Don Fernando, unsterblicher Sohn von Christoph Kolumbus, erbt zehn Prozent Amerikas. An und für sich eine schöne Sache - hätte er die entsprechende Urkunde nicht dummerweise verloren. Nach einem halben Jahrtausend erfolgloser Suche greift er zu radikalen Mitteln, unterstützt von Azteken, Wikingern, Außerirdischen und Rockmusikern, die ihm mit Schlagfertigkeit und Witz sein Erbe erstreiten...
Der Autor Ewald Arenz kam 1965 in Nürnberg zur Welt und studierte englische und amerikanische Literatur und Geschichte. Seit Beginn der 1990er Jahre ist er als Autor tätig und hat neben einigen Glossen und Kindergeschichten auch Theaterstücke und historische Kriminalromane. Er ist mittlerweile einer der produktivsten und erfolgreichsten Schriftsteller Süddeutschlands, dessen Gesamtauflage weit über 120.000 verkaufte Bücher zählt.
Ewald Arenz hat es raus mit der Ironie und dem Sarkasmus. Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Azteken bauen Raumschiffe und Kolumbus' Sohn ist eine Unsterblicher. Ja klar. Und in Nürnberg ist es eh viel zu langweilig. Das verträgt schon mal ein bisschen Rabatz. Ich jedenfalls habe mich herrlich amüsiert.
Ich bin mittlerweile seit einiger Zeit ein großer Fan von Ewald Arenz‘ Büchern. Ein unglaublich charmanter Mann, der weiß, seine Leser:innen während seinen Lesungen und bei den folgenden Autogrammstunden zu unterhalten. Noch dazu hat er einen unglaublich einnehmenden und überzeugenden Schreibstil. Was ich dennoch nicht erwartet habe ist, dass „Don Fernando erbt Amerika“ dermaßen unterhaltsam ist. Von der ersten bis zur letzten Seite konnte ich nicht aufhören zu lachen. Es ist ein Buch, das durchgehend unterhält und selten musste ich mich so sehr zusammenreißen um nicht direkt als Verrückt erklärt zu werden. Ein unglaublicher Spaß, auch für alle, die sonst mit Arenz‘ Büchern nicht viel anfangen können!