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A befejezetlen mondat

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„Több ​mint ezeroldalas regény olvasását fejezetem be; évekig olvastam, olyan mértékben, ahogy egy-egy fejezete elkészült. A művet nemcsak terjedelménél fogva tartottam rendkívülinek. Nagyobb irodalmi igénnyel írt regény régóta nem volt kezemben… A mű nem jelent meg, és alig van remény, hogy rövidesen megjelenjék. Túlságosan jól sikerült ahhoz, hogy nyomdába kerülhessen. Az írónak túlságosan sikerüt célját elérnie: azt, hogy hű lesz mesterségéhez, azt, hogy meg nem alkuvóan bátrat, azaz igazán irodalmit alkot… A regény nemcsak a legidőszerűbb társadalmi és lélektani kérdésekről nyújt hatalmas kompozíciót; tükre egyúttal egy sereg stílusproblémának is, a regényírás új útjainak. ”
Illyés Gyula (1939)

„Déry víziójában két kompakt csoportra bomlik az emberiség: a kizsákmányolók és kizsákmányoltak csoportjára. A két emberfajta csak a térben érintkezik egymással, lelki értelemben minden csoport külön világot alkot, a másik csoport számára hozzáférhetetlenül… A regény a dubrovniki nyár s a bécsi munkásházak összelövésének epizódját kivéve elejétől végig Pesten játszódik. Abban az időben, amikor az uralmához görcsösen ragaszkodó magyar kormányzati rendszer vad rendőrségi terrorral fojtott csírájába minden forradalmi megmozdulást. A munkásság azonban nem hagyta megfélemlíteni magát. A nyomás éberen tartotta, szította dühét, válaszra ingerelte. A regény e küzdelem története, egyebek közt. A történet regényes, de részleteiben pontos, hiteles, autentikus. Autentikusak a figurák is. Mindegyik külön, mással összetéveszthetetlen személy. Proletárjai nem tömegemberek, hanem individuumok. Magyar prolik… Ez a gyönyörű regény harcias, mint az Iliász, és gyengéd, mint az Odüsszeia. Kívül csupa tüske, belül csupa bársony.”
Német Andor (1947)

„Déry regényeit az emeli világirodalmi színvonalra, hogy rendkívüli ember-, probléma- és helyzetérzékenysége ugyancsak rendkívüli evokatív erővel párosul. Felvevőképességének érzékenységét felületesen és így eltorzítva írják le azok, akik kizárólag a pillanatnyi hangulatok, az érzéki megjelenés finomságaira helyezik a hangsúlyt. Ez Dérynél – mégpedig a fejlődés folyamán egyre erősödő mértékben – csak nélkülözhetetlen eszköz arra, hogy jelentős típusokat, típus-csoportokat, típusoknak egymáshoz kapcsolódó szövevényes társadalmi vonatkozásait művészileg megérzékíthesse.”

Lukács György (1954)

1119 pages, Paperback

First published January 1, 1947

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About the author

Tibor Déry

86 books28 followers
Tibor Déry was a Hungarian writer, born in Budapest in 1894. In his early years he was a supporter of communism, but after being excluded from the ranks of the Hungarian Communist Party in 1953 he started writing satire on the communist regime in Hungary.

Georg Lukács praised Dery as being 'the greatest depicter of human beings of our time'.

In 1918, Déry became an active party member in the liberal republic under Mihály Károlyi. Less than a year later however, Béla Kun and his Communist Party rose to power, proclaiming the Hungarian Soviet Republic and exiling Déry. He only returned to Hungary in 1934, having lived in Austria, France and Germany in the meantime. Nevertheless, during the right wing Horthy regime he was imprisoned several times, once because he translated André Gide's Retour de L'U.R.S.S.. In this period, he wrote his greatest novel, The Unfinished Sentence, a 1200-page epic story about the life of the young aristocrat Lorinc Parcen-Nagy who gets into contact with the working classes in Budapest during a period of strike.

In 1953, Déry was expelled from the Communist Party during a 'cleansing' of Hungarian literature. In 1956 he was a spokesman during the uprising, alongside Georg Lukács and Gyula Háy. In the same year, he wrote Niki: The Story of a Dog, a fable about the arbitrary restrictions on human life in Stalinist Hungary. Because of his part in the uprising, he was sentenced to prison for 9 years, but released in 1960. He died in 1977.

He translated Rudyard Kipling's Naulahka and The Lord of the Flies by William Goldinginto Hungarian.

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Babette Ernst.
359 reviews85 followers
April 12, 2026
Für mich war Tibor Déry völlig unbekannt, doch in meiner Lesegruppe gab es gerade nach Péter Nádas das Interesse, den in „Aufleuchtende Details“ erwähnten Autoren, den angeblich besseren Nádas, kennenzulernen. Um es gleich vorwegzunehmen, für mich hattten beide Autoren große Stärken und ebensolche Schwächen, ich habe beide gerne gelesen und gleichermaßen verflucht. Während Nádas‘ Buch eine Art Selbstbespiegelung ist, hat „Der unvollendete Satz“ wenig mit Déry zu tun.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung, überwiegend in Budapest der 1930er Jahre, von Lörinc Parcen-Nagy, eines Sprösslings aus reichem Hause, dessen Vater sich zu Beginn das Leben nimmt und der eine schwer zu erklärende Faszination für ein Arbeiterkind namens Peter entwickelt und versucht, selbst in einem von Armut geprägten Viertel Fuß zu fassen. Dabei begleiten wir den Protagonisten keineswegs stringent, lernen genauso seine ausufernde Familie kennen als auch die des kleinen Peter, werden über die Arbeit der kommunistischen Partei, insbesondere von Evi Krauss und Maria Rozsa unterrichtet, über das Leben in einem Arbeiterviertel informiert, klären Morde und Betrug auf, reisen nach Dubrovnik und Wien… Die Aufzählung könnte noch lange fortgeführt werden. Am Ende weiß man vieles über das Leben im Vorkriegsbudapest, kennt die gesellschaftlichen Schichten, fühlte sich anwesend in Familienstreitereien und fragt sich doch, was eigentlich beabsichtigt war.

Die Stärken des Buches sind gleichzeitig seine Schwächen. Déry ist ein Meister der Situationsbeschreibung, als Lesende bin ich zeitweise völlig in der Geschichte verschwunden. Die geplante „Versöhnung“ der Familie von Lörinc‘ Mutter und der Familie ihres Mannes, allen voran die Principalin und Großmutter von Lörinc, war ein Kleinod. Aber genau diese detaillierten Beschreibungen haben zuweilen Langeweile und Abneigung erzeugt. Ich wollte einfach nichts mehr über Lörinc‘ Liebesobsessionen wissen, ich musste die Lebensgeschichte von Desiré, also Lörinc‘ Schwester, nicht zweimal recht ausführlich lesen. Hier hätte ein Lektorat durchaus kritisch eingreifen dürfen. Die Personen sind alle vielschichtig angelegt, niemand handelt immer gut oder schlecht, aber auch nur wenige vorhersehbar. Das erschien realistisch, ließ nur oft die Intentionen des Autors im Dunklen, so viele Personen zu detailliert im Roman zu verankern.

Der Schluss war einigermaßen kurios, denn offenbar hatte Déry das Buch vor dem zweiten Weltkrieg beendet, konnte es dann in den 1950 er Jahren erstmalig drucken lassen, ohne es zu überarbeiten. So erfährt man in einem Blick auf die Personen 20 Jahre später nichts über den Krieg und die veränderte Weltordnung. In Budapest alterten die Personen, veränderten sich auch, nur das gesellschaftliche Umfeld schien gleich geblieben zu sein.

Fazit: das Buch sit zu Unrecht in Vergessenheit geraten, jedoch wird den Lesenden einiges an Geduld abverlangt, die mit gelungenen Situationsbeschreibungen und schön fomulierten Sätze belohnt wird.
Profile Image for Armin.
1,237 reviews35 followers
February 26, 2026
Kurzvorschau: Literarischer Gemischtwarenladen, der mit sehr schwankender Qualität, einigen Anachronismen, Motivationslücken und psychologischen Defiziten geschlagen ist. Daher nur drei Sterne, obwohl der Anfang zu den Höhepunkten der Literatur jener Epoche zählt.

Rezi in Progress (Kann sich über Tage hinziehen):

Lesevorsatz mit fast 50 Jahren Verspätung umgesetzt
(Persönliche Befangenheitserklärung)

Ich erinnere mich noch gut an die Meldung vom Tod des ewigen Nobelpreiskandidaten aus Ungarn. Ich war damals 15 und irgendwie fasst ich damals den Vorsatz etwas von ihm zu lesen, wenn ich etwas älter wäre.
Solshenizyns Erster Kreis der Hölle hatte im Alter von 12 Jahren (zusammen mit Tolstojs großen Erzählungen) den Einstieg in die Erwachsenenliteratur bedeutet und der Nobelpreis für den mittlerweile ausgebürgerten Sowjetautor verlieh dem mir bis dahin unbekannten Ungarn einen gewissen Bonus. Doch als untaugliche Waffe im kalten Krieg fiel Déry schnell der Vergessenheit anheim. Mir dagegen fiel Der unvollendete Satz im Sommer 2005 in die Hände, Naturalienzahlung bei einem Haushaltsauflösungsunternehmen, dessen Buchbestände ich in Ordnung gebracht und verkaufsfertig gemacht hatte. Der gute Vorsatz hat mich bis nach Paraguay begleitet und hatte sich mittlerweile zum schlechten Gewissen ausgewachsen, als sich Babette und Frank aus der Osteuropa-Literaturgruppe meiner erbarmten und eine Lesegruppe entstand.
Ausgangsmotivation waren allerlei Unklarheiten in Peter Nadas Kindheits- und Familiengeschichte, gerade was die Gründe für das Engagement der Eltern in der kommunistischen Partei und Widerstand betraf.
Tibor Déry gehörte ja mehr oder weniger zu ihrer Generation und der Klappentext versprach eine Art Bildungsroman, in dem ein junger Großbürger, der mit seiner Klasse gebrochen hat, einen neuen Sinn des Lebens beim Proletariat und der Verbesserung der Lebensumstände von einzelnen Mitgliedern sucht. Und nebenbei sein Herz an eine gnadenlos engagierte Kommunistin verliert. Klingt nach sozialistischem Kitsch nach Rezept, der von unzähligen mehr oder minder begabten Schreiberlingen in der Zwischenkriegszeit und danach verzapft wurde.
Eines vorweg: derartige Erwartungen unterläuft der Roman, was immer ich im Detail an der Umsetzung auszusetzen habe, auf allerbeste Weise. Insofern kann er sich zu Recht der Konkurrenz vom im Klappentext ausdrücklich erwähnten Thomas Mann, Hermann Broch, André Gide, Robert Musil stellen, muss aber auch Vergleiche mit den Meistern des 19. Jahrhunderts aushalten, denen er als sozialer Roman (Dickens, Sué, Zola, Dostojewski, Tolstoj) und Kritik des Bürgertums durchaus verpflichtet ist.

Wesentliche Elemente des Plots
Profile Image for Frank.
636 reviews131 followers
March 5, 2026
Das dicke Frühwerk von Déry nimmt wirklich Lesezeit in Anspruch, ist aber selten langatmig. Man lernt viele Facetten der ungarischen Gesellschaft in den 30-iger Jahren kennen, ist beim Februaraufstand in Wien mit dabei und begegnet einigen interessanten Charakteren aus verschiedenen Milieus.

Déry kontrastiert vor allem die "Probleme" der Reichen und ihre unsauberen Machenschaften, die ihnen gleichwohl als solche kaum zu Bewusstsein kommen, mit dem z.B. durch kriminelle Finanztransaktionen und eine herbeigeführte Firmenpleite ausgelösten Arbeiterelend. Die beiden Sphären sind durch die Figur eines an seiner Herkunft leidenden, weil früh von seinen Eltern vernachlässigten jungen Bourgeois (Lörinc) miteinander verbunden. Dabei erinnern die Beschreibungen der Familienszenen im bürgerlichen Salon an den kritischen Realismus Balzacs, die Elendsgemälde der Arbeiterquartiere eher an Zola.

Problematisch an der Komposition ist die sie tragende Figur des Lörinc, der bis zum Schluss keine wirklichen Konturen gewinnt, da er sich nicht mit den Arbeitern, denen seine Empathie gilt, solidarisieren kann. In seiner Wohnung kommt es zu konspirativen Aktionen der verbotenen Kommunisten, aber ihn scheint das nicht zu berühren. Die kurze Verbindung mit einer kommunistischen Aktivistin beschränkt sich auf das verstörende Erlebnis, hier einer anderen Moral als der bürgerlichen zu begegnen: Was bei den Bourgeois der scheinheilig kommentierte Seitensprung ist, ist bei Évi die bewusst gelebte und Lörinc abstoßende Polyamorie. Hier ist Déry auf der Höhe der damals in arbeiteraristokratischen Kreisen diskutierten Themen wie dem Recht auf Schwangerschaftsabbruch oder dem freien Liebesleben, wie es in dieser Zeit Wilhelm Reich sehr wirkmächtig propagierte. Aber auch in anderer Hinsicht taugt Lörinc nur als Verbindungsglied zwischen den Milieus. Gut angelegt ist seine Beziehung zu Péter, dessen Eltern einsitzen und dem Lörinc helfen will. Diese Konstellation hätte das Zeug gehabt, Lörinc in den proletarischen Kampf zu involvieren, stattdessen nutzt Déry sie dazu, einerseits die unüberbrückbare Kluft der Herkunftsmilieus zu thematisieren und andererseits Lörinc ins Arbeiterquartier umziehen zu lassen, wo der Leser die dortigen Zustände nun mit seinen Augen verfolgen kann. Aber er bleibt ein Fremdkörper und die Péter-Episode endet abrupt.

Ein weiterer Schwachpunkt sind auch einige verzichtbare Nebenhandlungen. Die sexuelle Freizügigkeit und schließlich das gutbürgerliche Leben der Schwester von Lörinc sind nur ein paar Erwähnungen und eine längere Anfangsszene wert, dann wird lakonisch das Datum ihres Todes mitgeteilt. Auch ein Spitzel und ein Mörder werden eingeführt, ohne dass sie für den Fortgang der Handlung wichtig wären. Lörinc Verhalten in diesem Zusammenhang erscheint überdies schwach motiviert, da er den Fall des Mörders nicht weiter verfolgt und den Spitzel nur nebenbei bemerkt. Auch seine große Liebe Évi, es kommen übrigens mehrere "größte" Lieben vor (der Autor verirrt sich bisweilen selbst in dem von ihm geschaffenen Konvolut), wird mit der Bemerkung, sie würde später in Berlin unter dem Fallbeil enden, aus dem Buch herausgeschafft. Das Schicksal von Péters Mutter wird mit deren Flucht in die Sowjetunion beendet, nicht allerdings ohne dunkle Vorahnungen, dass sie - aus welchem Grund auch immer (den der Leser gleichwohl ahnt) - ihre Heimat nicht mehr wiedersehen wird.

Aber das ist nun der kleinen Schwächen genug. Sonst sind die Sittenbilder stimmig und der Kampf der Proletarier ums Überleben wie der politische Kampf der Kommunisten (auch gegen Sozialdemokraten und umgekehrt) wird sehr drastisch in all ihren Konsequenzen vorgeführt. Verstörend, aber gerade deswegen authentisch, wirkt auf den heutigen Leser die Konsequenz, mit der hier alles dem Kampf untergeordnet wird. Die proletarischen oder kommunistischen Helden zeigen nur im Ausnahmefall so etwas wie Gefühle und opfern auch ihre Kinder, indem sie sie vernachlässigen oder in einem Alter mit dem Kampf in Verbindung bringen, in dem sie ihn nicht verstehen können. Mehrere Kinder werden denn auch als Opfer der Verhältnisse dargestellt, sei es, dass sie im Elend von der Mutter geschlagen und bis zum Tod vernachlässigt werden, sei es, dass sie haltlos in Schlägereien verwickelt werden und darin sterben. Für die überlebenden Eltern geht der Kampf weiter, wobei die inneren Differenzierungen des Proletariats in Lumpenproletarier (bei denen das Elend die Kinder tötet und die nicht dagegen aufbegehren), in ver(klein)bürgerlichte Elemente (die schwatzhaften Hausfrauen beim Friseur), zu denen auch sozialdemokratische Arbeiter mit (vergeblichem) Aufstiegswillen gehören, und eben in klassenbewusste, für heutige Verhältnisse kaltherzige und übertrieben intelligenzfeindliche Aktivisten plastisch aufgezeigt werden. Darüber nachzudenken, ist der heutige Leser mit seinen anderen Erfahrungen zwangsläufig aufgefordert, was den Roman zeitlos macht.

Nebenbei sei erwähnt, dass einige Passagen, in denen die idiotische Strategie der Kommunisten gegen die Sozialdemokraten oder Probleme des Internationalismus der Arbeiterklasse angesichts der verschiedenen Aufgaben, die sich in verfeindeten Nationalstaaten (Kampf gegen den Faschismus kann auch Unterstützung der eigenen bourgeoisen Klasse bedeuten) stellen, thematisiert werden, die Frage aufwerfen, wie sie die Zensur in Ungarn und auch in der DDR, wo der Roman frühzeitig übersetzt wurde, passieren konnten. Vielleicht haben die Zensoren nicht genau gelesen, weil ihnen das Buch zu dick erschien, vielleicht war es aber auch die Autorität von Georg Lukács, die Déry hier zur Seite sprang. Das Buch ist nämlich ganz sicher ein Beispiel des Übergangs vom realistischen zu einem sozialistisch-realistischen Roman, wobei Fragen der "Parteilichkeit" und andere Schwachpunkte des SozReal zum Glück nicht zum Tragen kommen. In formaler Hinsicht ist der Text durch seine vielfältigen Vor- und Rückblenden und die abrupften Milieuwechsel zudem zweifellos modern, weil das an die Schnitttechniken des damaligen Films erinnert. Déry erweist sich damit künstlerisch als auf der Höhe seiner Zeit.

Fazit? Der Roman behandelt ein heute schon wieder etwas abseitiges Thema, sei aber gerade deshalb Salon-Linken und ähnlich "progressiven" linksliberalen Kreisen zur Lektüre empfohlen, da die sich hier authentische Einsichten in das holen können, was es heißt, mit aller Konsequenz "ein System zu bekämpfen" (was nicht meint, dass hier etwas zu kopieren wäre). Außerdem sei das Buch jungen Menschen ans Herz gelegt, die einen authentischen historischen Einblick in die Verhältnisse zur Zeit der faschistischen Machtübernahme in Europa gewinnen wollen. Freilich habe ich da wenig Hoffnung, weil der Umfang des Romans und sein Thema auf junge Leute nicht eben anziehend wirken. Aber vielleicht passiert es ja doch, dass der eine oder die andere zum Buch greift; es wäre sicher mit einem Gewinn verbunden. Das Buch hat mir nicht immer Vergnügen bereitet, ich habe es aber immer mit Interesse am Fortgang gelesen. Allein das ist für einen Text dieses Umfangs schon ein Gütesiegel.
19 reviews
May 1, 2024
Az egyik legjobb magyar regény (eleve nincs sok jó, csak egy maroknyi!); sajnálatosan nemhogy külföldön nem olvassák, de Magyarországon sem...
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