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1514 pages, Paperback
First published March 14, 2008
»Eine seltsame Mischung von Vertrautsein mit der griechischen Sprache und lebhaftem Erfassen ihrer Schönheit und ihres Charakters mit Unkenntnis ihrer einfachsten Regeln und gänzlichem Mangel grammatischer Exaktheit … Nicht leicht war einem andern die tote Sprache so vertraut und lebendig, nicht leicht einem andern, der einen so beträchtlichen Teil der hellenischen Literatur beherrschte, die griechische Grammatik und aller philologische Apparat so fremd.«Zu Hölderlins Ehrenrettung muss erwähnt werden, dass einige (der mehr als tausend) Fehler auf der schlechten Textvorlage beruhen und Anfälle von Geisteskrankheit ihr übriges taten. Fazit: Ein Lob an den Verlag für die ausgezeichnete Editionsarbeit. Ungeachtet dessen hält sich meine Begeisterung für Hölderlins Werk aber weiterhin in Grenzen.
Alles geben die Götter, die unendlichen,
Ihren Lieblingen ganz,
Alle Freunden, die unendlichen,
Alle Schmerzen, die unendlichen, ganz.