In diesem Roman degradiert Harry Thürk den sowjetischen Nobelpreisträger und Systemkritiker Alexander Solschenizyn, denn niemand anders als der Protagonist Wetrow ist damit gemeint, zum einem Gaukler der kapitalistischen Welt. Wetrow soll im Autrag der CIA den Sowjetstaat untergraben und vor aller Welt als unmenschliches, kommunistisches System blossstellen. Wobei er allerdings seine Auftraggeber nicht kennt. Durch diese Kritik Thürks an Solschenizyn liessen sich die westlichen Medien dazu verleiten, dieses Buch als roten Kolportageroman zu proklamieren, was ich allerdings entschieden ablehne. In der Zeit des kalten Krieges hätte sich diese Story genauso abspielen können, Harry Thürk erhielt für "Der Gaukler" 1977 den Nationalpreis der DDR.