Die bekannte Interviewerin und Fotografin Herlinde Koelbl hat über Wochen hinweg Gespräche mit Gerhard Polt geführt und die Lebensweisheiten des Philosophen unter den großen Komikern in einem unterhaltsamen und klugen Buch gesammelt Gerhard Polt spricht gerne über das, was er sieht, was ihm auffällt. Und es fällt ihm viel auf. Doch er spricht nicht gerne über sich, er meint: "Man ist sich selber ein Geheimnis, und ich will es auch nicht wissen, und das ist gut so." So sind diese Gespräche von Herlinde Koelbl mit Gerhard Polt eine Annäherung, eine gemeinsame Suche nach seinem Wesen, seinen Gedanken, nach dem, was ihn umtreibt. Kindheit und Jugend sind ein Thema und sind bei ihm ein großes Reservoir an Geschichten. Aber auch sein Humor soll ergründet werden, sein Gefühl für Rhythmus und Sprache. Sein genauer, sezierender Blick auf den Kleingeist. Und was ist das für eine Philosophie, die sich der Gerhard Polt für sein Leben angeeignet hat? Er liebt die Langsamkeit, aber nicht die Langeweile, er lässt sich nicht hetzen und aus der Ruhe bringen. Er nimmt sich Zeit, über die Zeitläufe zu reflektieren, doch über sich möchte er nicht nachdenken.
Gerhard Polt (is a Bavarian writer, filmmaker, actor and satirical cabaret artist. Gerhard Polt's main topics are Bavarian people, culture and politics. Nevertheless he generally performs in Standard German, though with strongly Bavarian pronunciation and melody and hence undistinguishable from actual dialect by non-Bavarians. His performances in Munich theaters, which he started in 1976, are very popular. In 1979 he became known to a wider audience in Germany as a result of his television comedy series "Fast wia im richtigen Leben" (Almost like in real life). In the following years, he was writer and actor in the movies Kehraus (1983), Man spricht deutsh [sic] (1987), Germanikus (2004), and writer and director of Herr Ober! (1992).
Als würde man dem „großen Polt“ wirklich gegenüber sitzen und seinen Antworten lauschen. Für Fans sowieso ein Muss. Auch wenn man danach immer noch nicht sagen könnte, wie der Mensch Polt so ist. Er nimmt sich selbst einfach viel zu wenig wichtig und genau das macht ihn einfach so sympathisch!