Der Aufstieg Roms, die Ausformung und die Krisen des republikanischen Systems sowie die römische Ereignisgeschichte vom 5. Jh. v. Chr. bis zur Machtübernahme des Augustus sind Gegenstand dieses Bandes. Martin Jehne macht deutlich, daß die Herrschaft des Senats gegen Ende der Republik den Herausforderungen einer Weltreichsregierung nicht mehr gewachsen war. So zeichnet sich bereits in den letzten Jahrzehnten der Republik die neue Staatsform der Monarchie ab.
Eine sehr sachliche kurze Geschichte der Römischen Republik. Wobei sachlich leider auch blutleer bedeutet. Es gibt keine Elefanten, keinen Rubikon und auch keine Erwähnung der Tatsache, dass Crassus unfassbar reich war.
Die Geschichte der Gracchen (und der soziologischen Spanungen) fand ich nicht schlecht, aber insgesamt alles zu akademisch (für mich) und viel zu knapp.