als Jo den Nachmittag mit ihren Freundinnen am Strand verbringt, entdeckt sie eine Gestalt die an der steilen unzugänglichen Felswand entlang klettert. Beim zweiten Blick jedoch ist die Gestalt verschwunden und Jo macht sich Sorgen, das sie vielleicht abgestürzt sein könnte. Doch ihre Freundinnen versuchen sie zu beruhigen, denn außer Jo hat niemand etwas Merkwürdiges gesehen. Als der Unbekannte einige Tage später erneut ihren Weg kreuzt, sich jedoch nicht wirklich zu erkennen gibt, macht sie sich auf die Suche nach ihrem "Phantom". Als er ihr eines Tages in einem dunklen Gang auflauert und sie eindringlich davor warnt, sich von den Klippen fernzuhalten, schürt das ihre Neugier nur noch weiter an, denn zeitgleich passieren immer wieder verwirrende mysteriöse Dinge auf die sich Jo einfach keinen Reim machen kann. Ist ihr Phantom der Einbrecher, der ihre Sachen durchwühlt hat ? Woher kommt der junge Mann mit den wunderschönen türkisfarbenen Augen und was will er von ihr ? Und was hat das Meer mit alldem zu tun ?

Auf den ersten Blick wirkt das Cover sehr schlicht. Doch sobald man das Buch in die Hand nimmt, merkt man wie anders es ist. Die Oberfläche ist, denke ich, gummiert, und fühlt sich dadurch an, als wäre sie mit einem samt-artigen Stoff überzogen. An den Kanten schimmern fein geschwungene Ornamente und der glänzende Buchtitel setzt sich farblich vom Rest des Covers gut ab. Doch damit nicht genug. Jedes Kapitel beginnt mit einer individuellen Schwarz-Weiß-Fotografie die das Meer bzw. den Strand zeigt. Die Gestaltung ist wirklich großartig. Rein optisch ist es das schönste Buch das ich seit langem gesehen habe.

Die Idee mit den Meereswesen ist zwar durchaus gut, aber die Umsetzung hat mich nicht umgehauen.
Es gibt für meinen Geschmack viel zu viele Charaktere die im Verlauf der Geschichte zunehmend verblassen und irgendwann als grauer Nebel am Rande herumdümpeln, was ich sehr schade fand, denn einige von ihnen wären durchaus interessante Persönlichkeiten gewesen, über die man gerne noch mehr erfahren hätte.
Auch gibt es viele Verwirrungen und Ereignisse die für mich nicht zureichend aufgeklärt/erklärt wurden.
Spannende Momente waren eher dünn gesät und der Zauber, den eine Fantasygeschichte wenigstens im Ansatz mit sich bringen sollte, hat mir hier leider gefehlt. Sehr schade :(

Ich fand das Buch keineswegs schlecht, es war nur schlichtweg einfach nicht das was ich erwartet hatte.

Fazit:

Wer auf eine solide erzählte Jugend-Liebesgeschichte hofft, der ist mit diesem Buch sicherlich gut bedient und kommt auf seine Kosten, mich konnte das Buch leider nicht wirklich mitreißen.
Profile Image for Sophie.
201 reviews12 followers
August 27, 2013
Äußeres Erscheinungsbild
Das Cover finde ich toll. Zu sehen ist Jo, die am Meer steht.
Zusammen mit dem Titel bekommt das äußere Erscheinungsbild etwas Geheimnisvolles und leicht Düsteres. "Meeresschatten" hat auch Bedeutung für das Buch, die dann im Laufe deutlich wird.
Wunderschön ist auch die Aufmachung im Buch. Wunderschöne Kapitelanfänge, eine tolle Inhaltsangabe und eine atemberaubende Karte.


Eigene Meinung:
Der Klappentext klang von Anfang an sehr verlockend. Die Idee, dass eine Deutsche nach England zieht und einen Jungen trifft, der mit dem Meer verbunden ist fand ich von Anfang an sehr interessant. Meerwesen können eine klasse Grundlage für ein gutes Buch legen und das hier nicht auf dem Klappentext erwähnt wird um welche Sorte Meeresmythos es sich genau handelt hat den Spannungsfaktor von Anfang an sehr hoch gehalten und die Neugier auf das Buch blieb erhalten.

Die Handlung war auch sehr gut konzipiert und der rote Faden war sehr gut verfolgbar. Mit der Zeit kommen aber so viele Geheimnisse ans Licht und so viele kleine Nebendinge werden eingeflochten, (die auch alle sehr spannend waren) dass es mir zu viel wurde: zu viele vorhersehbare (und auch unvorhersehbare) Wendungen, zu viele Nebenstränge. Ich habe mich gefragt, ob die Autorin denn eine Quote zu erfüllen hatte.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und die Autorin hat es geschafft Spannung zu erzeugen und diese beinahe konstant auf einen Level zu halten.

Jo als weibliche Hauptperson hat mir sehr gut gefallen. Sie ist neugierig, wissbegierig und abenteuerlustig. Sie geht über ihre Grenzen, zeigt aber dennoch das richtige Maß an Vorsicht, Angst und Verletzlichkeit.
Fergan bleibt lange Zeit sehr mysteriös, was es mir schwer gemacht ihm mein Vertrauen zu schenken. Mit der Zeit wuchs er mir etwas mehr ans Herz, auch wenn er mir nach wie vor (und das viel zu lange) zu viele Geheimnisse hatte und sich einfach nicht in seine Karten schauen ließ.
Nebencharaktere blieben mir zu blass. Es wurden einfach zu viele Personen und Namen und Gesichter habe ich schon vergessen.

Ich an Jos Stelle hätte Probleme mit den Heimlichkeiten von Fergan gehabt und dennoch schien die Beziehung zwischen den Beiden von Anfang an natürlich und sie schienen zusammenzugehören.

Das Ende war vorhersehbar und dennoch fand ich die Umsetzung gelungen. (Es war mir halt von Anfang klar, dass eine gewisse Person der Gegenspieler ist.)


Fazit:
Ein gutes Buch über die Meerwesen, die noch mehr als das in Petto hatte. Ein vorhersehbares Ende und zu zu viele Geheimnisse und Verflechtungen haben das Lesevergnügen rund um die neugierige Jo jedoch ein bisschen geschmählert.
Profile Image for Peggy.
276 reviews8 followers
April 4, 2013
Ich würde 3,5 Sterne vergeben. Buch an sich war nicht schlecht, aber das Ende hat mir nicht gefallen, es ging dann so schnell und ereignislos. Anfang war dagegen toll und die Charaktere auch!
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