Immer wieder hat Siegfried Korn, Leiter in einem Ostberliner Industriekombinat, seinen Urlaub verschieben mussen. Doch nun ist es soweit. Drei Wochen wird er tun und lassen konnen, was er will, und der Betrieb mit seinen Problemen kann ihm gestohlen bleiben. Einmal mehr kommt es anders, und so, wie er es sich in seinen schlimmsten Traumen nicht vorgestellt hatte. Auf einen Geldtransport des Kombinats wird ein Uberfall verubt. Nach einem Plan, den Korn vor vielen Jahren einml zusammen mit drei damaligen Studienkollegen entwickelte - im Suff und aus lauter Jux und Dollerei. Sollte einer der alten Freunde tatsachlich unter die Rauber gegangen sein? Siegfried Korn will Gewissheit. "Jan Eik gehort zu jenen Krimiautoren der DDR, die sich fast vollig in die Anonymitat zuruckgezogen hatten. In keiner Literaturgeschichte zu finden, zahlte er doch wegen seiner systemkritischen Haltung und dem Verzicht auf didaktische Obertone zu den meistgelesenen DDR-Schriftstellern." (Bernd Graf