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Objektive Willkür: Zu einem Prüfungskriterium im Verfahren der Urteilsverfassungsbeschwerde

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Oftmals bescheinigt das Bundesverfassungsgericht den Fachgerichten objektive Willkür. Die Untersuchung zeichnet die Herleitung dieses Topos aus Art. 3 Abs. 1 GG nach. Die vom BVerfG entschiedenen Urteilsverfassungsbeschwerden werden systematisiert und ausgewertet. Dabei wird deutlich, daß das Kriterium der objektiven Willkür in verschiedenen Bereichen recht unterschiedlich gehandhabt wird. Nach einem Abriß über das Verhältnis von Verfassungsgerichtsbarkeit und Fachgerichtsbarkeit setzt sich die Untersuchung mit den Zielen der Rechtsprechung zur objektiven Willkür auseinander. Der Dienst an der Gerechtigkeit wird durch ein gerechtes Verfahren, aus Sicht des BVerfG vor allem aber durch ein gerechtes Ergebnis im Einzelfall geleistet. Der Autor prüft nach, ob tatsächlich Defizite bestehen und ob das BVerfG sie behebt.

234 pages, Paperback

First published December 6, 2000

About the author

Norman Weiss

19 books72 followers
Teaching law, doing academic writing.

Privately reading books and talking about them on my channels "Notizhefte" – a blog, a YouTube-channel and via Instagram.

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