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Die wundersame Geschichte der Faye Archer

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“Geschichten sind wie Melodien!” Die Musikerin und Buchhändlerin Faye hat den jungen Mann nicht gesehen, ihn nur gehört, dennoch ist sie vom ersten Augenblick an verzaubert und weiß, dass sie Alex, so heißt der Unbekannte, kennenlernen muss. Und so schreibt Faye ihn über Facebook an, und aus den Chats entwickelt sich eine berührende Liebesgeschichte. Doch kurz bevor sie sich endlich treffen können, geschieht etwas Außergewöhnliches – und Faye muss sich fragen, welches Spiel Alex spielt.

382 pages, Paperback

First published August 12, 2013

3 people are currently reading
157 people want to read

About the author

Christoph Marzi

49 books165 followers
Christoph Marzi (geboren 1970 in Mayen und aufgewachsen in Obermendig) lebt heute mit seiner Familie im Saarland und denkt sich dort und woanders Geschichten aus, während der Garten, der das Haus umgibt, immer wilder und seltsamer wird.
Seine Romane erscheinen bei Heyne und Arena, die vielen Kurzgeschichten fühlen sich in diversen Anthologien wohl.
Der Roman LYCIDAS wurde 2005 mit dem Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bestes Roman-Debüt Deutschsprachig“ ausgezeichnet, die Kurzgeschichten-sammlung NIMMERMEHR erhielt den Deutschen Phantastik Preis 2009 in der Kategorie „Beste Kurzgeschichtensammlung“.
Einige seiner Bücher wurden ins Englische, Holländische, Spanische, Italienische, Rumänische, Tschechische, Serbische, Norwegische und Japanische übersetzt.

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Community Reviews

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32 (16%)
4 stars
61 (31%)
3 stars
50 (25%)
2 stars
36 (18%)
1 star
14 (7%)
Displaying 1 - 30 of 36 reviews
Profile Image for Booklunatic.
1,118 reviews
August 20, 2013
3, 5 Sterne

Bei dem Buch war ich echt hin- und hergerissen. Faye als Charakter fand ich erfrischend anders, ihren Alltag und ihre Lebenslust inspirierend, ebenso generell die Atmosphäre des Buchs. Über weite Strecken machte es einfach Laune, das Buch zu lesen. Aber - und jetzt kommt leider ein ziemlich großes Aber - die Liebesgeschichte und damit der eigentliche Hauptplot des Buches - konnte mich leider so gar nicht erreichen. Alex, der männliche Protagonist, blieb für mich leider farblos. Und besonders das Ende der Geschichte empfand ich als reichlich seicht und abrupt. Schade!
Profile Image for Katja.
257 reviews78 followers
September 4, 2013
Faye Archer ist neunundzwanzig und lebt ihren ganz eigenen Traum. In Brooklyn, New York, besitzt sie eine kleine Wohnung mit Pünktchensofa und Piano und arbeitet als Buchhändlerin bei Real Books, das von einem modernen New Yorker Shaolin betrieben wird. Und wenn sie keine Geschichten verkauft, dann komponiert und singt sie, und tritt auf als Musikerin.

Nur in der Liebe ist Faye kein wirkliches Glück vergönnt. Doch dann taucht ein Unbekannter im Buchladen auf, und obwohl Faye ihn nicht einmal von Angesicht zu Angesicht sieht, weckt er ihr Interesse mt einem einzigen Satz, der ihr so seltsam vertraut vorkommt: Manche Geschichten sind wie Melodien. Als der Fremde auch noch sein Skizzenbuch im Laden vergisst, tut Faye etwas für sie völlig Untypisches. Sie sucht das Internet nach dem Zeichner ab, und findet ihn letztendlich bei Facebook.

Aus einer einfachen Nachricht entwickelt sich ein reger Austausch zwischen ihr und Alex Hobdon, dem Unbekannten, der schnell ein zartes jedoch seltsam intensives Band entstehen lässt, das die beiden nicht loslässt. Doch die Treffen der beiden stehen unter keinem guten Stern, und es geschieht etwas, das Faye an Alex’ Geschichte zweifeln lässt, denn es erscheint so unglaublich, dass es doch gar nicht wahr sein kann. Oder doch?

“Die wundersame Geschichte der Faye Archer” ist der neueste Roman aus der Feder des deutschen Autors Christoph Marzi, der unter anderem mit seinen Büchern um die Alte Metropole ( z.B. “Lydicas” ) einen großen Bekannt- und Beliebtheitsgrad erreicht hat.

Dem Buchcover gelingt es auf wundervolle Weise, die Atmosphäre von Marzi’s Roman einzufangen. Brooklyn im Herbst. Alte Häuser mit Treppen, die zu den Eingangstüren hinaufführen. Kalte und warme Farben wechseln sich ab, fließen ineinander. Der Winter steht vor der Tür, doch noch kämpft die Herbstsonne um ihren Platz. Und so verhält es sich auch mit der Geschichte um Faye Archer. Wärme und Freude wechseln sich ab mit Zweifeln und Kälte, Traurigkeit und Glücklichsein. Ein Kreislauf der niemals wirklich endet, eingefangen mit Worten auf Papier, um uns daran teilhaben zu lassen.

Dann, später am Abend, kam der Herbst über sie, und ihr Herz atmete den Winter, der, kühl und gierig besitzergreifend, eigentlich schon längst bei ihr war.

Faye Archer ist 29 Jahre alt, Musikerin aus Leidenschaft und Buchhändlerin. Sie hat ihr Studium abgebrochen und verkauft stattdessen Geschichten und verzaubert Menschen mit ihrer Musik, facettenreich, zart und verspielt. Liedtexte und Melodien fallen ihr bei jeder Gelegenheit ein, ganz plötzlich, wenn sie aus dem Fenster ihrer Wohnung schaut, oder wenn sie in den Straßen ihres New Yorks spazieren geht. Sie führt ein ruhiges Leben, fernab des Trubels, hat eine Vorliebe für alte Dinge. Und Punkte. Denn Punkte “machen das Leben schöner”. Faye erweist sich als facettenreicher, liebenswerter Charakter, versetzt mit wundervollen Macken, die sie noch glaubhafter machen, als sie schon ist.

Der komplette Gegenteil zu Faye ist ihre beste Freundin Dana Carter. Ganz die Businessfrau hat sie stets eine ihrer Golden Key Solutions parat, und liebt alles moderne und neue. Und nebenbei hat sie eine Schwäche für George Clooney, und die Angewohnheit jeden Mann zunächst George zu nennen. Dana als Charakter ist ständig präsent, auch wenn sie tatsächlich nur selten direkt in Erscheinung tritt. Denn obwohl die beiden so verschieden sind, ist Dana Fayes beste Freundin und die Person, bei der sie sich -meist über das Telefon, obwohl ihr das Schreiben lieber ist- Rat holt. Für Faye ist Dana bewundernswert. Und Dana scheint sich dessen bewusst zu sein.

Und dann ist da Alex Hobdon. Faye spürt im ersten Augenblick, dass Alex anderes ist. Er ist Künstler, zeichnet, will aus “Frühstück bei Tiffany” eine Graphic Novel machen. Hektik und Eile mag er nicht, und genau wie Faye zieht er das Schreiben dem Telefonieren vor, hat man so doch Zeit eine Antwort zu formulieren. Und doch scheint bei Alex nichts so zu sein wie man glaubt. Er ist das große Geheimnis dieses Romans, der Charakter, bei dem Fiktion und Realität miteinander verschmelzen. Oder hat er sich am Ende nur in ein Geflecht aus Lügen verstrickt?

Es gibt Momente, die sind so unwirklich, dass man sie einfach nicht begreifen kann, nicht mit dem Verstand, sehr wohl aber mit dem Herzen. Man befindet sich plötzlich mittendrin in diesen Momenten. Sie umgeben einen wie alte Zuckerwatte, klebrig und fies. Und obwohl man diese Augenblicke schon erlebt hat, fühlt man sich wie ein Fremder, aus der Bahn des eigenen Lebens geworfen.

Die beiden Hauptcharaktere Faye und Alex dominieren ganz klar die Geschichte, jedoch gelingt es Marzi auch mit seinen Nebencharakteren Persönlichkeiten zu erschaffen, die einem beim Lesen ans Herz wachsen.

So ist da zum einen Mica Sagong, der Besitzer des Buchladens in dem Faye arbeitet, seines Zeichens Shaolin, teuflisch gutaussehend aber verschroben. Er blickt mehr als einmal hinter die Fassade und lockt Fayes Gefühle aus ihrem Schneckenhaus hervor, und steht ihr oft mit einem Rat zur Seite. Ein Lehrer, für den alles Karma ist, und ein Freund. Mica ist weise, geduldig und hat doch einen ganz eigenen Sinn für Humor, der mich persönlich mehr als nur einmal zum Lächeln gebracht hat.

Doch auch andere Figuren hinterlassen, auch wenn ihr Auftritt nur kurz ist, einen bleibenden Eindruck. So haben sich zum Beispiel die beiden Musikladenbesitzer T.C. und Cricket bereits nach wenigen Zeilen in mein Herz geschlichen.

Musik nimmt in “Die wundersame Geschichte der Faye Archer” einen großen Stellenwert ein, ist doch der gesamte Roman angenehm durchzogen von musikalischen Referenzen, und ein simpler Herbsttag wird plötzlich zu einem wundervollen Chanson. Marzi liefert hier einen ganz besonderen Soundtrack zum Buch, der Faye und ihre Gefühle wunderbar einfängt. Manche Geschichten sind eben tatsächlich wie Melodien. Und Marzi’s Roman ist eine einzige Melodie, an der es nichts, aber auch gar nichts auszusetzen gibt.

Marzi schreibt leicht, in einem ganz eigenen Ton, der perfekt zur Stimmung des Buches passt. Seine Worte folgen einer ganz eigenen Melodie und verschmelzen zu einem ganz wunderbaren Werk, dass den Leser mitnimmt und nicht mehr loslässt, in dem sich musikalische, künstlerische und literarische Bezüge und Vergleiche finden. Zwar wird Marzi immer wieder mit Neil Gaiman verglichen, und so ganz kommt er an Gaimans Art zu Schreiben nicht heran, gibt es doch letztendlich deutliche Unterschiede, jedoch liegt hier ein Roman vor, der sich nicht verstecken muss. Im Gegenteil.

“Bücher haben eine Seele”, pflegte Mica Sagong zu sagen. “Keiner muss die Seele eines Buches suchen. Die Seele des Buches findet den Leser. Das tut sie immer.”

“Die wundersame Geschichte der Faye Archer” ist ein Buch voller Wortmusik, voller Liebe, voller herbstlicher Wärme, vermischt mit Stürmen und Winterkälte. Ein Buch mit wunderbaren Charakteren, die verzaubern und mitreißen, die man ins Herz schließt, mit denen man lacht, leidet und die wildesten Spekulationen aufstellt. Das perfekte Buch für einen Herbsttag, den man mit Lieblingstee und -decke auf dem Sofa verbringen möchte. Unbedingt lesen.
Profile Image for Doreen.
167 reviews5 followers
September 21, 2019
Das war leider so gar nicht mein Buch. Es passierte im Buch leider so gar nichts Spannendes und es war mehr eine Auflistung von Erlebnissen als eine wirkliche Geschichte. Für mich leider eine echte Enttäuschung.
Profile Image for Buchdrache.
335 reviews19 followers
December 10, 2017
3.5*s

»Manche Geschichten sind wie Melodien.« (S. 29) Auf die Romane Christoph Marzis trifft das auf jeden Fall zu. Egal, was er schreibt, die Zeilen singen. In »Die wundersame Geschichte der Faye Archer« ist es ein lockerflockiges Spätsommerlied, dem man am liebsten in der Sonne im Park oder am Strand liegend lauscht.

Faye Archers Leben ist bunt und geprägt von Musik und Kunst. Sie arbeitet in einem kleinen Buchladen, und alles scheint gut zu sein. Bis eines schönen Septembertages ein Kunde in den Laden kommt und ihr Leben gehörig durcheinander wirbelt. Faye sieht ihn nicht, hört nur seine Stimme, doch sie ist sofort von ihm in den Bann gezogen. Sie macht ihn auf Facebook aus und beginnt mit ihn einen Mailwechsel, in dessen Folge sie sich immer mehr zu Alex hingezogen fühlt. Doch kurz bevor sie sich das erste Mal treffen können, passieren Dinge, die Faye an Alex und seiner Ehrlichkeit zweifeln lassen.

Fayes Geschichte ist ein Liebesroman, der nicht ganz auf den magical realismn, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, verzichtet. Dessen Rolle scheint jedoch verschwindend gering, doch selbst ohne ihn ist die Erzählung einfach bezaubernd. Marzis Schreibstil ist voller Poesie, locker und definitiv sehr charakteristisch und vor allem auch zum bunten, tanzenden Lebensstil Faye Archers passend. Durch seinen Wortwahl und Syntax (wie unpoetisch das klingt) schafft es Marzi in jedem Fall, Faye, die zentrale Figur des Romans, wunderbar zum Leser zu transportieren.

Der Roman kommt mit wenigen wichtigen Figuren aus, die allesamt gut ausgezeichnet sind und ihre individuellen Merkmale haben. Mica, der Shaolin-Buchhändler, Dana, die Businessfrau und beste Freundin, der Künstler Alex …

Und doch! Und doch fehlt irgendwie etwas … Der Stil ist wunderschön, ganz, wie man es von Marzi gewohnt ist, die Charaktere sind gut ausgeformt und eigentlich ist auch die Geschichte gut erzählt, entwickelt sich angemessen und alles baut aufeinander auf und steigert sich zum Höhepunkt hin. Aber trotzdem schafft es der Roman einfach nicht über eine nette Sommerlektüre hinaus. Ich weiß nicht einmal, woran das liegt. (Vielleicht daran, dass Liebesromane einfach nicht mein Ding sind und ich dieses Buch nur gelesen habe, weil der Name einer meiner Lieblingsautoren drauf stand.)

Die Sommerlektüre macht der Roman allerdings gut. Die Handlung spielt zwar im September in Brooklyn, aber sie hat etwas ganz Lockeres und Sommerliches an sich, sodass man den Roman wirklich am liebsten in der Sonne sitzend lesen möchte. Das habe ich getan, und es war durchaus angenehm.

Zusammenfassend kann man sagen: Stilistisch ist der Roman wie alles von Marzi einfach ein Traum. Darüber hinaus ist »Die wundersame Geschichte der Faye Archer« eine nette kleine Geschichte, sozusagen ein Eis in der Sommersonne, das schnell aufgeleckt ist und nur kurze Freuden bereithält. Dauerhaft fesseln konnte es nicht, hatte aber seine guten Momente.


Mehr von mir auf meinem Blog: http://buchdrache.blogspot.de/
Profile Image for Silvia Devitofrancesco.
Author 22 books132 followers
August 26, 2015
Recensione presente nel blog www.ragazzainrosso.wordpress.com
Faye Archer lavora presso la libreria Realbooks specializzata in fumetti e vecchie edizioni, assieme all’amico Mica Sagong, giapponese esperto di yoga. Faye coltiva anche la passione per la musica e si diletta a comporre canzoni con le quali si esibisce quando decide d’indossare i panni di Holly_Go. Una mattina in libreria un uomo acquista un’edizione degli anni’70 del capolavoro di Truman Capote Colazione da Tiffany, ma nella fretta dimentica sul bancone un taccuino di schizzi. Faye riesce a contattarlo e tra i due avviene un fitto scambio di email che culmina con un lungo diario del viaggio in treno che Alex Hobdorn compie da New York a Chicago. Profondamente colpita, la giovane inizia a provare qualcosa per l’interessante sconosciuto, ma vederlo per caso in città quando invece avrebbe dovuto trovarsi da tutt’altra parte, la getta nello sconforto. Per quale motivo Alex le ha raccontato soltanto bugie?

“La vita è piena di musica – colorata, selvaggia, incantevole. Ascoltarla è più semplice di quanto si pensi. Poter ballare al suo ritmo è come ballare, solo più bello.”

Ho acquistato questo romanzo attratta dalla copertina e dal riferimento al mondo dei libri in generale e a Colazione da Tiffany in particolare, tuttavia man mano che la lettura procedeva, le mie aspettative sono andate via via abbassandosi.

La protagonista, la quale in un primo momento può sembrare interessante, diviene poi indifferente, tanto che sembra quasi distante come se le vicende non la riguardassero. S”‘innamora” di Alex attraverso lo schermo di un pc e soffre per una persona che, di fatto, non ha mai conosciuto.

Alex, dal canto suo, sin dal principio incarna l’uomo del mistero. Appare e scompare pù volte, dando quasi l’impressione di essere uno stalker professionista.

Momento centrale e grande colpo di scena (bisogna ammetterlo) è l’agghiancciante rivelazione dell’uomo, secondo la quale lo scambio epistolare è avvenuto quattro anni prima, nel 2008. Com è possibile? Si domanda la protagonista e con lei il lettore.

Purtroppo a questa domanda non vi è risposta. Credere che si tratti dell’ennesima bugia sarebbe probabilmente la soluzione più ovvia, ma un nuovo colpo di scena smentisce in toto l’ipotesi. Al lettore l’ardua sentenza…

L’autore si serve di uno stile semplice e molto dialogato, ma non riesce a catturare l’attenzione del lettore così da coinvolgerlo nella vicenda. Ciò probabilmente è dovuto in parte alla narrazione in terza persona e in parte al ritmo piuttosto lento, fatta eccezione negli ultimi capitoli, dove il coinvolgimento emotivo è, effettivamente, maggiore.

Un romanzo che mi ha lasciata perplessa e non appagata con decisamente troppe domande nella testa. Un’opera dalla quale, sinceramente, mi aspettavo qualcosa in più.
Profile Image for Lisa.
238 reviews2 followers
May 10, 2019
Diese Geschichte war leider nicht für mich.

Die Atmosphäre fühlt sich durch den malerischen, schönen und trotz allem sehr flüssigen Schreibstil zwar wirklich ein bisschen magisch an. Das wirkte sich leider - wie ich persönlich fand - zu sehr auf die Figuren aus, die mir zu flach, zu prototypisch.
Da war Mica Sagong, der tiefenentspannte Buchladenbesitzer immer mit einem Ratschlag aufwartend. Oder Dana Carter, das Business-It-Girl, die wir zu neunzig Prozent nur über das Telefon treffen dürfen. Und Faye Archer natürlich, eine Künstlerin, die lange nach ihrem Platz in der Welt gesucht hat und ich in ihrer Musik voll entfaltet.
Ich hatte nichts gegen die Figuren, aber ich konnte schlicht nicht mit ihnen warm werden.

Auch die Liebesgeschichte, die schon ein zentraler Aspekt der Story war, konnte mich nicht fesseln. Vielmehr hat sich mich häufig genervt, da ich mich einfach nicht für Facebook-Chatverläufe erwärmen kann oder den beiden Figuren dabei tatenlos zusehen will, wie sie einfach nicht miteinander kommunizieren können.
Profile Image for Roberta.
477 reviews28 followers
April 1, 2015
Certe storie sono come melodie: questa sarà la frase che cambierà la vita di Faye, perchè dopo averla sentita di sfuggita nella libreria Real Books dove lavora tutto è cambiato.
Alex si dimentica uno dei suoi blocchi per gli schizzi nella libreria dove lavora Faye, lei decide di rintracciarlo tramite Facebook e gli scrive per dirgli che ha lei il blocco, da quel momento si scambiano continuamente mail, fino a quando Faye non scopre che quello che qualcosa non quadra soprattutto le date...

Adoro Audrey Hepburn e naturalmente adoro Colazione da Tiffany e questo libro mi ha incuriosito fin da subito.
Il libro racconta la storia di due ragazzi che pur non conoscendosi di persona iniziano a scriversi costantemente via mail, aprendosi l'uno all'altro e confidandosi come se si conoscessero da sempre: nulla di strano nell'era della tecnologia dove sempre più spesso ci si conosce e innamora attraverso il web!
Tutto ha inizio quando Alex si reca nella libreria di Faye per acquistare Colazione da Tiffany, i due non si incontrano di persona, ma il destino vuole che per una dimenticanza di Alex le loro strade si incontrino.
La vera protagonista è Faye, a cui si affiancano Mica, il suo datore di lavoro, Dana, la sua migliore amica e infine lui...Alex, che è un coprotagonista un pochino sbiadito, di cui si sa poco e niente e non compare quasi mai in prima persona.
Mica e Faye sono i due personaggi meglio caratterizzati, quelli più presenti per gran parte del libro e dei quali è più facile per il lettore farsi un'idea più chiara. Faye è un personaggio strano, che personalmente non ho amato molto, apparentemente sembra una ragazza dal carattere forte, ma in realtà è molto fragile, da l'idea di esser sottomessa alla sua migliore amica Dana, che prenda delle decisioni solo per dimostrarle qualcosa, è molto fragile e bisognosa di sicurezze al punto da buttarsi tra le braccia del primo che la fa sentire ancora affascinante e desiderabile.
Mica è a dir poco fantastico, così saggio, pacato, tranquillo, molto yoga o come dice lui karma yoga: un personaggio fantastico, con battute pungenti, capace di vedere oltre e mai fuori luogo.
Dana invece è sfuggente, tendenzialmente odioso ed egoista eppure nonostante sia come un fuoco fatuo gioca un ruolo fondamentale in tutta la storia.
Alex, che dovrebbe esser coprotagonista di questa storia, è poco delineato, di lui si sa solo quello che scrive nelle sue mail a Faye e non è una presenza costante del libro, anche se nonostante le sue poche "apparizioni" è uno di quei personaggi che fanno subito innamorare, oltre al fato che fa una descrizione perfetta di Holly di colazione da Tiffany, tanto che lo si prende subito in simpatia, lo si adora a prescindere e per tutto ciò si perdona all'autore il fatto di non averlo caratterizzato di più e di avergli dato poco spazio. Lui e Faye si innamorano attraverso le mail che si mandano, ma poi accade qualcosa e la loro "storia" diventa come una melodia stonata suonata da un giradischi rotto: Faye lo accusa di esser un bugiardo, di averle riempito la testa solo di falsità, lui la odia perché lo ha ferito volontariamente facendosi vedere innamorata insieme ad un altro al loro primo appuntamento... peccato che Alex a quel primo appuntamento del 14 settembre non si è presentato e Faye si è ritrovata sola in un locale pieno di gente! Ma l'appuntamento di cui parla Alex è domenica 14 settembre, quello a cui si riferisce Faye era si un 14 settembre, ma cadeva di venerdì!
La curiosità del lettore viene stuzzicata dalle incongruenze nei racconti di Alex e Faye, le date non corrispondo e come per i protagonisti anche per il lettore diventa difficile capire cosa sta accadendo ed è proprio questo che fa divorare il libro in poco tempo, questo mistero che avvolge i fatti narrati da Alex e Faye, i tempi diversi, le loro reazioni...
I luoghi in cui si svolge la storia son ben descritti,ho trovato molto coinvolgenti le parti in cui Faye si siede al piano e compone le sue canzoni e il modo in cui spesso descrive le sue emozioni e i suoi pensieri con delle canzoni! Bellissima anche la descrizione del concerto della protagonista, la minuzia con cui vengono descritti gli attimi prima dell'inizio e come si sente Faye una volta seduta al piano danno al lettore l'impressione di esser là tra la folla.
L'autore fin dall'inizio riesce a far nascere la curiosità nel lettore, che prima si appassiona alla storia di Faye ed Alex, poi inizia a fare mille congetture per capire se e perché Alex sta mentendo o come mai Faye non ricorda di averlo già incontrato in passato.
Lo stile è semplice e fluido, la storia è ben congegnata e raccontata in modo da dar vita ad un piccolo rompicapo per il lettore, l'autore scrive molto bene e sa come mantenere viva la curiosità in chi legge e soprattutto non crea mai momenti morti, in questo modo l'attenzione verso la lettura è sempre molto alta.
Purtroppo però non è una storia originale, infatti quando finalmente ho iniziato a capire il mistero delle incongruenze mi è subito venuto in mente il film La casa sul lago del tempo e sono davvero troppe le somiglianze tra le due storie e il loro filo conduttore.
Tutto cominciò con Tiffany è comunque una lettura piacevole, per nulla noiosa e soprattutto veloce da leggere.
Una lettura consigliata, adatta a chi ha voglia di qualcosa di leggero, di evadere dalla realtà e soprattutto di qualcosa di veramente diverso dalle solite storie d'amore.
Lasciatevi quindi rapire dal karma positivo di cui è impregnato il libro, sorseggiate dell'ottimo the allo zenzero in compagnia di Mica, fatevi trascinare via dalle canzoni di Faye e sognate con i disegni di Alex!
Profile Image for Romance and Fantasy for Cosmopolitan Girls.
3,070 reviews77 followers
September 3, 2015
Romance and Fantasy for Cosmopolitan Girls
Certe melodie sono come storie.

Ho voluto iniziare con questa frase perché la ritroverete spesso durante la lettura, e in effetti è questo quello che fa il libro: vi accompagnerà sulle dolci note di un pianoforte.
Sì, perché la nostra protagonista è un'artista! Faye Archer, alias Holly Go!, è un'aspirante musicista che lavora in una libreria e nel tempo libero scrive canzoni; anzi, diciamo che non deve manco sforzarsi di cercare le giuste note perché le canticchia nella sua testa nei momenti più impensati della giornata, e lei si fa trovare pronta portandosi sempre dietro carta e penna per non lasciar fuggire via l'ispirazione.
E il caso vuole che quella stessa frase venga pronunciata da un uomo che entra nella libreria per comprare la vecchia edizione di Colazione da Tiffany di Truman Capote, guarda caso uno dei libri che le piace leggere e rileggere senza stancarsi mai...coincidenza?


Le cose capitavano proprio per caso, e solo in un secondo momento scoprivi quanto fosse stato importante che accadessero.

Si sa che il destino è un grandissimo stronzo e gli piace giocare con le vite e i sentimenti altrui, ecco quindi che questo misterioso lettore dimentica il suo album da disegno, e si sa che la curiosità è donna, per cui Faye non può fare a meno di dare uno sguardo al contenuto del quaderno. Viene così a sapere che il proprietario è un certo Alex Hobdon. Una piccola ricerca su Google e viene ricollegata al suo profilo Facebook. Per cui non c'è niente di male a scrivere una mail per far sapere al diretto interessato che ha dimenticato il suo album in negozio e che può passare il giorno dopo a riprenderlo. Le loro vite si intrecciano ma si mancano sempre per un soffio ed è un continuo inseguirsi. Grazie alla tecnologia iniziano a scriversi delle mail, ritrovandosi a parlare tramite la scrittura fino a tarda notte, senza dare troppa importanza alle poche ore di sonno che Faye riuscirà a fare prima di andare nuovamente a lavoro. Scopre che anche Alex è un artista, per la precisione un fumettista e che a breve andrà a Chicago alla famosa fiera del fumetto in cerca di un editore che sia interessato alla sua graphic novel. La sua intenzione è quella di riprodurre a fumetti il celebre capolavoro che lo ha portato proprio in libreria, diventato poi un film. C'è solo una nota che stona in tutto questo: Faye incrocia continuamente e casualmente Alex. Ma com'è possibile visto che lui dovrebbe trovarsi a Chicago?


Quando vogliamo raggiungere un obiettivo, lo raggiungiamo. Però non sappiamo attraverso quale strada.

Sono stata catturata dalla storia, e non è stato per niente difficile immergermi nel contesto: una Brooklyn affollata e caotica con i suoi tappeti di foglie dai colori caldi e accesi, i giusti accordi di accompagnamento a questo romanzo e una folle compagna di viaggio come Faye. Se poi la maggior parte della storia si sviluppa all'interno di una libreria invasa dall'odore di inchiostro su carta, ancora meglio! Il fascino di questo romanzo sta proprio nel fatto che vengono coinvolti tutti i sensi.
Più la storia va avanti e più tutto sembra una massa di fili intrecciati senza capo né coda. Ma non lasciatevi scoraggiare perché esiste una soluzione a tutto, come vi farebbe di certo notare Mica Sagong, personaggio secondario di non poco conto, proprietario della libreria dove lavora Faye, la Real Books, insegnante di yoga e Maestro di vita che cercherà di portare la nostra giovane amica a ritrovare la propria strada quando fuori tutto sembra confuso e caotico.
Lo sviluppo di tutta questa storia è abbastanza lineare e ho trovato perfetto l'uso dei suoni onomatopeici facendo diventare il libro una sorta di fumetto se non fosse proprio per la mancanza delle immagini (che il nostro autore non decida di farlo diventare tale più avanti?). La scelta dei personaggi autentica perché esattamente come noi pensano ad alta voce e spesso parlano da soli dandosi piccoli incoraggiamenti, non sono miliardari che vivono in appartamenti di lusso né tanto meno possono permettersi macchine con autista, ma modesti lavoratori colpiti anch'essi dalla crisi finanziaria, che cadono e si rialzano continuando a inseguire i propri sogni. E la trama non è eccessivamente smielata come le classiche storie d'amore che si leggono spesso ai giorni nostri, tutt'altro, una storia che riesce a far ridere e sorridere proprio per l'autenticità delle situazioni; ognuno di noi potrebbe ritrovarsi nei personaggi descritti. Non voglio andare oltre ed evitare quindi di svelare il finale, ma solo un ultimo consiglio: aiutate la vostra immaginazione e sbizzarrite la vostra fantasia perché niente è mai come sembra.
Non mi resta che dirvi di armarvi di libro (o kindle per chi preferisce il formato digitale), il necessario per una piccola scampagnata (anche se doveste andare nel parco dietro casa), un plaid su cui stendervi per potervi gustare questa lettura respirando l'aria di primavera e un paio di cuffie con della musica di sottofondo per non lasciarvi distrarre e per essere un tutt'uno con il romanzo stesso.

Le cuffie sono una grande invenzione, ti proteggono dai discorsi e dai contatti indesiderati.


Profile Image for Emma Motta.
57 reviews
June 26, 2020
È un libro carino. Ma è super scontato.
Lo svolgimento del libro ti prende effettivamente, ma la conclusione del libro è un casino e basta.
L'autore dal mio punto di vista ha sbagliato ad aggiungere il personaggio di Aaron perché ha fatto distanziare Faye da Alex per quanto 10-20 pagine ?
Poteva impegnarsi di più.
This entire review has been hidden because of spoilers.
2 reviews
June 10, 2021
Die Idee fand ich gut, aber mir hat ein richtiger Plot gefehlt. In der ganzen Geschichte ist wenig passiert und das, was passiert ist, wurde nicht aufgelöst.
Profile Image for Ina Vainohullu .
887 reviews17 followers
September 3, 2013
"Die wundersame Geschichte der Faye Archer" ist die Geschichte zweier Menschen die sich durch gar nicht so ungewöhnliche Umstände kennen lernen. Alex Hobden vergisst, ganz schlicht, sein Skizzenbuch in der Buchhandlung in der Faye arbeitet. Da sie ein Mensch mit Charakter und großem Herzen ist, nimmt sie das Buch an sich und macht dessen Besitzer via Mail und Facebook ausfindig. Die beiden beginnen sich gegenseitig Mails zu schreiben und erzählen sich von ihren Leben und davon, wie es sie nach Brooklyn verschlagen hat. Dabei bleibt es nicht aus, das sie sich bald "näher" kommen, doch die Sache gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn zwischen den beiden steht ein großes Geheimnis...

Meinung:

Das Cover ist wunderschön und verleitet auf jeden Fall zum Kauf. Was zuerst auffällt ist die kunterbunte Schrift in 3-D-Optik, erst auf den zweiten Blick nimmt man die Schmetterlinge und die Straße, vermutlich irgendwo in Brooklyn, auf einer Seite winterlich, auf der anderen sommerlich, bewusst wahr.

Ich war begeistert, als ich von dem neuen Christoph Marzi Roman erfahren habe. Der Klappentext klang vielversprechend und ich war mir so sicher, das mich der Autor auch mit diesem Werk schnell überzeugen würde.

Doch leider muss ich gestehen, das mich das Buch, völlig unerwartet, enttäuscht hat. Wer schon einmal einen Roman des Autors gelesen hat, der weiß, das er es vermag, den Leser mit seinen Worten zu verzaubern und in andere Welten zu entführen. Und auch wenn mir vorher klar war, das es sich hier um eine Liebesgeschichte und nicht um einen Fantasyroman handelt, hätte ich mir doch ein kleines Stück von dieser bewährten Christoph Marzi Magie gewünscht.

Das Buch liest sich nicht unangenehm, auch wenn mir der Schreibstil etwas eigenwillig erscheint. Er verleiht der Geschichte zwar etwas Individuelles, was ich sehr gut finde, tröstet aber nicht darüber hinweg, das handlungstechnisch nicht wirklich viel passiert.

Der Leser begleitet Faye hauptsächlich durch ihren Alltag, der sich sehr viel mit Musik beschäftigt, von der ich noch nie etwas gehört habe, der aber davon abgesehen kaum Nennenswertes mit sich bringt. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Alex und Faye bleibt dabei auf der Strecke und kann mich emotional nicht wirklich erreichen.
Die charismatischen Protagonisten machen durch ihre Einzigartigkeit vieles wieder wett und verleihen der Geschichte einen feinen Glanz, der mich etwas milder stimmte und mich über die schwache Entwicklung der Handlung oft hinwegsehen ließ.

Faye Archer ist solch eine bezaubernde Protagonistin, die mir durch ihre besonderen Eigenheiten rasend schnell ans Herz gewachsen ist und mich so manches Mal in gewisser Weise an die Figur der "Amelie Poulain" erinnerte. Sie hat eine Vorliebe für Rot mit weißen Punkten, ihr Telefon wohnt in einem Koffer, sie verliert sich gerne in der Musik, auch in ihrer eigenen, ziert sich in Bezug auf neumoderne Kommunikationsmöglichkeiten und verbringt ihre Zeit nicht nur im Buchladen, sondern auch liebend gerne damit, im Plattenladen um die Ecke auf Schatzsuche zu gehen oder sich in die Künstlerin "Holly_Go!" zu verwandeln.

Zu Alex Hobden fiel mir der Zugang etwas schwerer. Zwar ist auch er ein toller, authentisch ausgearbeiteter Charakter, aber man weiß nicht so recht was in ihm vorgeht, da sich die Geschichte hauptsächlich um Faye dreht. Alex' große Leidenschaft ist das Zeichnen und verzaubert vom Roman "Breakfast at Tiffany's" ist es sein größter Wunsch, irgendwann einen Comic aus der Geschichte zu machen.

Meine Lieblingsfigur neben Faye war eindeutig Mica Sagong, der Buchhändler und Fayes Freund, der nebenbei Yogakurse gibt, immer eine Weisheit parat hat und die Entspannung in Person darstellt. Er wirkt, als sei er mit sich im Einklang und glaubt stets daran, das alles seinen Ursprung im Karma hat.

Fazit:
"Die wundersame Geschichte der Faye Archer" lebt von ihren einzigartigen Protagonisten, die mich verzauberten. Die Handlung jedoch ist in der Tat sehr "wundersam" und hat mich emotional nicht erreichen können.
Profile Image for Asaviel.
93 reviews24 followers
August 31, 2013

"Manche Geschichten sind wie Melodien." (Seite 28)

Faye Archer lebt ihren Traum. Sie ist Ende Zwanzig, arbeitet in einem Buchladen und ist Künstlerin. Sie lebt in New York, Brooklyn. An dem Ort, den sie liebt. Dieses New York wird oft beschrieben. Dabei werden vor den Schattenseite ganz gerne mal die Augen zugedrückt und man sieht aus Fayes Persepktive nur das Positive. Das macht auch mal Spaß, denn auf anderer Seite bringt diese Geschichte genug Melancholie mit sich.
Das Wundersame dieser Geschichte offenbart sich nur langsam und ist eigentlich nur eine Kleinigkeit und trotzdem von großer Bedeutung. Es lässt sich aber kaum von einem Fantasyroman sprechen. Es ist ein Jugendbuch, das Faye Archers Leben beleuchtet. Individualismus, Freundschaft, Liebe und schlicht die Melodie dieser Geschichte stehen im Mittelpunkt. Dabei geht es viel um Gefühle. Die Gefühle, die Faye empfindet oder die sie durch die Stadt, durch andere Menschen fühlt. Marzi versucht dabei Empfindungen in Worte zu fassen, die sich kaum greifen lassen.

"Am nächsten Morgen fühlte sie sich weder gut noch schlecht, dafür aber sehr intensiv und irgendwo dazwischen, wobei sie niemandem hätte erklären können, was sie damit meinte, aber genau so fühlte es sich an." (Seite 237/238)

Es ist auf jeden Fall der Stil und die Sprache des Autors, die dieses Buch zu etwas Besonderem machen. Wer andere Bücher von ihm gelesen hat, kennt es schon und wird sich darin verliebt haben. Die Poesie, die Verträumtheit und die Melodie, die Christoph Marzi jedes Mal in seine Werke legt, nimmt den Leser gefangen und entführt ihn in eine andere Welt. Dafür braucht es kaum phantastischen Elemente. Durch diese beiden Punkte "Gefühle" und "Schreibstil" ist es meiner Meinung nach aber auch eher ein Frauenbuch. Teenies und junggebliebene Frauen werden ihre Freude haben. Aber kaum ein gestandener Mann wird sich in dieser Geschichte wiederfinden können.
Ungewöhnlich ist, dass es am Ende keine echte Auflösung gibt. Zum einen kommt es innerhalb weniger Seiten zu einer abrupten Wendung, die den Leser sehr überrascht, obwohl sie nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Zum anderen wird das "Wundersame" nicht abschließend erklärt. Damit wird der eine oder andere sicherlich eher unbefriedigt mit dem Abschluss eines Romans zurückgelassen, der als Einzelband daherkommt und auch an sich keine Fortsetzung fordert. Dies braucht aber kein Manko zu sein, denn man muss nicht immer alles verstehen, um sich darin verlieren zu können.
Gestört hat mich die Länge im Mittelteil, in dem auf der Handlungsebene nicht sehr viel passiert. Dies kann nur bedingt durch die Sprache ausgeglichen werden.

"Dann, später am Abend, kam der Herbst über sie, und ihr Herz atmete den Winter, der, kühl und gierig besitzergreifend, eigentlich schon längst bei ihr war." (Seite 348)


Fazit: Sprachlich findet der Leser hier ein typisches Marzi-Buch. Was die Handlungsebene betrifft, wendet er sich von echten Fantasyinhalten ab und schafft etwas durchaus Poetisches und Melodisches, das sich kaum in eine Schublade einordnen lässt. Dabei nimmt Faye Archer den Leser aber an die Hand und entführt ihn direkt nach Brooklyn auf eine Art und Weise, wie nur dieser Autor es erreichen kann.
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1,452 reviews12 followers
November 17, 2017
In Faye Archers Leben passt eigentlich alles. Der Job in einer kleinen, gemütlichen Buchhandlung macht Spaß, sie mag ihre kleine, gemütliche Wohnung mit den vielen Second-hand-Sachen, und in ihrer Freizeit schreibt sie Songs und tritt auch gelegentlich, stilecht im Fifties-Look, als Sängerin auf. Das einzige, was fehlt, ist eine funktionierende Beziehung, denn mit Männern hat sie bisher nie so richtig Glück gehabt.

Eines Tages weckt ein Kunde in der Buchhandlung ihr Interesse. Zwar kennt sie von ihm nur die Stimme und das Skizzenbuch, das er im Laden vergessen hat und weiß, dass er einen Motorroller fährt, doch sie ist irgendwie fasziniert von diesem Alex Hobson und nimmt via Facebook Kontakt zu ihm auf. Daraus ergibt sich zwar ein äußerst netter virtueller Austausch, doch es gestaltet sich schwierig, ein persönliches Treffen zustandezubringen.

Faye beginnt an Alex zu zweifeln, vor allem, nachdem sich die Hinweise häufen, dass nicht alles bei ihm so ist, wie es zu sein scheint, und ihre (ziemlich grässliche) Freundin Dana ins gleiche Horn stößt, aber vergessen kann sie ihn auch nicht so recht.

Faye Archer ist eine äußerst sympathische Protagonistin mit ihrer musikalischen Ader und ihrem Faible für gepunktete und/oder gebrauchte Dinge. Man erkennt ganz schnell, dass Christoph Marzi ein Herz für liebenswerte, etwas exzentrische Nerds hat, und so viel Liebe zu Literatur und Musik, wie hier immer wieder durch die Zeilen klingt, muss man einfach mögen. Ein koreanischer Shaolin, der nun eine Buchhandlung betreibt und nebenher Yogakurse leitet, ist zwar ein etwas an den Haaren herbeigezogener kultureller Mix, aber nichtsdestotrotz ist auch Fayes Chef eine Figur, die einem schnell ans Herz wächst, der gelassene Weise im Hintergrund.

Die sich langsam anbahnende Liebesgeschichte ist nett zu beobachten, und es fällt leicht, mit Faye mitzufühlen, während sie förmlich danach hungert, von Alex zu hören, ihm zu begegnen oder seine nächste Mail zu lesen, wenngleich auch diese blitzartig einschlagende totale Faszination von einem Menschen, den sie noch nicht einmal richtig gesehen hat, etwas übertrieben erscheinen mag. Auch die Frage, was eigentlich mit Alex los ist, sorgt für Spannung.

Leider wird diese Spannung aber umsonst aufgebaut, denn die Auflösung am Ende ist alles andere als zufriedenstellend, und auch ein paar Entwicklungen auf dem Weg dorthin wirken unglaubwürdig und nicht zu Fayes Charakter passend. Mit diesem Schluss hat es sich der Autor etwas sehr einfach gemacht, was ziemlich ärgerlich ist und gar kein würdiger Schlusspunkt dieser eigentlich unterhaltsamen und atmosphärischen Großstadtromanze.

Ein hübsches Bonbon für Musikliebhaber ist das Nachwort, in dem sämtliche Musikalben Erwähnung finden, die zur Entstehung des Buches beigetragen haben. Für Leser, die Folk, Blues und Songwriter-Musik mögen, könnte das eine Fundgrube sein.

Schade, dass die gute Idee letztendlich durch den doofen Schluss verschenkt wurde.
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254 reviews47 followers
April 5, 2015
German book, German review. For other reviews, see 238 books in 238 days.
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Eins möchte ich gleich vorausschicken - das wird nicht das objektivste Review, das ihr jemals gelesen habt.
Ich liebe Christoph Marzi, seit meine beste Freundin mir zum ersten Mal Lycidas in die Hand gedrückt hat, und bisher hat mich noch jeder seiner Romane auf seine ganz eigene Art angesprochen. Egal welches Buch, es war noch immer das richtige Buch zur richtigen Zeit und so auch diesmal.
"Bücher haben eine Seele. [...] Keiner muss die Seele eines Buches suchen. Die Seele des Buches findet den Leser. Das tut sie immer."

Faye ist jemand ganz nach meinem Geschmack. Sie ist eigenständig, wenn auch manchmal total verpeilt. Sie liebt Bücher und Musik, und sie liebt es, vor sich hinzuträumen. Sie hasst es zu telefonieren und herumgegängelt zu werden, und bei Leuten, die sie gut kennt, ist sie auch manchmal schon recht vorlaut.
Faye nimmt die Welt im Ganzen war, und sie sieht überall Geschichten. Das macht ihre Welt lebendig, und es ist leicht, mit ihr früh zum Buchladen zu eilen und beinahe selbst außer Atem zu geraten.

Als Faye Alex kennenlernt, ist sie sofort von ihm fasziniert - und schon bald entwickeln sich lange geschriebene Unterhaltungen. Oft sieht man nicht viel mehr als die Texte, die sich die beiden schicken, aber das genügt dann auch schon. Man fühlt mit Faye mit und kann sich bald ihre Reaktionen selbst ausmalen.
Alex hingegen ist ein Mysterium, nicht nur für Faye sondern auch für den Leser, und tatsächlich habe ich bald ebenso wie sie versucht, hinter sein Geheimnis zu kommen. (Was natürlich Unsinn ist, wenn es so einfach wäre, das ich es hätte sehen können, wäre auch Faye schon eher draufgekommen.)

Mitten durch die Liebesgeschichte fliegen die bunten Herbstblätter in Brooklyn, und New York erblüht auf jeder Seite neu. Auch Filme, Bücher, und - natürlich - Musik finden immer wieder Eingang in die Erzählung, und schon bald hatte ich meine Playlist für den Herbst zusammengestellt.

Ohne das Ende vorausnehmen zu wollen, möchte ich hier mein Faible für in sich abgeschlossene Romane bekunden - die gibt es heutzutage in diesem Genre leider viel zu selten. Dazu ein tolles Setting, Charaktere mit denen ich mich gut identifizieren kann, viel Musik, hin und wieder etwas Humor, und Christoph Marzis unverwechselbarer poetischer Stil - das ist mein Zauberbuch für diesen Herbst, und es wird auf meinem Nachttisch bleiben, bis die Tage so eisig werden, dass "Lycidas" wieder seinen angestammten Platz einnimmt :).
Profile Image for Owl.
294 reviews36 followers
September 10, 2013
Christoph Marzi ist ein fantastischer Autor. Sein Erstling “Lycidas” hat mich damals auf Anhieb begeistert und auch alle folgenden Werke wurden gerne gelesen. Die einen waren etwas weniger “motiviert”, wenn ich es einmal so ausdrücken darf, andere wiederum kleine Wortkunstwerke.
“Faye Archer” ist ein wenig dazwischen. Die Geschichte beginnt grandios, die Charaktere sind liebevoll geschrieben, bekommen aber über die Länge der Geschichte nicht wirklich mehr Tiefe. Faye’s Freundin Dana bleibt durchweg recht überschaubar in ihrem leicht stereotypischen Auftreten. Sie ist der rationale Gegenpol zu Faye, die manchmal ein wenig chaotisch- kreativ den Boden unter den Füßen verliert. Ebenso wie der ominöse Alex, der ebenfalls zur Gruppe der “Künstler” gehört.
Hervor gestochen hat in meinen Augen der Besitzer der Buchhandlung, in der Faye arbeitet: Mica Sagong. Ein wenig verschroben, aber dennoch ein liebenswerter Typ, bei dem man gerne Angestellter wäre.
Die Geschichte selber ist – sieht man von einigen Längen ab – wunderbar geschrieben. Der Herbst mit seinen Stürmen, dem Regenwetter und den letzten warmen Sonnenstrahlen kommt einem förmlich aus den Seiten entgegen.
Das Gesamtkonstrukt um die Begegnungen von Alex und Faye hingegen ist teilweise mühsam und ich hätte gerne eine befriedigendere Auflösung gehabt, die Christoph Marzi seinem Leser jedoch ein wenig schuldig bleibt.
Was mir ein wenig aufgestoßen ist, waren die ständigen Wiederholungen. Was bei “Lycidas” und den Folgebänden gut ins Konzept passte, funktioniert hier nur bedingt. Desweiteren verlagert sich Faye im letzten Drittel des Buches darauf, dauernd alle möglichen Dinge und Ereignisse zu begrüßen (“Hallo, schöner Herbstmorgen.”, “Hallo, Regen.” usw.) Ebenso wie die Wiederholungen bestimmter Phrasen doch eher grenzwertig.
Christoph Marzi liebt Musik. Das ist nicht erst seit diesem Werk deutlich und er bezieht sich viel auf Musiker, Musikstücke oder ganze Genres. Das ist ein wenig schade, wenn man selber von keinem der erwähnten Stücke eine Ahnung hat und somit auch mit den gemachten Vergleichen wenig(er) anfangen kann.
Das aber nur am Rande,
Alles in allem ist “Die wundersame Geschichte der Faye Archer” wirklich sehr lesenswert, auch wenn es jetzt nicht ganz so danach klang. Es ist definitiv eines der besseren Bücher, das von Christoph Marzi erschienen ist und ich freue mich, dass ein Exemplar den Einzug in mein Bücherregal gehalten hat.
Ein weiterer Pluspunkt, der mit der Geschichte als solches an sich weniger zu tun hat, aber dennoch Erwähnung finden sollte, ist das Buchcover. Sehr schön gestaltet und der haptische Eindruck ist einfach sehr angenehm.
Profile Image for Hasewue.
165 reviews
August 15, 2013
Faye Archer ist Musikerin, arbeitet in einer Buchhandlung und trifft auf Alex Hobdon, einen Künstler.
Obwohl Faye ihn noch nie wirklich gesehen, geschweige denn ein Wort mit ihm gewechselt hat, ist sie sofort verzaubert von ihm und will Alex unbedingt kennenlernen.
Sie kontaktiert ihn und es entwickelt sich ein regelmäßiger eMail-Verkehr daraus.
Doch kurz bevor sie sich wirklich treffen, geschieht etwas ungewöhnliches, das Fayes Welt erschüttert und sie an Alex’ Glaubwürdigkeit zweifeln lässt.
Was spielt er für ein Spiel mit ihr?
Christoph Marzi hat mit seinem neuestem Werk „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ ein Buch vorgelegt, das sich komplett von den anderen, die ich bisher von ihm gelesen habe („Heaven “, „Grimm “, „Uralte Metropole “, „Memory “), unterscheidet.
Es ist eine berührende, tiefgründige, verträumte, bezaubernde Geschichte über eine Frau, die eine schwäche für Seemänner hat, für die Musik ihr Leben ist und die bisher noch nicht allzu viel Glück in der Liebe hatte.
Faye ist eine sympathische Protagonistin, mit Zweifeln und Schwächen und manchmal wirkt sie auch etwas verloren. Doch sie ist authentisch. Kein schillernder Männermagnet, sondern auf ihre Weise besonders und schön.
Ein bisschen erinnert es mich an „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und es ist doch vollkommen anders.
„Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ ist ein Buch über Musik, das Leben, Bücher – besonders „Frühstück bei Tiffany“ spielt darin eine große Rolle und ich habe dadurch richtig Lust auf Truman Capotes Klassiker bekommen – und die Liebe. Die Liebe zu all dem und den Kleinigkeiten im Leben.
Marzis Schreibstil ist gewohnt poetisch, authentisch, fließend, schwerelos, berührend. Er schafft es zum wiederholten Mal die Handlung seines Buches und Fayes Welt lebendig werden zu lassen. Man wird zu einem Teil der Geschichte, hat den Herbst in Brooklyn vor Augen und versinkt in dieser melancholischen, lebhaften und sehr dichten Atmosphäre.
Es ist ein Buch mit vielen Wendungen und einer großen Überraschung am Ende.
Der einzige Wermutstropfen beim Lesen war, für mich das Wissen, dass auch dieses Buch von ihm bald ausgelesen ist und bei Marzis Büchern ist das immer schnell der Fall.
Für mich ist es neben „Grimm“ definitiv eines seiner besten Bücher!
Profile Image for Meggies Fussnoten.
946 reviews12 followers
December 12, 2013
Faye Archer liebt Musik, arbeitet in einem kleinen Buchladen und ist eigentlich eine Frohnatur - bis eines Tages Alex Hobdon sein Skizzenbuch im Buchladen vergisst. Von Anfang an ist Faye von Alex verzaubert, kennt sie allerdings nur seine Stimme. Sie schreibt ihn kurzerhand über Facebook an. Je mehr sie sich jedoch schreiben, umso tiefere Gefühle hegen sie füreinander. Bis sie sich zufällig auf der Straße treffen und Alex eine andere Frau im Arm hält und Faye angeblich nicht erkennt. Faye ist durcheinander und will Alex Verhalten auf den Grund gehen.

Von Christoph Marzi hatte ich bislang noch kein Buch gelesen, was ich aber schnellstens ändern werde. Denn sein Schreibstil hat mich absolut überzeugen können. Man hat fast das Gefühl, die Personen wirklich zu kennen, die beschrieben werden und ich fühlte mich auch gleich gut in der Geschichte aufgehoben.

Der Hauptcharakter Faye ist eine quirlige Person, die ihr eigenes Ding durchzieht. Bestimmt wird ihr Leben von der Musik, die ihre größte Leidenschaft ist. Sie singt gerne, komponiert eigene Lieder und gibt auch ab und zu Konzerte. Berühmt geworden ist sie damit nicht, aber das will sich auch nicht. Sie möchte ihre Leidenschaft einfach nur mit anderen teilen.

Auch sonst ist Faye eher etwas anders als andere. Und sie steht dazu. Gerade das macht sie sehr liebenswert.

Immer wieder nimmt der Autor Bezug auf das Buch und den Film „Frühstück bei Tiffany“, so dass man letzten Endes sehr große Lust hat, die Geschichte selbst zu lesen.

„Manche Geschichten sind wie Melodien“. Dieser Satz kommt öfters im Buch vor und findet meine vollste Zustimmung, gerade bei dieser Geschichte. Mit leisen Untertönen, ohne großen Paukenschlag und einer Hauptfigur, die alle Stimmungen durchmacht, vertieft man sich in eine Geschichte, bei der man am liebsten selbst singen möchte.

Allerdings habe ich einen Kritikpunkt: war ich doch so gespannt, wie der Autor das Ganze um Faye und Alex auflöst, dass ich mit dem Ende letztendlich überhaupt nicht zufrieden war. Ich hatte mir eigentlich was ganz anderes vorgestellt und war fast schon etwas enttäuscht. Dies gibt von mir auch Punktabzug.

Insgesamt war ich jedoch begeistert von der Geschichte und kann sie jedem nur wärmstens empfehlen.

Fazit:
Manche Geschichten sind wie Melodie.
Profile Image for Doris.
1,067 reviews
August 13, 2016
"Geschichten sind wie Melodien!"

Christoph Marzi kennt man als Autor der „Uralt Metropole“, sowie der „Malfuria“ und „Fabula“-Reihe. Mit „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ bleibt er zwar ansatzweise dem Genre treu, wagt jedoch etwas ganz Neues. Um die Leser gleich vorweg zu warnen, es handelt sich hierbei um keinen typischen Marzi-Roman.

Alles beginnt wie eine schöne, leichter Herbstroman. Faye - Ende 20, Buchhändlerin, leidenschaftliche Musikerin - trifft auf den Künstler Alex. Das Wundersame an ihrer ganzen Begegnung entfaltet sich dem Leser erst später. Leider ist Alex nicht so präsent wie ich es gerne gehabt hätte, was auch daran liegt, welche Rolle er in der ganzen Geschichte spielt. Man lernt nichts über seine Motive oder Gefühle, sondern er bleibt ein Geheimnis. Faye hingegen ist wirklich liebenswert: chaotisch, facettenreich, mit Schwächen und einer Vorliebe für Punkte. Man kann sich durchaus mit ihr identifizieren. Auch die Nebenfiguren des Romans - Fayes beste Freundin Dana und vor allem ihr Chef Micah - wachsen einem schnell ans Herz.

Die Sprache des Romans ist poetisch; wie Musik, die auch inhaltlich eine Rolle spielt. Dabei begleitet man Faye durch ihr Alltagsleben. Als Liebesgeschichte kann das Buch daher meiner Meinung nach nicht wirklich verkauft werden. Schuldig bleibt der Autor auch eine Erklärung. Durch das etwas abrupte Ende findet man nie heraus, warum es eigentlich zu dem Wundersamen gekommen ist, sondern muss es einfach so hinnehmen wie es ist. Am Ende blieben bei mir daher einige Fragen offen, was sehr schade war. Trotzdem fand ich den Ansatz der Geschichte, obwohl nicht neu, ganz spannend, nur gibt es ein paar Mängel bei der Umsetzung. So wäre ein bisschen mehr Alex schön gewesen, um die Geschichte und Fayes Handlungen besser nachvollziehen zu können und glaubhafter zu machen.

Ein ruhiges, verträumtes, poetisches Märchen über das Leben einer jungen Frau wie du und ich.
Profile Image for Miriam.
92 reviews2 followers
January 18, 2014
Nach den ersten paar Seiten hatte mich das Buch. Es ist einfach so zuckersüß geschrieben und macht so verdammt glücklich beim Lesen. Faye ist eine Person, die einfach tut, was ihr gefällt, sie hat etwas an sich, das sie sofort sympathisch macht. Es ist keine Geschichte, wo ein rasanter Vorfall nach dem nächsten kommt, es plätschert eher gemächlich vor sich hin. Bis zur Hälfte, als Faye und Alex sich schon kennen und er sich plötzlich merkwürdig benimmt, war ich wirklich begeistert von diesem Buch, wollte es am liebsten mit ins Bett und als Teddy nehmen. Aber danach ging es steil bergab. Es wurde nur noch langweilig und Faye immer unausstehlicher. Die Geschichte hat plötzlich eine Wendung genommen, die nicht mehr zum vorherigen Verlauf gepasst hat. Ganz zu schweigen vom Ende: es hatte für mich den Anschein, als hätte der Autor einfach keine Lust mehr gehabt, weiterzuschreiben und sich für die Vorkommnisse, die "wundersam" sein sollten, keine Erklärung ausdenken wollte. Dadurch wirkte das Ganze am Ende nur noch sondersam. Es hat ein "ist doch egal, warum ***** passiert und ***** (ich will ja nicht spoilern). Wir beenden das einfach so!"-Ende. Und das hat mich wirklich sauer gemacht. Mit 100 Seiten mehr hätte man bestimmt ein vernünftigeres Ende zustande bringen können, das den Leser nicht so verloren zurücklässt. Irgendwie war es nur ein halbes Buch. Oder ich habe das Ende einfach nicht verstanden, allerdings gibt es noch einige andere Rezensionen, in denen das auch steht. Echt schade. Deshalb nur 3 von 5 Punkten.
Profile Image for Barbara.
32 reviews2 followers
January 4, 2014
Ich muss sagen, dass ich etwas gebraucht habe um in die Geschichte reinzukommen. Irgendwie konnte mich das erste Drittel nicht so recht in den Bann ziehen. In meinen Augen verliert sich die Geschichte am Anfang ein wenig in Belanglosigkeiten. Irgendwie tänzelten Faye und Alex zu sehr umeinander herum, ohne sich wirklich anzunähern (sowohl real, als auch gefühlsmäßig).
Allerdings muss ich auch gestehen, dass einem ab dem zweiten Drittel klar wird, warum die Beiden nicht so recht zu einander finden. Ab da wird's auch interessanter. Das Ganze bekommt einen leichten Touch von "Haus am See". Es wurde mystischer und gewann an Dramatik. Alex versucht Faye nahe zu kommen (auch real), allerdings stösst diese ihn direkt von sich, weil sie nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte, weil sie sich von ihm bedroht fühlt.
Es lohnt sich auf jeden Fall, sich durchs erste Drittel zu kämpfen. Ab dem zweiten Drittel gewinnt die Geschichte auf jeden Fall an Fahrt und man leidet mit den Charakteren. Insbesondere die letzten Seiten haben mir besonders gefallen, da der Roman mit einer Überraschung aufwartet, wie ich es mir nicht vorgestellt hatte.
Leztenlich bin ich ein wenig hin und hergerissen, wie ich den Roman bewerten soll. Der Anfang war ja nicht besonders gut, der Schluss dafür super. Ich gebe dem Roman daher schwache 4 Sterne.
1 review
November 9, 2013
Irgendwie hatte ich bei dem Buch was anderes erwartet.
Und wundersam war diese Geschichte tatsächlich.
Mich ärgerts etwas das ich am Ende doch 2 Tage verschwendet hab um das Buch zu lesen, aber auch sowas hat mal manchmal.
Und jetzt Achtung Spoiler!
Während ich das Buch las, fand ich alles eigentlich gar nicht so schlimm. Es war spannend. Man dachte Alex wäre der Lügner, dann zweifelte man an Faye. Dann irgendwann kam die Vermutung das keiner von beiden log.
Der Schluss allerdings war merkwürdig... Dana ihre beste Freundin wusste von Anfang an das das was Alex sagte stimmte, und sie belog Faye weil diese ihr einen Freund weggeschnappt hatte!? Dana die es nicht richtig ertragen kann wenn ihre beste Freundin glücklich ist, sie aber nicht. Diese wartet 4 Jahre bis sie ihre Rache nimmt.
Klingt alles merkwürdig... und dieser Schluss hat mir das ganze Buch vermiest. Das alles klang so unkreativ. Ein unerwarteter Schluss, und keiner mit dem man zufrieden ist. .

Profile Image for Jasmin.
54 reviews1 follower
September 3, 2013
Christoph Marzi kennt man eher als Fantasy-Autor. Das ist mal ein Ausflug in andere Gefilde.
Brooklyn. Herbst. Sehr romantischer Schreibstil. Sehr romantische Story. Voller Musik, Herbstsonne und knisternden Laubblättern auf dem brooklyner Asphalt.
Wer Liebesgeschichte mag, aber die ewig gleichen Storys leid ist, findet hier etwas Besonderes.
- Soweit die objektive Meinung. Denn das Buch ist wirklich gut. Nur leider war ich der falsche Leser dafür. Aber dafür kann das Buch nichts. Ich bleibe bei den Fantasy-Büchern von Marzi.
Profile Image for Kalamos.
99 reviews15 followers
July 4, 2015
Wow, das... was war das denn?
Wenn man einen Haufen Vintage-Kram, Buchläden, 50er-Style-Musiker und einen mysteriösen Unbekannten in einen Roman wirft, ergibt das leider noch lange keine gute Geschichte.

Die Beschreibungen waren am Anfang ganz süß, aber spätestens nach der Hälfte des Buches haben sie einfach nur noch genervt. Brooklyn hier, Brooklyn da, malerischer Herbst, Pünktchenmuster bla bla bla. Die Charaktere waren unglaubwürdig und stereotyp, die Geschichte oberflächlich und das Ende, ganz ernsthaft, hat selbst meine schlechtesten Erwartungen unterboten.
Profile Image for Stefani Akins.
211 reviews12 followers
August 26, 2013
If you're lucky, you meet some books whose stories resonate with you. And if you're very lucky, you may find the one that seems to fit you to a t. This wonderful New York autumn love story is that book to me. I couldn't put it down - and I didn't want to. If you're a fan of odd occurrences, fateful turns and karma, read this.
Profile Image for Aurora  Fitzrovia.
594 reviews81 followers
January 11, 2014
Hmmhmm. Vielleich 2.5, aber besser definitiv nicht. An sich fand ich die Geschichte ganz nett, wenn auch teilweise etwas langatmig. Schade, dass es nicht richtig aufgelöst wurde und das Ende so schnell und etwas überstürzt kam...und von Dana fange ich besser erst gar nicht an >.<
Profile Image for Moe.
184 reviews16 followers
May 11, 2014
Ein Stern allein für die tolle Sprache. Die Geschichte hat mir auch gefallen, leider gab es in der Mitte aber einige Längen. Ich werde einfach wütend, wenn die Charaktere nicht verstehen wollen, aaaaah.
Profile Image for Onja.
58 reviews
March 30, 2014
Eigentlich 2,5 Sterne, weil's so schön geschrieben war. Aber was will dieses Buch sein? Roman? Was mystisches? Kann mir einer erklären, was da eigentlich passiert ist? Ich war noch nie so verwirrt am Ende eines Buches.
Profile Image for Lorenza.
318 reviews7 followers
May 3, 2015
La storia sarebbe anche carina, ma lo sviluppo non è stato all' altezza delle mie aspettative... sono arrivata alla fine con una lunga serie di domande che non hanno trovato risposta, anche quelle fondamentali per dare un senso agli eventi!
Displaying 1 - 30 of 36 reviews

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