Brigitte Roßbeck, bekannt für ihre wunderbar erzählten und gut recherchierten Biographien, schildert die Geschichte der Caroline Schlegel-Schelling, einer der wichtigsten Figuren der Frühromantik. Sie lässt damit nicht nur eine ausgesprochen leidenschaftliche, begabte und eigensinnige Frau wieder lebendig werden, sondern zeichnet zugleich ein farbiges Porträt ihrer Epoche.
Flüssig zu lesen, aber das ist leider auch das Problem: Roßberg schafft es nicht zu vermitteln, was an irgendeiner der präsentierten Figuren kultur- oder Philosophie-historisch bedeutend ist & warum. Platt psychologisierend, kaum historischer Kontext, überhaupt keine Begriffe von den intellektuellen & theoretischen Debatten der Zeit & wie man die Protagonisten darin verordnet. Biographismus im schlechtesten Sinne.