Jump to ratings and reviews
Rate this book
Rate this book
In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen ...

352 pages, Paperback

First published September 12, 2013

4 people are currently reading
41 people want to read

About the author

Saskia Berwein

10 books2 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
18 (26%)
4 stars
30 (44%)
3 stars
14 (20%)
2 stars
3 (4%)
1 star
2 (2%)
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for Lexy_liest.
40 reviews10 followers
June 14, 2021
Thriller und Krimis: das ist mein liebstes Genre! Zuletzt hatte ich oft mittelmäßiges oder alt bekannte Leiern zwischen den Fingern - bei Saskia Berweins „Todeszeichen“ wurde ich endlich mal wieder so richtig mitgezogen, gepackt und überrascht! Hier bekommt man einen grundsoliden Thriller der mit tollen Protagonisten in einem dynamischen Duo auffährt. Sowohl Leitner als auch Grohmann waren tolll konstruiert - beide mit Background, jedoch ohne damit zuviel Raum einzunehmen oder den Klischees zu folgen, die man all zu oft im Genre findet (mich nerven diese Ermittler mit den gescheiterten Existenzen..) beide harmonisieren im Team hervorragend ohne direkt in der Kiste zu landen! Zwar hab ich mich schon gefragt ob es tatsächlich so einfach möglich ist für einen Staatsanwalt Ermittler zu spielen und ob er sonst keine Aufgaben hatte.. aber das ist nur ein kleiner Punkt der mich dann doch nicht wirklich störte :)

Der Schreibstil ist flüssig, einfach und ermöglicht es so sich direkt mitziehen zu lassen. Die Story, der Fall und die Ermittlungen sind gut und spannend aufgebaut; lange tappte ich, bis zur schrittweisen Auflösung, im Dunkeln wie auch die Ermittler. Ab Mitte des Buches wird noch die Sichtweise einer dritten Person eingebaut was zusätzliche Dynamik erzeugt (ich gehe hier nicht näher drauf ein um Spoiler zu vermeiden).

Täter, Motiv, Morde, Opfer, all das und die damit verbundenen menschlichen Abgründe die sich auftun, wurden genial dargestellt, liesen mich erschaudern, wurden aber nicht zu sehr aufgebauscht, was ich toll fand.

Das Buch fährt eine perfekte Welle der Spannung und gipfelt auf den letzten Hundert Seiten, bei denen ich das Buch dann kaum weglegen konnte!

𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 𝟰/𝟱
Stimmig von der ersten bis zur letzten Seite - ein perfekter Thriller, der auch ohne Genretypische Klischees auskommt und trotzdem spannend und packend ist!
Profile Image for Kath26.
245 reviews15 followers
May 10, 2021
Mit „Todeszeichen“, dem ersten Fall für Jennifer Leitner und Oliver Grohmann, ist Saskia Berwein ein tolles Romandebüt gelungen. Bereits der Prolog verursacht ein mulmiges Gefühl beim Leser. Der Stil der Autorin ist flüssig und schnörkellos, die Seiten blättern sich schon fast von alleine um. Der Einstieg könnte nicht besser sein – und dass obwohl ich die Geschichte für einen Thriller zunächst noch als recht ruhig empfunden habe. Was aber vielleicht auch gar nicht so schlecht ist, da wir so die Möglichkeit haben, das Ermittlerteam aber auch Charlie, die Tochter eines Opfers, besser kennenzulernen. Die Spannung baut sich dann automatisch auf, je weiter man in das Buch und den Fall eintaucht.

Spätestens bei Charlies Suche nach Einzelheiten zur Vergangenheit ihrer Mutter, aber auch angesichts eines immer wieder auftauchenden Taxis wurde der Fall richtig fesselnd. Man kam zwar relativ schnell auf die richtige Fährte - ohne jedoch bereits alle Geheimnisse zu kennen - aber Saskia Berwein weiß geschickt Zweifel zu sähen, auch bzgl. Personen von denen man nicht will, dass sie der Täter sind.

Leider war die Polizeiarbeit für mich nicht 100%ig überzeugend. Vieles ging mir zu einfach und auch zu schnell über die Bühne. Mag ja sein, dass Jennifer schon zu tief im Fall drin ist und im Gegensatz zu Grohmann, der neu in den Ermittlungen mitmischt und weitestgehend unvoreingenommen an die Sache rangehen kann, in manchen Punkten die Besonderheiten des Falles nicht mehr sieht. Aber teilweise löst mir Grohmann das ein oder andere Rätsel dann doch zu sehr im Vorbeigehen. Auch der Showdown war mir zu rasant – wenn auch sehr spannend. Ich konnte den Ereignissen teilweise gar nicht mehr richtig folgen, so sehr überschlugen sie sich. Zudem wirkten einige Punkte in diesem Showdown auf mich nur bedingt logisch., auch wenn man sich seine Zweifel dann doch irgendwie erklären kann. Vielleicht hätten da ein paar Seiten mehr schon geholfen, um Szenen klarer oder Ereignisses etwas glaubwürdiger zu machen.

Absolut glaubwürdig und super gelungen sind der Autorin ihre Hauptfiguren Jennifer Leitner, Oliver Grohmann und Charlie – und dass obwohl ich mit Jennifer lange Zeit nicht richtig warm werden konnte. Aber vielleicht ist gerade das ihr Geheimnis, dass sie nicht die Super-Woman ist, die jeder sofort toll findet, sondern einen etwas schwierigen Charakter hat, mit dem sie oft aneckt. Sie handelt ihrem Charakter entsprechend logisch und passend, wenn auch vielleicht nicht immer richtig. Nach diesem ersten Fall wissen wir jedenfalls noch lange nicht alles über sie und auch nicht über Staatsanwalt Grohmann. Zumindest scheinen beide nicht freiwillig an ihren aktuellen Einsatzort gewechselt zu sein. Ich bin wirklich gespannt, was sich die Autorin für die beiden noch einfallen lässt und freue mich sehr auf ein Wiedersehen.

Nichtsdestotrotz, der eigentliche Star dieses Romans ist für mich Charlie. Ihr Schicksal und ihre familiäre Situation hat mich sehr mitgenommen, um so bewundernswerter ist ihr Durchhaltevermögen, mehr aus ihrem Leben machen zu wollen, auch wenn ihr dabei ihre Vergangenheit schon öfter zum Stolperstein wurde. Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich Charlies Geschichte sowohl in beruflicher als auch familiärer Hinsicht weiterspinne. Vermutlich sehe ich Zukunft dabei oft viel zu rosarot für sie, aber ich gönne ihr von ganzem Herzen alles Glück dieser Welt – selbst wenn der Weg dahin noch mit einigen Hindernissen gepflastert sein wird. Ich hoffe sehr, dass Charlie nicht nur diesen Roman überleben durfte. Vielmehr würde ich mich über eine Wiedersehen mit ihr freuen, auch wenn mein heimlicher Wunsch - sie und Jennifer als heißes und spannendes Ermittlungsduo mit viel Unterhaltungspotential, wenn denn mal wieder die Gäule mit ihnen durchgehen – wohl ein Wunschtraum bleiben wird.
Profile Image for Silke Stuecker.
75 reviews5 followers
May 10, 2021
Es war das erste veröffentlichte Buch der Autorin und es ist das Debüt einer Serie.
Ich finde für dieses Erstlingswerk war das Buch sehr solide: Es ist flüssig geschrieben, der Plot ist spannend und ohne Längen oder unnötigen Wiederholung und Motive sind keine 0815-abgegriffenen Themen sondern kritisch und bietet Raum für Gedanken und Diskussionen.

Die Charakter hat die Autorin authentisch und lebendig gezeichnet. Sie haben Ecken, Kanten und Charakter.
Sie wirken wie aus dem Leben gegriffen nach lebenden Vorbildern.

Der Plot ist nicht gradlinig sondern springt zwischen den Charaktern. Der Leser ist allwissend und in manchen Punkten den einzelnen Personen im Wissen voraus.
Man möchte in die Geschichte eintauchen um Warnungen auszusprechen oder Tipps zu geben, was , wie ich finde, ein besonders intensives Lesevergnügen bereitet.

Der Autorin gelingt es die Handlung über gesamte Geschichte über aufzubauen und auch am Ende noch sehr geschickt einen Bogen zu den letzten offenen Fragen zu spannen. Das fand ich sehr geschickt gelöst und lässt alles logisch, nachvollziehbar enden.

Das Ende birgt einen actionreichen Showdown, birgt keine offenen und oder unbefriedigenden Auflösungen und man klappt das Buch mit einem zufriedenen glücklichen Lächeln zu.

Profile Image for Mella.
223 reviews4 followers
September 9, 2016
Meine Einschätzung:
Im Rahmen der Blogtour zu "Herzenskälte" (mehr dazu Morgen!) kam in mir das Verlangen auf den ersten Fall von Jennifer Leitner und Oliver Grohmann zu lesen. Lange gezögert hab ich nicht und innerhalb weniger Stunden war das Bcuh auch schon verschlungen. Und tja, was wollt ihr hören?

Wollt ihr hören, dass es einfach super zu lesen war? Dass es einen leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil hat. Von Seite 1 an war ich gefesselt von der Handlung, einmal gestartet kam ich nicht mehr davon los.

Die Handlung kommt zu Beginn nur langsam in Fahrt, da sich Saskia Berwein Zeit nimmt die Protagonisten vorzustellen, was ich persönlich sehr gut fand.
Mit interessanten und spannenden Wendungen hält die Autorin nach den ersten 100 Seiten den Spannungsbogen aufrecht und hält auch so manche Überraschungen bereit.

Was mich zu den Charakteren führt. Ich gestehe, dass ich das Privatleben hier wieder einmal fast spannender als der eigentliche Fall selbst finde - aber nur fast! :)
Nett fand ich auch, dass die Autorin im fiktiven Lemanshain spielen lässt, denn mittlerweile wimmelt es ja von Mördern/Serienmördern in der BRD ...

Insgesamt betrachtet sind der Fall bis ins letzte durch dacht, spannend und fesselnd. Die Charaktere sehr sympathisch und interessant. Man darf gespannt sein, was die Autorin noch so abliefert.

Mein Fazit:
Ein Starker Auftakt der Lust auf mehr macht. 4 Sterne und eine Empfehlung spreche ich vorbehaltlos aus.
Profile Image for KruemelGizmo.
503 reviews5 followers
November 18, 2019
In einer Grube im Wald werden die zerstückelten Überreste einer Frauenleiche gefunden. Auch sie ist ein Opfer des „Künstlers“, ein Serienmörder der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt und dem mittlerweile fünf Frauen zum Opfer gefallen sind. Er entführt sie, quält seine Opfer tagelang und schneidet ihn bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln zusammen um den Killer zu finden und aufzuhalten…

Todeszeichen ist der erste Teil der Reihe um Jennifer Leitner und Oliver Grohmann aus der Feder von Saskia Berwein.

Kommissarin Jennifer Leitner ist mit dem Fall des Serienkillers betraut, den sie mehr oder weniger alleine bewältigen soll. Mit dem neuen Staatsanwalt Oliver Grohmann erhält sie Unterstützung von ungewohnter Seite. Jennifer Leitner ist eine sympathische Ermittlerin, die es in eine kleine doch recht verschlafene Stadt verschlagen hat. Sie ist eine starke Frau, die in ihrer Arbeit aufgeht, worunter auch ihr Privatleben zu leiden hat.
Staatsanwalt Oliver Grohmann scheint ein engagierter Staatsanwalt zu sein, der Jennifer zur Seite steht wo es ihm möglich ist. Allerdings bleibt er ziemlich blass und man bekommt als Leser kein genaues Bild von ihm, da man kaum was über ihn erfährt, was sich vielleicht in den nächsten Teilen ändern wird.

Neben Jennifer Leitner als Protagonistin nimmt auch Charlotte, die Tochter eines der Opfer viel Raum ein. Charlotte ist ein schwieriger Charakter, sehr intelligent, aber bedingt durch eine lieblose Kindheit, hat sie es bisher nicht leicht gehabt und musste schon einige Schwierigkeiten und Lebenskrisen bewältigen. Leider empfand ich ihre Schlussfolgerungen und Reaktionen leider nicht immer nachvollziehbar und überzeugend.

Mit einem spannenden und grausigen Prolog startete das Buch ins Geschehen und versprach ein spannender Thriller zu werden. Leider war nach diesem gelungen Einstieg von einem Thriller nicht mehr wirklich was zu spüren für mich. Die Geschichte entwickelte sich zu einem soliden Krimi, der interessant war zu lesen, aber für mein persönliches Empfinden zu wenig „thrill“ hatte. Hier standen vor allem Jennifer Leitner im Vordergrund und die Ermittlungen. Erst zum Ende hin nahm die Geschichte wieder richtig Tempo auf und die Spannung nahm deutlich zu, und konnte mich dann mit einem wirklich spannenden Showdown für sich einnehmen.

Mein Fazit:
Kein Thriller, aber ein interessanter und solider Krimi, den ich trotz Kritikpunkte gerne gelesen habe und der mich neugierig gemacht hat auf die nächsten Teile der Reihe.
Profile Image for Jacqueline Oestringer.
487 reviews5 followers
December 31, 2019
Nachdem ich dieses Jahr mit Band Fünf in die Reihe gestartet bin und hierbei festgestellt habe, dass der Quereinstieg zwar möglich, jedoch suboptimal ist, sie aber absolut Lust und Neugier auf mehr weckt, starte ich die Reihe nun am Anfang.
Praktisch für uns Leser ist die Tatsache, dass die Reihe im Kuneli Verlag in die Neuauflage geht und somit schon bald im schönen Einheitslook unsere Regale schmückt.

Da ich nun quasi die „Entstehungsgeschichte“ des Teams Leitner & Grohmann kenne, wird das Ganze für mich nun zu einer runden Sache.
Wir erleben, wie und warum die beiden aufeinander stoßen, wie sie zueinander stehen und wie sich das Gebilde nach und nach weiterentwickelt.
Ok, zugegeben, eigentlich erleben wir die Geschichte eher aus Kriminaloberkommissarin Jennifer Leitners Warte aus - da wäre für mich noch ein bisschen Kapazität um Oliver Grohmann näher kennenzulernen. Aber kann ja noch kommen ;)
Der Reiheneinstieg widmet sich jedoch in erster Linie dem Charakter der Jennifer und natürlich dem Fall des „Künstlers“, der unnatürlich grausam Frauen missbraucht und tötet.
Die Tatsache, dass die Polizei lange komplett im Dunkeln tappt, lässt zusätzlichen Spielraum, einen weiteren für mich sehr interessanten und gelungenen Charakter einfließen zu lassen - Charlotte, die Tochter eines der Opfer, die dem Ganzen zusätzliche Schärfe und vor allem Spannung verleiht.
Wir erleben den Ermittlungshergang sowie ihre Story im Wechsel, was die Geschichte sowohl interessanter und fesselnder macht, als auch gleichzeitig auflockert. Für mich eine sehr gelungene Herangehensweise, die zu keinem Zeitpunkt Raum für Langeweile lässt.

Den Schreibstil empfand ich sehr angenehm, eingängig und packend - jedoch stellenweise auch entsprechend brutal, das sollte einem natürlich bewusst sein -ich persönlich mag es ja so ;) . Wobei ich dazu sagen muss, dass diese Szenen in der Relation gesehen nicht wirklich häufig vorkommen, also kein Grund für die zartbesaiteteren unter uns, nicht zuzugreifen.

Für mich ist diese Debüt der Autorin ein absolut gelungener Einstieg in die Reihe - Kopfkino inklusive! Ich werde definitiv dran bleiben - und vielleicht werde ich ja so belohnt und erfahre noch ein bisschen mehr über Oliver :o)
Profile Image for Podcast bücherreich.
878 reviews10 followers
June 27, 2025
Habe ich schon ewig auf dem SuB und wurde mir empfohlen. Leider fand ich es zwar nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich catchend, sondern eher 08/15. Die Protagonisten Leitner und Grohmann, eine Polizistin und ein Staatsanwalt, haben mich nicht ausreichend abgeholt, dass ich die Reihe weiterlesen möchte.

Jemand tötet in dem Provinzstädtchen, in das Jennifer Leitner, 24/7-arbeitende Ermittlerin, abkommandiert wurde, Frauen und hinterlässt auf ihnen vorher ein „Kunstwerk“, das er ihnen aus der Haut schneidet. Was steckt dahinter? Es lässt sich kein Opfermuster erkennen, und der Täter hinterlässt keinerlei Spuren.
Zusammen mit ihrem neuen Kollegen, dem Staatsanwalt Grohmann, der ziemlich gut aussieht und sehr ähnlich wie sie zu ticken scheint, nimmt Leitner die Fährte auf.

Parallel erhalten wir immer mal wieder Einblicke in das Leben der Tochter eines der Opfer, deren Mutter etwas Besonderes für den Täter gewesen zu sein scheint. Die Zeichen häufen sich, dass er sie ins Visier nimmt - aber sie merkt nichts…

Wie gesagt, war mittelmäßig-solide.
Profile Image for Mooncat.
363 reviews2 followers
July 13, 2023
Drei solide Sterne für einen gelungenen Auftakt. Solide Ermittlungsarbeit, interessante Charaktere und einen vielversprechenden Beginn für das Duo Leitner und Grohmann. Einzig die POV-Wechsel mitten in der Szene, davon bin ich gar keine Freundin. Kommt zum Glück nicht zu oft vor. Auch den Schluss fand ich etwas gar in die Länge gezogen dafür, dass man gut 80-100 Seiten davor alles wichtige weiss. Trotzdem insgesamt ein guter Krimi und denke, werde weiterlesen, in der Hoffnung mehr über Leitner und Grohmann zu erfahren.
Profile Image for jule.
104 reviews7 followers
October 5, 2013
Inhalt:
In einer Grube im Wald werden die Überreste einer zerstückelten Frauenleiche gefunden. Schon bald steht fest: Sie ist ein weiteres Opfer des „Künstlers“– eines Serienmörders, der bereits fünf Frauen entführt, tagelang gequält und ihnen bei lebendigem Leib rätselhafte Bilder in die Haut geschnitten hat. Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann ermitteln fieberhaft, um den grausamen Killer endlich zu stoppen ... (AMAZON)

Schreibstil:
Saskia Berweins Schreibstil ist der Beste, den ich seit Langem gelesen habe. Einerseits lässt er sich schnell und durchgehend lesen, andererseits ist er auch anspruchsvoll, aber trotzdem nicht schwierig und stockend. Manchmal war die Atmosphäre im Buch zwar etwas getrübt und da, wo sie nervenzerreißend sein sollte, war sie es nicht. Meiner Meinung nach hätte die Autorin mit dem Schreibstil noch viel erreichen, beispielsweise einige Ereignisse spannender erzählen können.

Meine Meinung:
Zuallererst muss ich sagen, dass ihr euch von dem Wort "Thriller" auf dem Buchcover nicht allzu stark beeindrucken lassen sollt. Denn meiner Meinung nach hätte diese Geschichte eher das Genre "Kriminalroman" verdient. Die Spannung, die in einem Thriller herrschen sollte, war hier an manchen Stellen wirklich fehlend und so oft, wie von den Polizeiermittlungen gesprochen wurde, gehört dieses Buch für mich auf keinen Fall zu den Thrillern.

Die fehlende Spannung im Buch war für mich einer dieser wichtigen Punkte, die dazu geführt haben, dass ich diesem Buch keine vier Eulen geben konnte. Am Anfang kommt man gut in die Geschichte hinein und es wird erklärt, welcher Serienmörder gesucht ist, wie die Ermittlungen bis dahin schon gelaufen sind und welche Opfer schon umgebracht worden sind. Dank dem Schreibstil kann man sich alle Orte und Szenarien genaustens vorstellen. Doch ungefähr ab der Mitte musste ich unterbrechen. Das Buch zog sich dahin wie zähe Kaugummifäden und mir war einfach nur langweilig beim Lesen. Die dauernden Polizeiermittlungen und Jennifer Leitners Leben haben mich einfach überhaupt nicht interessiert und ich musste pausieren. Doch nachdem ich das Buch wieder zur Hand genommen und ihm eine zweite Chance gegeben habe, wurde es am Ende doch richtig spannend und es hat sich wirklich gelohnt, noch weiterzulesen. Die Autorin hat die Spannung wieder so aufgebaut, wie ich es mir eigentlich schon von Anfang an vorgestellt hatte. Zum Ende hin hat mich das Buch nämlich nicht mehr losgelassen, auch wenn Saskia Berwein kein großes Rätsel um den "Künstler" gemacht hat.

Kommissarin Jennifer Leitner und Staatsanwalt Oliver Grohmann sind die beiden Ermittler. Leider muss ich sagen, dass ich mich mit Jennifer Leitner nicht wirklich anfreunden konnte. Wie in so vielen Thrillern / Kriminalromanen, die ich schon gelesen habe, wurde sie platt, teilweise wirklich emotionslos, sarkastisch und als totaler Workaholic vorgestellt. Trotzdem hat mir eine Eigenschaft an ihr sehr gut gefallen, die aber leider erst am Ende des Buches zum Vorschein gekommen ist: ihre Hilfsbereitschaft und ihr Einsatz für andere.
Oliver Grohmann, ihr neuer Partner, war mir da schon symphatischer. Er war nicht so zugeknöpft wie die meisten Kommissare, war locker und aufgeschlossen. Deshalb hat - wie ich finde - die Autorin mit dem Staatsanwalt auch wieder einen kleinen Ausgleich gegenüber der kühlen Kommissarin geschaffen, der das ganze Buch ein wenig aufgelockert hat.
Von den Privatleben der beiden Ermittler erfährt man zunächst nicht viel - außer ein paar Einzelheiten. Hauptsächlich begegnen sich die beiden auf beruflicher Ebene und man kann auch nicht wirklich sagen, was die beiden für eine Beziehung zueinander haben.

Eine weitere wichtige Rolle hat Charlotte Seydel gespielt - die Tochter eines der Opfer, um das es in dem Buch hauptsächlich geht. Ihre Mutter wurde nämlich anders ermordet, weshalb bei der Polizei anfangs auch Verwirrung geherrscht hat. Charlotte Seydel und ihre Liebesbeziehung, die inmitten des Buches anfängt, war für mich ein kleiner Lichtblick gegenüber der Langeweile, die kurzzeitig geherrscht hat. Saskia Berwein hat es großartig gelöst, inmitten eines so ernsten Problems eine Liebe entstehen zu lassen, die durch nichts kaputt geht und am Ende schließlich auch fortgesetzt wird.

Fazit:
Auch wenn mich Todeszeichen nicht so fesseln konnte, wie ich es eigentlich erwartet hatte, habe ich trotzdem vor, Saskia Berwein noch eine zweite Chance in ihrem folgenden Buch "Herzenskälte" zu geben. Wer auf tollen Schreibstil steht, kann sich auf jeden Fall für dieses Buch begeistern und auch wenn man zwischendurch den Drang verspürt, abzubrechen, lohnt es sich am Ende wirklich, weitergelesen zu haben.
Trotzdem ist "Todeszeichen" ein gelungenes Debüt, denn in der Autorin steckt noch viel Potenzial und ich hoffe, dass sie es in ihren weiteren Büchern noch besser ausnutzt als in diesem.
23 reviews1 follower
September 12, 2013
In einem Wald wird die zerstückelte Leiche eine Frau gefunden. Kommissarin Jennifer Leitner eilt zum Fundort und sieht sich anfangs mit zwei Mördern konfrontiert. Sie ermittelt derzeit im Fall des "Künstlers", der seinen Opfern Bilder in die Haut schneidet. Die Leiche im Wald allerdings weicht komplett von der Methode des Künstlers ab, was sich allerdings bald as Trugschluß herausstellt. An ihrer Seite ermittelt Staatsanwalt Oliver Grohmann. Gemeinsam versuchen sie den "Künstler" zur Strecke zu bringen.

Der Thriller fängt rasant und hochspannend an. Fieberhaft versucht Jennifer die Identität der Leiche im Wald aufzuklären, was ihr relativ schnell gelingt. Besonders gefallen hat mir der Staatsanwalt Grohmann, der sich aktiv an den Ermittlungen beteiligt.

Saskia Berwein hat interessante Charaktere geschaffen, die mit Charlotte, einer Schlüsselfigur und der Tochter des Opfers, sehr bewegend wird und nachdenklich macht. Charlotte`s Charakter ist etwas schwierig. Sie scheint ein Geheimnis mit sich rumzutragen und viele Probleme zu haben, was die Figur noch interessanter macht.

Der Thriller nimmt im Laufe der Geschichte etwas an Spannung ab, was allerdings zum Ende und der Auflösung hin wieder wettgemacht wird. Saskia Berwein macht es dem Leser, mit ihrem tollen Schreibstil schwer, "Todeszeichen" aus den Händen zu legen. Man muss einfach weiterlesen um endlich die Identität des "Künstlers" zu erfahren.

"Todeszeichen" ist der Debütroman von Saskia Berwein. Im Januar 2014 erscheint ihr zweiter Thriller, "Herzenskälte", der zweite Fall für Leitner und Grohmann. Ich erhoffe mir etwas mehr über Grohmann zu erfahren, der in "Todeszeichen", meines Erachtens, leider ein bisschen am Rande geblieben ist. Allerdings ist dies der Auftakt einer Reihe und ich bin mir sicher, dass sich das ändern wird. Auch Kommissarin Leitner hat ein paar persönliche Probleme, die es weiter zu ergründen gilt.

Natürlich werde ich auch den zweiten von Saskia Berwein Thriller lesen um zu erfahren wie es mit dem symphatischen Ermittlerteam weitergeht.
Profile Image for Pam.
53 reviews
July 29, 2017
Todeszeichen ist der gelungene Beginn der hoffentlich langen Leitner-Grohmann Reihe.

KOK Leitner und der neue Staatsanwalt Grohmann lösen gemeinsam einen Fall, den ganz Lemanshain in Atem hält. Ein Serienmörder, der Kunstwerke in die Haut seiner weiblichen Opfer ritzt, treibt sein Unwesen. Dabei gerät die Tochter des letzten Opfer selbst in die Fänge des Killers.
Leitner und Grohmann bündeln ihre Fähigkeiten auf der Suche nach dem Täter.

Die Autorin Saskia Berwein hat die Story detailreich beschrieben wodurch ich mich in die Geschichte versetzt fühlte. Super spannend an den passenden Stellen und nicht zu brutal. So hab ich das gern:)
Ich find die Charaktere einfach nur interessant und hoffe natürlich in den folgenden Teilen mehr von ihnen zu erfahren und damit meine ich nicht nur Leitner und Grohmann. (Hoffentlich auch Charlotte, bei ihren Interessen und Wissen wäre es doch vorstellbar sie in naher Zukunft in der Forensik wiederzufinden). Jennifer fand ich am meisten symphatisch. Eine ehrgeizige, starke Frau, die vor nichts zurückschreckt.
Und einen weiteren "Charakter" darf man nicht aussen vor lassen: Lehmanshein!!! Wer braucht schon New York oder Las Vegas um spannende Morde aufzuklären??

Frau Berwein ich bin schon mehr als gespannt auf Teil 2!!
Displaying 1 - 12 of 12 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.