Weit entfernt von ihrer Heimat, in Schweden, überfallen Gangster einen Geldtransporter und rauben Säcke voller Bargeld. Allerdings müssen sie die Beute wenig später buchstäblich in den Wind schreiben. Eine Windhose wirbelt die Geldscheine durch die Luft und läßt sie zu Boden regnen, wo sie will. Sehr ungünstig für Ernesto, den Gangsterboss. Jetzt muß er nicht nur vor der Polizei flüchten, sondern auch vor den eigenen Leuten, die auf ihren Anteil der Beute warten. In seiner finnischen Heimatstadt Hämeenlinna heckt Ernesto mit lokalen Kleingaunern ein anderes Ding aus, um den Schaden zu kompensieren, aber am Ende steht auch diesmal nicht das zufriedene Zählen der Scheine, sondern ein wahres Inferno. Für die Beute empfehlen sich gleich mehrere Empfänger, aber letzten Ende scheint Ernestos wodkasüchtige Tante Henna den entscheidenden Schlüssel in der Hand zu halten. Tapani Bagges "Schwarzer Himmel" reißt die Leser in einer spannenden Geschichte ohne Umschweife mit. Geschickt knüpft er ein dichtes Geflecht aus kriminellen Zusammenhängen und behandelt dabei die Bösewichte mit ebenso viel Verständnis wie die Hüter der Ordnung.
Tapani Bagge on kirjoittanut elääkseen parikymppisestä lähtien. Sitä ennen hän ehti kokeilla puutarhatöitä, kaatopaikan ja teollisuusalueen vartiointia, postinkantoa, osto- ja myyntityötä antikvariaateissa ja levykaupassa. Bagge on julkaissut toistasataa kirjaa ja palkittu lähes kaikesta, mihin on ryhtynyt. Parhaiten hänet ehkä tunnetaan dekkareista ja lastenkirjoista.
Auf der einen Seite glänzt »Schwarzer Himmel« mit dem vorsichtigen Einbezug klassenkämpferischer Perspektiven und starken Frauenfiguren. Obwohl Bagge hierfür jeweils nicht allzu viel Platz einräumt, ein dickes Plus dafür.
Der Gangster-Plot an sich ist aber ziemlich wirr. Leider in einem negativen Sinn. Irgendwie steigt Bagge immer wieder neu in die Geschichte ein und dann ist sie auch schon wieder zu Ende. Auch der vermeintliche Humor zündet - zumindest in der deutschen Übersetzung - überhaupt nicht. Und der Großteil der Charaktere bleibt sehr schablonenhaft, um nicht zu sagen eindimensional. Was bleibt ist kurzweilige, leichte Unterhaltung, die kaum weh tut, aber immerhin in einigen Bereichen interessante Ansätze fernab der sonst männerlastigen Kriminalliteratur zeigt.
Selten war ich von Anfang an so mit bei der Sache. Die Geschichte hat mich einfach mitgerissen, und das Ende war eigentlich auch passend, selbst wenn ich ein Happy-End normalerweise bevorzuge. Besonders gut hat mir an dieser Übersetzung auch gefallen - und das wird wahrscheinlich auch schon der Fall im Original gewesen sein -, dass der Titel "Schwarzer Himmel" sowohl am Anfang als auch am Ende im Text genannt wird. So eine Art full-circle ist immer was schönes. Ich liebe es einfach, wenn Worte wohlüberlegt verwendet werden. Ich kann den Roman nur allen Fans von Verbrecher-Geschichten wärmstens empfehlen!
Am Anfang des Buches war es etwas schwer, die ganzen Charakteren auseinander zu halten. Das hat den Lesespaß definitiv heruntergesetzt. Die Geschichte an sich war ganz in Ordnung, deshalb bekommt das Buch von mir 3 Sterne.
Johtolanka-palkinnon saanut teos oli ihan hyvä, mutta ei herättänyt minussa mitään erityistä. Perus kolme tähteä kuvaa tätä oikein hyvin. Kerronta oli hyvää ja ihan hauskoja henkilöhahmojakin teoksesta löytyi.
Vuoden johtolangalla palkittu Musta taivas toimisi ehkä paremmin Hollywood-elokuvana kuin kirjana. Onhan siinä kyllä juonenkäänteitä ja muuta jännää, mutta rikosromaaniksi kohtalaisen yllätyksetön.