Nach den Bestsellern «Du hast mich auf dem Balkon vergessen» und «Ist meine Hose noch bei euch?» schicken Anna Koch und Axel Lilienblum ihre Leser bereits zum dritten Mal auf eine Reise durch die lustigsten und schönsten SMS-Nachrichten des letzten Jahres. Auf ihrer Website SMSvonGesternNacht.de sammeln sie seit 2009 kryptische Dialoge, fehlgeleitete Liebesbotschaften und andere Skurrilitäten aus dem Alltag der «Mobile Generation». Mit einer Auswahl aus Zehntausenden anonymer Einsendungen führt das vorliegende Buch wieder durch vierundzwanzig amüsante Stunden voller Geschichten, die das Leben selbst schrieb.
Kurze Erklärung: In diesem Buch wurden SMS, die wirklich geschrieben wurden einfach abgedruckt. Eine richtige Best of Sammlung sozusagen.
Möglicherweise muss man damals das SMS schreiben n bisschen noch miterlebt haben z.B. Witze mit T9 kommen sonst nicht rüber, i guess.
Herrlicher Humor. Ich liebe sinnlose, dumme und inhaltslose lustige Gespräche. Genau mein Ding. Davon gibt es hier jede Menge. Hauptsache dumm rumreden und andere zum lachen bringen und Situationen damit auflockern 😆 Herzlich Willkommen in meiner Welt!
Geschichten von Besoffenen sind schon auch sehr amüsant. Texte von Besoffenen ebenso. Man erlebt hier irgendwie echt einige Partys mit und erfährt was anderen so passieren kann und wie die beste Freundin/Freund/Partner/Ex/Eltern… darauf dann so reagiert haben.
Ich stells mir in mein Regal und hols in schlechten Zeiten wieder raus. Muss mir auch unbedingt die anderen Bände noch zulegen. Herrlich!
Gott segne den der das Handy erfunden hat und den der den Alkohol erfunden hat gleich mit. Aber er verfluche denjenigen der die Kombination aus beidem in Mode brachte. Denn dabei kommen einzigartige Werke heraus, die in diesem nun schon dritten Band verewigt sind. Es reicht von „Ey, Mann wo ist mein Auto?“ bis hin zu „Wo bin ich und warum bin ich?“ Ich gestehe ehrlich, dass ich mich nicht so sehr amüsiert habe, wie bei den beiden Vorgängern. Irgendwann ist das Prinzip halt ausgenudelt. Aber es reicht noch immer alle Blicke in der Straßenbahn auf sich zu ziehen, weil man bei der Lektüre dieses Buches plötzlich einen Lachanfall bekommt. Es lebe die betrunkene, zwischenmenschliche Kommunikation
Auch im dritten Band der urkomischen Buchreihe, die sich ganz und gar mit unseren bisweilen schon geradezu aberwitzigen Ergüssen beschäftigt, die wir manchmal per SMS zustande bekommen, bleibt der eine oder andere Lacher nicht aus. Ob nun einfach mal an Empfänger versendet, die so viel nun auch wieder nicht wussten oder einfach mal alkoholbedingt mehr als unverständlich, unterhält auch Band drei nicht nur die Empfänger jener ulkigen Nachrichten, sondern durchaus auch den Leser. Ein Buch, das auch den letzten Trauerkloß zum Schmunzeln bringen dürfte, wenngleich nach nun drei Büchern allmählich der Gedanke aufkommt, dass sich die Thematik langsam zu wiederholen droht.
Krasser Abend gestern! Wie hast du es noch heim geschafft?
8:05
Ich lieg bei dir im Keller ...
Zum Inhalt:
Weißt du noch, was du letzte Nacht getan hast?
Wer bei dieser Frage ins Schwitzen kommt, sollte einen Blick in dieses Buch werfen. Es versammelt besonders originelle, witzige und absurde SMS, an die sich manchmal weder Absender noch Empfänger erinnern können – und wollen. Doch seien wir ehrlich: Gerade das macht ihren Reiz aus.
Cover:
Das Cover ist ähnlich den beiden Vorgängern. Wir haben hier wieder einen Smilie, typisch für Textnachrichten, auf grauem Grund sowie den Titel in bunten Buchstaben. Das hat einen gewissen Wiedererkennungsfaktor. Aber irgendwie wird es auch langweilig.
Eigener Eindruck: Der dritte Band der Reihe rund um die SMS von gestern Nacht präsentiert wieder eine illustrere Sammlung von Textnachrichten, welche nach Partynächten oder sonstigen Exzessen geschrieben wurden – ab und an tauchen nun aber auch Nachrichten aus dem Alltag auf, welche doch die eine oder andere Zote präsentieren. Fleißig wurden auch hier wieder die Nachrichten gesammelt, die man selbst auf der gleichnamigen Seite einreichen konnte und hier zu Papier gebracht. Effektiv ist es eine Gemeinschaftsarbeit, bei der aber auch immer mehr auffällt, dass die Sprüche vielleicht doch nicht ganz ungeplant oder ungewollt waren. Teilweise wirkt alles sehr berechnend und gestellt. Der kurzweilige Unterhaltungsmoment erlischt sehr schnell und schlussendlich wird das Buch leider nur noch eins, langweilig. Es ist immer wieder das Gleiche, einige Szenen wirken auch so, als würden sie sich wiederholen. Irgendwo ist der besondere Reiz einfach verloren gegangen. Schade. Man hätte es einfach bei zwei Büchern oder einem belassen sollen.
Fazit:
Kurzweilig, aber der Reiz dieser Buchreihe geht immer mehr verloren. Es wird langweilig.
Schon auf Facebook, Instagram und co. taucht immer mal wieder ein Post von SMSvongesternNacht auf, weshalb ich mir dieses Buch hier geholt habe. Nachlangen Nächten mit Alkoholgenuss auch bei mir die ein oder andere komische und witzige Nachricht verschickt wurde, fand ich einige der Chatverläufe ziemlich witzig. Der Aufbau, dass manche Texte Chatverläufe und andere einzelne Nachrichten sind, finde ich sehr angepasst und die Variation dieser auch. Allerdings gab es auch sehr viele, die mir gar nicht zugesagt haben oder die ich schlichtweg nicht verstanden habe. Auch durch die Autokorrektur und gelegentliches Vertippen werden die Texte absichtlich zu einem lustigem Gag. Auch die korrekte Verwendung oder die Beschreibung der Bedeutung der Emojis und Smileys lässt hier teilweise zu wünschen übrig und führt zum ein oder anderen Lacher. Und obwohl im Rausch wohl die witzigsten Nachrichten versendet werden, fand ich den Anteil dieser dann leider doch zu viel. Auch das modernisierte Balzverhalten von Männern wurde in diesem Buch dargestellt und zaubert sicher auch weiblichen Lesern ein Grinsen ins Gesicht oder führt zu einem Kopfschütteln. Für zwischendurch also eine ganz amüsante Lektüre, die aber nicht immer ganz so unterhaltsam ist.