Jurek Becker (* vermutlich 30. September 1937 in Łódź, Polen als Jerzy Bekker geboren[1]; † 14. März 1997 in Sieseby, Schleswig-Holstein) war ein deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und DDR-Dissident.
Jurek Becker (probably September 30, 1937 – March 14, 1997) was a Polish-born German writer, film-author and GDR dissident. His most famous novel is Jacob the Liar, which has been made into two films. He lived in Łódź during World War II for about two years and survived the Holocaust.
Difficile dire cosa attragga gli uomini in Amanda se non quella terribile malattia che induce gli uomini a confondere un bel seno e due belle gambe con il paradiso. Sì, deve trattarsi della sua bellezza: quella è fuori discussione. E probabilmente anche del fatto che è irraggiungibile.
Dopo di che si direbbe che il suo maggior talento sia quello di far innamorare gli uomini di sé. Ricambiando molto poco. Amanda non sembra simpatica, neppure affettuosa: la si definirebbe invece tagliente, sarcastica più che ironica, saccente più che spiritosa.
Che dietro questo personaggio si nasconda una metafora del comunismo? L’attrazione che si prova per l’idea indubbiamente affascinante prima che purtroppo si trasformi in un’ideologia ben meno affascinante - la differenza tra il Socialismo e il socialismo reale è la stessa che c’è tra l’atto di costituzione di una ditta e il suo fallimento dice il secondo uomo di Amanda, lo scrittore Fritz.
Però Jurek Becker mi sconsiglia dallo spingermi verso simili metafore, dal cercare simboli da interpretare: infatti è proprio lui che mi ricorda come l’arte di cercare in ogni parola un significato nascosto era propria della DDR, la Germania Est, un paese ad alto tasso di spie, e ancor più ad alto tasso di spiati. Le vite degli altri, come il titolo del film premio Oscar nel 2007.
Il romanzo si divide in tre parti, ognuna raccontata in prima persona dagli uomini della vita di Amanda. O meglio, della prima parte della sua vita: quando la narrazione si ferma Amanda ho circa 35 anni – si suppone che ci saranno altri uomini nella sua vita. Il primo è marito e padre del suo unico figlio: il suo racconto è diretto all’avvocato che cura la pratica di divorzio. In mezzo c’è anche un breve capitolo, purtroppo troppo breve, di solo dialogo, neanche una parola di descrizione, solo dialogo. Gioia pura. Il secondo è uno scrittore celebre e dissidente ben più âgée di Amanda: ci racconta i sette anni di convivenza con Amanda mischiando il racconto diretto a un romanzo che sta scrivendo, dove i personaggi di finzione s’intrecciano identificano e sovrappongono a quelli reali. L’ultimo è un giornalista radiofonico occidentale che riuscirà a sposare in seconde nozze Amanda e a portarla via, insieme al bambino, all’ovest, ad Amburgo. Qui la storia si ferma.
Il romanzo uscì nel 1992, ma è ambientato nella Berlino Est del Muro, prima della svolta (prima di quel meraviglioso 9 novembre del 1989 inciso nella mia personale storia come poche altre cose). C'è ancora tutto: il dissenso, le fughe riuscite e quelle tentate, la polizia politica e quella di frontiera, la censura, gli eroi del lavoro, il Comitato Centrale, man mano iniziano le proteste, si percepisce la glasnost, ma per la perestrojka è ancora presto… A rendere tutto più interessante e affascinante c’è che la Storia, quella pubblica, passa attraverso quella privata, quella ignota, quotidiana, della gente qualsiasi: sogni e bisogni, lavori e disoccupazione, denaro, spesa, pasti, figli da tirare su, famiglie, case da pulire, da cercare, da arredare, traslochi, convivenze e matrimoni, corteggiamenti e innamoramenti, sesso e incontri d’amore. La Storia attraverso l’ordinario, la banalità. Il socialismo reale guardato dalla parte dei sentimenti, l’ideologia confrontata con la vita quotidiana…
Becker conobbe il lager, riuscì a scappare all’inferno nazista per approdare alle promesse non mantenute del socialismo sovietico. Alla fine degli anni Settanta riuscì a scappare all’Ovest. Ma senza dimenticare.
ok, der letzte erzähler hat das buch gerettet und es etwas interessanter gemacht, weil es um eine beziehung eines westdeutschen journalisten und einer ostdeutschen frau, die zusammen aus der ddr flüchten wollten, ging.
es ging vor allem um die Beziehung der drei Erzähler mit Amanda. die ersten beiden waren scheinbar nur scharf auf sie, weil sie sie ansonsten null respektiert haben und trotzdem jämmerlich vor ihr gebuckelt haben, was einfach nur erbärmlich war. sie war wiederum auch nicht besonders nett zu denen, kann ich aber verstehen. da ging's um erwachsene, die null kommunizieren konnten und sich ständig selbst bemitleidet haben statt mal zu reden.
ich war am ende erleichtert, dass Amanda schließlich einen guten Partner hat, aber das Buch an sich war größtenteils nur frustrierend und was ich daraus mitgenommen hab ist, dass mein Bild von den meisten Männern noch mehr verfestigt wurde: Riesenbabys mit Selbstwertgefühl das nur auf Oberflächlichkeiten aufgebaut ist, also im Endeffekt nicht vorhanden
Amanda'nın hayatına girmiş üç farklı erkeğin gözünden Amanda'yı tanıyoruz. Güçlü, yaratıcı, alımlı ve bağımsız Amanda'ya hayran olurken erkekler hakkında ne düşünmeliyiz acaba? Farklı bakış açılarından bir karakteri tanımayı, ayrıca tanıdığım bu karakteri, sevdim. Burası Radyo Şarampol'e de ayrıdan selamlar yollamak istiyorum bu yorum vasıtası ile.
Vor etwa fünf Jahren habe ich diesen Roman das erste Mal gelesen und er hat mich fasziniert. Heute fasziniert er mich nochmal neu. Losgelöst von den Bedürfnissen seiner Entstehungszeit, ist diese Geschichte ein eigenartiger Schatten. Ein Nachtreten gegen einen Staat, den es nicht mehr gibt, der natürlich dem Suhrkamp Verlag gefällt. Was gäbe die Geschichte her, wenn der Autor zumindest einmal versucht hätte, eine Figur zu zeichnen, die Verständnis für den Sozialismus hat? Die Empathielosigkeit für und eigentlich auch das Nicht-Beschreiben des Gegenstandes der Kritik, ist zumindest aus heutiger Sicht einfach öde. Was kritisiert der Autor da eigentlich? Dinge, die es im Kapitalismus nicht gibt? Ein interessantes Zeitdokument. Der beflissene Dissident hat sich ins Zeug gelegt. Nun gut.
Es ist dies ein ungewöhnlicher DDR-Roman, der mich bis zum Ende nicht wirklich in seinen Bann gezogen hat, weshalb ich auch wochenlang daran gelesen habe. Zwischen dem Leser und der Erzählung bzw. den Erzählungen bleibt eine Distanz, wobei nicht klar ist, inwiefern das die Absicht des Autors war. Viel dessen, was die Charaktere sagen, wird nur indirekt wiedergegeben, was sicher dazu beiträgt, dass man nie richtig in die Geschichte eintauchen kann. Außerdem wird immer aus der Perspektive der drei männlichen Hauptcharaktere erzählt, was Amanda schwer fassbar macht, die definitiv eine sehr interessante, wenn auch nicht gerade sympathische Frauenfigur ist. Das trifft auf die Männerfiguren aber auch zu. Deren Motivation wird jedoch viel klarer. Amanda scheint intelligent, sehr selbstreflektiert, aber emotional überhaupt nicht einordenbar. Sie ist auf jeden Fall eine, die dem DDR-Regime negativ gegenübersteht und Leute verachtet, die nach den Regeln spielen. Sie selbst stellt sich aber auch nicht offen gegen das Regime. Im 2. Teil des Romans wird Amandas Beziehung mit einem erfolgreichen Schriftsteller geschildert, der über dieses Verhältnis ein Buch schreibt. Quasi ein Buch im Buch. Dieser literarische Kniff allerdings trägt meiner Meinung nach nicht unbedingt zur Qualität der Erzählung bei, sondern wirkt total überflüssig bzw. hat keinen Mehrwert. Literarisch gesehen fand ich den Roman gut, der Autor versteht definitiv etwa von seinem Handwerk. Inhaltlich war ich mäßig begeistert, wenn auch immer wieder Glanzlichter zu finden sind. Was die DDR-Thematik betrifft, so ist interessant, dass die DDR gar nicht unbedingt als extremer Unrechtsstaat gezeichnet wird, sondern teilweise wie ein Staat wie jeder andere, wo Menschen auch nur mit Wasser kochen.
Ein paar Jahre aus dem Leben der Amanda Zobel, erzählt von den Männern in ihrem Leben. Es geht los mit ihrem ersten Gatten, der in einem langen und amüsanten Monolog seinem Scheidungsanwalt alles Wissenswerte über die Frau und die Ehe berichtet. Dann kommt ein Schriftsteller zu Wort, der sie dem Guten ausgespannt hat. Er blickt auf sieben zumeist glückliche Jahre zurück. Trotz seines hohen Alters konnte er sie mit Orgasmen eindecken, was neben seiner - im Vergleich zum Gatten - staatsfeindlichen Haltung, Amanda gefesselt haben mag. Wegen diverser Differenzen unter anderem einem von ihm gemutmaßten lesbischen Verhältnis mit der Freundin, erhört sie sodann den Westjournalisten, den sie auch heiratet. Interessant der zweite Teil insofern, als der Schriftsteller die Geschichte durcheinander direkt und in Form einer Novelle, die er zu dem Thema schreibt, erzählt. Mann Nummer 3 kommt mit Tagebuch zum Zuge. Eine Schwäche des Romans ist, daß alle drei mit der Stimme Beckers sprechen. Die Art von Humor ist praktisch identisch. Von daher ist es beinahe unglaubwürdig, daß Amanda überhaupt wechselt. Der Journalist wird von seinem Vater aufgefordert der liierten Frau hinterherzustellen.
3 bolumden olusan bu kitap, Amanda’nin iliski yasadigi uc erkegin agzindan bir kadini anlatiyor. Erkek bakis acisini gormek, erkeklerin bir kisminin nasil da ahmak oldugunu fark etmek, yer yer sinirlenmek ve yer yer cok gulmek icin gercekten guzel bir yontem. Oldukca akici ve guzel bir kitapti. Duvar yikilmadan onceki Berlin’i okumak da ayni sekilde keyifliydi.
Ojalá no hubiera tenido que leerlo a contrarreloj porque lo he disfrutado muchísimo. Amanda es totalmente mi tipo de personaje y la manera de narrar esta historia me parece interesantísima (por no hablar del contexto histórico que está en el fondo de toda la acción de la novela).
a catchy book with a naught woman in it. three quite different stories about the same woman. it learned me - everything depends on the person who is writing about you how the story turns out at the end.