Verblüffende Erkenntnisse über echte und eingebildete Gefahren
Immer wieder verursachen sie uns schlaflose Nächte: aufgeregte Meldungen über erhöhte Dioxinwerte in Eiern, genetisch veränderte Pflanzen oder krebserregende Stoffe in Babyschnullern. Lebensmittelskandale werden aufgebauscht, gesundheitliche Risiken übertrieben, falsche Ängste geschürt. Wie können wir dieser Hysterie entkommen? Der Bestsellerautor Walter Krämer weist den Weg zu einem mündigen Umgang mit der »Angst der Woche«.
Walter Krämer lehrt an die Uni Dortmund und nimmt mit dem vorliegenden Werk ‚Die Angst der Woche’ eine durchaus interessante Einordnung vor. Um nur ein paar winzige Beispiele zu nennen: Seit dem Verbot des Pflanzenschutzmittels DDT 1964 sterben auf Sri Lanka jährlich nicht mehr 17 Menschen, sondern nunmehr über 2.500.000 Menschen an Malaria. So verhält es sich gleichfalls mit dem Verbot von Chlor, das zwar ohne Zweifel toxisch ist, aber in Peru die Ausbreitung der Cholera Epidemie Anfang der 90’er Jahre verhindert hätte. 7.000 Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn das Trinkwasser mit Chlor desinfiziert worden wäre. Die Chemiephobie der Menschen – vor allem in Deutschland – ist um eines vieles gefährlicher als die Chemikalien selbst. Egal ob BSE, Dioxin oder Pestizide; Politik und Medien erschaffen Ängste, die bei genauerer Betrachtung, der Grundlage entbehren.