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Feuerwerkskörper: Poesie einer Borderline-Liebe

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Liebe oder Wahnsinn? - Wahnsinnige Liebe? Eine Amour fou in der Münchner Off-Kultur- Was als lockere Affäre zwischen einer Journalistin und einem zehn Jahre jüngeren Künstler beginnt, entwickelt sich im Laufe der nächsten Jahre zu einer wilden, kräftezehrenden Achterbahn-Beziehung, bei der die namenlose Ich-Erzählerin zeitweise glaubt, den Verstand zu verlieren. Atemholen? Gibt es nicht in dieser sogartigen Liebe, die oft auch einem Machtkampf gleicht. Nur Explosionen und Zeitbombenticken. Denn Luis hat viele Gesichter, zeigt sich im oft abrupten Wechsel mal liebevoll und anhänglich, dann wieder grausam und kalt. Zeichen einer Borderline-Persönlichkeitsstörung? Wahrscheinlich. Mit der Zeit erkennt die Protagonistin aber auch ihre eigenen Anteile an dem zerstörerischen Verlauf der Liaison.

Paperback

Published April 1, 2019

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Profile Image for Mika.
6 reviews
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December 15, 2025
rezension vom 15.12.2025.
dieses buch war offiziell teil 2 meiner expedition auf der suche nach einer guten darstellung meiner diagnose in (at least somewhat) fiktiven medien und wieder mal gehen fast zwei monate ins land, bis ich mich an eine rezension rantraue.
erstmal ist es eine ehre, der erste rezensent auf dieser plattform zu sein. ich frage mich, wie viele menschen dieses buch gelesen haben, denn es scheint recht unbekannt zu sein. fühlt sich edgy an, dass ich’s trotzdem gefunden habe. ich muss glaube ich nicht erwähnen, dass das was mit meinem ego macht. jedem sein laster.
vom schreibstil her fand ich’s ziemlich nice. ich mochte die gedankensplitter, die erzählperspektive und all das poetische drumherum. es lässt sich gut in der hand halten und mitnehmen, das cover finde ich auch cool, und noch cooler ist, dass die autorin es selber gemalt hat. ist irgendwie one-of-a-kind. sticht heraus aus der modernen covergestaltung. mag ich.
gleichzeitig muss ich mich aber auch schon wieder beschweren.
das buch basiert auf wahren begebenheiten, auf einer beziehung, die die autorin selbst erlebt hat. soweit so gut. da dachte ich, nice, ist ja dann eine realistische borderline-darstellung. na ja, um ehrlich zu sein: weiß ich jetzt nicht.
einerseits: ja klar, irgendwie schon.
andererseits: die autorin diagnostiziert ihren partner (der im ganzen buch nur mit „du“ angesprochen wird, was ich zugegebenermaßen ziemlich cool fand) selbst mit borderline. die offizielle diagnose hat er gar nicht, sondern: er ist bipolar. das kommt erst gegen ende des buches raus. ich weiß nicht, also, klar ist es völlig okay, über borderliner zu schreiben, die keine offizielle diagnose haben. irgendwie fand ich das hier aber etwas unpassend, schließlich sagt der titel des buches, dass es um borderline geht. dass es dann nur eine (zugegebenermaßen in weiten teilen gerechtfertigte) vermutung der autorin ist, dass der charakter (der, nochmal, auf einer realen person basiert), mit borderline zu tun hat, ist mir irgendwie etwas sauer aufgestoßen. then again steht ja in der beschreibung auch „vermutlich“ und nicht „definitiv“. vllt stelle ich mich also auch einfach nur an. wäre ja nicht das erste mal.
irgendwie bin ich immer noch nicht ganz zufrieden mit der repräsentation, die ich da bekommen habe. es ist einfach super schwer, deutsche bücher über borderline zu finden, die weder selbsthilfe-buch noch ratgeber-für-den-umgang-mit-toxischen-menschen sind.
und da ist das hier dann definitiv ein lichtblick. und es ist mal was anderes.
alles in allem: mal wieder ein durchwachsenes leseerlebnis.
aber durchwachsen ist das leben mir borderline ja auch.
LOL!

ps: goodreads hat meine lese-daten verhunzt. angeblich habe ich das buch an einem tag durchgelesen. stimmt nicht. habe jetzt einfach einen random tag als startdatum ausgewählt an dem ich definitiv drinnen gelesen habe. keine ahnung wann genau ich das buch angefangen habe, wahrscheinlich mindestens eine woche vorher. ist vllt auch egal, aber irgendwie wurmt es mich doch, es nicht mehr genau nachvollziehen können. first world problems.
This entire review has been hidden because of spoilers.
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