«روشننگری ، خروج آدمی است از نابالغی به تقصیر خویشتن خود.» و نابالغ ، ناتوانی در به کارگرفتن فهم خویشتن است بدون هدایت دیگری. به تقصیر خویشتن است این نابالغی ، وقتی که علت آن نه کمبود فهم ، بلکه اراده و دلیری در به کارگرفتن آن باشد بدون هدایت دیگری. «دلیر باش در به کارگرفتن فهم خویش!» این است شعار روشننگری. تن آسایی و ترسویی است که سبب میشود بخش بزرگی از آدمیان، با آنکه طبیعت، آنان را دیرگاهی است به بلوغ رسانیده و از هدایت غیر، رهایی بخشیده، با رغبت همه عمر نابالغ بمانند، و دیگران بتوانند چنین ساده و آسان خود را به مقام قیم ایشان برکشانند. نابالغی آسودگی است.
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, den ersten Satz von Kants Antwort auf die Preisfrage kennt jeder halbwegs Gebildete. Sonst bildet das schmale Bändchen, den idealen, da leicht verdauliche Einstieg ins Kantiversum. Zumal die Antworten prominenter Zeitgenossen zum selben Thema als Parameter taugen. Einige Kollegen haben einen besseren Stil auf die Dauer und auch anschaulichere Beispiele, Kant fällt dagegen, im weiteren Verlauf, stark hinter den Donnerschlag des ersten Satzes zurück.
مشرق زمینی ها گنجینه بزرگی از پند اندرز و کلمات قصار دارند که چنین احساس را از بشر به عنوان تکلیف در دل آدمی تقویت می کند و یا به عنوان یکی از فضیلت های ناگزیر "نوع ما" توصیه می کند؛ ولی سخت ناعادلانه خواهد بود اگر فقط به این دلیل که آنان کلمه انسانیت [= هومانیته] را در زبان خود ندارند گمان ببریم که انسانیت را هم نمی دانند چیست.
یکروزه تموم شد ولی بد نبود ------------------------------ تا کتابی هست که برایم اسباب فهم است تا کشیش غمگساری هست که در حکم وجدان من است و تا پزشکی هست که می گوید چه باید خورد و چه نباید خورد و... دیگر چرا خود را به زحمت اندازم اگر پولش فراهم باشد مرا چه نیازی به اندیشیدن است؟ دیگران این کار ملال آور را برایم خواهند کرد. و برای اینکه بخش هر چه بزرگتری از آدمیان به سوی بلوغ رفتن را نه فقط دشوار که بسیار خطرناک نیز بدانند قیم هایی که از سر لطف نظارت عالیه بر آنان را به عهده گرفته اند تدارک می بینند. اینان پس از آنکه جانوران دست آموز خود را خوب تحمیق کردند سخت مواظبت می کنند که این موجودات از قفسک کودکیشان فرار نکنند همان زندانی که ایشان برایشان فراهم کرده اند و آنگاه در گوششان می خوانند که اگر به تنهایی قدم بیرون بگذراند چه خطرهایی تهدیدشان می کند اما این خطرها چندان هم که میگویند بزرگ نیستند بلکه با چند بار افت و خیز سرانجام شیوه ی راه رفتن را می آموزند. اما یک نمونه ناکام کافی است که همه را از آزمون های بعدی بهراساند. ص ۱۹
This short collection of brief pieces on the meaning of the Enlightenment contains a suprising amount of variety. As the discussion near the end indicates, "Die Aufklärung" occupies a far more ambiguous place in the German lexicon than in those of the anglophone and francophone worlds. In English, enlightened values are, well, very literally those of the Enlightenment. In German, the claim to be "aufgeklärt" is often seen to be a little presumptuous in its own right, as I can confirm from conversations with my anthroposophic family by marriage.
The reasons for this are still not entirely clear to me, but the catastrophe following the French Revolution, the failure of revolution in Prussia, East Germany's oppression under Communism, the rise of fascism and the even greater presumptions of Lutheranism surely all play a role. At any rate, while most of these essays come from the perspective of Enlightenment philosophes such as Kant and Lessing, a couple come from contemporary critics of Enlightenment seeking to force the genie back into its bottle and restore religion to its proper monopoly. It may speak volumes about my own presumptions that these are the only essays that I find incoherent.
Having read Gay's magisterial account along with the works of a few of the anglophone philosophes, this little book provides only a taste of Enlightenment thinking. I would hazard, however, that it delivers a potent bang per buck, as these are not only Enlightenment figures in their own right but the selections directly concern what they hold Enlightenment to be. The German language is at a variable level, from Kant's crystalline prose to the postmodernist-generator style of one or two Enlightenment critics with their ravings about "true religion". If your German is good, I would suggest that this is an excellent and brief introduction to an important aspect of Western thinking and its controversial reception among German-speakers.
Die Texte sind teils etwas schwer verständlich, da mehr oder weniger als Originaltexte wiedergegeben (wenn es auch jeweils ein kleines Glossar im Anhang zu finden ist). Dennoch fand ich die Lektüre interessant. Einerseits, weil hier eben Originaltexte zu finden sind, die aus der entsprechenden Zeit stammen und somit einen unmittelbaren Eindruck hinterlassen (unter anderem lässt sich der Text von Johann Benjamin Erhard meiner Meinung nach eindeutig als ein Vorläufer des Marxismus erkennen). Andererseits finde ich es erstaunlich, dass die Texte auch heute noch eine gewisse Aktualität zeigen. Das Büchlein wurde 1974 herausgegeben und ist somit zeitlich nahe bei den großen deutschen Philosophen des 20. Jhds. angesiedelt. So werden im Nachwort auch Adorno und Horkheimer erwähnt, die sich mit Schiller fragten, "warum die Menschheit ... in eine neue Art von Barbarei versinkt". Laut Horkheimer war damals (1962)"die Rezeption der Kantischen Aufklärung an der Zeit". Heute, im Jahr 2010, kann ich leider nicht viel davon entdecken und die Menschen, auch die ach so aufgeklärten Europäer und Deutschen, scheinen mir immer noch größtenteils in der "Barbarei" versunken. Wer denkt denn heutzutage noch kritisch? Wie viele gesunde Skeptiker sind heute zu finden? Eine vernünftige Diskussion findet doch gar nicht mehr statt. Entweder sind die Leute direkt gegen etwas, weil die Politiker und/oder die Medien der einen oder anderen Richtung es so vorgeben, oder die Dinge sind ihnen direkt egal, "weil man ja sowieso nichts machen kann". Dieses Büchlein zeigt, dass sich in den letzen 200 Jahren nicht viel getan hat. Die in ihm behandelten Texte oder ähnliche sollten Teil des heutigen Schulunterrichts sein. Ob jetzt in Geschichte, Philosphie oder Politik, ist letztendlich egal.