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På andra sidan solen

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Viola, hennes man Axel och deras två tonårsdöttrar reser ner till Skåne. Det är påsklov och de har fått låna ett hus, inte långt ifrån det hem där Axels mor vårdas.
Vid besöken hos svärmodern lär Viola känna en gammal dam som varit missionär i Kina. Hon berättar om sitt liv och ger Viola några noveller som hon har skrivit.
De suggestiva berättelserna blir en tillflykt för Viola under de omtumlande dagarna i det ödsliga huset. Sedan Axel blev sjuk fyra år tidigare har han varit förändrad, och nu förvärras allt. Samtidigt som hon börjar ana sanningen bakom novellerna, inser Viola att hon faktiskt är rädd för sin man. Vem är han egentligen? Och älskar hon honom fortfarande?

På andra sidan solen är en stark relationsroman om en kvinna vars hela tillvaro håller på att slås sönder. Om kärlekens svek och ett dramatiskt livsöde i andra världskrigets Kina.

Audio CD

First published January 1, 2010

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About the author

Maria Ernestam

37 books15 followers

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Community Reviews

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1 star
4 (5%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Cynnamon.
784 reviews133 followers
October 30, 2020
The framework of this book is reminiscent of Fanny Flagg's Fried Green Tomatoes at the Whistle Stop Cafe, but focuses on the couple's relationship in the present and less on the reports of the old lady.

Axel and Viola spend their vacation with their teenage daughters in a summer house near the nursing home where Axel’s demented mother is living. During a visit to the home, Viola meets 90-year old Linnea, who was a missionary in China when she was young. Linnea tells Viola the story of her life and gives her a bundle of short stories that she wrote about important events in her life. Linnea's wise and friendly manner enables Viola to open up and be honest about her relationship with her husband.

I really could relate to most characters and although I would have acted differently than Viola, I could understand her well.

I enjoyed the book very much and recommend it to anyone who enjoys reading about relationship dynamics.

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Dieses Buch erinnert in der Rahmenhandlung an Fanny Flaggs Grüne Tomaten, setzt aber den Schwerpunkt auf die Beziehung des Ehepaars in der Gegenwart und weniger auf die Berichte der alten Dame.

Ein Ehepaar fährt mit seinen halbwüchsigen Töchtern in ein Ferienhaus, das nahe des Pflegeheims liegt, in dem die demente Mutter des Mannes untergebracht ist. Bei einem Besuch im Heim lernt die Ehefrau Viola die über 90-jährige Linnea kennen, die in jungen Jahren Missionarin in China war. Linnea berichtet Viola von ihrer Lebensgeschichte und gibt ihr ein Bündel mit kurzen Geschichten, die sie über wichtige Ereignisse in ihrem Leben geschrieben hat. Linneas lebenskluge und freundliche Art ermöglicht es Viola, sich zu öffnen und ihre Beziehung zu ihrem Mann ehrlich zu betrachten.

Für mich hatte das Buch einen hohen Identifikationsfaktor und obwohl ich in der Konsequenz wohl anders gehandelt hätte als Viola, konnte ich sie gut verstehen.

Mir hat das Buch überraschend gut gefallen und ich würde es jedem empfehlen, der gerne über Beziehungsdynamiken liest.
Profile Image for Jessica.
581 reviews29 followers
April 8, 2017
Ett lågmält relationsdrama. Flera olika historier som mixas om vartannat i boken gjorde att jag hade svårt att engagera mig särskilt djupt i historien vilket är lite tråkigt då historien har djup nog att beröra och en del obehagligare sekvenser är obehagligt bekanta.
Profile Image for Helena.
Author 3 books36 followers
April 1, 2019
Jag är oerhört förtjust i Maria Ernestams sätt att skriva. Suggestivt berättat, alltid med ett oerhört vackert språk. På andra sidan solen inget undantag.
Profile Image for Sandras Mix.
138 reviews
August 26, 2023
Beziehungsgeschichte. Versuch einer tiefgehenden Geschichte. Fand ich nicht.
Profile Image for Kerstin.
746 reviews24 followers
May 30, 2012
Kurzbeschreibung:
Die Literaturdozentin Viola reist mit ihrem Mann Axel und ihren beiden Töchtern nach Südschweden ins Sommerhaus. Doch auf der Ferienidylle liegt ein Schatten: Axel, der erst vor Kurzem von einer schweren Krankheit genesen ist, verhält sich seltsam gereizt. Viola hat das Gefühl, dass er ihr etwas verschweigt. Sie sucht Zuflucht in der Begegnung mit der 90-jährigen Lea, die - einst Missionarin in China - Viola nach und nach ihre unglaubliche Familiengeschichte offenbart. Je näher sich die beiden Frauen kommen, desto weiter scheint sich Violas Mann von ihr zu entfernen. Bis etwas geschieht, das Viola vor eine schwere Entscheidung stellt...

Zur Autorin:
Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie arbeitete als Auslandskorrespondentin für schwedische Zeitungen in Deutschland und hat außerdem eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. Für die "Röte der Jungfrau" erhielt sie vor Kurzem den Französischen Buchhändlerpreis. "Der geheime Brief" stand in Schweden monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste und war auch in Deutschland ein großer Erfolg.

Rezension:
Viola verbringt die Osterferien zusammen mit ihrem Mann Axel und den Töchtern Tora und Linn in einem Ferienhaus in Schonen. Axel erholt sich von einer schweren Krankheit und das Ferienhaus liegt praktischerweise in der Nähe des Pflegeheims, in dem seine Mutter, die an Demenz leidet, untergebracht ist. Bei einem Besuch bei der Schwiegermutter lernt Viola die 90-jährige Linnea, genannt Lea, kennen, eine charismatische Frau, die als Missionarin in Afrika und China tätig war.

Die beiden Frauen freunden sich miteinander an, und Lea leiht Viola ein Buch mit selbstgeschriebenen Geschichten, die sie von ihrer momentan sehr schwierigen Beziehung zu Axel ablenken. Doch die Beziehung wird jeden Tag mehr auf die Probe gestellt, bis Viola etwas erfährt, dass den restlichen Glauben an Axel und ihre Liebe zu ihm ins Wanken bringt...

Maria Ernestam ist mit "Das verborgene Haus" ein Roman gelungen, der sich zwar durch eine recht einfühlsame und liebevolle Schilderung hervorhebt, der aber auch einige Mankos vorweist, mit denen ich nicht so gut leben konnte.

Viola, die Protagonistin, hat sich durch die Krankheit ihres Mannes Axel sehr ins Negative verändert: Von der unabhängigen Literaturdozentin, die selbstbewusst durchs Leben geht, in ein fast duckmäuserisches, graues Mäuschen, das sich bei jeder kleinsten Kleinigkeit von ihrem Mann über den Mund fahren lässt, ohne Widerworte zu geben, was ich nicht so richtig nachvollziehen konnte.

Erst durch ihre aufkeimende Freundschaft mit der alten Lea gewinnt sie etwas von ihrem alten Selbst zurück, was auch durch das Buch mit den selbstgeschriebenen Geschichten von Lea beeinflusst wird, die sie meist für sich allein mitten in der Nacht liest.

Auch von ihren Töchtern, 16 und 14 Jahre alt, erfährt sie nicht viel Rückhalt. Diese sind mit ihrem eigenen Leben beschäftigt und scheuen die Konfrontation mit den Eltern, indem sie sich zurückziehen.

Violas Mann Axel war mir von Anfang an unsympathisch mit seiner cholerischen und weinerlichen Art. Auch wenn er sich von einer schweren Krankheit erholt, ist dies kein Grund, seinen Ärger darüber an seiner Frau auszulassen und sie und auch die Töchter in einer Tour herunterzumachen. Zwar erfährt der Leser später ein Geheimnis Axels, das er vor seiner Familie verbirgt und das wohl auch ein Grund seiner Handlungsweise ist, aber hat dies direkt nichts mit seinen Angehörigen zu tun und deshalb konnte ich mich in keinster Weise für ihn erwärmen.

Der interessanteste Charakter war auf jeden Fall Lea, die 90-jährige ehemalige Missionarin, von der ich aber sehr gerne noch mehr erfahren hätte, da sie die stärkste Person in der Geschichte war und durch kluge Lebensweisheiten brillierte. Leider erfährt man von ihrer Tätigkeit in Afrika und China nur am Rande mittels der Geschichten in dem Buch, das sie Viola leiht. Diese Kurzgeschichten werden von Maria Ernestam in die Handlung mittels eigenständiger Kapitel eingeflochten.

Auch den Titel "Das verborgene Haus" konnte ich nicht mit der eigentlichen Geschichte verknüpfen, da ein verborgenes Haus gar nicht vorkommt bzw. erwähnt wird. Marie Ernestam hat mit ihrem Roman eine Geschichte ersonnen, die zwar flüssig zu lesen ist, aber bei mir leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte, da die Charaktere in vieler Weise nicht nachvollziehbar handelten.

Fazit: "Das verborgene Haus" legt das Augenmerk leider nicht auf den interessantesten Charakter des Buches, sondern müht sich mit der schwierigen Beziehung des Ehepaars Viola und Axel ab, die sich gegenseitig das Leben mehr schwer als schön machen und oft für ihr Handeln bei mir kein Verständnis fanden.
Profile Image for Bücher-Stöberia.
369 reviews
September 17, 2013
„Das verborgene Haus“ ist ein enorm melancholischer und wehmütiger Roman. Die Ehe zwischen Viola und Axel kann kaum noch als liebevoll oder schön bezeichnet werden. Die Stimmung zwischen den beiden ist durchweg gereizt und angespannt, was hauptsächlich an den scheinbar unkontrollierbaren Wutausbrüchen von Axel liegt. Die beiden Ehepartner gehen kaum noch zärtlich miteinander um, haben sich voneinander entfernt und bringen nur noch wenig Geduld oder Interesse für den anderen auf. Dabei wird für den Leser nicht deutlich, warum vor allem Axel sich so unangebracht verhält. Zwar wird erklärt, dass er vor nicht allzu langer Zeit unter einer schweren Krankheit litt, aber diese wird nicht genauer beschrieben und es wird nicht deutlich, warum sich diese so auf seine Gemütsfassung ausgewirkt hat. Der Urlaub in dem schwedischen Sommerhaus erscheint wie ein letzter Ausweg der beiden, um ihre Ehe zu retten. Es macht nicht viel Spaß, die beiden zusammen zu erleben und zu beobachten. Die Stimmung, die von der Ehe der beiden ausgeht, ist sehr bedrückend und unschön, wenig hoffnungsvoll und überträgt sich direkt auf die Gemütsfassung des Lesers.

Axels Mutter befindet sich in einem Pflegeheim in der Nähe des Sommerhauses, wo sie wegen ihrer fortgeschrittenen Demenz behandelt wird. Axel und Viola besuchen sie am zweiten Tag ihres Urlaubs und erneut kommt es zu Spannungen und Problemen zwischen den beiden, da Viola es nicht aushält, sich in der Nähe ihrer Schwiegermutter aufzuhalten, deren Leid sie sehr mitnimmt und bewegt. Daher läuft sie orientierungslos durch das Pflegeheim, bis sie auf eine andere Heimbewohnerin – die neunzigjährige Lea – trifft und in ihrer Nähe die Zeit vergisst. Lea wirkt mit ihrer offenen und direkten Art sehr beruhigend auf Viola und mit ihr wird sie in den nächsten Tagen sehr viel Zeit verbringen. Lea ist es, die Viola eine Mappe überreicht, in dem sich Erzählungen finden, die auf indirekte Art und Weise sehr viel über Lea und ihre Erfahrungen und Erlebnisse als Missionarin in China berichten. Auch diese Erzählungen sind traurig und bewegend und sorgen zusätzlich für die bedrückende Grundstimmung des Buches. Dennoch lesen sie sich sehr interessant und machen einen wesentlichen Teil des Romans aus.

Als Viola schließlich von einem Arzt zum Ausgang des labyrinthartigen Pflegeheims geführt wird und Axel die beiden zusammen sieht, hegt er ab sofort den Verdacht, seine Frau habe eine Affäre mit diesem Arzt. Die Stimmung ist von nun an noch gereizter und hoffnungsloser und Viola zieht sich immer mehr zurück, sehnt sich immer mehr nach den Mut und Kraft gebenden Worten Leas und entfernt sich immer mehr von ihrem Mann.

Es fällt sehr schwer, als Leser eine Beziehung zu den Figuren des Buches aufzubauen. Axel wirkt mit seiner unbeherrschten Art von Anfang an unsympathisch und unnahbar. Aber auch Violas Verhalten ist nicht immer nachvollziehbar und stößt auf Bedenken. Sicherlich lernt sie im Verlauf des Buches viel über sich selbst und entwickelt sich auch weiter, aber dennoch bleibt sie dem Leser zum größten Teil fremd.

„Das verborgene Haus“ ist ein sehr intelligenter und tiefgründiger Roman, bei dem man stellenweise zwischen den Zeilen lesen muss und die Charakterisierung der Figuren eher durch ihr Verhalten erfolgt als durch Beschreibungen der Autorin. Das ist sicher der Erzählperspektive geschuldet, passt aber auch einfach zur Stimmung und Grundaussage des Buches. Der Schreibstil der Autorin ist recht anspruchsvoll, wodurch ihr neuestes Werk kein seichter Roman, sondern anspruchsvolle Literatur ist.

Mein Fazit:

Ein tiefgründiger und intelligenter Roman, dessen melancholische und wehmütige Grundstimmung sich direkt auf den Leser überträgt.
Displaying 1 - 7 of 7 reviews

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