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Mascha Kaléko: Sämtliche Werke und Briefe in vier Bänden

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Siebenunddreißig Jahre nach dem Tod der großen Lyrikerin erscheint die erste kommentierte Gesamtausgabe ihrer Werke und Briefe.

Diese Edition macht das Gesamtwerk und die Korrespondenz der Dichterin Mascha Kaléko erstmals einem breiten Publikum zugänglich. Die zu Lebzeiten und im Nachlass veröffentlichten Werke der Schriftstellerin werden um Zeitungspublikationen und die unveröffentlichten Schriften aus dem Nachlass ergänzt.

Ihre Briefe zeigen eindrucksvoll die literarische Entwicklung der Autorin Mascha Kaléko, aber auch die Dichterin als Privatperson - als Ehefrau, Mutter und Freundin. Ihr regelmäßiger intellektueller Austausch mit Schriftstellerkolleginnen und -kollegen wie Ingeborg Drewitz, Hilde Domin, Hermann Kesten, Walter Mehring, Kurt Pinthus und vielen anderen liefert kostbare literaturgeschichtliche Dokumente.

Diese Edition versammelt in vier Bänden erstmals sämtliche Werke und Briefe der Lyrikerin Mascha Kaléko.

Band 1: Werke

Der erste Band der Gesamtausgabe versammelt sämtliche Werke der Dichterin: Den Anfang bilden in chronologischer Reihenfolge die zu Lebzeiten erschienenen Bücher und verstreute Veröffentlichungen. Unter den Zeitungspublikationen und Anthologiebeiträgen, die heute nicht mehr öffentlich zugänglich sind, finden sich neben Gedichten journalistische und essayistische Texte. Auch Mascha Kalékos Werbetexte aus den Dreißigerjahren sind in die Edition eingegangen. Es folgt der umfangreiche Nachlass der Dichterin: Von der Autorin geplante, aber nicht mehr realisierte Bände werden in der von Mascha Kaléko intendierten Form präsentiert. Im Anschluss daran werden die einzelnen Texte aus dem Nachlass nach Gattungen geordnet abgedruckt. Darunter finden sich neben unbekannten lyrischen Kostbarkeiten auch Entwürfe aus den Arbeitsheften der Dichterin sowie Prosa- und Dramenfragmente.

Band 2 und 3: Briefe

Die zweibändige Edition der Briefe ist das Glanzstück dieser ersten Gesamtausgabe: Die über 1400 Briefe stellen ein einzigartiges authentisches Zeitdokument dar. Erstmals erhält man neue, ungefilterte Einblicke in das Leben und Werk der Autorin: Mit Schriftstellerkolleginnen und -kollegen findet über Jahrzehnte ein reger intellektueller Austausch statt, die private Korrespondenz eröffnet einen Blick auf das Leben der Dichterin als Ehefrau, Mutter und Freundin. In den Briefen an ihren Mann Chemjo Vinaver, die sie 1956 während ihrer ersten Deutschlandreise nach dem Krieg schreibt, sind ihr Wiedersehen mit der alten Heimat und ihre Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus eindrucksvoll dokumentiert. Auch sprachlich stellt die Korrespondenz der Dichterin eine Besonderheit dar: Die Vermischung ihrer deutschen Muttersprache mit Exilenglisch sowie jiddischen und hebräischen Ausdrücken zeigt auf eindrucksvolle Weise die Zerrissenheit Mascha Kalékos, die sie mit so vielen Exilanten teilte. Der Textbestand wurde nur behutsam korrigiert. Alle fremdsprachigen Briefe, Redewendungen und Ausdrücke werden im Original und in Übersetzung dargeboten und an zum Verständnis notwendigen Stellen kommentiert.

Band 4: Kommentar

Die Anmerkungen enthalten ausführliche Informationen zur Entstehung, Druck- und Wirkungsgeschichte von MKs Büchern und Texten. Werk- und Briefkommentar verzeichnen Erläuterungen zu Personen, Begriffen und Sachverhalten, historische, politische und biographische Hintergrundinformationen sowie intertextuelle Verweise. Aussagekräftige Passagen aus Gegenbriefen werden, soweit zum Verständnis notwendig, zitiert. Darüber hinaus enthält der Kommentarband umfassende Register, Übersichtstafeln zu allen Werken der Dichterin und eine ausführliche Zeittafel zu Mascha Kalékos Leben und Werk.

4068 pages, Paperback

First published October 1, 2012

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About the author

Mascha Kaléko

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Mascha Kaléko war eine deutschsprachige, der Neuen Sachlichkeit zugerechnete Dichterin.

Charakteristisch für Mascha Kalékos Arbeit ist die Großstadtlyrik mit ironisch-zärtlichem, melancholischem Ton. Als einzige bekannte weibliche Dichterin der Neuen Sachlichkeit wurde sie häufig mit ihren männlichen Kollegen verglichen, so bezeichnete man sie als „weiblichen Ringelnatz“ oder nannte sie einen „weiblichen Kästner“. Die auch Montagsgedichte genannten Strophen rühren durch ihre schnörkellose und direkte Sprache an. Ihre Gedichte wurden – als Chansons vertont – von Diseusen wie Hanne Wieder gesungen oder werden von Sängern wie Rainer Bielfeldt noch heute vorgetragen.

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