Damaaals habe ich „Vollidiot“ und „Millionär“ gerne gelesen, aber entweder ist die Art von Humor schlecht gealtert oder ich habe mich verändert, wer weiß. Auf jeden Fall ist „Überman“ heutzutage wirklich schwer zu ertragen! Das Buch hätte besser „Ars*hloch“ heißen sollen, denn das ist Simon Peters durch und durch. Er ist aggressiv, kindisch, egoistisch, narzisstisch, rücksichtslos, homophob und verletzend sarkastisch. Und trotzdem kommt er am Ende mit einem blauen Auge davon, obwohl er seine Freundin, seine Freunde, seine Wohnung und seine Freiheit hätte verlieren müssen. Na gut, von mir aus… wenn es wenigstens lustig gewesen wäre…
PS: Will noch erwähnen, dass es wirklich seltsam ist, jetzt Ende 2021 in einem Buch von 2012 was über die Angst vor einer Katastrophe, Hamsterkäufen und Atemschutzmasken zu lesen.