Klappentext:
"Ein blutiger Bürgerkrieg hat die einst von Siedlern aufgebaute Zivilisation auf einem weit entfernten Planeten im Universum ausgelöscht und die Ära des "großen Reichtums" beendet. Das Wissen und die Technischen Erfindungen aus dieser Zeit gingen verloren und bestehen nur noch in Legenden fort, an die keiner der wenigen Überlebenden noch glauben mag. Aber es gibt Zeichen, dass sich die Vergangenheit vielleicht doch noch enträtseln lässt..."
"Der zweite Mond" ist ein typischer erster Band, in dem erst mal nur die Grundlagen für den weiteren Verlauf gelegt werden und anhand dessen man die Geschichte noch nicht so richtig beurteilen kann. bisher macht der Comic aber einen sehr unterhaltsamen Eindruck. Nachdem man kurz die nötigsten Hintergrundinfos bekommen hat, geht es gleich mit den Hauptfiguren und ein bisschen Action los und es werden genug hinweise gegeben und fragen aufgeworfen, dass ich wissen will, wie es im nächsten Band weiter geht, ohne mich in der unbekannten Welt verloren zu fühlen. die Hauptfiguren wirken soweit recht knuffig und sympathisch, genau wie der ganze Zeichenstil. Mein Liebling ist aber ganz klar ein klugscheißerischer Roboter, der mich mehrfach zum grinsen gebracht hat. Auch der Zeichenstil ist irgendwie sympathisch. Zwar dominieren Metall- und Rostfarben, was man sich in so einer postapokalyptischen Welt mit vor sich hin rostenden Maschienen ja schon fast denken kann, aber irgendwie wirken die Bilder trotzdem sehr lebhaft und, wie gesagt, irgendwie knuffig. Man hat es hier auf jedenfalls nicht mit einer düsteren Dystopie zu tun, sondern eher mit einem spannenden, humorvollen, aber nicht zu albernen Abenteuer. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band.