Valery hütet ein Geheimnis. Ihr ganzes Leben lang wird sie von seltsamen Träumen heimgesucht. Träumen, die wahr werden. Im Laufe der Zeit hat sie gelernt, diese zu ignorieren. Aber alles ändert sich an dem Tag, an dem sie den Tod eines geliebten Menschen vorhersieht.
Als ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird und die Albträume Teil ihrer Realität werden, muss sie sich entscheiden: Will sie die Wahrheit über ihre Gabe herausfinden oder den Preis der Ungewissheit bezahlen?
In diesem Buch geht es um Valery. Sie hat immer wieder Träume die sich bewahrheiten. Eines Tages sieht sie den Tod eines geliebten Menschen voraus und dann ändert sich alles. Valery erfährt dass sie eine Seherin ist und geht an ein Institut um dort mehr über ihre Kräfte zu lernen. Was sonst noch passiert müsst ihr selbst lesen. Das Buch hatte irgendwie seine Höhen und Tiefen für mich. Am Anfang habe ich etwas länger gebraucht bis ich in die Geschichte reinkam. Als Valery dann mehr über ihre Kräfte erfahren hat und gelernt hat sie zu kontrollieren war ich voll in der Geschichte. Und am Ende war es wieder etwas holprig. Der Endkampf ging mir persönlich viel zu kurz. Von den letzten 50 Seiten beschäftigen sich nur 10 Seiten mit dem Kampf. Die anderen 40 Seiten beschäftigen sich dann damit was für Auswirkungen der Kampf auf alle Charaktere hatte und geben eine Einführung in Teil 2. Einen Teil dieser Einführung hätte ich besser gefunden, wenn dieser am Anfang des zweiten Buches vorkommen würde. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Ich mochte Valery als Hauptcharakter und wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert hat sehr gerne. Auch Valerys Freunde die sie am Institut kennen lernt mochte ich echt gerne und freue mich im nächsten Teil über sie zu lesen. Und dann natürlich Liam mit dem Valery eine Beziehung eingeht. Leider wurde mir zu dieser Beziehung zu wenig erklärt als dass ich verstehen könnte warum Valery und Liam ihr Leben für den Anderen aufs Spiel setzen. Ich mochte auch den Antagonisten und dass man am Anfang ein paar Kapitel aus seiner Sicht liest sehr gerne. Es wäre toll wenn es auch im zweiten Teil wieder Kapitel aus Gegnersicht geben würde. Das Magiesystem und die Seher an sich haben mir auch echt gut gefallen. Am Ende gibt es einen kleinen Cliffhanger der Lust auf den zweiten Teil macht. Gleichzeitig habe ich aber nicht das Bedürfnis direkt weiterzulesen. Leider gab es beim Lektorat der Geschichte noch den ein oder anderen Fehler der mir aufgefallen ist. Der hat am Spaß an der Geschichte aber nichts geändert. Außerdem mochte ich es, dass die Autorin mit dem Magiesystem slawische Mythologie und ukrainische Bräuche in die Geschichte gebracht hat. Es ist glaube ich das erste Mal das ich etwas in der Richtung lese. Ich freue mich die weiteren Teile der Reihe bald zu lesen. Wegen den Dingen die mich gestört haben gebe ich der Geschichte 3 Sterne.
4.25 ⭐️ Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen! Eine spannende Geschichte mit einem besonderen und vielseitigen Magie-System 🔮✨ ich bin total gespannt was Band 2 mit sich bringt! Ein ganz tolles Debüt der Autorin! ✨
Kristina Quills nimmt uns Leser mit "Valerys Traum" auf eine faszinierende Reise in eine Welt voller Geheimnisse und Magie. Ihr Schreibstil ist so klar und flüssig, dass man sich sofort in die Geschichte hineinversetzt fühlt und sich mit den Charakteren identifizieren kann. Besonders Valery, die Hauptfigur, springt förmlich aus den Seiten heraus und wächst im Verlauf der Handlung zu einer starken und inspirierenden Heldin heran. Ihre Entwicklung ist so berührend und mitreißend, dass man einfach mit ihr mitfiebert.
Die slawische Mythologie und die Idee einer magischen Universität geben der Welt von Valery eine einzigartige Atmosphäre, die einen vollkommen in ihren Bann zieht. Die Handlung ist von Anfang an packend und voller Spannung, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Kristina Quills zeigt sich mit "Valerys Traum" als talentierte Geschichtenerzählerin, die es versteht, ihre Leser zu fesseln und sie auf eine unvergessliche Reise mitzunehmen. Man kann kaum erwarten, noch mehr von Valerys Abenteuern zu erfahren und sich erneut von Quills' faszinierendem Schreibstil verzaubern zu lassen.
Author: Kristine Quills Publisher: BoD – Books on Demand Pages: 502 Publication Date: 06.09.2023
BLURB Ein Fluch. Eine Prophezeiung. Und eine junge Frau, die der uralten Fede ein Ende setzen kann. Valery hütet ein Geheimnis. Ihr ganzes Leben lang wird sie von seltsamen Träumen heimgesucht. Träumen, die wahr werden. Im Laufe der Zeit hat sie gelernt, diese zu ignorieren. Aber alles ändert sich an dem Tag, an dem sie den Tod eines geliebten Menschen vorhersieht.
Als ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird und die Albträume Teil ihrer Realität werden, muss sie sich entscheiden: Will sie die Wahrheit über ihre Gabe herausfinden oder den Preis der Ungewissheit bezahlen?
Story Eine Geschichte mit viel Gefühl, Spannung und einer Menge Magie! Hier wird auch das Leserherz verzaubert! Ich mochte die vielen Fantasy-Elemente von Sehern über magische Edelsteine bis zu Magiern ist hier alles Vertreten. Das Ganze in einem schönen Academy Setting verpackt. Ich hatte gegen Mitte des Buches zwar ein wenig Probleme das Magiesystem zu verstehen, but let me tell you: Da kommt noch was. Das Buch endet in einem Cliffhanger, der zwar aushaltend, aber nicht weniger spannend ist. Den Love Interest an sich konnte ich nicht so fühlen, aber da der Fokus hier ganz klar, nicht darauf liegt, ist das auch eher nebensächlich. Der ein oder andere Plottwist ist auch hier vorhanden und lässt einen nochmal Hinterfragen, was man zuvor gelesen hat. Ich hatte tatsächlich mit etwas mehr seherischen Fähigkeiten gerechnet aufgrund des Titels, es sind aber mehr magische Fertigkeiten. Nichtsdestotrotz sind die Themen Seher und Vorhersagungen immer wieder gekonnt eingeflossen und auch gegen Ende sind noch einige Fragen offen, die die Spannung auf den zweiten Teil noch erhöhen. Mir hat der Hintergrund der ukrainischen Mythologie total gefallen, das habe ich bisher noch nirgends gelesen. Manche Situationen sind mir zwar zu schnell aufgelöst worden, dennoch ist das ganze Buch schön ausgeglichen und harmonisch im Bezug auf ruhige Situationen und actionreichen Szenen.
Characters Valery ist wie du und ich. Bis sie es dann nicht mehr ist. Sie erfährt ganz neue Dinge über sich und wird quasi in eine völlig neue Welt geschmissen. Damit geht sie sehr gefasst um, versucht immer mehr rauszufinden und bringt sich dabei nicht nur einmal selbst in Gefahr. Sie trifft eine Menge neuer Menschen und muss erstmal rausfinden wem sie denn nun trauen kann. Tapfer stellt sie sich ihrem Schicksal und würde dabei für ihre Liebsten durchs Feuer gehen. Liam ist da mehr ihr Fels in der Brandung und erdet sie. Er war mir von Anfang an sympathisch. Auch er würde für seine Freunde und Familie alles tun, und bildet diese sogar in Verteidigungsfertigkeiten aus. Wie bereits erwähnt habe ich den Love Interest der Beiden leider nicht so gespürt. Dafür wars dann doch ein zu kleiner Teil der Geschichte. Aber dennoch waren die Szenen zwischen Valery und Liam mehr als angenehm. Nichts toxisches oder künstlich dramatisches. Aber wer dachte, er kann sich bei dem Thema einfach gemütlich zurück lehnen, hat die Rechnung ohne Valery gemacht. Aber lest selbst. Es gab einige doch wichtige Nebencharaktere, die mir etwas zu blass waren in Anbetracht der Rolle, die sie gespielt haben. Aber auch hier denke ich wird es mehr Klarheit im zweiten Teil geben.
Writing Style Hier hat alles gestimmt. Der Schreibstil ist locker und leicht. Die Geschichte ist schön kurzweilig und trotz der vielen Fantasy-Elemente wird’s nicht zu kompliziert. Man hat jederzeit genügend Durchblick. Das Buch wurde in 3. Person geschrieben, eigentlich nicht so mein Ding, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt. Gerade was die Plottwists angeht ist es Kristina wunderbar gelungen, mich das ein oder andere Mal hinters Licht zu führen. An dieser Stelle möchte ich auch nochmal betonen wie gekonnt die Elemente der ukrainischen Mythologie in die Geschichte eingewoben wurden. Zu guter Letzt möchte ich noch positiv hervorheben, dass es am Ende ein Glossar gibt, sowie eine Playlist und ein kurzer Absatz zum Hintergrund der Geschichte! Top!
Tropes & Quotes Prophezeiungen & Seher Urban Fantasy Dark Academia
»Nicht alle Wunden sind sichtbar«, beteuerte Alisha. »Manche bleiben dem menschlichen Auge verborgen. Oft sind solche Wunden die schlimmsten.«
»Du hast zu mir gesprochen. Ich habe deine Stimme gehört und sie hat mich daran erinnert, dass die Vision nicht real ist.«
„Liam drehte sich zu Valery und als ihre Blicke sich trafen, veränderte sich der Ausdruck in seinen Augen schlagartig. Er wurde weicher, liebevoller.“
Conclusion Abschließend kann man sagen, dass es ein hervorragender Debüt-Roman ist, den ich weiterempfehlen kann. Hier und da hatte ich zwar kleine Kritikpunkte, welche aber den Spaß am Lesen nicht beeinflusst haben. Das Ende macht definitiv auf den zweiten Teil neugierig. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Buch für alle Fans von Crave etwas ist. Ebenso werden alle daran Freude haben, die es mögen, wenn der Fokus mehr auf der Geschichte liegt und nicht auf dem Love Interest.
Der Fluch der Seher hatte eine unheimliche Sogwirkung auf mich und ich hätte es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen (was die Zeit leider nicht zugelassen hat, aber so hatte ich länger daran)! Kristinas Schreibstil ist so gut, dass es sich gar nicht nach einem Debüt angefühlt hat, super flüssig, angenehm und bildhaft, sodass die Atmosphäre der Geschichte perfekt eingefangen wurde. Das Buch ist perfekt für den Herbst, nicht nur weil es teilweise zu dieser Jahreszeit spielt, sondern auch weil das gemütliche Dark Academia Setting mit dem Institut und der malerischen Stadt Videnberg die perfekte Herbststimmung erzeugt. Auch das Magiesystem mit Valerys Wahrträumen hat mir sehr gefallen und es war super spannend mitzuerleben wie sie ihre Kräfte nach und nach kennenlernt und verbessert. Valery selbst ist eine sehr nahbare und sympathische Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt! Auch die Lovestory hat mir sehr gefallen, Liam hat absolutes Bookboyfriend-Potenzial und ich hätte gerne noch mehr Momente der beiden gelesen, das hat dem Buch jedoch keinen Abbruch getan, denn vor allem im letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse und es ist so spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Insgesamt ein sehr gelungenes Debüt, dass ich euch gerade für den Herbst nur ans Herz legen kann!
Danke liebe @kristinaquills.books, das ich dein Buch vorab lesen durfte! 🤍
Schon mal vorab: ein tolles Debut Eine schöne Geschichte mit einer spannenden magischen Welt. Die Autorin bildet ihre Welt der Seher mit einer sehr bildhaften Sprache. Ich konnte mir die Szenen sehr bildhaft vorstellen und, dank der Illustrationen auf Instagram, auch die Charaktere. Ich mochte den flüssigen Schreibstil, durchdachte Wortwahl und die Villian-Auftakte.
Valery war mir sehr sympathisch: Selbstbewusst, stark, reflektiert, mit nachvollziehbaren Entscheidungen. Ein Beschützerinstinkt bei den männlichen Charakteren ist allgemein nicht wirklich meins, dennoch es war klar und logisch, warum Liam ist, wie er ist. Ich liebte es, dass die Geschichte selbst und der Weltaufbau im Vordergrund standen und die Lovestory lief nebenbei. Ich fand die Entwicklung der Charaktere und den Gedankenfluss sehr realistisch und konnte mitfühlen.
Und natürlich kann ich bei der Rezension die tolle Recherche nicht auslassen. Die slawische Mythologie ist etwas Erfrischendes, was man auf dem deutschen oder englischen Markt nicht so oft findet.
Liebe Kristina, falls du das liest, ich warte auf das 2. Buch und bin sehr gespannt 🩷
Ich war ab der ersten Seite von Kristinas Schreibstil und der Story gefesselt und hätte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen - nicht zuletzt wegen der angenehmen Länge der Kapitel. Die herbstlichen witchy dark academia Vibes haben mir super gut gefallen und mich sehr an eine Mischung aus Harry Potter und Chroniken der Unterwelt erinnert, welche beide zu meinen absoluten Lieblingsbuchreihen gehören.
Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben, was mich jedoch nicht sonderlich gestört hat, da ich in letzter Zeit einige Bücher dieser Art gelesen habe und mittlerweile daran gewöhnt bin. Allerdings fällt es mir dabei immer etwas schwer einen Bezug zu den Protagonisten aufzubauen. Trotzdem habe ich Valery sehr gern gemocht und hatte super viel Spaß dabei mit ihr die geheime Gesellschaft der Seher zu entdecken.
Das Einzige, was mich nicht ganz überzeugen konnte, war die Liebesgeschichte zwischen ihr und Liam. Auch wenn ich ihn ganz toll fand und die beiden zusammen eigentlich ganz süß waren, ging mir das alles etwas zu schnell. Da die Liebesgeschichte jedoch nicht im Fokus stand, war das nicht so schlimm. Ein toller Auftakt der Seher Saga 🔮✨ Ich bin wahnsinnig gespannt wie es weitergeht und freu mich auf Bd. 2.
Mit dieser Bewertung tue ich mir etwas schwer, weil ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass das Buch voll meins sein wird. Das war leider nicht 100%ig der Fall, weshalb diese Rezension etwas kritischer sein wird. Bitte nur lesen, wenn ihr euch dazu bereit fühlt, ist ja nur meine Meinung :)
Inhalt:
Die Welt ist magischer, als sie scheint. Die Menschen wissen nichts von Magie, dabei leben Magier und Seher direkt in ihrer Nähe. Mächtige Institute sollen junge Menschen in ihren Kräften ausbilden, doch die Magie ist tückisch: in jeder Familie wird nur ein Kind als würdig erachtet, die Kräfte der Seher zu erben, was zu großen Spannungen innerhalb der magischen Gemeinschaft führt.
Zusammenfassung:
Valery bekommt von ihrer besten Freundin Barbara eine Seherin empfohlen und geht zum Spaß hin. Bei ihr verschwindet jedoch die Tinte der Seherin nicht und so kehrt sie zurück zu dieser - nur um zu erkennen, dass der Seherin etwas widerfahren sein muss. Daraufhin wird Valery angegriffen und von Liam gerettet. Sie wird von ihm ans Institut gebracht, wo sie herausfindet, dass sie eine Seherin ist. Der Rat schlägt vor, dass sie die Ausbildung antreten darf, doch Valery benötigt Bedenkzeit und kehrt zu sich nach Hause zurück. Liam bleibt an ihrer Seite und als sie bei einer Party wieder verfolgt wird, beschließt sie, sich ihrem Erbe zu stellen. Sie fängt an zu studieren, doch eines Tages taucht ihr ehemaliger Lehrer, Herr Dimitri, bei ihr auf und bietet ihr Informationen an, wenn sie zu den Izgoi kommt. Valery denkt tatsächlich darüber nach, entscheidet sich dann jedoch dagegen. Währenddessen kommt sie mit Liam zusammen und sie küssen sich. Alisha bietet Valery dann an, zu einem befreundeten Magier zu gehen, um die in ihr versiegelte Macht zu befreien. Dabei hat Valery eine Vision, wobei sie erkennt, dass ihre Urgroßmutter die Magie in ihrem Blut versiegelt hat. Sie wird davon ohnmächtig und sowohl Liam wie auch ihre Freundin Emma sind nicht glücklich über diese waghalsige Entscheidung. Valery bekommt dann einen eigenen Lehrplan und bekommt die Professorin Malwa zugeteilt, welche mit Valery eine eigene Energiequelle schafft, um sie zu stärken. Es gibt dann einen Ball und die Izgoi greifen an, woraufhin das Institut abgesperrt wird. Als Barbara in Gefahr zu sein scheint, schleicht sich Valery mit ihren Freunden jedoch raus und sie werden von Dimitri gefangen genommen. Er will ihre Kraft an sich reißen, doch ihre Vorfahren eilen Valery in einem Ritual zur Hilfe. Dimitri kann fliehen und Liam erkennt, dass seine totgeglaubte Exfreundin ebenfalls Teil der Izgoi ist. Valery ist stark traumatisiert und macht mit Liam Schluss, um fortzugehen und ihre Kräfte zu trainieren.
Meinung:
Das Worldbuilding war eigentlich sehr interessant, es wurde einiges aus der slawischen Mythologie eingebaut, was mir gefallen hat, da ich selbst einen derartigen Hintergrund habe. Ich denke jedoch, dass hier viel für die Folgebände aufgespart wurde, auch wenn man definitiv interessante Ansätze gesehen hat. Was mich jedoch leicht gestört hat, war, dass man keinerlei Länder angesprochen hat - obwohl es ja Urban Fantasy war und es in unserer Welt spielt - außer Rumänien. Wieso nicht einfach Russland statt zehnfach Zarenreich genommen wurde, ist mir schleierhaft, denn das hätte für mich einiges etwas flüssiger gemacht. So hatte man eine Weile lang irgendwie ein verlorenes Gefühl, finde ich.
Zum Thema Plot: Naja, eigentlich war die Idee nicht mal so verkehrt, aber für mich ging es einfach zu ruckartig. Oft endeten Kapitel richtig plötzlich und im nächsten ging es dann direkt mit was anderem weiter. Das hat nicht nur Spannung rausgenommen, sondern auch die Charakterentwicklung geschädigt, doch dazu gleich mehr. Ich fand zudem, dass man viele interessante Szenen rausgenommen hat, welche Punkto Worldbuilding stark hätten stützen können. Z.B. Lektionen an der Akademie - ich wollte etwas über slawische Monster lernen, etwas über die Welt (ich hoffe ehrlich das kommt in Band 2 vor weil das interessiert mich schon sehr), aber naja. Es gab auch kleine Logikfehler, aber diese sind mir nicht groß bzw. negativ aufgefallen (z.B. wussten Leute plötzlich Sachen, die sie nicht wissen sollten). Aber vielleicht habe ich hier auch etwas nicht verstanden, kann ja alles sein.
Kommen wir zu den Charakteren. Hier hatte ich mitunter die größten Probleme, weil ich einfach nichts gefühlt habe. Für Valery als Charakter hatte ich einfach kein Gefühl. Aber am schlimmsten fand ich einfach die Beziehung zu Liam. Es HATTE ECHT Potenzial. Weil die Chemie hätte da sein können - wäre sie genutzt worden. Stattdessen küssen sie sich auf Seite 200, was in einem einzigen kleinen Absatz abgeklärt wird, und im nächsten Kapitel kommt eine komplett andere Szene, wo Valery darüber redet, dass sie bereits ein Paar sind. WAIT, WHAT? Ohne irgendwie darüber zu reden? Ohne ein einziges tieferes Gespräch, bei welchem man sich denkt, "okay, die beiden verbindet wirklich etwas"? WARUM? Ihre Beziehung ist zudem nicht viel mehr als Händchenhalten und küssen und ich denke, dass sie sich einmal auch näherkommen, aber ganz sicher bin ich mir nicht, weil ich da ehrlicherweise abgeschaltet habe. Die Beziehung der beiden hätte so viel Tension haben können, wenn sie stattdessen Freunde geblieben wären, wenn man Gemeinsamkeiten gefunden hätte und sie sich während der restlichen 300 Seiten langsam nähergekommen wären. Ich glaube, dann wäre die Beziehung nicht nur authentischer, realistischer, sondern auch reifer geworden - weil ich hatte teilweise nicht das Gefühl, dass es sich bei den beiden um zwei Studenten handelte, sondern 2 Teenager. Aber naja. Jedenfalls fand ich die Trennung zum Ende hin unnötig, aber in Band 2 habe ich gehört, dass es einen neuen Love Interest geben soll. Ich finde, dass es Liam hiermit nicht gerecht getan wurde, aber mal sehen, vielleicht werde ich ja ein Typ von Valery und Love Interest Nr. 2.
Der Schreibstil war am Anfang noch ganz gut, aber ab der Hälfte des Buches ca. ist er dann immer weiter ins Tell statt Show gerutscht. Es waren teilweise Aufzählungen von Dingen, die Valery tut oder die ihr Leute sagen, anstatt die Dialoge auszuschreiben. Das hat nicht nur der Charakterentwicklung geschadet, sondern auch dem Tempo der Geschichte, da sich aktive Szenen gegenüber passiven viel schneller lesen lassen. Das hat mich teilweise auch stark am Lesen gehindert.
Ich hoffe, dass meine Rezension nicht negativ aufstößt, denn dies ist nur meine persönliche Meinung. Ich habe zwar einiges kritisiert, aber ich bitte euch zu beachten, dass ich Teile des Buches doch gut fand und es auch zu Ende gelesen habe. Nur, weil es nicht 100%ig meins ist, heißt es nicht, dass andere keinen Spaß daran haben können, oder dass es schlecht ist :)
Tatsächlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen!
Nach anfänglicher Schwierigkeiten (alles ging irgendwie erstmal so schnell und hatte Bedenken, dass Charaktere und Story relativ flach sind) bin ich mit der Geschichte relativ schnell warm geworden.
Es ist eine coole kreative Idee, Magie mal nicht als möglichen Zauberkräfte darzustellen. In diesem Buch geht es vor allem um hellseherische Kräfte. Die Geschichte hat einen roten Faden, eine tolle Länge und die richtige Menge an Spannung und cozyness :D Freue mich schon sehr auf Band 2!✨
Wie immer hätte ich mir ein bisschen weniger Romantik gewünscht oder – wenn Romantik und Liebe eben nicht wegzudenken ist – ein bisschen mehr Diversität. Das vermisse ich leider sehr.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Geschichte hat tolles Worldbuilding und ein gut durchdachtes Magiesystem, ist aber so leicht verpackt, dass es richtig einfach zum Lesen ist. Irgendwie erinnerte mich dieses Buch an die Geschichten meiner Jugend (wie z.B. Chroniken der Unterwelt). Gerade mit dem Institut und der geheimen geschlossenen Gesellschaft wurden diese Gefühle hervorgerufen, und ich fühlte mich sofort wohl in dieser Welt. Die Welt der Seher ist spannend und vielschichtig (Institut, Rat, Vergangenheit und Co.). Auch die Tatsache, dass es im Magiesystem um mehr geht als ums Hellsehen, hat mich angesprochen. Die Tatsache, dass hier auch vieles an die ukrainische Mythologie angelegt ist, fand ich richtig toll und ich bin sehr gerne darin eingetaucht.
Valery war eine sehr angenehme Protagonistin, der ich gerne gefolgt bin. Völlig unwissend, wird sie mit der Welt der Seher konfrontiert. Ihre Handlungen und Gefühle waren für mich meist gut nachvollziehbar. Teils war sie mir jedoch etwas zu naiv, was sich aber gerade gegen Ende des Buches verändert hat. Ihre Beziehung zu Liam konnte ich leider nicht so nachempfinden. Da ging es mir etwas zu schnell und ich fand, die beiden hatten keine wirkliche Chemie. Aber da es sich hier nur um ein Subplot handelt, der wenig Platz einnimmt, ist es nicht weiter schlimm. Es gab andere Dinge, die meiner Meinung nach etwas schnell vorangingen. Momente, in die ich gerne etwas länger eingetaucht wäre oder Dinge, worüber ich gerne noch mehr erfahren hätte.
Aber grundsätzlich war es ein tolles Buch, bei dem ich großen Spaß hatte. Umso mehr, weil ich es im Buddyread mit meiner Schwester gelesen habe und es immer riesengroßen Spaß macht, mich mit ihr auszutauschen.
🔮 Fazit: Ein schönes Debüt, das sich einfach lesen lässt und in dem viele tolle Details stecken. Eine tolle Herbstlektüre!
Meine Meinung zum Buch: Mit „Der Fluch der Seher“ ist Kristina Quills wirklich ein fantastisches Debüt gelungen. Ihr bildlicher Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an mitreißen und ich hab die mystisch angehauchte Atmosphäre des Buches echt geliebt. Im Laufe der Handlung baut sich die Spannung immer weitere auf und so einige überraschende Wendungen und Geheimnisse sorgen definitiv dafür, dass es nie langweilig wird und ich einfach immer weiterlesen wollte. Auch die Charaktere und ganz besonders die Protagonistin konnten mich mit ihrer Authentizität voll und ganz von sich überzeugen. Ich konnte gar nicht anders, als Valery ziemlich schnell ins Herz zu schließen und sie ist wirklich eine starke Persönlichkeit, so viel kann ich sagen. Mein persönliches Highlight an dem Buch war allerdings das unglaublich tolle und ziemlich durchdachte Magiesystem. Alles rund um die Seher fand ich wirklich wahnsinnig faszinierend und da mir die slawische Mythologie, die hier eine große Rolle spielt, bisher leider noch nicht allzu oft begegnet ist, hat es das ganze noch interessanter für mich macht. Der Cliffhanger am Ende hat in mir auf jeden Fall richtig die Lust auf den nächsten Teil geweckt und ich bin wirklich gespannt, wie es mit Valery und den anderen weitergehen wird. Insgesamt hat mit dieser Auftaktband wirklich gut gefallen und ich würde ihn jedem weiterempfehlen, der Lust auf ein geheimnisvolles Fantasy Buch hat.
Dieses Buch hat mir außerordentlich gut gefallen! Es ging zwar super rasant los und Valery hat mir alles etwas zu schnell akzeptiert, aber die Geschichte entwickelte sich in eine ganz fantastische Richtung! Die Charaktere fand ich ihres Alters entsprechend total normal. Es gibt keine Weltretter und Überflieger, sondern ganz normale Menschen mit all ihren Gedanken und Gefühlen. Die Thematik der Seher finde ich sehr spannend und interessant. Auch den osteuropäischen Einschlag mag ich sehr. Alles in allem wirkt die Story total normal und real, sodass es mir sehr leicht fiel, abzutauchen - als existierte die Welt so wirklich. Es gibt viele tolle spannende Momente und das Ende finde ich auf seine eigene Art besonders zauberhaft, wenn auch etwas schmerzhaft.
Der erste Teil der Seher Saga war schon mal vielversprechend, die Story ist interessant und der Schreibstil der Autorin ist super, wenn einem die Erzählperspektive aus der 3. Person nicht stört. Es hat sich angefühlt wie eine Mischung aus Harry Potter, der Shadowhunters Reihe und der Winx Serie, also eine richtig gute Mischung finde ich. Was ich mir noch für die nächsten Teile wünschen würde wäre etwas mehr Geschwindigkeit und Action. Aber an sich finde ich die Story hat großes Potenzial und ich finde die Reihe hat mehr Aufmerksamkeit verdient. Ich freue mich auf die nächsten Teile und mehr über die Hintergrundgeschichte von Valeryzu erfahren!😊
Der fesselnde Schreibstil hat mich geradezu durch die Seiten fliegen lassen, und die magisch-hersbtliche Atmosphäre des Buches ist unglaublich gut eingefangen. Besonders beeindruckend fand ich das Setting – die Akademie erinnert an die Welt der Shadowhunter. Es ist geheimnisvoll, Fähigkeiten werden entdeckt und Valery in eine komplett neue Welt eingeführt.
Das Magiesystem ist nicht nur hervorragend ausgeklügelt, sondern bringt auch frischen Wind in das Genre 🔮 Ich hab mich total in die Stadt Videnberg verliebt, die mit ihren Herbstvibes eine perfekte Kulisse für die Handlung und die Akademke bietet. Besonders faszinierend fand ich das Thema der Wachträume und wie die Protagonistin Valery damit umgeht. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist bemerkenswert: Sie ist für mich eine nahbare Figur, die die richtigen Fragen stellt und über sich hinauswächst. Kein Naivchen, welches von einer Falle in die nächste tappt.
Die Beziehung zwischen Valery und Liam hat mir auch gefallen. Ich persönlich lege keinen großen Wert auf Spice in Urban Fantasy, weshalb ich total zufrieden mit der Lovestory „am Rande“ war.
Der Cliffhanger am Ende des Buches ist schon ziemlich fies und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne
Der Fluch der Seher von @kristinaquills.books ... war ein absolutes Highlight.
Ich kann gar nicht glauben, dass es sich um ihr Debut handelt.
Man wird von Anfang an in das Geschehen reingeworfen, weswegen keine Langeweile aufkommt. Ich konnte mich auch direkt in Valerie hineinversetzen und habe so sehr mitgefiebert. Mit ihr alles neu zu entdecken fühlte sich gepaart mit dem Dark Academia Setting einfach nur wundervoll an. Ich gebe zu: ich habe nicht nur einmal an Harry Potter gedacht, wenn es um das Schloss und die neu gewonnenen Freunde ging.
Ich kann es also wirklich jedem Fantasyliebhaber ans Herz legen. Der erste Teil ist sogar in Kindle Unlimited enthalten und der zweite Teil Das Erbe der Seher erscheint im April 2024 - es ist also nicht sooo lange hin (und ich kann schon verraten: auch dieser lohnt sich wieder! ❤️)