Jump to ratings and reviews
Rate this book

Liberty 9 #2

Todeszone

Rate this book
Das Finale von Rainer M. Schröders großem Zukunftsthriller!

Kendira und Dante ist das Unglaubliche gelungen: die Flucht aus der perfekt abgesperrten Sicherheitszone von Liberty Valley! Nachdem sie verstanden haben, wie zerstörerisch das System ist, von dem sie und die anderen Electoren aufgezogen wurden, wollen sie ihre Freunde jedoch keineswegs in Liberty 9 zurücklassen. Sie verbünden sich mit den wilden Nightraidern im Totenwald – aber wie sollen sie mit Pfeil und Bogen gegen die Hightech-Waffen der Guardians bestehen? Und danach wartet eine noch viel größere Aufgabe auf sie: der Weg zu den fernen Städten und Machtmetropolen – und der führt mitten durch die von Bestien bevölkerte »Todeszone«!

544 pages, Hardcover

First published March 25, 2013

1 person is currently reading
103 people want to read

About the author

Rainer M. Schröder

145 books41 followers
Rainer Maria Schröder, born 1951 in Rostock, is a German author of historical novels for all ages, juveniles and adults. He studied many different trades, including that of an opera singer. Since 1977 he has been a freelance journalist in Germany and the US. The backgrounds of his stories are all well researched, and he writes about places he has visited. Most of his stories are set in the Middle Ages. He currently lives in Georgia and enjoys hiking and camping.
(http://en.wikipedia.org/wiki/Rainer_M... retrieved: 23. August 2014)

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
18 (15%)
4 stars
33 (28%)
3 stars
38 (33%)
2 stars
18 (15%)
1 star
8 (6%)
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
Profile Image for justbooks.
58 reviews
June 7, 2017
Liberty 9 Todeszone hatte wie ich finde einen holbrigen Start, da es mit der Handlung schon weiter ist, als der erste Band aufhörte und ich so Probleme hatte mich darin zurecht zufinden. Die Spannung war aber eindeutig von Anfang an da, ganz anders als im Ersten Teil, habe ich hier interessiert gelesen, da auch viele meiner Frage beantwortet wurden und endlich mal etwas Action dazukam. Auch gefallen haben mir die verschiedenen Perspektiven, die verschiedene Einblicke geben und man so die Geschichte noch besser versteht. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat war, dass alles relativ schnell abgehandelt wurde und ziemlich einfach über die Bühne ging, das hat dann manchmal schon die Spannung genommen. Die Charaktere haben natürlich eine Wandlung durchlebt und Beziehungen sich geändert und auch die neuen Charaktere haben sich gut eingefügt, zwar wird niemand so Recht durchleuchtet und sie bleiben wieder ziemlich platt, aber doch hatteen sie was, was mir gefallen hat. Insgesamt ist der zweite Teil von Liberty 9 meiner Meinung nach eine Steigerung, in der viele Interessante Fragen geklärt werden, mir insgesamt aber zu konstruiert und nicht mehr als eine durchschnittliche Dystopie
Profile Image for Jan (lost pages).
291 reviews62 followers
March 27, 2013
Inhalt:
Kendira, Dante und ihre Freunde haben es geschafft, einen Fluchtweg aus Liberty 9 zu entdecken. Verbündete finden sie in den Nightraidern. Gemeinsam wollen sie Liberty 9 unter ihre Kontrolle bringen und endlich herausbekommen, wofür ihr Dasein bestimmt ist.

Nachdem sie herausgefunden haben, welche Aufgabe das System wirklich für sie vorgesehen hat, wollen Kendira und ein paar Freiwillige, ihre Freunde retten, die mit dem Lichtschiff zum Lichttempel gebracht wurden.
Doch unterwegs wird das Schiff abgeschossen und die Gruppe landet mitten in der Dunkelwelt. In dieser Todeszone lauern viele Gefahren von unvorstellbarem Ausmaß. Doch Kendira und Co. lassen von ihrem Plan nicht ab, ihre Freunde zu retten und brechen zu einer gefährlichen Mission auf...

Meinung:
Ehrlich, ich bin immer noch ganz aufgewühlt. Nie hätte ich damit gerechnet, dass "Todeszone" mich so dermaßen packen würde. Wo Band eins noch ruhig und gemächlich die Geschichte ins Rollen bringt, so ist es im Vergleich zu Band zwei doch eher eine Schlaftablette. Ich mochte "Sicherheitszone" ganz gerne. Es war ein guter Einstieg, die Welt von Liberty 9 kennenzulernen. Aber die Fortsetzung bietet die ganze Palette von Action und Spannung, die in Teil eins fast vollkommen gefehlt hat.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt ziemlich flott. Rainer M. Schröder besitzt einen angenehmen Stil, der immer flüssig zu lesen ist. Schnell sind mir die bekannten Namen und Personen aus dem ersten Band wieder vertraut. Ebenso mit der gegenwärtigen Situation, in der sich die Protagonisten befinden, habe ich mich einegfunden - und schon geht es los! Nach der eher "stillen" Atmosphäre aus Band eins, war ich total perplex, dass hier die Handlung direkt an Fahrt aufnimmt. Fragen, die das gesamte System rund um Liberty 9 betreffen, werden im Laufe des "Gefechts" erläutert und erklärt. Somit wird schnell klar, was mit den Auserwählen Electoren passiert, die das Lichtschiff alle paar Monate abgeholt hat, um sie zum "Lichttempel" zu bringen - nichts GUTES natürlich!

Eine Gruppe von Freiwilligen besteigen daraufhin das nächste Lichtschiff, um ihre Freunde zu retten, die schon vorher zum "ehrwürdigen" Dienst des Lichttempels bezogen wurden. Ab hier kann ich nun wirklich nicht mehr zur Geschichte sagen, ohne schon zu VIEL preiszugeben. Ich kann euch aber versprechen - es wird spannend und das auf höchstem Niveau! Die Gruppe rund um Kendira gerät von einem Abenteuer ins nächste und "Abenteuer" ist hier noch glimpflich ausgedrückt. Einige bleiben auf der Strecke zurück - wer, das verrate ich natürlich nicht.

Beim Lesen eines Buches und hier ganz speziell einer Dystopie, ziehe ich fast schon automatisch Vergleiche mit anderen Werken dieses Genres. Normalerweise stört mich das nicht, so auch hier, aber mittlerweile sind sich die Handlungen doch oft sehr ähnlich. Für mich ist das kein Problem, wenn der Autor das Ganze gut verpackt und dem Leser schmackhaft serviert.
In "Todeszone" war ich ab der zweiten Hälfte, in Gedanken oftmals bei "Tribute von Panem - Flammender Zorn". Einfach, weil mich das Tempo und die Brutalität, wie die Geschichte ihren Gang nimmt, sehr an Katniss Weg zum Capitol erinnert. Auch hier wird nichts "verschönert". Leute sterben und das im "Vorbeigehen", ohne groß "Abschied" nehmen zu können. Dennoch waren diese Momente sehr emotional, weil es eben dadurch so glaubhaft wirkt.

Dieses Tempo zieht sich kontinuierlich bis zum Ende hin durch. Prima zum Verschnaufen sind daher die Wechsel nach Tomamato Island. Hierher wurden die bisherigen ausgewählten Electoren mit dem Schiff gebracht. Angeblich ein kleiner "Zwischenstopp", um sich gebührend auf den Lichttempel vorzubereiten.
Hier erfährt der Leser, aus der Sicht von Duke, einen kleinen Nebenstrang. Duke ist ein ausgewählter Elector gewesen und kommt dem wahnsinnigen Geheimnis ebenfalls auf die Schliche. Der Leser bekommt somit Eindrücke von der "anderen" Seite.

Die Charaktere überzeugen nicht durch besonders viel Tiefe und bis auf Kendira und ein, zwei andere, erfährt man kaum etwas über die jeweilige Person. Diese "Oberflächlichkeit" der Charaktere hat mich kaum gestört. Dadurch kann sich der Liebesanteil im Buch, zwischen Kendira und Dante, aber auch nicht wirklich halten und punkten.
Überflutet wird man regelrecht von neuen Personen, die den Weg der Gruppe kreuzen. Ausgefallene Namen sind auch in diesem Werk an der Tagesordnung und so ist wirklich nicht leicht, sich alle zu merken.

Das Ende kommt für mich etwas zu schnell. Hier hätten ein paar Seiten mehr gut getan. Der Weg bis zum Ziel war wirklich mehr als berauschend und ich hätte mir fürs Finale mehr "Ecken und Kanten" gewünscht bzw. ein paar Stolpersteine, wie auf der Reise zum Ziel. Es ging mir dann doch zu schnell und zu glatt. Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Ausgang glücklich und die Reihe schließt für meinen Geschmack zufrieden ab.

Fazit:
Wer "Sicherheitszone" noch als zu ruhig und still empfunden hat, der erfährt in "Todeszone" das komplette Gegenteil. Ein rasantes Tempo wird gleich von Beginn an vorgelegt und spitzt sich besonders in der zweiten Hälfte deutlich zu. Ab da herrscht nur noch Adrenalin und Spannung PUR! Zeit zum Verschnaufen gibt es kaum und dadurch auch keine fiesen Durststrecken. Einzig die "oberflächlichen" Charaktere und die kaum vorhandene "Liebesgeschichte" könnten ein Dorn im Auge sein. Für mich in dieser Geschichte aber nur nebensächliche Aspekte! Ich vergebe sehr gute 4/5 möglichen Punkten!
Profile Image for Stefanie Hasse hisandherbooks.de.
726 reviews217 followers
March 29, 2013
Zitate:
„Und obwohl es trotz des Mondscheins immer noch viel zu dunkel war, um wirklich erkennen zu können, was dort in der Flüssigkeit schwamm, glaubte er, mehrere Augäpfel ausmachen zu können.“
(S. 45)

„Damit hatten sie die Lawine losgetreten, und nichts, was in ihrer Macht stand, würde diese freigesetzte Gewalt jetzt noch aufhalten können.“
(S. 71)

„Es war, als hätte er einen Sieg errungen, der einmal einzigartig gewesen war, plötzlich aber nichts mehr galt.“
(S. 249)

Inhalt:
Zurück in der Sicherheitszone bereiten sich Zeno, Nekia und Kendira auf die Befreiung von Liberty 9 vor. Carson und Dante knüpfen währenddessen Kontakte mit den Clans außerhalb der Zone, um sie für diese Befreiungsaktion zu gewinnen. Die Bones und der Wolf-Clan sind bereit, Ihnen zur Seite zu stehen. Tatsächlich scheint die Befreiung von Liberty 9 zu gelingen. Doch noch sind da ihre Freunde, die vor kurzem mit dem Lichtschiff zu ihrem angeblichen Dienst im Lichttempel von Hyperion abgeholt wurden. Dieser Dienst erweist sich im Nachhinein nun als Gang in den sicheren Tod. Das haben die Electoren mittlerweile herausgefunden. Wenn die Befreiungsaktion gelingt, müssen sie ihre Freunde aus dieser Hölle befreien! Aber sind ihre Verbündeten wirklich mit ihnen verbunden oder sehen sie nur den eigenen Vorteil…
Tatsächlich finden sich Kendira, Dante und Carson mit weiteren ihrer Freunde plötzlich in der Todeszone wieder. Was sie hier erleben müssen, übersteigt jegliche menschliche Vorstellungskraft. Werden sie am Ende das Leben ihrer Freunde retten können? Oder überhaupt selbst überleben…

Meinung:
Mit „Liberty 9 – Todeszone“ machte es mir der Autor leicht, wieder schnell in die Welt von Kendira, Dante und Carson einzutauchen. Ich war sofort wieder in die Handlungen integriert. Diese unkomplizierte Fortführung habe ich als uneingeschränkten Pluspunkt empfunden. Auch die vielen Fachbegriffe aus der Liberty 9–Welt waren Mangelware bzw. mir bereits bekannt.
Trotz des leichten Einstiegs verspürte ich jedoch anfangs einen faden Beigeschmack vorhersehbaren Handelns verknüpft mit banalen Erklärungen, die mich oftmals den Kopf schütteln ließen.

Doch plötzlich, wie aus dem Nichts, hat der Autor seinen Schreibstil und seine Geschichte deutlich umgelenkt und ich konnte meinen Blick kaum noch von den Seiten heben! Im Nachhinein treibt mich dieser Wechsel fast zur Verzweiflung, weil ich nach einem – gelinde gesagt sehr vorhersehbaren und einfachem – Beginn, dermaßen von der Geschichte gefesselt war, dass eine Unterbrechung des Lesens glatt unerträglich gewesen wäre. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Plot überdurchschnittlich spannend vorangetrieben, dass mir kaum noch Zeit für eine Atempause blieb. Ruhelos fegte mein Blick über die Seiten und ich saugte die beschriebenen, schier nicht überwindbaren Gefahren in mich auf.

Die Charaktere selbst unterscheiden sich nicht großartig vom ersten Teil. Tiefere Einblicke in die Gedankenwelt werden uns durch den Autor nicht gewährt. Ich selbst empfand dies allerdings wenig störend, da mein Hauptaugenmerk hier eindeutig auf die spannende Handlung gelenkt war. Allerdings war alles enthalten, auf das es mir für eine gute Geschichte ankommt. Die Protagonisten vermittelten mir Gefühle wie Mut, Hoffnung, Selbstaufgabe bis hin zu Resignation sehr eindrucksvoll.

Auch die Namen ihrer verbündeten Nightraider sind wirklich Programm! Ich durfte Bekanntschaft mit Gestalten wie Teether Joe, Scalper Scid und Eyes Only Pete schließen. Und glaubt mir, die Namen kommen nicht von sonst wo her.

Der Autor bringt die Geschichte durch einen Erzähler im personalen Erzählstil aus wechselnder Sicht der jeweiligen Protagonisten in Vergangenheitsform dem Leser näher. Unterstützt wird dies durch eine Vielzahl von Dialogen, die im Fortlauf deutlich an Tiefe zunehmen.

Durch einen geschickt integrierten zweiten Handlungsstrang gelingt es dem Autor, immer wieder zusätzliche Spannungsspitzen einzubauen. Damit rundet er die Handlung nochmals ab. Die Handlungsstränge steuern zielstrebig aufeinander zu und ließen mich im Endeffekt ein fulminantes Finale erleben.

Rainer M. Schröder hat mit dieser Reihe sicherlich nicht die Dystopie-Welt neu erfunden. Die Umsetzung jedoch gerade bei seinem vermutlich finalen zweiten Teil zeigt eine Reifung und Verbundenheit auch mit diesem Genre, so dass man sich auf weitere Werke des Autors definitiv freuen kann! Insgesamt schafft es Rainer M. Schröder, die Geschichte mit einem interessanten Ende ausklingen zu lassen und mich damit zufrieden zurückzulassen. Potential für eine weitere Fortsetzung wäre aus meiner Sicht durchaus vorhanden. Einen dritten Teil von „Liberty 9“ wird es nach heutigem Stand jedoch nicht geben.

Urteil:
Rainer M. Schröder hat es mir mit der Beurteilung seiner Fortsetzung „Liberty 9 – Todeszone“ nicht leicht gemacht. Würde ich das erste Drittel des Buches beurteilen müssen, wäre es glatter Durchschnitt. Aber alles, was danach folgt, hat mich durch mehrfache Szenenwechsel und Überraschungen förmlich umgehauen. Setze ich dies alles in Summe, komme ich im Endeffekt zu dem Ergebnis, dass diese Fortsetzung knappe 5 Bücher eindeutig verdient hat!

Könnt ihr Blut sehen? Liebt ihr spannende Unterhaltung? Schreckt ihr auch vor brutalen Szenen nicht zurück? Dann ist das Buch definitiv etwas für euch!

Die Serie:
1. Sicherheitszone
2. Todeszone

©his-and-her-books.blogspot.de
Profile Image for Jennys Bücherkiste.
818 reviews27 followers
July 19, 2017
Rezension:
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Nachdem mich der erste Band der Reihe in jeglicher Hinsicht einfach nur enttäuscht hat, habe ich beschlossen, den zweiten Band direkt anzuschließen, um der Gefahr vorzubeugen, dass er für immer ungelesen in meinem Regal verstaubt. Wirklich gelohnt hat es sich jedoch nicht. Mir hat dieser zweite Teil zwar ein wenig besser gefallen als der erste Band, aber gemocht habe ich ihn trotzdem nicht.

Einen Vorteil, den das Buch wohl hatte, war die Tatsache, dass ich schon wusste, worauf ich mich einzustellen hatte. An die vielen englischen Begriffe war ich beinahe schon gewöhnt und die ausschweifenden Beschreibungen habe ich nur noch überflogen. Dabei hatte ich aber insbesondere am Anfang trotzdem mehrere Déjà-vus. Nachgeprüft habe ich es nicht, aber viele Abschnitte, sowohl Beschreibungen als auch Erklärungen oder Zusammenfassung der bisherigen Handlung, kamen mir extrem bekannt vor. In den ersten Kapiteln, in denen der Leser wieder in die Geschichte eingeführt wird, hatte ich das Gefühl, dass der Autor die Absätze per Copy und Paste aus dem ersten Buch übernommen hat. Ich habe das, wie gesagt, nicht überprüft, aber allein das Gefühl hat ausgereicht, dass ich die ersten Kapitel beinahe vollständig übersprungen habe. Es hat mir im ersten Teil schon nicht gefallen, denselben Inhalt mehrfach lesen zu müssen, da wollte ich mich beim besten Willen nicht durch wortwörtliche Wiederholungen arbeiten.

Genauso viele Schwierigkeiten wie im ersten Teil hatte ich mit den Charakteren. Das Buch wird wieder von einem allwissenden Erzähler erzählt, dabei springt die Perspektive diesmal aber zwischen Kendira, Dante und Duke hin und her. Leider habe ich bis zum Schluss zu niemandem einen Zugang gefunden, auch nicht zu den Nebencharakteren. Die einzige Figur, die leichte Emotionen in mir geweckt hat (in Form von Antipathie), war Carson. Im Vergleich zum ersten Band hat der Autor seinen Charakter vollkommen umgekrempelt und aus ihm eine Figur gemacht, mit der ich mich gar nicht weiter auseinander setzen wollte. Möglicherweise war das ein geplanter Schachzug, um niemanden mit der Auflösung des Liebesdreiecks zu enttäuschen. Kendiras Liebesgeschichte bleibt im Übrigen nicht die einzige – überall schießen Beziehungen aus dem Boden, die in meinen Augen jeglicher Grundlage entbehren. Hauptsache, am Ende ist niemand mehr allein.

Ein wenig besser gelungen als im ersten Teil fand ich dagegen die Spannung. Zwei- oder dreimal war ich tatsächlich milde überrascht. Das gilt zwar nicht für das Geheimnis um den Lichttempel und für die Identität der Person, die in Liberty 9 heimlich nachts durch den Wald geschlichen ist, weil sich da tatsächlich alles genau so herausgestellt hat, wie ich es schon seit Mitte des ersten Bandes offensichtlich fand, aber in der weiteren Entwicklung gibt es doch hin und wieder leichte Wendungen. Außerdem nimmt die Dramatik ein wenig zu, weil die Charaktere auf der Reise durch die Todeszone tatsächlich anfangen zu sterben. Es ist zwar schon nach dem ersten Todesfall offensichtlich, dass sie in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit sterben – also die Personen, deren Name einmal erwähnt wurde, zuerst –, aber ob sie ihre Mission abgeschlossen haben würden, bevor der Tod die wichtigeren Charaktere erreicht, war tatsächlich nicht absehbar. Damit hat sich gegen Ende die Spannung ein bisschen gesteigert. Zumindest, bis die Geschichte dann einfach plötzlich mitten in der Handlung endet, als wäre dem Autor aufgegangen, dass er schon 540 Seiten geschrieben hat.

Fazit:
Das Buch hat mir nicht gefallen, aber es war besser als der erste Band. Leider waren auch hier die Charaktere wieder platt und die überall aus dem Boden schießenden Beziehungen hatten keinerlei Grundlage. Außerdem werden die Begebenheiten auch in diesem Buch wieder ausschweifend bis ins letzte Detail beschrieben. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, dass die Absätze wortwörtlich aus dem ersten Band kopiert sind. Der Großteil der Handlung war zudem wieder vorhersehbar und all meine Vermutungen haben sich bestätigt. Trotzdem gab es hin und wieder leichte Wendungen und gegen Ende kam etwas Spannung auf, da immer mehr Charaktere gestorben sind. Leider bricht die Geschichte dann mitten in der Handlung einfach ab, bevor es wirklich richtig spannend werden konnte. Insgesamt bekommt „Liberty 9 – Todeszone“ daher zwei Schreibfedern von mir.

http://jennys-buecherkiste.blogspot.d...
Profile Image for Carina.
8 reviews24 followers
May 26, 2017
Ich habe mich durch beide Teile der Reihe gequält. Die Story an sich und die Idee dahinter ist super, sehr interessant. Aber die Umsetzung? Die Charaktere sind ein Desaster. Total zwei Dimensional, ich konnte mich nicht in sie hinein versetzen und mit ihnen mitfiebern. Es gab keine emotionale Bindung. Das schlimmste aber waren die Dialoge. Sobald einer von ihnen den Mund auf gemacht hat habe ich nur gedacht "Halts Maul" (sorry) Niemand redet so! Es war nicht auszuhalten. Sehr sehr schade, hatte mir viel von den Büchern erhofft.
Profile Image for Jennifer.
97 reviews2 followers
August 26, 2018
2,5-3 Sterne, ich bin noch unentschlossen...zu langatmig und vorhersehbar und Stellen mit Potential lösen sich zu schnell auf.
Profile Image for franzi_heartbooks.
462 reviews25 followers
November 3, 2013
Das Cover:
Zu sehen ist, ähnlich wie auf dem Cover zu ‘Liberty 9 – Sicherheitszone’, eine Gesichtshälfte, diesmal jedoch die eines jungen Mannes. Der Titel, der Hintergrund sowie das Auge des jungen Mannes sind orange, obwohl der Hintergrund schon auch einen Brand darstellen könnte, der Bäume und Sträucher vernichtet. Auch die weißen Vogelsilhouetten sind wieder zu sehen, die die Freiheit symbolisieren sollen. Ein Cover, das zum ersten Teil passt und auch im Bücherregal gut aussieht.

Die Geschichte:
Kendira, Dante und Carson sind erfolgreich aus Liberty 9 geflohen und haben sich den Mountain Men angeschlossen. Doch mit der Flucht aus der hochbewachten Sicherheitszone ist es noch nicht getan, denn die drei wollen auch ihre Freunde aus der Gefangenschaft befreien und sie nicht in das Unheil des Lichttempels gehen lassen. Alleine haben sie jedoch keine Chance, also bitten sie den Clan von Scalper Skid um Hilfe, die sie ihnen auch zusagen. Und die Gruppe bekommt noch einen mächtigen Verbündeten: Primas Tempelton, der seine Taten bereut und ihnen helfen will. Alles wird genaustens geplant und bei einer außergewöhnlichen Vollversammlung beginnt der Kampf um Liberty 9. Währenddessen finden Duke und Colinda heraus, wohin sie das Lichtschiff gebracht hat und was die Zukunft für sie bringen wird, wenn sie weiter dort bleiben, wo sie sind. Für alle beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der seine Opfer fordert…

Meine Meinung:
Der letzte Band der Liberty 9 Dilogie ist nun da, und ich war gespannt, was denn das große Geheimnis hinter dem Lichttempel ist. Und das Geheimnis, das ich hier nicht verraten werde, hat mich wirklich überrascht. Die Orte, an denen die Geschehnisse stattfinden, ändern sich manchmal. Mal sind wir mit Kendira, Dante und Carson in bzw. um Liberty 9′s Sicherheitszone und mal mit Duke in Tomamato Island. Auch wird endlich das Geheimnis rund um Tomamato Island gelöst. Herr Schröder hat sich da etwas sehr ungewöhnliches ausgedacht, das jedoch den Zahn der Zeit trifft. Wir lernen auch nicht nur die Sicherheitszone oder Tomamato Island kennen, sondern auch die gefährliche Dunkelwelt, die Todeszone, die wirklich ziemlich merkwürdig und vor allem wirklich auch ekelig ist. Durch die führt sie Dusty, ein Runner, der Verhandlungen mit anderen Clans trifft. Dadurch ist diese Fortsetzung auf jeden Fall um Längen spannender und mitreißender als der Vorgänger, denn es passiert unglaublich viel. Vor allem das Thema war es, das mich geschockt und mitgerissen hat. Es fällt mir echt schwer, nicht das Kernthema des Buches zu verraten, weshalb ich die Rezension jetzt beende, eh hier noch was Verräterisches durchschimmert. Mir persönlich hat ‘Liberty 9 – Todeszone’ gut gefallen, da es vor Wendungen und Action nur so knallt. Wer Band 1, ‘Liberty 9 – Sicherheitszone’ mochte, wird, wie ich es war, gespannt sein auf die große Auflösung.

Meine Bewertung:
Meiner Meinung nach ein gutes, wenn auch offenes Ende der Dilogie rund um Kendira & Co. Auf den Leser wartet viel Action, aber ohne eine Liebesgeschichte. Mal was anderes mit spannender Auflösung. Von mir gibt es für diesen Abschluss gute vier Sterne.
Profile Image for Ricarda Scola.
474 reviews9 followers
June 10, 2013
Inhalt:

Kendira, Dante, Carson, Nekia und Zeno haben es tatsächlich geschafft! Sie konnten nicht nur aus der Sicherheitszone fliehen, sie haben sogar noch Verbündete gefunden, die ihnen bei einem Sturz der Oberen helfen würden. Doch allen ist klar, dass es damit noch nicht vorbei ist, denn ihre Freunde sterben einen langsamen Tod im angeblichen „Lichttempel“ und das wollen sie verhindern, koste es, was es wolle…

Eigene Meinung:

„Liberty 9 – Todeszone“ von Rainer M. Schröder, der Abschluss der gleichnamigen Dilogie, konnte mich leider nicht von sich begeistern.

Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und angenehm zu lesen, leider immer noch viel zu detailverliebt. Als wären die sinn- und endlosen Beschreibungen von Dingen, die den Leser, zumindest mich, nicht wirklich interessieren, nicht schon schlimm genug, so wurde auch noch mal all das überausführlich beschrieben, was schon im ersten Band durchgekaut wurde.

Die Charaktere werden auch nicht plastischer, ganz im Gegenteil immer blasser. Die Gruppe um Kendira bekam drei Statisten zur Hand, die in genau zwei Sätzen erwähnt wurden, nur um dann einen schnellen Tod zu finden. Das war so vorhersehbar wie respektlos, denn auch fiktive Figuren haben ein wenig Mitgefühl verdient.

Die Lovestory ist dieser Bezeichnung gar nicht wert. Eigentlich ist das nur ein Nebeneffekt, den Schröder immer mal wieder sporadisch ins Blickfeld rückt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Autor diese immer wieder vergessen hat, das würde zumindest die unpassenden Szenen erklären.

Die Geschichte selbst birgt viel Potential. Gleich von Anfang an wird ein scharfes Tempo angezogen und die einzige Erholung bietet der Handlungsstrang auf Tomamato Island, bei dem man aus Dukes Sicht das Leben im „Lichttempel“ erlebt. Ansonsten stolpert man von einer turbulenten Szene in die Nächste, wobei Schröder auf einem schmalen Grat zwischen Authenzität und Emotionslosigkeit wandelt.
So fordert die brutale Reise durch das „Shadowland“ ihren Tribut und der Mangel an aufgesetztem Drama lässt diese Szenen durchaus realistisch erscheinen, gleichzeitig werden keinerlei Emotionen transportiert und bis auf eine Szene ließ mich das Geschehen völlig kalt.

Das große Finale kam mal wieder viel zu schnell und ließ an Ecken und Kanten so einiges zu wünschen übrig. Alles ging zu glatt und ließ dennoch alles offen…ganz schwer zu erklären und ich will ja auch nicht spoilern. Ich hätte mir jedenfalls etwas anderes gewünscht.

Fazit:

Rainer M. Schröders „Liberty 9 – Todeszone“ hätte so viel besser als sein Vorgänger sein sollen, konnte mich leider gar nicht überzeugen. Das Potential war da, dennoch übertraf sich Schröder mit seinem emotionslosen Schreibstil noch selbst und erschlug den Leser dafür mit sinnloser Detailverliebtheit. Die Charaktere wurden immer blasser und ihr Schicksal ließ mich völlig kalt; die Lovestory ist kaum erwähnenswert. Subjektiv betrachtet, ist es eine 2-Bücher-Leistung, objektiv aber durchaus eine spannende Dystopie, so man sich drauf einlassen kann. Deshalb gibt es von mir 3/5 Bücher!
Profile Image for Tina.
474 reviews44 followers
April 12, 2013
Sehr blutiger Abschluss der Dilogie - viel Gewalt, viele Antworten, doch etwas blieb auf der Strecke...

Inhalt
.................

Kendira und ihre Freunde wissen nun, dass sie ihr Leben lang belogen wurden. Noch nicht gelöst ist aber die Antwort auf eine bedeutende Frage: Was ist ihre wahre Bestimmung? Gemeinsam mit den Mountain Man machen sie sich auf den Weg, um "Liberty Valley" unter ihre Kontrolle zu bringen und die Electoren zu befreien. Es zeigt sich aber, dass dieser Schritt erst der Anfang einer langer Reise ist...

Mein Eindruck
.....................................

Für mich ist es immer eine spannende Sache, wie ein Autor seine begonnene Dystopie fortsetzt. In der Regel haben wir das Erwachen schon hinter uns. Die Hauptperson ist zum "Rebell" geworden und will sich der Obrigkeit stellen. In "Liberty 9 - Todeszone" sind die Helden dabei nicht allein, sondern haben Hilfe von außerhalb. Zu meiner Überraschung kommt die Auflösung der Bestimmung zügig, ich hatte da erst viel später mit gerechnet. Tja, leider hatte ich wohl zu viel erwartet. Zwar ist die Auflösung plausibel, aber unspektakulär.

Ziemlich bald wird klar, in "Liberty 9 - Todeszone" wird in Sache Action und Gewalt ganz schön angezogen. Die Charaktere stürzen von einem Aufstand zum nächsten Überfall, zum nächsten Unfall, wieder Überfall... Gut beschrieben sind die Abschnitte allemal. Doch nur weil eine gewaltsame Szene der Nächsten folgt, ist es nicht automatisch spannend. Mir fehlte das Innehalten, das Mitfühlen. Wenn dann wurden die Gedankengänge der Charaktere nur kurz und oberflächlich beleuchtet. Genau genommen hat man außer den Dialogen keine Ahnung, was in ihnen vorgeht.

Gut fand ich, dass man mehr über die Welt zuvor erfährt und wie es nun wirklich außerhalb der Sicherheitszone aussieht. Die Ideen sind gut und glaubhaft, aber auch hier wechseln die Schauplätze zügig. Kaum einer der neuen Nebencharaktere nimmt mehr als ein paar Seiten Platz ein. Auch war klar, dass sich Kendira nun "liebestechnisch" in diesem Band entscheiden muss. Sicher, es muss kein dramatisches Hin und Her sein. Doch auch diese "Gefühlssache" wird auf wenigen Seiten abgehandelt. Sang und klanglos akzeptiert der Verschmähte sein Los. Im Ernst?

Fazit
..................

Eigentlich bin ich immer für eine actiongeladene Handlung zu haben. In dem Fall aber hatte ich das Gefühl, der Autor wollte zu viel unterbringen und hat dafür an anderen Stellen gespart. Es fehlt das Innehalten, zu erfahren, was in den Charakteren wirklich vorgeht. Schön gemacht ist das Setting außerhalb der Sicherheitszone. Dafür wird von einem Schauplatz zum nächsten gehetzt, natürlich nicht ohne zahlreiche Verluste. Trotz seiner 500 Seiten unheimlich schnell zu lesen, doch diese Fortsetzung ging mir leider nicht unter die Haut.


Atemlose Hektik bis zum Ende
2,5 Sterne
Profile Image for Jule.
181 reviews1 follower
April 17, 2015
Kendira, Dante und ihren Freunden ist es gelungen aus der streng bewachten Sicherheitszone zu fliehen. Nun wollen sie sich mit den Mountainman verbünden, um das Tal und die darin gefangenen Electoren und Servanten zu befreien. Doch die Mountainman sind raue Gesellen, die nicht aus Nächstenliebe handeln. Außerdem müssen auch die Electoren, die zum Lichttempel geflogen wurde, befreit werden, denn der geheimnisvolle Ort birgt ein dunkles Geheimnis. Doch um dorthin zu gelangen, steht den Freunden ein langer, gefährlicher Weg durch die „Todeszone“ einer verfallenen Metropole bevor...
„Todeszone“ ist der Abschlussband der Dilogie „Liberty 9“ von Rainer M. Schröder, um Kendira und Dante, die sich ihrem Schicksal nicht ergeben wollen, sondern für ihre Freiheit kämpfen.
Nach einem eher mittelmäßigen ersten Teil, der so ziemlich alle Fragen offen ließ, war ich gespannt, ob mich der Abschlussband mehr überzeugen kann.
Der Einstieg in die Geschichte war sehr gelungen. So begleitet man einen Electoren auf einem gefährlichen Rundgang auf der mysteriösen Insel Tomamato Island. Schon da wird eine Spannung und Dramatik aufgebaut, die mich während des gesamten Buches nicht mehr losließ.
Als sehr positiv empfand ich auch, dass einige Geheimnisse schon innerhalb der ersten 100 Seiten gelüftet wurden und man als Leser so nicht noch länger auf die Folter gespannt wird.
Allerdings wird die gesamte Geschichte von Gewalt, Kämpfen, Waffen und Tod dominiert. Nur die Szenen auf Tomamato Island bieten ein wenig Abwechslung dazu. Die Geschichte ist insgesamt sehr düster, was mir teilweise einfach zu deprimierend war. Ist eine Gefahr überwunden, wartet schon die nächste, möglicherweise tödliche Aktion. Weder den Figuren noch dem Leser werden dabei Pausen gegönnt.
Bei alldem gibt es ziemlich viele Zufälle, die Kendira, Dante und den anderen helfen oder ihre Lage verschlimmern. In der Fülle wirkten sie auf mich mitunter konstruiert und dadurch eher unglaubwürdig.
Während viele Teile der Geschichte ein sehr hohes und geschehensreiches Tempo haben, zieht sich die Zeit der Figuren in der „Todeszone“ an einigen Stellen ganz schön hin. Ein ausgewogeneres Verhältnis hätte mir besser gefallen.
Außerdem kamen für meinen Geschmack die Charaktere zu kurz, da der Schwerpunkt der Geschichte eindeutig auf den vielen aufeinanderfolgenden Ereignissen liegt. Man lernt sie kaum besser kennen und betrachtet die meisten eher von außen. Einzig über Carson, der im ersten Teil keine so große Rolle spielte, erfährt man mehr.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Todeszone“ definitiv anders ist als „Sicherheitszone“. Es ist tempo- und actionreicher, dafür fehlt mir die Entwicklung der Charakter, wodurch mir der zweite Teil auch nicht besser gefiel, als der erste.
859 reviews7 followers
March 14, 2013
Kendira und Dante ist das Unglaubliche gelungen: die Flucht aus der perfekt abgesperrten Sicherheitszone von Liberty Valley! Nachdem sie verstanden haben, wie zerstörerisch das System ist, von dem sie und die anderen Electoren aufgezogen wurden, wollen sie ihre Freunde jedoch keineswegs in Liberty 9 zurücklassen. Sie verbünden sich mit den wilden Nightraidern im Totenwald – aber wie sollen sie mit Pfeil und Bogen gegen die Hightech-Waffen der Guardians bestehen? Und danach wartet eine noch viel größere Aufgabe auf sie: der Weg zu den fernen Städten und Machtmetropolen – und der führt mitten durch die von Bestien bevölkerte »Todeszone«!

"Todeszone" ist der zweite und somit finale Band der "Liberty 9" Dilogie von Rainer M. Schröder.

Vergleicht man diesen zweiten Teil mit seinem Vorgänger, so wird man feststellen, dass beide Bände sich innerhalb der Handlung in großem Maße unterscheiden. War "Sicherheitszone" noch eine Darstellung der in "Liberty 9" herrschenden Begebenheiten, so ist "Todeszone" ein einziger Kampf für die Freiheit und ums nackte Überleben.

"Todeszone" ist in sich aufgrunddessen viel brutaler, blutiger und auch ein Stück weit ekelhafter, als es sein Vorgänger noch war, der ziemlich harmlos auftrat. Daher sei dieses Buch nicht unbedingt jenen zu empfehlen, die solche Szenen nicht gut vertragen.

Spannung herrscht von Anfang bis Ende, auch ein gewisses Tempo lässt die Handlung sehr atemlos erscheinen; denn diese ist vollgepackt mit Ereignissen, die sich Schlag auf Schlag abwechseln.

Stellenweise sprang jedoch leider der Funke nicht auf mich über, sodass jene Stellen mich ein wenig im Lesefluss behinderten und mir nicht die Möglichkeit gaben, in die Handlung einzutauchen.
Andere Stellen hingegen haben mich wiederum gefesselt und mich sehr gut unterhalten und mich mitfiebern lassen, sodass ich ein wenig zwiegespalten im Bezug auf dieses Buch bin.

Erwähnt sei auf jeden Fall, dass Rainer M. Schröder eine wirklich hervorragend durchdachte Geschichte konzipiert hat, die auf einem aktuellen und brisanten Thema aufgebaut ist, welches er in die Zukunft transportiert und seine dystopische Welt darum gesponnen hat.

Das Ende ist einerseits in sich abgeschlossen, aber andererseits auch ein wenig offen, da der Leser über die Handlung hinweg über den weiteren Verlauf ein wenig zu spekulieren vermag und über den endgültigen Abschluss im Dunkeln gelassen wird.

Fazit: Ein insgesamt unterhaltsamer Schluss dieser Dilogie mit ein paar Schwächen und einigen Auf und Ab's in der Spannung.
Profile Image for Kersi.
10 reviews1 follower
May 22, 2013
Meine Meinung:
"Todeszone" ist nun der zweite und voraussichtlich letzte Band dieser Reihe und beginnt direkt wieder mitten im Geschehen und so fällt es diesmal auch nicht mehr schwer mit den "Liberty"-Begriffen umzugehen. Obwohl Kendira und ihren Freunden die Flucht aus Liberty Valley gelungen ist, haben sie sich dazu entschlossen zurückzukehren, damit auch ihre Freunde die Chance haben die Wahrheit zu erfahren. Doch was ist die Wahrheit von Liberty 9?

Genau das ist die große Frage, die so direkt nie geklärt wird im ersten Band und weiterhin ein Rätsel bleibt.
Im zweiten Band geht es direkt rasant los und kann so die etwas fehlende Spannung des ersten Bandes gelungen ausgleichen. Mithilfe der skurrilen und beängstigenden Nightraider versuchen Kendira und ihre Freunde das Liberty Valley zu erobern und erleben dabei so allerhand unerwarteter Dinge!

Die Hauptprotagonistin Kendira zeigt genau die richtige Mischung aus tougher Heldin, die jedoch auch ihre weiche und ängstliche Seite an sich hat.
Dante und Carson sind wie schon im ersten Band extrem unterschiedlich und daher kann sich Kendira immer noch nicht so recht entscheiden welcher Herr der Schöpfung ihr denn nun wirklich zusagt...
So eine richtige Liebesgeschichte findet man hier nicht, dafür bekommt man diesmal eben die geballte Ladung Spannung.

Die schon angesprochene Spannung wird durch einen zweiten Handlungsstrang, der immer wieder im Wechsel zum Hauptplot erzählt wird, noch deutlich verstärkt und so erfährt man parallel was Kendira und ihre Gruppe durchmachen, jedoch auch was sich im "Lichttempel" bei ihren Freunden geschieht.
"Liberty 9" ist eine wirklich gut durchdachte Dystopie, die den Leser bis zum Ende gut unterhält.

Meiner Meinung kommt das Ende jedoch ein bisschen zu plötzlich und lässt noch einige Fragen offen, auch wenn es kein Cliffhanger oder ein "böses Ende" ist, bin ich trotzdem etwas unzufrieden und hätte gern noch ein paar Seiten mehr gehabt.

Fazit:
Rainer M. Schröder hat es mit "Todeszone" geschafft den Leser nicht nur durch Spannung und Action zu unterhalten, sondern überzeugt außerdem mit vielfältigen und tiefgründigen Charakteren und einem gut durchdachten Plot, dem es nicht an Überraschungen fehlt!
Profile Image for Xara.
179 reviews
September 28, 2023
Wo fange ich an? Vermutlich bei der Begründung, wieso das Buch so lange in meinem Regal stand und ich es nicht fertig gelesen habe. Und dazu muss ich einfach sagen, es war so langatmig, keine Spannung, nichts überraschendes, einfach nur Langeweile verpackt in sehr kurze Kapitel.
Nach ihrer Flucht entscheiden sich die Electoren auch den Rest aus Liberty 9 zu retten, schön, doch dabei entsteht einfach keine Spannung, erst wird der Plan dem Leser ausführlichst erklärt und dann wird nochmals beschrieben, wie er dann durchgeführt wurde. Die erste 200 Seiten sind also einfach eine völlige Dopplung. Danach reisen sie weiter, um ihre anderen Freunde aus den AKW's zu retten und naja, was soll ich sagen, der Grund warum sie es schaffen ist einfach durchgängiges Glück: Erst überleben die meisten von ihnen den Helikopter-Absturz, dann werden sie von den "richtigen" Leuten entführt, haben zufällig genau die Waffen dabei, die gebraucht werden, können es mit Glück zu den Deserteuren schaffen und schaffen es auch nur mit Glück die Reaktorbereiche einzunehmen. Also keine Ahnung, so baut sich keine Spannung auf, wenn man das Schema bemerkt.
Einziger positiver Punkt war der Humor von Haily, einem Charakter, der eigentlich keine große Rolle gespielt hat, aber die mich immer wieder mit ihren dunklen Gedanken zum Schmunzeln gebracht hat. So hat sie die Überlebenden wie einen Countdown runter gezählt und dabei das Lied der "10 kleinen Negerlein" gesungen... Makaber, aber in diesem tristen Buch doch ein kleiner Lichtblick.
Was sonst noch angemerkt werden muss ist die umfassende Beschreibung der Orte. Zumeist war diese 2-4 Seiten lang und dann war die Handlung an diesem Ort nur noch 1-2 Seiten und dann kamen sie an den nächsten Ort... Zum Ende hin hat sich da in meinem Kopf noch nicht einmal ein Bild ergeben. Außerdem wurden viele ähnliche Schauplätze erneut so detailreich beschrieben, was das Buch einfach nur weiter in die Länge gezogen hat, das tat einfach nicht Not und hat keinen Spaß gemacht.
In der Summe ist diese Fortsetzung also einfach furchtbar, schön, dass es nur zwei Bücher gibt, sonst würde ich mich verpflichet fühlen weiterzulesen und wäre vermutlich nur wieder enttäuscht!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for katia.
513 reviews27 followers
May 10, 2013
Sie haben das Unmögliche geschafft - sie sind aus Liberty 9 geflohen. Freiheit zum Greifen nah. Doch sie können ihre Freunde und alle anderen durch Liberty 9 zum Tode verurteilten nicht einfach zurück lassen. Sie beschließen das Unmögliche nochmals versuchen und die Libertianer zu befreien - auch wenn dies den Tod bedeutet kann.

Ich gehöre wohl zu den Wenigen, die dieses Buch nicht mochten. Schon der erste Band "Liberty 9 - Sicherheitszone" konnte mich nicht wirklich begeistert, deshalb hatte ich die Hoffnung auf den zweiten Band gelegt und wurde leider enttäuscht.

Ob es an dem Schreibstil von Rainer M. Schröder oder an dem Inhalt des Buches lag, kann ich nicht genau sagen, aber ich konnte keinerlei Bezug weder zu den Figuren noch zu der Geschichte an sich finden. Ich hatte ständig das Gefühl als ob ich ein schlechtes Theaterstück vor mir hätte mit Schauspielern, die absolut keine Schauspielfähigkeiten haben.

Für mich war alles sehr steif, hölzern und einfach Emotionslos. Selbst in den actionreichen Szenen oder auch die, die ans Herz des Leser appellieren sollen, musste ich stark ein Gähnen unterdrücken. Es hat mich einfach nicht gepackt. Dieses gewisse Etwas habe ich vergeblich gesucht.

Zwar passiert wesentlich mehr als im ersten Band, was mich zu Anfang auch hat glauben lassen, dass das Buch bzw. die Reihe meine Meinung doch noch ändern kann, leider wurde ich aber auch da wieder enttäuscht. Für mich war es schlicht und einfach total langweilig und mehr als langatmig. Ich musste mich zwingen das Buch weiter zu lesen, was bei mir schon fast eine gewaltige Leseflaute ausgelöst hätte.

Ich glaube, dass ich noch nie so erleichtert war, dass ich ein Buch endlich zuklappen konnte. Erleichtert, dass ich es geschafft habe. Und wäre das Buch kein Leserundenbuch, hätte ich es nach noch nicht mal der Hälfte abgebrochen. Und ich breche Bücher sehr selten ab und kann sie an einer Hand abzählen.

Fazit:

Mich konnte das Buch leider so gar nicht begeistern oder von sich überzeugen. Auch wenn im Vergleich zum Vorgänger deutlich mehr Action ist vorhanden war, ist bei mir einfach nichts angekommen.
Profile Image for Marion Warner.
35 reviews4 followers
April 6, 2013
Puh, was für ein Buch. Der zweite Teil knüpft sofort an den ersten Band an und hält von Anfang an die Spannung. Endlich erfährt man was es mit dem "ehrwürdigen Dienst" im Lichttempel auf sich hat. Die Protagonisten stellen sich so manchem Abenteuer und vielen Gefahren um ihre Freunde, die inzwischen ihren Dienst angetreten haben, zu retten. Leider gibt es dabei auch ein paar Opfer. Der Autor steigert die Action und die Spannung beinahe bis in das unerträgliche. Ein echter Pageturner.

Alleinig der Schluss kam mir dann etwas zu plötzlich, das Finale hätte man noch etwas ausführlicher beschreiben können.

Trotzdem vergebe ich 5 Sterne und gebe eine unbedingte Leseempfehlung.
1 review2 followers
March 30, 2017
Viiiiiel besser, als der erste Teil. Weniger verschenktes Potential. Insgesamt "gut"
Profile Image for Vanessa Pätzold.
Author 1 book4 followers
April 29, 2017
Meh, gar nicht gut. Die Erzählweise ist echt komisch, die Personen sind irgendwie recht zweidimensional und Spannung war kaum da.
Während der erste Teil noch in Ordnung war, kann ich der Reihe nach dem zweiten Part nur abschwören.
Displaying 1 - 17 of 17 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.