Autobiographical journey to gain insight, cheap movies and Far Eastern life training
Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.
Once an entirely different approach to the Asian mentality that Warner has operated in his life. From an original punk musician to a Zen student and finally master in Japan as well as a profession in the form of designing monster films. After a relatively long introduction, including entertaining, autobiographical anecdotes, the path of insight begins for the Westerners seek for meaning.
Nor does it lack a certain irony that a punker who rejects all conventions and social regulations mutates into an avid monkish student. In the form of a typical 180-degree change, this is part of the attraction of this reading. Also how difficult and frustrating it is for the highly unconventional young man to submit to the rigid and sometimes seemingly meaningless practice.
What stands out in contrast to sometimes too confident and lightly brimming literature on Buddhism, meditation and Asian philosophy in this work, is the predominantly non-corroding confirmation of a circumstance. That apprenticeship years are not men's years.
Moreover, this is particularly evident in zazen, the concentrated, and as far as possible motionless, sitting and meditating on the total focusing and extinction of all disturbing internal and external influences. An activity is typical of Zen, with which the primary character of this faith is well illustrated. Where the emphasis is placed on active meditative practice or mindfulness in other orientations of the teachings, Zen is a slightly quirky character head.
Full of puzzles and sometimes difficult to understand requirements such as zazen. The hardships, setbacks and sometimes tristesse to the path of knowledge are relentlessly and honestly explained. This contrasts nicely with the public, no-requirement feel-good quest that is continuously rampant in this genre category.
The description of the motives of his search for meaning and the necessary requirements, practice rituals, and practices are handled by the author.
The advantage of this combination of insertions from the Vita and passages describing philosophical and practical aspects increases the flow of reading in comparison to the purely theoretical literature on the subject. Which, however, also brings with it the negative point of the interim inserts, which in principle are fiction. Although these partly explain the motivation for change, in the majority they are not directly connected with the practical chapters.
For those interested, the explanations from the musical phase or the affinity of the author to cheap Japanese monster movies may be entertaining. However, readers who have been beaten with other preferences are left out and can not generate practical added value from these sections.
The tendency, however, to pack a relatively heavy food like Zen in a handy and quite attractive form, may find imitators in this form. It is quite likely that one or the other interested reader has been deterred by too dogmatic, esoteric or merely dull works to the topic block. This form of performance has the potential to mitigate concerns over complexity and inaccessibility.
Because the mixture of sometimes artificially casual language and the detailed portrayal of the life of the author's lows aroused the interest and basic voyeuristic needs are satisfied too. Overall an, although not overly substantial, entertaining way to approach the complex issue and lay the foundation for a change in the philosophy of life.
Younger readers, in particular, will respond much better to this type of portal opening and find motivation than in too systematic or unrealistic mediation attempts. Moreover, now please look at the wall and call the sound that comes from clapping a hand.
Autobiografische Reise zu Erkenntnisgewinn, Billigfilmchen und fernöstlicher Lebensschulung
Einmal eine gänzlich andere Herangehensweise an die asiatische Mentalität, die Warner in seinem Leben betrieben hat. Von einem ursprünglichen Punkmusiker zum Zenschüler und schließlich Meister der in Japan Liebe sowie Arbeit in Form der Gestaltung von Monsterfilmen findet. Nach einer recht langen Einführung samt unterhaltsamen, autobiografischen Anekdoten beginnt der Weg der Erkenntnis für den Sinn suchenden Westler.
Es entbehrt auch nicht einer gewissen Ironie, dass ein sämtliche Konventionen und gesellschaftlichen Vorschriften ablehnender Punker zum eifrigen Mönchsschüler mutiert. Das macht in Form eines klassischen 180 Grad Wechsels einen Teil des Reizes der Lektüre aus. Auch wie schwer und frustrierend es für den höchst unkonventionellen jungen Mann ist, sich der rigiden und mitunter sinnbefreit anmutenden Praxis zu unterwerfen.
Was im Gegensatz zu mitunter allzu positiv und vor Leichtigkeit strotzender Literatur zu Buddhismus, Meditation und asiatischer Philosophie an diesem Werk auffällt, ist die überwiegend unbeschönigende Bestätigung eines Umstands. Dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind.
Und das zeigt sich besonders im Zazen, dem konzentrierten, auf die totale Fokussierung und Auslöschung sämtlicher störender innerer und äußerer Einflüsse konzentrierten, möglichst bewegungslosen Sitzen und Meditieren. Eine für Zen typische Tätigkeit, mit der der Grundcharakter dieser Glaubensrichtung gut verdeutlicht wird. Wo in anderen Ausrichtungen der Lehre mehr auf aktive Meditationspraxis oder Achtsamkeit Wert gelegt wird, ist Zen ein recht schrulliger Charakterkopf. Voller Rätsel und mitunter schwer nachvollziehbar anmutender Anforderungen wie eben dem Zazen. Die Härte, Rückschläge und mitunter Tristesse zum Weg der Erkenntnis werden schonungslos offen und ehrlich dargelegt. Das hebt sich angenehm von der stark verbreiteten, keine Anforderungen stellenden Wohlfühlsinnsuche, die permanent heftig in dieser Genrekategorie grassiert, ab.
Die Beschreibung der Motive seiner Sinnsuche und die grundlegenden Anforderungen, Übungsrituale und Praktiken gehen dem Autor gelungen von der Hand. Der Vorteil dieser Kombination aus Einschüben aus der Vita und Passagen der Beschreibung philosophischer und praktischer Aspekte steigert den Lesefluss im Vergleich zu rein theoretischer Literatur zu dem Thema.
Was aber auch den negativen Aspekt der im Prinzip Belletristik darstellenden Zwischeneinschübe mit sich bringt. Diese erläutern zwar teilweise die Motivation zur Wandlung, sind in der Majorität jedoch nicht direkt mit den praktischen Kapiteln verbunden.
Für Interessierte mögen die Erläuterungen aus der musikalischen Phase oder die Affinität des Autors zu billigen japanischen Monsterfilmen unterhaltsam sein. Mit anderen Vorlieben geschlagene Leser bleiben jedoch außen vor und können aus diesen Abschnitten keinen nutzbaren Mehrwert generieren.
Die Tendenz hingegen, eine relativ schwere Kost wie Zen in eine handliche und durchaus attraktive Form zu packen, darf in dieser Form gern Nachahmer finden. Es ist durchaus anzunehmen, dass doch der eine oder andere interessierte Leser bisher von allzu dogmatisch, esoterisch oder schlicht langweilig anmutenden Werken zu dem Themenblock abgeschreckt wurde. Diese Form der Darbietung hat das Potential, die Bedenken bezüglich allzu großer Komplexität und Unzugänglichkeit zu mindern. Da mit der Mischung aus mitunter gekünstelt lässiger Sprache und der detaillierten Schilderung der Lebenstiefs des Autors das Interesse geweckt und voyeuristische Grundbedürfnisse befriedigt werden.
Insgesamt eine zwar nicht übermäßig gehaltvolle, aber kurzweilige Art, sich der komplexen Thematik anzunähern und den Grundstein für eine Änderung der Lebensanschauung zu legen. Speziell jüngere Leser werden auf diese Art der Pfortenöffnung wesentlich besser ansprechen und Motivation finden als bei allzu dogmatischen oder realitätsfernen Vermittlungsversuchen. Und jetzt bitte Wand anschauen und das Geräusch nennen, das beim Klatschen einer Hand entsteht.