Ein Sibirischer Tiger hat Yuris Vater getötet. Deshalb schwört Yuri den Menschenfresser zur Strecke zu bringen. Er überredet den alten Wildhüter Wladimir, ihn zu begleiten, und gemeinsam brechen sie in die raue sibirische Wildnis auf. Doch während der langen Jagd auf den Tiger beginnt Yuri nach und nach zu begreifen, dass die letzten Tiger Sibiriens vom Aussterben bedroht sind. Der Hass verschwindet, es stellt sich Bewunderung für diese mächtigen Raubtiere ein. Doch dann greift das verletzte Tier Yuris Freundin Lena an.
Werner J. Egli wurde am 5. April 1943 in Luzern geboren, wo er auch die Primar- und Sekundarschule absolvierte. Danach machte er eine Lehre als Positiv-Retuscheur und arbeitete mehrere Jahre als Grafiker und Werbetexter. In dieser Zeit fing er an zu schreiben. Eglis erste Arbeiten waren erfolgreiche Krimis und Westernromane, die er unter verschiedenen Pseudonymen verfasste.
1970 bis 1973 war Egli mit seiner damaligen Lebensgefährtin Paula und dem Halbwolf Dusty in Nordamerika "on the road". Über diese Reise schrieb er mit "Heul doch den Mond an" einen Klassiker der modernen Jugendliteratur.