Ich bin der Schütze. Mein Ziel verfehle ich nie. Als June nach den Ereignissen in Mexiko wieder zu sich kommt, ist nichts mehr, wie es war. Phoenix ist ein Shadow und Ollys Leben hängt am seidenen Faden. Die anderen Lunaris misstrauen June, sogar Jackson geht ihr aus dem Weg. Da taucht ausgerechnet Phoenix im Garten des Hauptquartiers auf und will June sprechen. Er wirkt verändert – irgendwie kühl und distanziert. Doch Phoenix behauptet, sich bei den Shadows einschleusen zu wollen …
Lana Rotaru wurde im Dezember 1987 geboren. Der Lesewahnsinn begann bei ihr bereits in früher Jugend, wo sie Stunde um Stunde in einer öffentlichen Leihbibliothek verbrachte. Nun füllen über 400 Hardcover und Taschenbücher ihre Wohnzimmerregale und ein Ende ist nicht in Sicht. Wenn sie nicht gerade an einem neuen Buch schreibt, stöbert sie gerne in Buchhandlungen oder lümmelt mit einem guten Buch.
Ihr Debütroman Black - Das Herz der Panther erschien im November 2015. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Ehemann in Aachen.
"Ein farbloses Gesicht. Schwarze Augen mit silbrig schimmernden Schlangenpupillen. Rauchschwaden, die wie lebendige Wesen an einem Körper emporzüngeln." - Seite 5
Auf "Soldiers of the Sun" hatte ich mich unglaublich gefreut und schon Wochen vor Erscheinen habe ich dieses Buch herbeigesehnt. Ich war so begeistert vom ersten Band der Dilogie, ich fand die Story so spannend, die Charaktere toll und die Idee, mit den Fähigkeiten, die an Sternzeichen gebunden sind, so interessant! Das Ende des ersten Bandes war ein Cliffhanger vom Feinsten!
Mir fällt es echt nicht leicht, diese Worte jetzt zu schreiben.. aber dieser zweite und abschließende Band konnte mich trotz all der Neugier und Vorfreude leider nicht überzeugen. Ich fand das Buch nicht schlecht, keine Frage, aber eben auch nicht besonders gut. Dazu aber gleich mehr.
"Soldiers of the Sun" setzt quasi nahtlos an den ersten Band an. Nach den Ereignissen in Mexiko misstrauen die anderen Lunaris June und zeigen offen ihre Verachtung, geben ihr die Schuld an allem. June wird unter Beobachtung gestellt und darf sich nur noch in Begleitung von einem der Lunaris im Anwesen bewegen, das Verhältnis zu Jackson, dem Anführer, ist ebenfalls schwierig. Dann taucht auch noch ausgerechnet Drake auf, der eine Nachricht von Phoenix, der zu einem Shadow geworden ist, für sie hat. Er will sie unbedingt sehen und hat einen Plan. Doch kann sie ihm überhaupt noch trauen?
Ich habe ein Stück weiter oben ja schon gesagt, dass mich "Soldiers of the Sun" leider nicht so überzeugen konnte, wie es der erste Band tat. Alles ist so negativ, das Verhalten der Figuren war irgendwie.. keine Ahnung, was ich davon halten soll. Sie wirkten so anders auf mich als im ersten Band. Ständig gab es irgendwelche kindischen Streitereien oder Machogehabe und das passte nicht zu dem, wie ich die Figuren im ersten Band erlebt habe. Dadurch konnte ich dieses Mal auch keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen, wurde nicht warm mit ihnen.
Nur selten kam das durch, was ich am ersten Band so mochte: Figuren, die mich überzeugten, toller Humor, der mich zum Grinsen oder sogar Lachen brachte. Es gab diese Momente, aber das war leider wirklich selten und ich kann die Szenen vermutlich an einer Hand abzählen.
Auch die Story litt da leider drunter. An sich war ich die ganze Zeit richtig gespannt, was es mit den Shadows auf sich hat, ob Phoenix und Arizona gerettet werden können, wollte mehr über die Lunaris und ihre Fähigkeiten erfahren. Im ersten Band fand ich das alles so interessant und spannend, hier wurde es leider etwas in den Hintergrund gedrängt. Ständig ging es nur um Streitereien in der Gruppe oder darum, dass Jackson sich wie ein Macho aufführt und June für sich haben will - diese eingebaute "Lovestory" und das Weiterführen der Dreiecksgeschichte zwischen June, Jackson und Phoenix war für mich auch nicht ganz nachvollziehbar, da June sich doch eigentlich schon entschieden hatte. Ja, es gab eine Erklärung dafür, aber ganz ehrlich? Das passte für mich einfach absolut nicht, war nicht nachvollziehbar für mich und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das irgendwie wichtig für die Story war.
Aber auch hier gab es Szenen, die sich für mich mehr nach dem angefühlt haben, was mir im Auftakt der Dilogie so gefallen hat. Auf den letzten Seiten rückte das wieder in den Vordergrund und besonders der Epilog gefiel mir richtig gut - für mich war das sogar das Beste am ganzen Buch. Das Ende war an sich spannend, wirkte aber auf mich zu einfach und zu schnell abgehandelt. Die Geschichte ist damit abgeschlossen.
Ich weiß nicht genau, ob meine Erwartungen an dieses Buch einfach zu hoch waren, weil mich der erste Band so begeistern konnte, ob es einfach der falsche Zeitpunkt war oder ob das Buch einfach nichts für mich war. Auf jeden Fall hat es mich nicht so überzeugt, wie ich es mir gewünscht habe, und ich hoffe, dass ich das okay rüberbringen konnte - mir fällt dieser Beitrag nämlich wirklich nicht leicht.
Mein Fazit: "Soldiers of the Sun" war für mich persönlich nicht der Abschluss, den ich mir für die Dilogie gewünscht habe. Mir fehlte einfach das, was mir am ersten Band so gut gefallen hat, es war so negativ und die Handlung um die Lunaris und Shadows wurde in meinen Augen von unnötigen Streitereien zu sehr in den Hintergrund gerückt. Es gab ein paar Momente, die mir echt gut gefallen haben und die mich auch mehr an das erinnert haben, was ich am ersten Band so mochte, aber das reichte leider nicht, um mich richtig zu überzeugen.
Band 2 steigt unmittelbar in das Ende von Band 1 ein. Durch die zeitliche Distanz zwischen den Erscheinungsterminen tat ich mich die ersten Seiten über etwas schwer, wieder direkt einzusteigen, und auch die Personen und Ereignisse korrekt zuzuordnen. Im Nachhinein hätte ich zumindest die letzten Kapitel von Band 1 vorher nochmal lesen sollen, wobei dann doch alles erstaunlich schnell wieder kam und ich mich durch den wundervollen Erzählstil leicht wieder orientieren und in der ZODIAC Welt zurechtfinden konnte. Von da an lief alles dertart flüssig, dass ich bereits am ersten Abend die Hälfte des Buches durch hatte, am zweiten Abend folgte die zweite Hälfte. Lana Rotarus Romane haben diese spezielle Sogwirkung, dass man einfach immer wissen muss, wie es weitergeht, zumal es nie stille Längen gibt, sondern die Spannung stets von Anfang bis Ende hält. Letzteres ist auch ihrer Art zu verdanken, Figuren darzustellen. Noch NIE habe ich eine Figur in ihren Romanen erlebt, die platt, klischeehaft oder rein funktional war. Stattdessen überzeugt sie mit Charakteren, Individuen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das ist eines der Dinge, die ich bei den Geschichten der Autorin so liebe. Es gelingt ihr, dass letztlich irgendwie jede Figur zum Liebling wird und man selbst die Bösewichte ins Herz schließt, weil sie einfach fehlen würden, wären sie nicht mehr da.
Schade fand ich, dass die Liebesgeschichte zwischen June und Phoenix fast nur im Epilog auftrat, da er den Roman über nicht wirklich greifbar war, obwohl ich die beiden in Band 1 so geliebt habe und ihnen mehr Zweisamkeit in Band 2 gewünscht hätte. Stattdessen hatte ich das Gefühl, es wurde sich auf die Romanze mit Jackson fokussiert, die ja eigentlich keine war, aber sich für mich sehr viel echter angefühlt hat, sodass ich mir irgendwann gewünscht habe, er würde aufhören, so ein dominanter, herumkommandierender Mistkerl zu sein und den beiden ein Happy End gewünscht habe. Hier gab es einfach wahnsinnig viel Anziehung, die durch Phoenix' Shadowsein/Abwesenheit fehlte.
Durch die Abwesenheit wundervoller Figuren von Band 1 wie Olympia, die ich von Anfang an so in mein Herz geschlossen hatte, gab es nun die Gelegenheit, neue Charaktere besser kennenzulernen, was mir richtig gut gefallen hat. Ich denke, dass es unheimlich schwierig ist, so viele Figuren einzubeziehen und eine Stimme zu geben, leider gibt es nun mal 12 Sternzeichen :D Ich war dadurch auch immer etwas hin- und hergerissen, ob ich einen Charakter wie Jackson vlt gar nicht ausstehen kann, während ich mir gleichzeitig dachte, das sind eben die Eigenschaften des Sternzeichens, was soll man machen xD Diese hat die Autorin übrigens wirklich wahnsinnig gut recherchiert, jede Figur war für sich individuell und authentisch. Es wäre spannend gewesen, wären die im Glossar genannten Special Effects der Nebenfiguren noch mehr zur Geltung gekommen, aber ich glaube, das hätte den Umfang des Romans seitens des Verlags vermutlich komplett gesprengt :D June war eine sehr spannende, taffe Protagonistin, deren Gefühlswelt wahnsinnig groß war, die stets zu sich und ihren Entscheidungen stand, sich nichts hat gefallen lassen, für ihre Liebsten durchs Feuer ging und viel zu schnell verzieh. Besser hätte die Autorin das Sternzeichen einfach nicht wiedergeben können - es gab keinen einzigen Punkt, wo ich gesagt hätte, so würde ein Skorpion nicht handeln. Hut ab!
Den Schreibstil der Autorin mag ich unheimlich gern, er geht so flüssig von der Hand, dass man ihre Bücher in einem Rutsch durchliest. Von diesem leichten, aber dennoch spannenden und humorvollen Wordbuilding her gehört Lana Rotaru eindeutig zu meinen Lieblingsautorinnen - und ihre 7 SINS Reihe sowieso 🧡
Die Geschichte selbst hat mir wirklich großen Spaß gemacht, vor allem, weil es einfach mal was anderes war - ich habe im Romantasy Bereich jedenfalls noch nicht über Sternzeichen Krieger & Kriegerinnen gelesen und war absolut happy, dass nicht die hundertste Hexe oder griechische Gottheit auftauchte. Die Autorin hat wirklich immer richtig individuelle Ideen, die plottechnisch stets stark hervorstechen. Mittlerweile zählt sie für mich zu denjenigen Autorinnen, deren Romane ich blind kaufen würde. Übrigens fände ich ZODIAC richtig cool als Verfilmung, ich glaube, man könnte die einzelnen Figuren soooo super besetzen 😎 Kurzum - Von meiner Seite aus gibt es herzlich gern eine Leseempfehlung (für alle ihre Romane ;)) 🧡 4 ⭐
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Lana Rotaru hat mit ,,Soldiers of the Sun" damit die Dilogie beendet.
Ja,ich versuche mal positiv zu starten.Das Cover passt sehr gut zur Thematik und zum ersten Band.
Gut, das wars dann mit positiven. Ich fahre jetzt meine Peitsche aus.Puh.. Ja,diese Fortsetzung darauf habe ich mich wahnsinnig gefreut mit Vanessa es zu lesen. Danke dir für den Buddy Read.
Aber damit habe ich nicht gerechnet, mit dem Zickenterror, Machogehabe vom Feinsten und die wichtige Handlung kommt in den letzten 150 Seiten vor. Tatsächlich sind die letzten 70 Seiten fokussiert und spannend!Und am besten hat mir der Epilog am besten gefallen. Warum konnten die Figuren nicht so von Anfang an sein ,miteinander witzig und cool drauf? Stattdessen vergleichen sie ständig ihre Würstchen , wer den längsten Poree der Welt hat. Das ist mein Mädchen, nein, meins !Boah, ne und die Frauen sind hier auch nicht besser,ich sag nur Müsli Schale über den Kopf zu schütten,sind wir 5 Jahre alt ?! Dieses ganze Verhalten hat tüchtig an meine Eierstöcke gerüttelt.Das nenn ich mal ein Parade Beispiel, wo der Fokus von der Haupthandlung auf die Liebes Aktionen zugeschoben wird.
Auch was ich hier total schade finde, dass Phoenix hier zu kurz kommt. Dafür der blöde Jackson, Arizona, und wie sie nicht alle heißen.
Es gibt ein paar Szenen, genau gesagt drei, die ich gut finde , in Bezug auf Romantik und Action.
Es wird diesmal von drei Figuren wiedergegeben: einmal June ,Phoenix und den letzten verrate ich nicht. Auch habe ich den Humor in der Handlung vermisst. Der erste ist so witzig und romantisch.
Ich bin super enttäuscht, klar, es war jetzt insgesamt nicht super schlecht ,aber vom Highlight weit entfernt .Wer Band eins gelesen hat, möchte ja wissen wie es endet. Praktisch gesehen könnte man ab Seite 350 anfangen und das ganze Kasperletheater überspringen!
Schade,Banane!
Vielen Dank trotzdem für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag!
Es wird an den Geschehnissen von Band 1 angeknüpft- am Anfang ist man als Leser etwas im Ungewissen wer denn nun auf welcher „Seite“ steht. Ich hatte mir gehofft ,dass etwas mehr auf ihre Gabe eingegangen wird.
Die Hints,dass Jackson der Böse ist fand ich einfach etwas ZU offensichtlich… Ich mochte ihn in Band 1 und war nicht so begeistert wie er teilweise in diesem Band „dargestellt“ wurde- Bin leider einfach kein Fan von Geschichten, bei denen die Protagonisten gleich zwei Männer toll findet und sich nicht so recht entscheiden kann , wobei es für mich von Anfang an recht klar war , wie es ausgehen wird. Das Drama zwischen J&J war mir zeitweise zu viel.
Phoenix spielt in dem Band eine Doppelrolle , einerseits will er June klar machen ,dass er als Spion fungiert , andererseits glaubt seine Schwester ,dass er sie „ausliefern“ wird- wobei ich ihm diese doppelte Rolle nicht wirklich abkaufen konnte.
Die Sache mit Nash war natürlich ein bisschen verdächtig- aber zu offensichtlich , sodass ich da nicht wirklich drauf reingefallen bin
Das Ende war dann ehrlich gesagt doch etwas überraschend,aber ich bin mir nicht sicher ob auf gute oder schlechte Weise-es wird alles in eine gewisse Richtung gedeutet und das Ende war dann irgendwie zu hektisch , plötzlich und innerhalb weniger Minuten waren die Bösen doch nicht ganz böse und es gab erst recht ein Happy End … naja ich weiß ja nicht- hat sich für mich nicht ganz passend angefühlt.
Band 2 konnte mich leider nicht so fesseln wie Band1 und ich habe es auch immer wieder auf die Seite gelegt weil ich nicht so recht in einen „Lesefluss“ gekommen bin. Für mich waren manche falschen Spuren etwas zu offensichtlich
Die Grundidee mit den Sternzeichen/ Begabungen find ich nach wie vor cool, aber noch mehr hätte ich es genossen , wenn man in die Gaben noch etwas mehr Einblick bekommen hätte , vor allem in Junes. Bekommt von mir , so wie auch Band 1 drei Sterne.
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