Gotthold Ephraim Lessing was a German writer, philosopher, dramatist, publicist, and art critic, and one of the most outstanding representatives of the Enlightenment era. His plays and theoretical writings substantially influenced the development of German literature. He is widely considered by theatre historians to be the first dramaturg.
Lessing was born in Kamenz, a small town in Saxony. His father was a clergyman and the author of theological writings. After visiting Latin School in Kamenz (from 1737 onwards) and the Fürstenschule St. Afra in Meissen (from 1741 onwards) he studied theology and medicine in Leipzig (1746–1748).
From 1748 to 1760 he lived in Leipzig and Berlin and worked as reviewer and editor for, amongst others, the Vossische Zeitung. In 1752 he took his Master's degree in Wittenberg. From 1760 to 1765 he worked in Breslau (now Wrocław) as secretary to General Tauentzien. In 1765 he returned to Berlin, only to leave again in 1767 to work for three years as a dramaturg and adviser at the German National Theatre in Hamburg. There he met Eva König, his future wife.
In 1770 Lessing became a librarian at the Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. His tenure there was interrupted by many travels. For example, in 1775 he journeyed to Italy accompanied by Prince Leopold.
In 1771 Lessing was initiated into Freemasonry in the lodge "Zu den drei Rosen" in Hamburg.
In 1776 he married Eva König, who was then a widow, in Jork (near Hamburg). She died in 1778 after giving birth to a short-lived son. On 15 February 1781, Lessing, aged 52, died during a visit to the wine dealer Angott in Brunswick.
Lessing was also famous for his friendship with Jewish-German philosopher Moses Mendelssohn. In his celebrated biography of Mendelssohn's famous grandson, Felix, Larry Todd describes their friendship as one of the most "illuminating metaphors [for] the clarion call of the Enlightenment for religious tolerance".
Lessing was a poet, philosopher and critic. His theoretical and critical writings are remarkable for their often witty and ironic style and their unerring polemics. Hereby the stylistic device of dialogue met with his intention of looking at a thought from different angles and searching for elements of truth even in the arguments made by his opponents. For him this truth was never solid or something which could be owned by someone but always a process of approaching.
Early in his life, Lessing showed interest in the theatre. In his theoretical and critical writings on the subject—as in his own plays—he tried to contribute to the development of a new bourgeois theatre in Germany. With this he especially turned against the then predominant literary theory of Gottsched and his followers. He particularly criticized the simple imitation of the French example and pleaded for a recollection of the classic theorems of Aristotle and for a serious reception of Shakespeare's works. He worked with many theatre groups (e.g. the one of the Neuberin).
In Hamburg he tried with others to set up the German National Theatre. Today his own works appear as prototypes of the later developed bourgeois German drama. Scholars generally see Miß Sara Sampson and Emilia Galotti as the first bourgeois tragedies, Minna von Barnhelm (Minna of Barnhelm) as the model for many classic German comedies, Nathan the Wise (Nathan der Weise) as the first German drama of ideas ("Ideendrama"). His theoretical writings Laocoon and Hamburg Dramaturgy (Hamburgische Dramaturgie) set the standards for the discussion of aesthetic and literary theoretical principles. Lessing advocated that dramaturgs should carry their work out working directly with theatre companies rather than in isolation.
In his religious and philosophical writings he defended the faithful Christian's right for freedom of thought. He argued against the belief in revelation and the holding on to a literal
Sara Sampson ist verliebt. Und zwar so richtig. In einen Mann, der die Frauen schon öfter mal ausgetauscht und sein Vermögen für seine letzte Geliebte ausgegeben hat. Mellefont heißt er und schwört, nun auch Sara zu lieben. Für immer und überhaupt und er würde sie ja sogar heiraten. Wäre da nicht diese Erbschaft, die er nur bekommt, wenn er irgendeine Anverwandte ehelicht, die er so gar nicht leiden mag. Außerdem ist da auch noch seine abgelegte Geliebte Marwood, mit der er eine Tochter hat und die ihn partout nicht gehen lassen möchte. Und ganz sicher, ob er sich für immer binden möchte, ist er eigentlich auch nicht. Kurz, der Typ ist ne ziemliche Pfeife, aber irgendwie liegen ihm die Frauen trotzdem zu Füßen - nicht selten im wahrsten Sinne des Wortes. Dass das nicht gut ausgehen kann, ist ja klar. Mit "Miss Sara Sampson" schrieb Lessing das erste deutsche bürgerliche Trauerspiel überhaupt. Es war - nach einigen Lustspielen - auch sein erstes Trauerspiel und ein bisschen merkt man das. Lauter schöne Sätze stehen hier drin, philosophische Monologe werden gehalten und Dialoge noch mehr. Das liest sich alles klug und durchdacht, aber alles ist auch etwas langatmig und teilweise ermüdend. Trotzdem habe ich das Stück gerne gelesen, das Lessing übrigens 1755 in Potsdam beendet hat. Wahrscheinlich in einem Gartenhaus in der Neustädter Havelbucht, das schon lange nicht mehr existiert.
Ich habe das Stück gelesen, da ich vor kurzem eine modernisierte und humorvolle Adaption dieses Stückes im Theater gesehen habe und diese mit dem Originalstück vergleichen wollte. Ich hatte von Lessing bisher nur den Nathan gelesen, den ich damals aber sehr mochte. Ich empfand die Dialoge als sehr zugänglich und gut verständlich für ein Stück von 1755 und auch vieles an der Handlung ist in gewisser Weise noch aktuell. Die handelnden Figuren sind gut charaktisiert und die Geschichte hat mich mitgerissen. Allerdings bleibt mir die namensgebende Protagonistin zu blass. Sara ist die ganze Zeit nur als tugendhaft und kummervoll dargestellt, aber nicht auf eine Art, in der ich ihr hätte nahekommen können. Die Gegenspielerin Marwood ist dagegen so eine interessante und komplexe Person, dass ich sie der Heldin vorzog. Auch das Ende hat daher für mich nicht die angestrebte Wirkung gehabt, auch, da die Beziehung zwischen Sara und Mellefont bewusst als kompliziert dargestellt wurde. So bleibt es zwar ein interessantes Stück, hat auf mich aber nicht die angestrebte Wirkung.
هشتمین کتاب ۲۰۲۴ و پنجمین کتاب ۱۴۰۳ چرا انقدر نمره پایین دادم؟ مثل اینکه من طرفدار این سبک از نمایشنامه ها نیستم چون دیالوگا و قربون صدقه های عشاق برام بسیار نچسب بود. نمایش تراژیک رو واقعا دوست دارم ولی این برام خیلی بی منطق بود. کلا قسمت های بی منطق قصه خیلی به چشمم میومد. چیزی که خیلی اذیتم میکرد دیالوگای طولانی بود که نمایشنامه رو ۱۰۰ صفحه کرده بود درحالی که توی ۵۰ صفحه جمع میشد. وای چقدر شخصیت سارا برام غیرقابل درک بود با اینکه نقش اصلی بود. کلا سلیقه ی من نبود، وسط خوندن ۱۹۸۴ بودم و خیلی خوشحال بودم که دارم تمومش میکنم که به خاطر پروژه دانشگاه مجبور شدم این رو بخونم. اولش به شدت خوشحال بودم که آخ جون نمایشنامه آلمانی. حجمشم که کمه ولیییی همین نمایشنامه کم حجم سهههه هفته طول کشید و عملا منو انداخت توی Reading slump تجربه بدی بود. پیشنهادش نمیکنم
Mit "Miss Sara Sampson" hat Lessing das erste deutsche bürgerliche Trauerspiel überhaupt geschrieben und veröffentlicht. Es geht um die intimen Probleme einzelner Bürger, die alle durch ihre eigenen Fehler oder die Fehler anderer leiden und versagen. Auch dieses Stück von Lessing hat mir wieder relativ gut gefallen.
3.5 Mein Ehrenmann Lessing kann anscheinend kein Buch beenden, ohne dass jemand mit einem Dolch erstochen wird. Homie söll mol chille.
Nein ernsthaft, ziemlich cooles Buch. Ich war überrascht, denn ich habe das Buch für die Uni gelesen. Ich mochte zwar Emilia Galotti schon sehr, aber irgendwie hab ich das wohl verdrängt. Lessing hat mich ein wenig überrascht, aber er wird nicht für nichts immer noch gelesen.
Lessing lese ich immer wieder gerne. Miss Sara Sampson hat auf meiner Leseliste noch gefehlt. Vor allem die manipulative Marwood fand ich als Figur interessant. Über die vielen Tränen die vergossen wurden, musste ich das ein oder andere mal schmunzeln.
Der erste Aufzug ist noch etwas verwirrend, weil man mitten ins Geschehen geworfen wird, aber ab dem zweiten Aufzug wird es klarer. Interessant sind die Medea-Bezüge und Vergleiche. Außerdem bietet sich eine psychoanalytische Lesart an, die ganz neue Interpretationsimensionen eröffnet. (z.B. den Traum von Miss Sara als Mechanismus der Verschiebung zu deuten) Als erstes deutschsprachiges Bürgerliches Trauerspiel ist das Drama ohnehin sehr lesenswert.
Erstes bürgerliches Trauerspiel kann man mal gelesen haben. Fands aber fast ein bisschen zu einfach. Trotzdem nett zu lesen. Vierter Aufzug achter Auftritt absolut episch. Wie Sara und Marwoods Gespräch sich wandelt, nice!!! Und gute Lehren auch dabei, classy. „Denn was ist göttlicher, als vergeben?“ Vergebung ist es einfach
1755, the first 'bourgeois tragedy'. It rejects the dictates of the classicists. A weepy, apparently: the original audience wept buckets. Pity, compassion, virtue, morality and double standards. But hard to get through.
“Miss Sara Sampson” by Gotthold Ephraim Lessing (1755) is the first German bourgeois tragedy.
Previously tragedies were about state affairs and royalty. This time the play was about a tragedy of a private person.
The play is set in England (written in Germany). Some names were taken from the English comedy “The way of the world” by William Congreve (1700).
Sara escaped from the house of her father (her mother died after giving birth to her). She torments herself with the feeling of remorse. She thinks that the fact that she suffers makes her less guilty towards her father who seeks her.
4,2 ⭐️ Und natürlich ist ein Drama meine Lieblingslektüre aus dem Literaturkurs geworden, sind wir überrascht tho? Das war unheimlich unterhaltsam (ist das gemein, wenn ich das sage?). Aber holy shit, war Mellefont ein mieser Lover. Junge junge junge. Sara, you could do better. Manipulativer Bock, der seine Angestellten scheisse behandelt, Bindungsängste hat und dem sein Erbe wichtiger ist, als die Frau, die er doch so sehr liebt. Beste Charaktere waren auf jeden Fall Norton und Sir William Sampson. Mich hat das Werk ein wenig an Kabale und Liebe erinnert, weil es auch sehr gefühlsbetont ist und weil beide Lover am Ende sterben
Ich mochte die Charaktere tatsächlich sehr gern! Jeder hatte seinen speziellen Platz in der Handlung, die typisch für ein Bürgerliches Trauerspiel besonders dramatisch war. Vor allem die manipulative Marwood war erfrischend durchtrieben und verrückt. Sara war mir zu sprunghaft und naiv — es fiel mir schwer, sie ernst zu nehmen. 👀 Mellefont war mir auch einer! Ich fand es schade, dass man seine Zweifel und inneren Konflikte nur erahnen konnte und sie nicht weiter ausgeführt wurden. Dadurch war die Beziehung zu Sara für mich ein wenig zu flach. Dennoch muss ich sagen, dass mich die Story durch dieses Überzogene gut unterhalten hat. War ein solider Einstieg in die Weltliteratur! ☺️
Die Obsession mit „Tugendhaften“ Figuren werde ich wohl nie verstehen können. Langweilig, eindimensional und mit knöchelhohem Tiefgang. Die „Laster“ von Figuren wie Sara sind lächerlich oberflächlich und fast schon auf Grundschulniveau. Mellefonts Ende gab mir auch keinerlei Genugtuung. Marwood ist ironischerweise die einzige Figur die Komplexität, und Empathie erweckt, insbesondere im Zweiten Aufzug, Siebendem Auftritt. Es verweist auch auf den Zeitgeist, dass Heuchler wie Mellefont „komplex“ sein dürfen und durch „wahre Liebe“ von Tugendhaften Mädchen rehabilitiert werden, aber Marwood die böse Nichts-Gönnerin bleibt. Ist aber trotz allem ganz unterhaltsam.
Nach "Emilia Galotti" ist nun auch "Miss Sara Sampson" an der Reihe, und ich muss sagen, ich bin, mal wieder, wirklich positiv überrascht von Lessings Leichtigkeit, ein so tragisches Trauerspiel so berührend und mitreißend darzustellen. Schon nach dem ersten Aufzug war ich gefesselt, und auch, wenn das Ende teilweise vorhersehbar war, war es spannend und emotional, die Charaktere auf ihren Wegen zu begleiten und zu sehen, was nur durch die Liebe alles passieren kann. Definitiv ein Drama, das man gelesen haben sollte!
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, aber es frustriert mich einfach, wenn das Liebespaar am Ende stirbt. Vor allem durch Selbstmord, so idiotisch. Die Handlung an sich fand ich ganz spannend und ist eigentlich auch in jeder anderen Epoche möglich zu schreiben. Teilweise konnte ich leider nicht alles inhaltlich verstehen, ist ja auch alte Sprache. Das muss man einfach üben. Das Cover könnte auch schöner sein.
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Überraschend gut! (Wie immer) ein paar zähe Szenen, aber ich mochte die Charaktere überraschend gerne. Obwohl die Dozentin das Ende bereits offen legte, gab es dennoch einige Überraschungsmomente und ich konnte tatsächlich das Heftchen kaum aus den Händen legen. (Das soll etwas heißen.) Eine Geschichte, die auch schon beeindruckt, bevor man sie zu Tode analysiert hat.
pluspunkte fürs erste deutsche bürgerliche trauspiel und für den aufklärungskontext. aber die figuren sind teils so random. mellefont, warum lässt du marwood nochmal mit sara reden?! norton fand ich aber based af. richtig bürgerlich ist das hier ja irgendwie auch nicht und die christlichen anspielungen nerven irgendwann auch, wenn jede dritte anmerkung aus dem alten testament ist.
Für mich ist Miss Sara Sampson das beste und tragischste Werk von Lessing. Des weiteren eignet sich MSS perfekt als Repräsentant des Bürgerlichen Trauerspiels, zumal es auch das erste Bürgerliche Trauerspiel überhaupt ist.
Ich habe Miss Sara Sampson im Rahmen eines Germanistikseminars an der Universität gelesen und muss ganz klar sagen, dass es mein liebstes Werk von Lessing ist. Die Figuren sind vielschichtig und durchaus Komplex.