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Renate Hoffmann

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Frau Hoffmann hat sich entschieden. Sie wird sich von ihrem Balkon in den Tod stürzen. Gründe dafür gibt es genug. Aber leider kommt ihr immer wieder etwas dazwischen. Sei es ihre neue Vorgesetzte, Herberts Briefe oder die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat.

Renate Hoffmann hatte nicht immer sterben wollen. Es hatte einmal eine Zeit gegeben, in der sie nicht nur am Leben, sondern tatsächlich lebendig gewesen war. Sieben Jahre zuvor schien das Leben noch voller Möglichkeiten. Bis zu jenem verhangenen Tag im November...

230 pages, Kindle Edition

First published July 1, 2013

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About the author

Anne Freytag

20 books529 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Elena Zänder.
7 reviews
February 3, 2025
Anne Freytag ist eine wundervollen Autorin und ich habe mich hier an ein älteres Werk von ihr begeben. Inzwischen hat sie sich wirklich weiterentwickelt aber auch Renate Hoffmann hatte schon Züge von den Freytag Romanen die ich so liebe.
In den letzten paar Kapiteln hatte ich durchwegs ein Lächeln auf den Lippen.
Es war ein nettes Buch, keine Offenbarung aber schön, zurück zu blicken um zu sehen, wie weit sie inzwischen gekommen ist.
Profile Image for MsDanilini.
81 reviews11 followers
January 12, 2022
Zum Ende hin wurde es leider etwas langatmig und das kurze Drama kurz vor Schluss fand ich überflüssig und unglaubwürdig. Ansonsten habe ich mich Frau Hoffmann sehr verbunden gefühlt und mochte sie gern.
Profile Image for Ela | everydayescapes.
209 reviews
October 15, 2014
Die Geschichte
Der Klappentext verrät zunächst Erschreckendes: Renate Hoffmann will sterben. Doch so "simpel" wie das klingt, ist es letzten Endes dann doch nicht. Warum Frau Hoffmann nicht wie von ihr geplant von ihrem Balkon springt, erfährt man schnell. Warum sie aber überhaupt diesen Gedanken hatte, dauert dagegen ein bisschen. Im Laufe der Geschichte lernt man Renate Hoffmann kennen, erfährt nach und nach was vor 7 Jahren passiert ist, erfährt in Rückblenden von ihrer Vergangenheit und bekommt die kleinen und großen Dramen ihres Lebens mit. Und damit erfährt man auch, warum sie so dringend sterben wollte.

Zugegeben, der Titel "Renate Hoffmann" klingt schon recht langweilig und man möchte sich eigentlich schon fragen, wie man ein Buch so nennen kann. Doch es ist bei weitem nicht so uninteressant wie es klingt. Renates offensichtlich langweiliges und eintöniges Leben entwickelt sich spannend und ich wollte einfach immer mehr über sie wissen, von ihrer Vergangenheit erfahren und vor allem, was ihr Leben vor 7 Jahren so zum negativen verändert hat.

Die Geschichte von Renate Hoffmann zeigt vieles. Es zeigt, dass es immer anders kommt, als man denkt; dass das Leben weitergeht, auch wenn einem das Schicksal nicht immer gut mitspielt, und das es trotzdem lebenswert bleiben kann. Es ist eine realistische und tiefgründige Geschichte mit einer versteckten und vielleicht auch eigenwilligen Liebeserklärung an das Leben.

Die Charaktere
Das erste was ich über Renate Hoffmann dachte: Mein Gott, ist diese Frau strange. Sie führt ein routiniertes Leben, ist unheimlich einsam (was sie natürlich niemals zugeben würde) und hat ein komplett verzerrtes Selbstbild. Und dann erst ihre neurotischen Macken und ihr selbst auferlegter Zwangsalltag - ehrlich: ohne Worte. Aber je weiter man liest, desto mehr merkt man, wie cool Renate eigentlich ist. Sie ist eine starke Persönlichkeit mit einer bewegenden Vergangenheit. Sie macht eine Entwicklung durch, fängt z.B. an gegen ihre neue Chefin zu rebellieren und sich ihrer Vergangenheit zu stellen, die sie 7 Jahre lang nicht sehen wollte. Erstaunlich fand ich übrigens, dass Renate gerade mal Mitte 30 ist.

Auch treten einige Nebencharaktere auf, einige sind vielleicht überzeichnet aber niemals unrealistisch. Sie sind alle ganz normale Menschen, die einem auf der Straße begegnen könnten und die - wie wir alle - ihr Päckchen zu tragen haben.

Der Schreibstil
Das Buch wird aus der dritten Sicht erzählt, was anfangs für mich etwas gewöhnungsbedürftig war. Rückblickend betrachtet hätte die Ich-Perspektive aber nicht zur Geschichte gepasst. Anne Freytag erzählt die Geschichte von Renate Hoffmann schnörkellos, ohne große Aufregung und ohne großes Drumherum. Trotzdem ist ihr Schreibstil so erfrischend, dass einen das Buch fesselt und man trotz der Erzählsicht Teil der Geschichte und von Renates Leben wird.

Abschlusswort
Die Geschichte von Renate Hoffmann bewegt. Sie ist tiefgründig und sehr realistisch gehalten, mit einem erfrischenden Schreibstil. Renate Hoffmann ist eine Person, die man mit der Zeit ins Herz schließt und deren Bekanntschaft jeder machen sollte. Und auch wenn sie sehr eigenartig und teils merkwürdig ist, ist sie trotzdem ein kleiner Liebling.
Profile Image for Kora.
88 reviews2 followers
September 13, 2016
Wenn ein Augenblick zur Schnittkante zwischen dem Vorher und dem Danach wird …

Renate Hoffmann war eine junge Frau voller Lebenslust und Zukunftspläne. Sie hatte das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Sie glaubte, die Welt gehöre ihr. Endlich. Nach einem steinigen Weg. Doch dann änderte sich an einem Novembertag vor sieben Jahren alles. Seither führt eine zurückgezogene, lethargische Frau Hoffmann ein Leben voller Trostlosigkeit. Bis eben diese Frau Hoffmann beschließt, vom Balkon in den Tod zu springen. Doch plötzlich überkommen Frau Hoffmann leise Zweifel und sie fasst erneut einen Entschluss, der ihr Leben auf den Kopf stellen soll. Doch ist es das, was Frau Hoffmann wirklich möchte? Oder hat sie zu hoch gepokert und verliert sich dabei endgültig?

Anne Freytags "Renate Hoffmann" ist ein Roman, der das Leben einfängt – an einem Punkt, an dem es wehtut. Doch genau dieser Schmerz ist es, der spüren lässt, am Leben zu sein; besser noch: lebendig zu sein.

Frau Hoffmann ist eine Protagonistin, deren Konturen markante Ecken und Kanten in Form von zermürbendem Kummer und tieftraurigen Erinnerungen prägen. Nach außen hin wird jene scharfkantige Unnahbarkeit durch neurotische Akkuratesse und ausufernde Pedanterie abgepolstert. Doch im Inneren schwelt unter den Trümmern zerbrochener Lebendigkeit noch immer die Sehnsucht nach mehr.
Frau Hoffmann ist ein Charakter, der mir persönlich binnen weniger Seiten ans Herz gewachsen ist – trotz oder gerade wegen ihrer Sicht der Dinge.

Was beim Lesen dieses Romans neben der filigranen Erörterung menschlicher Stärken, Schwächen und Abgründe ins Gewicht fällt, ist der Stil der Autorin, die Geschichte zu erzählen. Ich möchte ihn tatsächlich als einzigartig bezeichnen – ohne mich dabei allzu weit über die besagte Balkonbrüstung zu lehnen.
Anne Freytag balanciert eine hohe Emotionalität und eine angenehme Schlichtheit bestens aus. Sie legt jenes gewisse Etwas in ihre Erzählungen, das unter die Haut geht. Damit gelingt es ihr, das abstrakt Scheinende greifbar zu machen. Sie materialisiert Gefühle. Eine Fähigkeit, die das Lesen des Buches trotz seiner brisanten Geschichte zu einem Vergnügen macht.

Allen Unwegsamkeiten zum Trotz umgibt das Schicksal der Frau Hoffmann stets ein Schein des Hoffnungsvollen. Eine Stimme, die anfangs wie eine Souffleuse flüstert, später mit vehementer Hartnäckigkeit den Ton angibt. Soll heißen: Die Botschaft Gib (dich) niemals auf! gewinnt die ungeteilte Aufmerksamkeit.

Summa summarum ein Roman, der mit seinen Zeilen und zwischen selbigen zu fesseln weiß. Anne Freytag versteht ihr Handwerk. Sie ist verantwortlich für höher schlagende Herzen und solche, die zerbersten. Sie gibt Hoffnung und schenkt bittere Erkenntnis ein. Doch sie schubst niemanden leichtfertig vom Balkon. Schon gar nicht, wenn dieser Jemand eine Geschichte zu erzählen hat. Eine Geschichte, die vieles bewegt.
Profile Image for Maggi137.
13 reviews1 follower
February 25, 2013
Von der Story her, hätte das Buch 4 Sterne verdient. ABER es gab soviele falsche Worte oder es fehlten welche bzw. waren zuviel da. Habe manche Sätze oft lesen müssen, bevor ich verstanden habe, was das eigentlich heißen sollte. Wirklich schade, denn die Story war klasse.
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