Von den 833 Vorstandssitzen in den 200 größten deutschen Unternehmen sind nur 21 von Frauen besetzt. Angeblich gibt es nicht genug qualifizierte Kandidatinnen für eine solche Führungsposition. Oder hat die Abwesenheit von Frauen im Topmanagement doch andere Gründe? In diesem Buch berichtet eine weibliche Führungskraft von ihrem Arbeitsalltag in einer männlich geprägten Umgebung - warum ihrer Sekretärin ein männlicher Chef entschieden lieber wäre, welche Kriterien bei der Neubesetzung einer Führungsposition gelten, wie unterschiedlich Frauen und Männer Verhandlungstiefpunkte überwinden und wie man sich als Frau vergnügt, wenn es die Kollegen nach der Führungskräftetagung ins Rotlichtviertel zieht. Präzise und (selbst)ironisch zeigt das Buch auf, wo die Probleme liegen, die es Frauen in Deutschland so schwer machen, bis in die Führungsetagen vorzudringen. Es bietet einen einzigartigen, aus eigenen Erfahrungen gewonnenen Einblick in das Sozialverhalten der fast ausschließlich männlichen deutschen Wirtschaftselite.
Books can be attributed to "Anonymous" for several reasons:
* They are officially published under that name * They are traditional stories not attributed to a specific author * They are religious texts not generally attributed to a specific author
Books whose authorship is merely uncertain should be attributed to Unknown.
Hab das Buch verschlungen, weil ich es so angenehm und flüssig zu lesen fand. Gleichzeitig hoffe ich inständig, dass die an Klischees und Vorurteilen überquellenden Geschichten aus dem Arbeitsalltag der anonymen Autorin überspitzt dargestellt sind. Passagen wie "Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich ein Kind erwarte. Mein letzter Arbeitstag wird wahrscheinlich der 5. Oktober sein." (in dieser teilt Anonyma ihrem Chef mit, dass sie schwanger ist), und die darauffolgende Reaktion des Chefs: "Freuen Sie sich denn? Ihren jetzigen Job werden Sie nie wieder machen" sind zum Lachen, wenn sie nicht so traurig wären. Ich kann oder will mir einfach nicht vorstellen, dass man erstens mit diesen Worten seine Schwangerschaft verkündet, und zweitens ein Chef heutzutage noch so reagiert. Na gut, das Buch ist von 2013, aber trotzdem... Dass es Frauen schwieriger haben Karriere zu machen? Ja klar. Das Sie häufiger auf die Vereinbarkeit von Job und Familienplanung angesprochen werden? Mit Sicherheit. Das eine Frauenquote in manchen Bereichen Sinn macht? Absolut. Aber, dass solche klischeehaften Verhaltensformen in deutschen Unternehmen in diesem Ausmaß überlebt haben… I hope not.
sehr simplifizierend das Ganze. Vom Bauchgefühl war ich nicht überzeugt dass hier eine ´Top Managerin´ schreibt., so leid es mir tut. Hier werden sehr banale Geschichten erzählt, und was ist denn nun ´ein hohes Gehalt´ ???? Also unter 250 000 Euro Jahresgehalt- minimum(!) - ist man in D keine ´Top Führungskraft´ wirklich nicht...
und warum so ein ´Versteckspiel´ ??? Habe es dennoch durchgelesen weil es nicht ganzz uninteressant war...
Weit weit weit entfernt von Lean In. Die Autorin (die vermutlich gar keine Topmanagerin ist sondern bloß Chefsekretärin) jammert wie böse die ganzen Jungs um sie herum sind und das SIE ja ALLES immer GANZ ANDERS macht. Und natürlich besser. Auf den letzten zehn Seiten, als es nicht mehr um Büromode, Geschäftsreisen und sonstige Belanglosigkeiten geht und es richtig spannend wird...endet das Buch. Schade.