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Försters Pucki #1

Försters Pucki

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"Försters Pucki" ist der erste Band der zwölfteiligen Kinderbuchreihe "Pucki" von Magda Trott, erschienen 1935.

158 pages, Hardcover

First published January 1, 1935

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About the author

Magda Trott

180 books3 followers
Magda Trott war die Tochter einer Opernsängerin. Die Mutter übte jedoch nach der Geburt der Kinder ihren Beruf nicht mehr aus. 1903 zog Magda mit ihren fünf Geschwistern und ihren Eltern nach Berlin, wo sie im Lettehaus das Kindergärtnerinnen-Seminar besuchte und die staatliche Prüfung zur Kindergärtnerin machte. Für eine Weile arbeitete sie im städtischen Kindergarten, dort war sie eine allbeliebte „Tante“.

Mit 27 Jahren gründete sie 1907 mit anderen wohlhabenden Frauen die Berliner „Frauenbank“. Bis in die späten 20er Jahre zählte sie als eine der radikalsten damaligen Frauenrechtlerinnen. Eine ihrer Mitstreiterinnen war Thea von Harbou, die erfolgreiche Drehbuchautorin von Die Nibelungen und Metropolis. Magda Trotts größter Traum zu dieser Zeit, den sie auch 1914 in einer Novelle Von der Gründung des Frauenstaates verarbeitet, war die Gründung eines Amazonenstaates in der Lüneburger Heide mit Lüneburg als Hauptstadt. Die Lüneburger waren empört und griffen Magda Trott in der Lokalpresse an.

1915 zog Magda Trott nach Misdroy auf der Insel Wollin, wo sie später im Sommer kleine und größere Leserinnen, mitunter ganze Gruppen aus Kinderheimen, besuchten. In Misdroy begann sich Magda Trott vermutlich auch intensiv ihrer schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Dafür spricht die immense Anzahl publizierter Werke in den nun folgenden Jahren. Sie publizierte auch unter etlichen Pseudonymen: G. Claudius, Lena Torahn, Lena Mageda, J. Marein, Rud Mavege.

Laut Klappentext einiger Original-Pucki-Bände der späten 1930er soll Magda Trott auch Mutter gewesen sein,[1] über ihre Kinder und mögliche weitere Nachkommen gibt es keine greifbaren Informationen.

Wenige Tage nach Ende des Zweiten Weltkriegs verstarb die mittlerweile sehr erfolgreiche Autorin im Alter von 65 Jahren. Die Todesursache ist heute unbekannt.

Heute ist Magda Trott überwiegend nur noch als Kinderbuchautorin der Serien Pucki und Goldköpfchen bekannt. Kinderbücher machen jedoch nur einen Bruchteil ihres umfangreichen Werkes aus. Magda Trott verfasste Trivial- und Spannungsromane, verschiedene Ratgeber vorwiegend für Frauen, Theaterstücke, Erzählungen und Kurzgeschichten. Doch seit Beginn ihrer schriftstellerischen Tätigkeit schrieb Magda Trott auch gelegentlich Kinderbücher und Kurzgeschichten für junge Leser. Ende der 1920er begann sie mit dem Verfassen verschiedener Mädchenbuchreihen (Pommerle, Goldköpfchen, Pucki) und etablierte sich damit als Jugendbuchautorin. Ihre Werke für Kinder wurden schon von der zeitgenössischen Kritik als trivial eingestuft.[2] 1933 wurden einige ihrer früher erschienenen Romane als „unerwünschtes Schrifttum“ auf den Index gesetzt, was bei Titeln wie Die Liebhaber der keuschen Marianne nicht wundert.

Magda Trotts Produktivität ist erstaunlich und weist auf ein diszipliniertes, stetiges Schreiben hin. Fast alle ihre Werke erschienen nach 1919 (da war Magda Trott bereits 39 Jahre alt) bis 1942, also in einem Zeitraum von nur 23 Jahren.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Magda_Trott)

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Manybooks.
3,836 reviews100 followers
June 22, 2022
Now if I were to consider Madga Trott's 1935 children’s novel Försters Pucki (which is the first tome in a rather substantial series) as simply a sweet and entertaining little tale about a young German forester's daughter with an overflowing temperament and wildly colourful imagination, I could at least somewhat appreciate and even enjoy the author's narrative, the diverse episodes and anecdotes Trott has featured. For while Pucki does often get herself into quite a bit of trouble, for all intents and purposes, she really does have a heart of pure gold and is actually NEVER EVER deliberately mean-spirited or nasty (and after now having encountered Beverly Cleary’s Ramona Quimby, with regard to their effervescent personalities, Ramona and Pucki could definitely be literary twins).

However, and precisely therein lies the negative rub, the main issues I have personally always had with Försters Pucki (both as a child reader and also now) are the following. For Pucki might be and is certainly depicted by Magda Trott as someone lovable, imaginative, with a natural sense of justice and is also thankfully and usually not ever physically disciplined (not slapped, not beaten) for being naughty, for engaging in activities and behaviours that are not exactly comme il faut, Pucki throughout the entirety of Försters Pucki does sadly and frustratingly face almost CONSTANT verbal put-downs and so many chastisements, criticisms and relentless moulding from her parents that even though Pucki's escapades read entertainingly and sweetly enough, I do find the majority of the educational and disciplinary methods used on Pucki, how she is being erzogen in Försters Pucki, how Pucki is being raised by her father and even more so by her mother as being at best much too heavily didactic (since Pucki, while being described by the author as a sweet, often funny and always engaging little tomboy, she is also primarily being artificially shaped by her mother to be a good and standard German mother figure, whose primary, whose main goals are of course and naturally to be Kinder, Kirche, Küche, children, church and kitchen).

Two and a half rather grudging stars for Försters Pucki and I seriously doubt I will want to read the sequels anytime soon, except perhaps for academic reasons (and while I originally read this first instalment of Magda Trott's Pucki series at my grandmother's house more than than forty years ago whilst on one of our visits, I have never really wanted, never really desired to read more of the books, to continue with the series and mostly because Försters Pucki is so pedantic and that basically everything fun that Pucki enjoys doing is considered by her parents and seemingly also by the author, by Magda Trott herself as something not sufficiently ladylike and therefore not acceptable for girls).

Finally, what I personally do find and consider both interesting and also rather annoyingly personally alienating is that according to Wikipedia, until the late 1920s, Magda Trott was actually regarded as one of the most radical German feminists (and even dreamed and desired creating an all female Amazonian utopian state in the Lüneburg Heath, die Lüneburger Heide), all the while Trott’s children's series were generally ALWAYS rather ultra conservative, with women and girls in traditional roles, both subjugated and happy, content at that, at being as girls under the strict guidance of their parents and as women, controlled by their husbands and their family obligations (mainly children and keeping a happy home).
Profile Image for Maya.
58 reviews
October 24, 2025
Super cute book from the sight of the little girl - u could really understand the circumstances and everyday life as well as the family dynamics back then - BUT the role of women in the world back then was very critical (their only purpose was being a housewife 🤨) and there were words used sometimes that we wouldn’t use today. Still I definitely have to read the other parts too to learn about the past.
Profile Image for Jill Heyer.
1 review
September 28, 2017
Ich gebe dem Buch volle Sternenzahl weil es so schön darlegt wie das Leben früher war. Wie soll ich meinen Kindern erklären wie es mal war so ohne Internet? Wie es war als Frauen die Hauptaufgabe hatten gute Ehefrauen zu werden? Meinen Kindern diese Bücher zu vermachen und mit ihnen darüber zu sprechen ist ein guter Weg dazu.
110 reviews6 followers
December 12, 2023
wenn Erwachsene den Kindern immer Teile der Wahrheit verschweigen …

Vor allem wegen diesem Disclaimer war es jetzt Zeit für mich, hier mal reinzuhören:
Aber Achtung: Natürlich wurde in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts nicht gegendert. Es herrschte ein heute mehr als fragwürdiges Frauenbild und es wurden hin und wieder Ausdrücke gebraucht, die heute oftmals als verletzend gelten. Es ist daher sicher eine gute Idee, dass Eltern mit ihren Kindern darüber sprechen.

Der kleinen Hedi – Pucki genannt – passiert ständig irgendwelcher Unfug. Dabei möchte sie so gerne Muttis braves Mädchen sein …
Ich finde ja, Mutti hat mit Schuld, weil sie, wie ungefähr alle älteren Personen in der Geschichte, Pucki viel zu oft nicht wirklich die Welt erklärt, sondern mit irgendwelchen Ausflüchten und Geschichten kommt. Ich verstehe, dass eine Vierjährige nicht genau wissen muss, wie die Eltern zu dem neuen Kindchen kamen – aber ihr unterzujubeln, das neue Kindchen hätte Mutti bekommen, weil sie so traurig war, als Pucki furchtbar lange nicht heimkam, war vielleicht keine so gute Idee … Ich fand es jedenfalls nicht verwunderlich, wie Pucki reagiert hat, als sie wieder verspätet heimkam und noch einen zweiten Kinderwagen inklusive Baby im Garten stehen sah! …
Profile Image for Mandy Bookaholica.
83 reviews20 followers
February 1, 2013
Ein niedliches Kinderbuch für groß & klein. Mir hat es großen Spaß gemacht Puckis Kinderwelt kennen zulernen und sie ist mir auch schnell ans Herz gewachsen.
Auch wenn Pucki viele Dummheiten anstellt, so ist sie doch herzensgut und konnte mich mit ihrer kindlichen Ansicht von der Welt und den Dingen des Lebens, die ihr nicht immer vertraut sind und die sie kennenlernen muss, verzaubern und an meine eigene Kindheit zurück denken lassen.
Sie meint es nie böse und ist sehr gerecht, auch wenn dies eben nicht immer auf Zustimmung, seitens ihrer Eltern, stößt.
Das Buch ist sicher nicht mehr zeitgemäß, was der Schreibstil und die teilweise erzieherischen Maßnahmen gut erkennen lassen, aber dennoch eine schöne Lektüre um in Nostalgie zu schwelgen.
Ich freue mich auf alle weiteren Bände und werde jeden Monat eines zur Hand nehmen :)
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