Otto Heinrich Frank was a German businessman who later became a resident of the Netherlands and Switzerland. He was the father of Anne Frank and Margot Frank and husband of Edith Frank-Holländer, and was the sole member of his family to survive the Holocaust. Without him, Anne's diary would not have been published, and without him, there would not have been an Anne Frank House. After Anne Frank's death was confirmed in the summer of 1945, her diary and papers were given to Otto Frank by Miep Gies, who rescued them from the ransacked hiding place. Frank left them unread for some time but eventually began transcribing them for his relatives in Switzerland. He was persuaded that Anne's writing shed light on the experiences of those who suffered persecution under the Nazis and was urged to consider publishing it. Eventually, Otto found a publisher and Anne’s diary was published in 1947, two years after the war. Translations into French, German and English were soon to follow.
Es ist schwer, etwas so subjektives wie ein Tagebuch zu bewerten. Das Buch st weder sprachlich besonders gut geschrieben noch im herkömmlichen Sinn spannend. Zu Beginn hatte ich den Gedanken, es bleibt beim „liebes Tagebuch“ , bzw. liebe Kitty, die fiktive Freundin, an die sie Briefe schreibt und ich war mir nicht sicher, ob ich weiterlesen wollte. Es ist jedoch ganz und gar erstaunlich, welche persönliche und menschliche und auch literarische Entwicklung Anne während der Zeit ihrer 2jährigen Zeit eingesperrt im Versteck im Hinterhaus in Amsterdam durchlaufen hat. Für mich neben dem Schmerz über eine Mutter, zu der sie keine Beziehung hat und die sie schonungslos und mit aller Ungerechtigkeit eines Mädchens in der Pubertät beleuchtet wird gleichzeitig ihre Sehnsucht nach Liebe, Freiheit und einem Leben in der Zukunft deutlich. Das ist sehr berührend und fesselt einen auch an das Buch. Es ist überraschend und eindrucksvoll, dass sie trotz der so schwer auszuhaltenden Umstände ihres so eingeschränkten Lebens doch so wenig Wut und letztlich keinen Hass auf die Deutschen hat und ihre Hoffnung spürbar bleibt. Ein klein wenig erinnert sie mich darin an Viktor Frankl. Als junges Mädchen hat sie eine unglaubliche Grösse entwickelt. Nach dem Lesen fühle ich mich schwer und bin berührt von Annes Geschichte, die wie unter einer Lupe als Zeitdokument hervorgehoben bleibt - stellvertretend für so viele Menschen, die durch die Naziherrschaft ihrer Zukunft und ihres Lebens beraubt wurden. Anne ist eine Heldin. Daher dann doch 5 Sterne.
Ich las dieses Buch eigentlich nur, weil ich von der Schule aus eines lesen sollte, aber auch nachdem diese Deadline abgelaufen ist konnte ich es nicht lassen, es zu beenden.
Die Geschichte von Anne Frank ist eindrücklich, aber ihr Tagebuch zu lesen zeigt eine völlig andere Perspektive der Geschichte. Die Realität, die voll von Qual und Trauer und Tod ist, bekommt man nur nebensächlich mit. Dieses Buch beschreibt die Gedankengänge eines jungen Mädchens und es ist faszinierend wie ihr frecher und kindischer Ton am Anfang sich stetig beruhigt und erwachsener wird. Man merkt wirklich wie sie wächst und sich entwickelt in der schweren Zeit, welche Sie und ihre Familie mitmachen mussten. Freude, Streit, Dankbarkeit, Schmerz, Liebe, Trauer, alles ist dabei.
Das Tagebuch der Anne Frank ist ein klassisches Must-Read! Nicht nur um mit der Geschichte vertraut zu werden, sondern auch um die Erinnerung dieses jungen Mädchens am leben zu erhalten.
Was für eine bewegende Geschichte! Es liest sich so sympathisch und einfach. Man vergisst sehr schnell was für eine junge Verfasserin diese Worte aufs Papier gebracht hat. Sie hat einen wirklich guten Schreibstil gehabt. Manchmal wenn ich in der Geschichte eingetaucht war und einzelne Beschreibungen waren, habe ich fast nicht glauben können oder irgenwie vergessen, dass es nicht nur eine Geschichte ist sondern, das sie real ist und es sich um ein ganz persönliches Tagebuch handelt. Anne sagt das sie sich wünscht eines Tages Journalistin oder Autorin zu sein. Sie behauptet, dass sie nicht wüsste was man aus ihren Tagebuch entnehmen könnte. Es ist doch bewegend wenn man im Nachhin jetzt sehen kann wie ihr Tagebuch die Menschheit bewegt und welch ein Zeitzeugnis sie hinterlassen hat. Es ist unfassbar traurig das ihre Geschichte so geendet ist, doch auch irgendwo tröstlich, dass ihr Wunsch Autorin zu sein und der Welt etwas zu geben in Erfüllung gegangen ist.
I actually wanted to give this book 2 stars. It's only getting 3 stars because I lowkey cried at the end. But I'm glad that I've finished it 'cause I had to read it for school...
Ein so gutes Buch, es hat mich in vielerlei Hinsicht zum Denken angeregt und mich emotional mitgenommen. Der Schreibstil und die Gedanken von Anne Frank waren sehr beeindruckend und während des Lesens habe ich mir schon vorgestellt, das Buch ein weiteres Mal zu lesen. So hätte es mich schon überzeugt, aber mit dem politischen, sozialen, wirtschaftlichen und psychologischen Hintergrund war es einfach so allumfassend, dass ich es nur empfehlen kann.
"solange es das noch gibt", dachte ich. "und es erleben darf, diesen sonnenschein, diesen himmel an dem keine wolke ist, solange kann ich nicht traurig sein" das hat anne frank, wenige monate bevor ihr versteck gefunden wurde, geschrieben. es ist wirklich bemerkenswert, wie sie so viel zuversicht und mut haben konnte.
puh.. wie bewertet man dieses buch ohne wegen der geschichtlichen entwicklung voreingenommen zu sein? ich versuchs mal man merkt beim lesen total, dass anne wahrhaftig ein 13/14 jähriges mädchen war, das einfach nur ihre gedanken aufgeschrieben hat. ich hätte die anfängliche anne sicher nicht gemocht und total unreif und nervig gefunden. nach und nach wird anne aber reifer (sie gesteht sich dinge ein, denkt über tiefgründigere dinge nach etc.) wie ein mädchen, das die pubertät durchläuft und vieles entdeckt wie die menstruation, die sexualität und die vielen facetten des erwachsenseins und der zwischenmenschlichen beziehungen. man liest zwar nicht oft über solche sachen, aber die fragen, die anne stellt, und die gedanken, über die sie schreibt, sind themen, mit dem sich fast jedes mädchen identifizieren kann. ich würde bestimmt auszucken, wenn ich zwei jahre lang mit sieben anderen leuten heimlich eingesperrt sein müsste auf so engem boden. die spannung unter der alle gestanden haben müssen ist echt unvorstellbar. ich habe größten respekt davor, weil ich sicher nach höchstens einem monat die hoffnung aufgegeben hätte. ich finde, jeder sollte anne franks tagebuch gelesen haben.
Anfangs fiel es mir etwas schwer, hineinzufinden – einfach weil es ein Tagebuch ist und nicht wie ein typischer Roman aufgebaut. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich Annes Stimme berührt. Sie schreibt ehrlich, klug und mit überraschend viel Humor – obwohl sie sich in ständiger Angst verstecken muss.
Gerade das macht das Lesen so eindrucksvoll: Sie ist ein junges Mädchen mit Träumen, Sorgen und Gedanken, die auch heute noch nachvollziehbar sind. Was mich besonders beeindruckt hat, ist ihre Reife und wie klar sie die Welt um sich herum beschreibt. Man vergisst beim Lesen manchmal, dass sie nur 13 bis 15 Jahre alt war. Ihr Schicksal macht traurig, aber ihr Tagebuch ist auch eine Erinnerung daran, wie wichtig Freiheit, Menschlichkeit und Hoffnung sind.
Fazit: Ein wichtiges Buch, das jeder gelesen haben sollte – ehrlich, berührend und unvergesslich.
Schwierig zu bewerten. Vom Tagebuch einer 13‐ bis 15-Jährigen kann man grundsätzlich nicht viel erwarten, aber die Sensibilität, Reflexion und literarische Qualität von Anne Franks Einträgen sind beachtlich (trotz manch langwieriger Passagen). Natürlich ist es der Kontext seiner Entstehung, dem dieses Buch seinen Ruhm verdankt. Die Brutalität des Holocaust vermittelt es zwar nicht direkt, da Anne hauptsächlich von ihrer Beziehung zu ihrer Familie und den vier anderen Bewohnern des Amsterdammer Hinterhauses erzählt. Zwischen den Zeilen aber liegt der hehre Versuch, ein relativ normales Leben zu führen, obwohl man nicht weiß, ob man morgen noch da sein wird. Keine Pflichtlektüre, aber ein Buch ohnegleichen.
"Dussel hat uns viel von der Außenwelt erzählt, die wir nun schon so lange vermissen. Es ist traurig, was er alles gewusst hat. Zahllose Freunde und Bekannte sind weg, zu einem schrecklichen Ziel. Abend für Abend fahren die grünen oder grauen Militärfahrzeuge vorbei, und an jeder Tür wird geklingelt und gefragt, ob da auch Juden wohnen. Wenn ja, muss die ganze Familie sofort mit, wenn nicht, gehen sie weiter. Niemand kann seinem Schicksal entkommen, wenn er sich nicht versteckt."
Danke Anne für den Einblick in dein Leben und deine Gedankenwelt.
Mir war es eine große Ehre, dieses Buch endlich gelesen zu haben. Die Erfahrungen der Familie Frank und van Pels gelten als die wichtigsten und echtesten Testamente der NS-Zeit als versteckte Juden im Hinterhaus. Anne schreibt sehr offen über ihre Gefühle und man merkt sich regelmäßig, dass sie nur ein Mädchen war. Die hoffnungsvollen Stimmen am Ende des Tagebuchs bringen man einfach zum Weinen. Ein trauriges, doch bedeutsames Buch. Dieses Buch empfehle ich jedem.
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