She was the daughter of a doctor, while her great grandmother was Carola Seligmann, an opera singer who died in the Theresienstadt concentration camp.
Schwaiger studied two semesters of Psychology, Germanic and Romance linguistics in Vienna. In 1968, she married a Spanish Officer, and moved with him to Madrid and then Mallorca before divorcing him four years later. She then attended the Pedagogic Academy in Linz, where she played part-time in cellar theatres and worked as a production assistant at ORF (Österreichischer Rundfunk - Austrian Broadcasting).
Her first novel, Wie kommt das Salz ins Meer? (1977) (How does the Salt get in the Sea?) became a sensational bestseller which sold several hundred thousand copies throughout the German language region. The heavily autobiographical first-person story tells of the monotony of everyday married life and of unsuccessful attempts to flee this world. In 1988 the novel was dramatised in a German film by Peter Beauvais, starring Nicolin Kunz and Siemen Rühaak.
Although her later works did not achieve the success of her first novel, Fallen lassen, a report of her experience in psychiatry, was met with critical acclaim.
SCHWAIGER, Brigitte: „Der rote Faden“, München 1992 Dieses Buch beschreibt eine Frau von der Schwangerschaft bis ihre Tochter drei Jahre alt ist. Sie schreibt ihre Erlebnisse und Gedanken in ein Buch, das eben dieses Buch ist. Neben den Problemen, die eine junge Mutter mit einem kleinen Kind hat kommen Partnerschaftprobleme. Zuerst mit dem Vater des Kindes und dann mit einem Freund. Die Jugendbehörde schaltet sich ein. Die junge Frau versucht ihr Leben als alleinerziehende Mutter zu meistern. Ein schönes Buch, wenngleich es an den großen Hit „Wie kommt das Salz ins Meer“ nicht heranreicht. Trotzdem viele schöne Sätze, die ein Genuss sind gelesen zu werden. Die Definition einer Uhr: „Auf die Uhr schauen. Der Zeiger ist gehüpft. Eine weiße Scheibe mit schwarzen Strichen und zwei schwarzen Pfeilen, einer kurz und einer lang. Auf einmal sind sie schon wieder weitergerückt. Der langer, der hat es ein wenig eiliger. Der kurze kommt aber immer wieder nach.“ (Seite 27) Der Mann, der außer Haus freundlich ist: „Bei fremden Leuten, wenn wir eingeladen sind, bemüht er sich um Charme. Dann ist alles, was er schon oft erzählt hat, so frisch, als ob er es zum ersten Mal erzählen würde.“ (Seite 37) Bedeutung eines Buches: „Wir lesen zu viel, wir, die wir lesen, wir wissen zu vieles, wir, die wir wissen, und wir können mit unserem Lesen und Wissen kaum etwas anfangen. Es ist noch keiner gescheiter geworden, durch ein Buch, außer in der Jugend, wenn ein Buch wie ein Lichtstrahl war.“ (Seite 104/105)