Dieser Band enthält die Romane "Der Monstermacher" und "Fluch der Druidin".
Der Monstermacher Der Rennfahrer Björn Hellmark steht vor seinem wichtigsten Rennen. Doch es soll nicht nur sein wichtigstes, sondern auch sein letztes sein. Ein japanischer Großkonzern will seinen Fahrer an der Spitze plazieren und greift zu unlauteren Mitteln. Björn Hellmarks Wagen wird manipuliert und es kommt zu einem folgeschweren Unfall. Der Deutsche überlebt zwar, doch er liegt in einem Koma, das sein Leben verändert. Aus seinem Unterbewußtsein spricht plötzlich eine Stimme die sich Al Nafuur nennt, zu ihm und erklärt ihm, daß er die Wiedergeburt eines alten Gottes ist, der in einem früheren Leben auf dem geheimnisvollen Kontinent Xantilon lebte. Mit der Stimme werden Fähigkeiten in Björn geweckt, die unglaublich sind. Björn Hellmark kann einen Geisterkörper erschaffen, der unabhängig von ihm agieren kann, unverwundbar und doch ein Teil seiner Person ist. Er nennt ihn Macabros!
Fluch der Druidin Vor mehr als 400 Jahren wurde auf der kleinen Insel Inishkeere eine Druidin von zwei Hexenjägern verfolgt und ermordet. Noch im Sterben verfluchte sie die zwei Männer und das ganze Dorf für das, was sie ihr angetan hatten. Seitdem meiden alle Menschen das Haus der Kiuna Macgullygosh. Durch ein ungewöhnliches Testament werden jedoch einige Personen aus der Gegenwart wieder in das alte Haus gebracht. Das gibt einer der Anwesenden, die eine Wiedergeburt der Druidin ist, die Gelegenheit die Hexe zu neuem Leben zu erwecken
Sein Debüt gelang Grasmück 1956 mit der Kurzgeschichte Atomkrieg auf dem Mars im Andromeda-Magazin (Nr. 69) von Walter Ernsting. 1957 erschien dann sein erster Roman „Die Macht im Kosmos“ im Leihbuchverlag Bewin. Es folgten eine Reihe von Leihbüchern, bis ihn der Rückgang des Leihbücher-Geschäfts und das Aufkommen der Romanhefte zwang, sich neu zu orientieren. So schrieb er Heftromane im Zauberkreis Verlag und in den Serien „Ad Astra“ und „Rex Corda“. Darüber hinaus schrieb er für den Rolf Mauerhardt Verlag Gerry-Thook-Kriminalromane und einen Western.
Bereits in seinen ersten Büchern verband er Science-Fiction mit Horror-Elementen. Besonders auffällig war das Frankenstein-Thema in dem Leihbuchzweiteiler "Testament des Grauens" und "Die Angst geht um" bei Bewin 1962. In seinen bekanntesten Serien Larry Brent und Macabros, die er unter dem Pseudonym Dan Shocker verfasste, brachte er ebenfalls zahlreiche SF-Elemente unter, wobei er für Macabros noch dazu verstärkt auf Fantasy-Elemente in den Serienkosmos einführte. Unter demselben Pseudonym verfasste er auch die „Burg-Frankenstein“-Spannungsromane im Zauberkreis Verlag und schreib die ersten Jahre deren Reihe Silber Grusel Krimi allein.
Mitte der 1980er Jahre erschienen auch einige Hörspiele seiner Romanhelden Larry Brent und Macabros, 2005 kamen Folgen der Frankenstein-Bände hinzu. 1984/85 wurde der Zauberkreis-Verlag, in dem „Larry Brent“ und „Macabros“ erschienen, von Pabel-Moewig übernommen. Dort kam es zu verlagsinternen Umstrukturierungen und beide Serien wurden eingestellt. 1994 wurde „Larry Brent“ kurzzeitig durch den neu gegründeten Zaubermond-Verlag weitergeführt. Später übernahm der Blitz-Verlag die Serie. Derzeit werden im Blitz-Verlag sowohl „Larry Brent“ als auch „Macabros“ neu aufgelegt, wobei jeweils zwei der früheren Heftromane in überarbeiteter Fassung in einem Taschenbuch wiederveröffentlicht werden. Die Serie „Larry Brent“ wird dort auch mit neuen Romanen weitergeführt, die von Fremdautoren (u. a. Manfred Weinland, Alfred Wallon, Martin Eisele, Dario Vandis) verfasst werden. Seit 2007 wird auch Macabros beim Zaubermond Verlag fortgeführt.
Ab Mitte der 1980er Jahre machte sich Grasmück mit seiner Frau als Buchhändler selbstständig. Später gründete Grasmück noch einen Verlag.
Am 7. August 2007 starb Jürgen Grasmück im Alter von 67 Jahren an den Folgen einer progressiven Muskelschwäche, wegen der er seit dem 15. Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen war.