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Der Engel mit den schwarzen Flügeln

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333 pages, Paperback

First published January 1, 2000

18 people want to read

About the author

Petra Hammesfahr

92 books207 followers
Hailed as Germany’s Patricia Highsmith, Petra Hammesfahr has written more than twenty crime and suspense novels, and also writes scripts for film and television. She has won numerous literary prizes, including the Crime Prize of Wiesbaden and the Rhineland Literary Prize. Her breakthrough novel, The Sinner, was a major critical and commercial success internationally, including in Germany, where it stayed on the bestseller list for more than fifteen months. The Sinner has been adapted for television as a limited series on USA starring Jessica Biel and Bill Pullman.

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Community Reviews

5 stars
5 (11%)
4 stars
8 (19%)
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2 stars
14 (33%)
1 star
4 (9%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Dokusha.
574 reviews24 followers
August 16, 2017
Die gute Nachricht: Petra Hammesfahr hat das Talent, Spannung aufzubauen und Erwartungen zu wecken.
Leider nutzt sie das nicht für eine atmosphärisch dichte Geschichte, sondern baut einen ziemlich abstrusen Plot auf. Die Protagonisten kommen einem alle bekloppt vor und die Auflösung ist eigentlich nicht wirklich eine. Das Ende enttäuscht ebenfalls. Schade um die Zeit, es klang zwischendurch danach, als ob es gut werden könnte.
151 reviews2 followers
August 7, 2021
Angela und Martin Lagerhoff wohnen im scheinbar perfekten Kronbusch. Heute würde man solche Siedlungen, die so ausgelegt sind, dass man sie eigentlich nicht mehr verlassen muss, wohl als Quartiere bezeichnen. So wird Kronbusch auch als Zitat S 5. “Das Paradies vor den Toren der Stadt” bezeichnet. Während Martin in der Verwaltung des Quartiers arbeitet, hat Angela keine wirkliche Beschäftigung, da selbst die täglichen Aufgaben im Haushalt von einer Angestellten übernommen werden.

Zu Beginn des Romans tat mir Angela eher leid, da ich annahm, dass sie sich eingesperrt fühlen müsse, denn so schön die Umgebung auch sein mag, das Quartier selbst hat für mich eher einschränkenden Charakter. Und so erwartete ich, dass sich Angela alsbald irgendwie aus dieser Enge befreien würde. Stattdessen jedoch scheint sie mehr und mehr genau dort hinein zu fallen. Im Verlauf der Geschichte lernt der Leser Angela zwar besser kennen, allerdings hatte ich den Eindruck, dass es lediglich eine Seite von Angela sein kann. Unwillkürlich stellte ich irgendwann fest, dass ich Angela nicht besonders mag, obgleich sie als Kind ein schweres Schicksal erfahren hat. Jedoch bleibt bis zum Ende des Romans unklar, ob sie unter schweren Depressionen leidet, von Rachegedanken zerfressen oder vielleicht doch eher schizophren ist.

Ihr Ehemann Martin ist ein unscheinbarer Charakter, jedoch verändert auch er sich spürbar. Er leidet unter den Vorkommnissen in Kronbusch und fragt immer häufiger, warum ausgerechnet er zu Rate gezogen werden müsse, wenn wieder etwas passiert ist. Anfänglich glaubt er noch an Zufälle, später jedoch nicht mehr. Trotzdem verschließt er die Augen davor, dass Angela mit all dem etwas zu tun haben könnte. Und nicht nur das, man bekommt mehr und mehr den Eindruck, dass er viele Dinge nicht weiß und auch gar nicht wissen will. Er will an seiner heilen Welt festhalten, nur gelingt ihm das immer weniger. Auch dieser Charakter konnte mich nicht überzeugen. So sehr ich Martin auch bedauern wollte, es gelang mir einfach nicht. Sympathie konnte ich für ihn ebenfalls nicht entwickeln, einfach weil er für meine Begriffe zu sehr als ein Opfer der Situation dargestellt wurde.

Zusammen mit Martin arbeitet Friedhelm Bergner in der Verwaltung von Kronbusch - von Berufswegen Psychologe, der eigens dafür engagiert wurde, das psychologische Konzept des Quartiers zu entwerfen und weiterzuentwickeln. Außerdem ist er Martins Freund, der immer wieder versucht, Martin zu erklären, was seiner Ansicht nach in Kronbusch passiert. Bergner mochte ich noch am liebsten, wenngleich auch er mich nicht durchgehend berühren konnte. Aber er versuchte zumindest die Dinge zu erklären - selbst wenn ihm einfach niemand glauben will.
Sein Verhältnis zu Anna - einer Bewohnerin von Kronbusch, die die beiden Kinder ihres Ehemannes aus erster Ehe unter ihre Fittiche genommen hatte - ist etwas undurchsichtig. Einerseits scheint er sich in sie zu verlieben, andererseits hält sie ihn jedoch ganz klar auf Abstand. Dennoch sucht er immer wieder ihre Nähe und versucht ihr auch bei ihren Problemen zu helfen. Wie bei so vielen Bewohnern im Quartier, will aber auch sie nicht wahrhaben, dass etwas ganz und gar nicht richtig läuft. Andererseits könnte es jedoch auch sein, dass Bergner sich verrannt hat und Anna die Dinge doch etwas klarer sieht.

Insgesamt ist die Geschichte reichlich verworren. Zwar erkennt man den roten Faden vom perfekten Wohnensemble zum reinsten Chaos unter den Bewohnern, allerdings erinnert dies eher an Romane von Stephen King und nicht an einen gut konstruierten Krimi oder Roman, der seine Leser mit Glaubwürdigkeit überzeugt. Das ist ein bisschen schade, denn irgendwie mochte ich die Idee der Geschichte. Auch der leicht mystische Touch war nicht störend, jedoch fehlte mir die Auflösung am Ende, was genau der Grund für die Vorfälle im Quartier war. Selbst auf der letzten Seite bleibt völlig unklar, was wirklich passiert ist. Möglicherweise ist dies von der Autorin so gewollt, damit der Leser sich auch im Nachhinein Gedanken darüber machen kann, ob die angebotenen Lösungen möglich sein können oder nicht. Ich bevorzuge jedoch Romane, an deren Ende eine plausible Lösung steht - jedenfalls wenn ich einen Roman oder Krimi lese.

Hammesfahrs Art zu schreiben ist überdies nicht ganz leicht zu lesen. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass sie eine Aneinanderreihung von Beobachtungen schreibt, die in keinem wirklichen Zusammenhang zur Geschichte stehen. Es fühlt sich ein bisschen wie Füllmaterial an um den Roman künstlich zu verlängern. Bisweilen hatte ich auch das Gefühl Halbsätze zu lesen, was den Lesefluss stört.

Die gesamte Geschichte ist in 6 Kapitel aufgeteilt, jedoch scheinen diese Kapitel-Abschnitte eher willkürlich gewählt zu sein. Andererseits fehlen mir innerhalb der Kapitel manchmal die Absätze. Gelegentlich wird die Geschichte ohne Absatz an einer anderen Stelle einfach weiter erzählt, was zu Verwirrung beim Lesen führt. Somit musste ich einige Passagen mehrfach lesen, was ich als ärgerlich empfand. Allerdings kann das natürlich auch ein Problem beim Druck des Buches gewesen sein.

Bemerkenswert ist allerdings die Aktualität des Themas Quartier. Immer häufiger werden eben solche Quartiere, wie hier beschrieben, in den Medien diskutiert und immer häufiger habe ich meine Zweifel, ob dies wirklich die neue, moderne Art des Wohnens sein sollte. Das vorliegende Buch wurde im Jahr 2000 veröffentlicht und es ist erstaunlich, wie präzise Petra Hammesfahr schon damals die heute diskutierten Eigenschaften eines Quartiers beschreibt.

Fazit:
Die Grundidee der Geschichte mit einem etwas mystischen Touch hat durchaus ihren Charme. Allerdings verleiden der etwas komplizierte Schreibstil und die - im Ganzen betrachtet - wirre Geschichte den Lesespaß. Zudem fehlt es mir an einer klaren Auflösung am Ende des Buches. Ich würde diesem Buch sicher andere vorziehen. 2 Sterne
Profile Image for Karin.
813 reviews3 followers
June 29, 2018
Gegenüber anderen Büchern enttäuschend - seh psycholastig und mystisch, nicht so mein Fall
Profile Image for Martina Weiss.
487 reviews5 followers
December 26, 2022
Puh, das war echt nichts. Ich liebe Hammesfahr und ihre psychologischen Geschichten, aber dieser Mysteryversuch war nix.
Profile Image for Stephanie  from Books Paradise.
116 reviews20 followers
June 7, 2011
Kronbusch, nach psychologischen Gesichtspunkten modern und komfortabel ausgestattet, in unmittelbarer Nähe zur Natur gelegen, gilt als Wohnparadies. Angela liebt das Leben in dieser Umgebung, das mit Einkaufen, Lesen, Tennis und Schwimmen ausgefüllt ist. Vor allem aber liebt sie Martin, ihren Mann, der sie zärtlich Engel nennt.Doch plötzlich gerät das Image der Siedlung durch eine Serie unerklärlicher Selbstmorde ins Wanken. Und auch mit Angela gehen Veränderungen vor. Plötzlich gleicht sie so gar nicht mehr einem sanften Engel...

Meine Meinung:
Zu Beginn, der Prolog ist ziemlich langweilig gewesen und ich überlegte ernsthaft, ob ich das Buch doch nicht lesen sollte. Ich dachte mir, es kann nur besser werden, also las ich weiter und es wurde besser. Zum Glück. Mit dem ersten Kapitel ist bereits die erste Leiche gefunden und es geht erstmal "spannender" weiter.

Ich mag Hammesfahrs Schreibstil sehr gerne, auch das sprunghafte Wechseln von einer Szene zu einer völlig anderen empfinde ich nicht als störend, aber leider bleibt die "richtige" Spannung aus und der Roman gleicht eher einem Kaugummi. Man wünscht sich, fast schon sehnlichst, das Ende herbei.

Ich war und bin mir auch nicht sicher, ob die junge Frau geglaubt hat, sie könne Menschen mittels Gedankenübertragung töten oder ob sie es "wirklich" können sollte. Als ich die letzte Seite gelesen habe und im Anschluss über das Buch nachdachte, war ich ziemlich euphorisch, aber mir wurde schnell klar, dass dies weniger mit dem Inhalt als vielmehr mit dem eigentlich Spaß am Lesen (nach fast 5-jähriger Zwangspause) zu tun hatte.

Fazit: Der Klappentext hört sich vielversprechend an, aber das war es dann auch leider schon. Es baut sich kaum Spannung auf und deshalb bekommt das Buch von mir nur 2 Sterne.
Profile Image for Mimi.
128 reviews2 followers
July 23, 2015
durchdacht bis ins kleinste detail und absolut fesselnd.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

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