Born in Turkey, Zaimoglu migrated with his parents to Germany in 1965. He is a poet and visual artist, and his central themes are the problems of the second and third generation of Turkish immigrants to Germany.
Ich lernte auf Zaimoğlu während der Tagen ich Emine Özdamar las. Ich glaube, es gab eine Diskussion zwischen diese Autoren gab. Ich habe dieses Buch in der Bibliothek der unseren Universität gefunden. Aber es war gay schwierig für mich. Zaimoğlu hat mit 26 Türken Frauen, die in Deutschland leben, geredet aber ich konnte nur 8 oder 10 gut verstehen weil er benutzte viele Slang. Jetzt denke ich wann die Türke Autoren anfangen über die Deutschen zu schreiben.
This "sequel" to Kanak Sprak got nowhere near the publicity as its predecessor (I only discovered it because it was standing right next to Kanak Sprak and I decided to take both home), but I actually like it much better! The interviewees had such different styles and opinions that I actually felt like I was reading about different people. The relative shortness of the pieces helped keep the pace of the reading process. I also liked the short "introductions" to each one; while I understand the merit of letting the statements stand for themselves, knowing more about the interviewees and how Zaimoglu met them helped contextualize the pieces - with the first one I occasionally felt like I was reading into the void. Maybe it's also the added metatextuality of this second book that appeals to me, because the interviewees knew exactly what kind of book they were giving their statements for (with some, Zaimoglu even mentions their statement being a direct reaction to Kanak Sprak).
[U]nd wenn ich was gegen fremdgefügtes Schicksal habe, dann bin ich gegen Politikmache der Bonzen hier und gegen die Orientalklatsche meines Homelands. [...] N Kopftuch tu ich mir nicht an, das is meine Sache, und n Yuppiemiezenrock tu ich mir auch nicht an, weil's nicht paßt." -Gül
Die Alten wollen sich unter einer Moscheekuppel versammeln, an den Pfosten sitzen, die zum Himmel führen. Wir aber sind frei von Leidklage. Im Ghetto sind Himmel und Hölle verwandte Huren. -Zeynep
Wir aber, wenn wir in guter Runde sind unter uns, sagen: Ich habe sounsoviel Almanya auf dem Buckel, soundsoviel Tonnen Almanya ziehen an mir und ich werde das Gewicht künftig nicht loswerden können [...]. -Necla Hanım
[Die Krähen] sind Gottes Buchhalter, merken sich alle Vergehen und schicken ihre Kuriere, so klein und flink wie Spatzen, hoch zum himmlischen Richter. Wenn das Leben ein Ende hat, wird es heißen: Es steht im Buche geschrieben. Ich bin Dreck und aus brackigem Wasser, und wenn der Höchste Richter nicht seinen heiligen Atem in den Schlamm geblasen hätte, wäre ich längst verdampft. Das sagt mein Vater, der die Neunundneunzig Schönen Namen Gottes am Rosenkranz zieht. In unserem Haus geht Gott um, und alles Erhabene braucht ein Dach. -Reşide
„Der Aleman hat jetzt Verantwortung, und ganz andere Saiten zieht er auf, jetzt ist er sowas von Nation, daß Kaffernläuse und Kanakenbrut Schuhe putzen und Absätze küssen müssen. Exzellenz ist der Aleman, ein ganzer langer Kerl ist der Aleman und ein elender Maulsufreißer obendrein. Was er tut, ist recht und gut gelungen, was andre tun Mißwirtschaft fremder Finger… Geh rum und stell deine Fragen, und die Kümmel werden dir sagen, was Deutschland ist: ein großes Kanakgrab.“ -Aynur, 34, Künsterlin