Die Natur ist in vielfältigsten, schillernden Mustern organisiert, und wie die Forschung heute weiß, ordnet sich auch die Seele nach ganz ähnlichen Prinzipien. In das große, gleichsam geometrische Muster unseres Seins sind all unsere inneren und äußeren Regungen eingewoben – bewusst wie unbewusst, individuell wie familiär und gesellschaftlich. Die Einsicht, dass wir in Denk-, Fühl- und Verhaltensweisen einem „fraktalen Plan“ folgen, entlastet nicht nur, sondern eröffnet auch neue Wege zur Heilung. Der bekannte Psychoneuroimmunologe und Psychotherapeut Christian Schubert stellt die bisher kaum verbreiteten wissenschaftlichen Grundlagen vor und belegt die daraus resultierenden Heilungsansätze mit Fallgeschichten aus seiner Praxis.
Es war interessant zu lesen und irgendwas hat mich daran fasziniert. Gleichzeitig finde ich, dass der Autor zu sehr und sehr vieles mit den Fraktalen begründet. In Fallbeispielen, die meiner Meinung nach auch Zufall sein können. Letzendlich geht es um Mustererkennung. Ich finde auch das die Schulmedizin noch mehr den psychosozialen Aspekt einbringen soll. Ob es Muster oder Fraktale sind, keine Ahnung. Letztendlich bleibt die Faszination.