Ich habe in diesem Roman sehr schöne Charakterisierungen und Dialoge gefunden, wobei ja nicht alle Figuren immer die Wahrheit sagen. Dazu ein ziemlich britischer Adams, der seine Spleens auslebt und am Ende tatsächlich ausgetrickst wird. Die Schilderungen des Alltagslebens und einer großen Feier zeigen ein buntes, multikulturelles Terrania, das mir sehr gefallen hat. Insgesamt kommt so etwas wie ein moderner, zeitgemäßer Rhodan Roman heraus, der keine Raumschlacht braucht. Um den ältesten noch lebenden Terraner muss man sich als Leser wohl tatsächlich ein wenig Sorgen machen. Adams gehört schon lange nicht mehr zum Kern der Serie, zu jenen “Big Five”, die sakrosankt sind und nicht sterben, sondern eher zu denen, die immer wieder einmal zwischengeparkt werden. Vielleicht wird hier tatsächlich ein spektakulärer Abgang vorbereitet.
Im PR-Report gibt es zwei interessante Artikeln zum Thema PR und die DDR
Sehr schöner, spannender aber auch nachdenklicher Roman von MMT, der den Terrania-Handlungsstrang um die Lichtbringer voranbringt. Homer G. Adams, einer der eher hintergründigen, weniger portraitierten ZA-Träger bekommt viel Rampenlicht und hier auch einiges an Charaktertiefe.
Sehr schöner Roman! Ich weiß noch nicht, ob das ein Nebenhandlungsstrang wird oder an Wichtigkeit noch zunimmt, dieser Roman war einfach schön. Die Festlichkeiten der Nacht der Anuupi waren wunderbar ausgeführt. Adams Persönlichkeit und Vorlieben, seiner Spleens und Lebensweise, waren sehr einfühlsam geschildert, das hat mir sehr gut gefallen. Selten wird eine Zellaktivatorhauptperson in einem Roman so ausführlich beschrieben. Gut, das diese Graue Eminenz sonst weitestgehend im Hintergrund bleibt, dann nutzt sich diese Person nicht zu schnell ab.
MMT setzt mit diesem Roman seine Reihe um den "Club der Lichträger" fort, der mit seinen drei Vorgängern zum Besten gehört, was in diesem Zyklus bisher geboten wurde. Der Roman spielt ausschließlich auf der Erde, auf der sämtliche Geheimdienste auf die Ereignisse der vorhergehenden Trilogie angesetzt wurde, bei der der geheimnisvolle CdL gezeigt hat, dass er eine kaum zu vernachlässigbare Macht im Solsystem ist. Nachdem es dem Terroristen Nording Gollokai gelungen ist, das Siegel des Großadministrators zu erbeuten, bereitet man sich auf weitere Anschläge vor. Beim Besuch der obersten Onryonin auf Terra, wo sie dem onryonischen Fest der "Nacht der Anuupi" beiwohnen will, neben politischen und wirtschaftlichen Konsultationen, gelingt es den CdL bei einem Anschlag einen neuartigen Transmitterprototypen aus dem onryonischen Flaggschiff zu erbeuten. Mit diesem Gerät wird daraufhin Homer G. Adams entführt... MMT gelingt es wieder meisterhaft, sein Cast an Charakteren gekonnt einzusetzen, es entsteht wiederum eine gute, spannende und eindringliche Krimi-Atmosphäre, wie schon in der vorangehenden Trilogie. Und mit Homer G. Adams charakterisiert er eine Figur, von der man lange nichts mehr gehört hat, dabei wird er sehr ambivalent beschrieben; und sehr persönlich. Seine Schrullen (englisches Auto aus dem 20. Jahrhundert und sein Landleben im englischen Süden, etc.) sind sehr anrührend und empathisch geschildert...
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Eigentlich mochte ich den Roman sehr, nur so ein paar Dinge gingen mir dann doch zu einfach (z.B. die Entführung Adams) oder waren vom glücklichen Zufall abhängig (der Onmitter). Auch kann ich mir nicht vorstellen, das es noch normale Straßen in Terrania gibt...
Ein gelungenes Mosaik von verschiedenen Sichtweisen auf die Ereignisse in Terrania, allerdings mag ich es nicht wenn die Lichtträger gewinnen. Ich hoffe, es wird nicht wiedermal ein Aktivatorträger gekillt.
"Engländer? Ist das so was wie ein Ehrentitel?" "Man könnte so sagen." (S.42)
Adams traf eine Entscheidung. Er wusste, dass sie Ärger und Schmerz bedeutete, aber letztlich war er doch ein Mensch, der mit allem, was in ihm steckte, am Leben hing. (S.105)
MMT schafft es wieder! Nachdem ich seine Terrania-Trilogie (3208-3210) bereits sehr genossen habe, zieht mich das erneute Polit-Agentenabenteuer in seinen Bann.
Mit Suyemi Taeb wird die neu geschaffene (?) Agentin des TLD und persönlicher Schützling von Aurelia Bina wieder perfekt in Szene gesetzt und nachvollziehbar geschildert. Sie ist voll und ganz auf ihre Arbeit fokussiert, Auszeiten gibt es nicht einmal nach einem Gleiterabsturz.
Mit Homer G. Adams einer DER Figuren aus der PERRY RHODAN-Serie bekommt ein Charakter eine Bühne, der seit Anfang an im Stillen mitmischt. Super inszeniert als englischer Lord, der sich längst zur Ruhe gesetzt und sich um seine Rosenzucht kümmern könnte, kann er es doch nicht lassen, ganz vorn mit dabei zu sein.
Dass ihn genau das zum Verhängnis wird und er sich als Geisel des Clubs der Lichtträger unter Nording Gollokai, erweist sich mit hoher Sicherheit noch als Höhepunkt des kommenden Romanes.
Ein toller Roman, bei dem ich voller Vorfreude auf den zweiten Teil warte!
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Ein schöner Einstand zum MMT-Doppel, auch wenn er mich nicht auf allen Ebenen überzeugt, aber doch vor den E-Reader gefesselt hat. Vielleicht war hier doch die ein oder andere Ebene zu viel und die Lichträger, gehen mir noch zu viel auf den Nerv, bevor sie als richtige "Fiesewichte" durchgehen.
Aber viel Homer G. Adams mit tollen Innen- und Aussen-Ansichten.
Allein es bleiben Fragen: - Will der Club jetzt ES helfen oder abschaffen? - Ist Homer G. Adams wirklich konservativ oder einfach Klamottentechnisch einfach ein altes Relikt? - Es gibt wirklich noch normale Straßen in Terrania?
Endlich wieder Milchstrasse statt dieser *zensiert* Panjasen. Im Grunde ein klassischer Agentenroman, aber durch Homer G. Adams, der hier besonders nachdenklich und tatsächlich als sehr reif präsentiert wird, gewinnt der Roman eine nicht erwartete Tiefe. Sprachlich natürlich wieder einmal oberste Edelsahne. MMT liefert derzeit mit großem Abstand die stärksten Hefte. Egal, ob gutes oder "schwaches" Thema.