Bertha Felicitas Sophie Freifrau von Suttner (Baroness Bertha von Suttner, Gräfin (Countess) Kinsky von Wchinitz und Tettau; 9 June 1843 – 21 June 1914) was an Austrian novelist, radical (organizational) pacifist, and the first woman to be awarded the Nobel Peace Prize and the second to be awarded the Nobel Prize.
Suttner became a leading figure in the peace movement with the publication of her novel, Die Waffen nieder! ("Lay Down Your Arms!") in 1889 and founded an Austrian pacifist organization in 1891. She gained international repute as editor of the international pacifist journal Die Waffen nieder!, named after her book, from 1892 to 1899. In 1911 she became a member of the advisory council of the Carnegie Peace Foundation.[4]
Her pacifism was influenced by the writings of Immanuel Kant, Henry Thomas Buckle, Herbert Spencer, Charles Darwin and Leo Tolstoy (Tolstoy praised Die Waffen nieder!). [5] Suttner was also a journalist, with one historian stating her work revealed her as "a most perceptive and adept political commentator".
Eine eher amüsante Lektüre. Zwei Sachen haben es für mich aber verhindert, Eva Siebecks Abenteuer richtig zu genießen: erstens, die unfassbare Naivität der Protagonistin, die zwar als ein kluges Mädel bezeichnet wurde, deren Taten aber - genauso wie ihre Gedanken - selten diese angebliche Klugheit beweisen. Eigentlich habe ich inzwischen Evas Alter vergessen und glaubte sie sei noch ein Teenager - 16-17 ungefähr - es war also ziemlich überraschend erneut zu erkennen, dass diese schon 23-24 Jahre alt sein sollte, denn wie eine erwachsene Frau benimmt sie sich wirklich nicht. Dabei aber hat sie diese plötzliche Klugheits-"Blitze", wenn sie auf einmal die ganze, bisher unbewusste Wahrheit erkennt. Das Ganze macht einen ziemlich seltsamen Eindruck: zuerst die ultranaive Blindheit, wobei man sich wundert, wie jemand - auch wenn er geschützt erzogen worden ist und nicht viel von den Wegen der Welt weiß - so schwer von Begriff sein kann, und dann - BOOM! Die ganze Lage wurde auf einmal begriffen. Es klang falsch und sehr unwahrscheinlich für mich - woher der plötzliche Scharfsinn? Und zweitens, die Beziehung zwischen Eva und König fand ich irgendwie abstoßend. Nicht wegen ihrer Verwandschaft, sondern wegen der Art dieser Beziehung an sich: der Lehrer und die Schülerin; der ältere Mann und die junge Frau, die ihn vergöttert; der Ritter in glänzender Rüstung und eine weinende, ohnmächtig werdende, schöne Prinzessin, die selber gar nichts machen oder entscheiden kann. Beste Grüße für Euch beide, wenn ihr Euch so was wünscht; ich aber würde mich nach derartiger Beziehung nicht sehnen...
Trotzdem, wenn man sich an Stil und Wortwahl des Buches ein bisschen gewöhnt, kann man es mit Vergnügen lesen. Ich zumindest war ugf. ab der Hälfte echt gespannt zu wissen, wie die ganze Geschichte endet. Es war mein erstes Buch von Bertha von Suttner, also hatte ich keine Ahnung, ob ich ein klassisches happy ending oder eher eine tragische Wende am Ende erwarten soll...
(***DISCLAIMER: ich bin keine Muttersprachlerin, Verzeihung für mögliche Fehler/Fehlschreibungen!***)