"Auf Gernot kann ich mich verlassen und würde blind jeden Stoff von ihm machen." Wotan Wilke Möhring Gernot Gricksch ist einer der meistverfilmten deutschen Autoren und fängt in seinen Geschichten die kleine Augenblicke ein, die alles verändern können. Die Summe dieser vermeintlich kleinen Augenblicke macht uns und das Leben aus. Manchmal braucht es Mut, sein Leben zu überdenken. Manchmal aber auch nur fünf Minuten auf der Bank der kleinen In "Die Bank der kleinen Wunder" erzählt Gernot Gricksch von einem Mann, der partout nicht aufhören will zu arbeiten. Von einem Model, das furchtbaren Hunger hat. Von einem Mädchen und einem Jungen, die nicht zueinander passen und deshalb zusammengehören. Von einem alten Mann, dessen Liebe seit Jahrzehnten ein Geheimnis ist. Und einem Hundehasser, der beim Gassigehen einen ganz neuen Weg einschlägt. Sie alle erleben, wie eine gewöhnliche Parkbank ihr Leben auf den Kopf stellt. In dieser vollständig überarbeiteten Neuausgabe von "Die Bank der kleinen Wunder" finden Sie drei bisher unveröffentlichte Geschichten von Gernot Gricksch.
Süße Geschichten rund um eine Bank an der Alster und die Menschen, die sich auf ihr niederlassen, an ihr vorbei joggen, auf ihr schlafen etc. Leider fand ich die "überraschenden" Enden oft ein wenig konstruiert, insbesondere bei den ersten Geschichten. Außerdem haben mich die plötzlichen Perspektivwechsel zum Teil irritiert, da wird die Geschichte zunächst komplett aus der Sichtweise einer Figur erzählt und dann in einem Zwischensatz auch mal aus dem Innenleben einer anderen Figur berichtet. Ansonsten hat Gernot Gricksch aber einen schön leichten Schreibstil, Humor und eine zum Teil geniale Art sich vorhandener Klischees zu bedienen.