Was passierte nach Elisabeth Pipers Tod im Krankenhaus? Waren die griechischenErmittlungsbehörden damals wirklich untätig? Nein! Die beiden Kriminalbeamtinnen ArtemisLekto und Mea Gaira ermittelten gegen Walter Faber und brachten dabei Dinge ans Licht,die schließlich dazu führten, dass er des Mordes angeklagt wurde.Ein Roman auf bisher unerschlossenem Territorium, eine Cold-Case-Analyse, die Geheimnisse entschlüsselt, die über 60 Jahre unentdeckt waren.Nicht nur ein Muss für Fans des Bestsellers „Homo faber“, sondern auch für alle Krimiliebhaber.Eine Hommage an Max Frisch, der in Form einer Allegorie den beinahe perfekten Mordbeschreibt!Der Infolge einer Routinemeldung aus dem Athener Krankenhaus bezüglich des Todes von Elisabeth Piper beginnen die beiden Ermittlerinnen Artemis Lekto und Mea Gaira eine Untersuchung hinsichtlich des Unfallhergangs. Aufgrund der Todesdiagnose und der bei ihrer ersten Tatbegehung entdeckten Blutspuren am Boden werden sie skeptisch. Am 21.07.1957 um 08:05 suchen sie Walter Faber zu einer Befragung im Krankenhaus auf.Um sie schnell wieder loszuwerden, übergibt ihnen Walter Faber seine Notizen mit dem „Homo faber – Ein Bericht“. Das wirft jedoch Fragen auf, denn die genauere Analyse des Textes ergibt Ungereimtheiten, die sich durch seine vermeintliche Unwissenheit nicht erklären lassen.Als Mea Gaira auffällt, dass die Schlange mit drei Stichen zubeißt, wird sie immer besessener von Fabers Bericht und verliert sich darin. Da sie im Zweiten Weltkrieg als Kryptologin für das Militär gearbeitet hat, entdeckt sie Hinweise auf die darin enthaltene Allegorie, die sie in die Untiefen der menschlichen Psyche, in ein spannendes Labyrinth aus Zahlen und Symbolen der Kulturgeschichte sowie der griechischen und biblischen Mythologie entführt. Letztendlich bringt sie alles auf einen Nenner und entschlüsselt die Ordnungsmatrix des Berichts, was sie allerdings beinahe ihren Verstand gekostet hätte.Zeitgleich gehen Artemis Lekto und die Staatsanwältin Xanthia Kinitos anderen Spuren nach, die Walter Faber immer verdächtiger erscheinen lassen.Beim Nachstellen der Unfallszene fügt sich alles ineinander und am 13.08.1957 beginnt schließlich der Prozess gegen Walter Faber wegen Mordes.