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Необыкновенное лето

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Роман, принадлежащий перу классика советской литературы, входит в одну из лучших историко-революционных эпопей. Как подлинно русский писатель, Федин постоянно размышлял о судьбах своей родины. Главные события романа связаны с именем Кирилла Извекова. Он проходит все испытания, выпавшие на долю его народа, - годы революции, гражданская война, первые шаги строительства советской жизни... В книге глубже всего раскрылись представления Константина Федина "о русской земле - как о Мире, о русском народе, как о Человеке".

672 pages, Hardcover

Published January 1, 1985

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Konstantin Fedin

36 books6 followers
Konstantin Aleksandrovich Fedin (Russian: Константин Федин) was a Soviet novelist.

Born in Saratov of humble origins, Fedin studied in Moscow and Germany and was interned there during World War I. After his release he worked as an interpreter in the first Soviet embassy in Berlin. On returning to Russia he joined the Bolsheviks and served in the Red Army; after leaving the Party in 1921 he joined the literary group called the Serapion Brothers, who supported the Revolution but wanted freedom for literature and the arts.

His first story, "The Orchard," was published in 1922, as was his play Bakunin v Drezdene (Bakunin in Dresden). His first two novels are his most important; Goroda i gody (1924; tr. as Cities and Years, 1962, "one of the first major novels in Soviet literature") and Bratya (Brothers, 1928) both deal with the problems of intellectuals at the time of the October Revolution, and include "impressions of the German bourgeois world" based on his wartime imprisonment. His later novels include Pokhishchenie Evropy (The rape of Europe, 1935), Sanatorii Arktur (The Arktur sanatorium, 1939), and the historical trilogy, Pervye radosti (First joys, 1945), Neobyknovennoe leto (An unusual summer, 1948), and Kostyor (The fire, 1961-67). He also wrote a memoir Gorky sredi nas (Gorky among us, 1943).

Edward J. Brown sums him up as follows: "Fedin, while he is probably not a great writer, did possess in a high degree the talent for communicating the atmosphere of a particular time and place. His best writing is reminiscent re-creation of his own experiences, and his memory is able to select and retain sensuous elements of long-past scenes which render their telling a rich experience."

From 1959 until his death in 1977, he served, first as a secretary, and than as chair of the Union of Soviet Writers.

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Profile Image for Mosse.
10 reviews
August 24, 2020
"Ein ungewöhnlicher Sommer", 1948 erschienen, ist der zweite Teil einer Trilogie, die - so scheint's - als die sozialistische Version von Tolstojs "Krieg und Frieden" verstanden sein will. Es ist der erste "stalinistische" Roman, den ich gelesen habe und der erste, der im Stil des Sozialistischen Realismus gehalten ist (sieht man einmal von Fedins "Frühe Freuden", dem vorangegangenen Teil der Trilogie ab).

Als Kunstwerk, als Roman leidet "Ein ungewöhnlicher Sommer" unter allen Mängeln, die man dem Sozialistischen Realismus zuschreibt - er ist staatstragend, die Figuren sind kaum individuelle Erscheinungen sondern Typen (und entsprechend hohl), der Roman dient in erster Linie dazu, das System der Bolschewiki zu rechtfertigen - und das schließt den Terror ein -, er dient dem Personenkult Stalins etc.pp.

Dennoch fand ich das Buch, allen offensichtlichen Mängeln zum Trotz, nicht uninteressant und zwar als historisches Dokument, das dem Leser einen plastischen Einblick in die Gedankenwelt und Ideologie der Stalin-Ära vermittelt: Es ist ein Unterschied, ob man vom Personenkult der Stalin-Ära liest, oder ein Buch liest, das Personenkult IST.

Da ist etwa die Hauptfigur des Romans, Iswekow. Iswekow erscheint wie der Idealtypus des Bolschewiken der Stalin-Ära: Von Kindesbeinen an in geradezu stählerner Zuversicht seiner geschichtlichen Aufgabe bewusst, schon als Jugendlicher ein unbeugsamer Mann ohne Fehl und Tadel, immerzu ganz Pflichtbewusstsein, seinen Freunden (und das sind ausschließlich Bolschewiki: selbst gegen den Proto-Bolschewik Dorogomilow bleibt Iswekow seltsam distanziert) gegenüber bärbeißig-jovial und von großer Herzlichkeit, Schwankenden gegenüber streng und fordernd und gegen jeden Feind bis hin zur Unmenschlichkeit unerbittlich. Feind aber ist ein jeder, der sich nicht hundertprozentig in Wort und Tat der Sache der Bolschewiki verschreibt.

Exemplarisch dafür ist z.B. die gruselige Stelle, als der Rotarmist Ipat seinen besten Freund, Nikon, einen ehemaligen Bauern, während einer Operation gegen die "Weißen" bei Iswekow anschwärzt oder besser: denunziert, und dessen Erschießung fordert, da jener sich – nahe seiner Heimat – vor einem Gefecht drücken wollte und nach Jahren des Krieges zu seiner Familie zurückkehren wollte (der Roman spielt 1919 während des Bürgerkriegs und Ipat und Nikon sind ehemalige zaristische Soldaten aus dem 1. Weltkrieg). Eine solche Haltung - er fordert die Erschießung seines besten Freundes! - wird in "Ein ungewöhnlicher Sommer" als Ideal hingestellt.

In dieser Szene und ihrer Auflösung kommt der ideologische Gehalt, quasi das Grundprinzip des Romans perfekt zum Ausdruck. Es ist das Prinzip der Unterordnung bzw. - bei negativ gezeichneten Figuren - der Unterwerfung. Iswekow ist "gut", weil er sich ganz seiner historischen Aufgabe unterordnet. Seine Liebste Anotschka ist "gut", weil sie sich ihm (und seiner Aufgabe) unterordnet. Der Schauspieler Zwetuchin ist zweifelhaft, weil er sich der historischen Aufgabe nicht vollständig unterordnet: Er gibt als Schürzenjäger seinen privaten Neigungen nach. Der Schriftsteller Pastuchow ist höchst zweifelhaft, da er sich schwertut, sich für eine Seite zu entscheiden. Und so weiter, bis hin zu den Weißgardisten, die vollständig unterworfen werden müssen. Sie alle freilich haben sich dem Willen des Einen, Stalin, unterzuordnen.

Teilweise wirklich gruselig, wie gesagt, aber eben auch ein Dokument seiner Zeit.
Profile Image for Trounin.
1,967 reviews45 followers
March 6, 2021
Произведение «Необыкновенное лето» стало логическим продолжением «Первых радостей». Федин переходил к событиям гражданской войны. В изложении Константин остался столь же сухим, малопонятным для читателя. Вероятно, в совокупности написанного материала, Федин и получил Сталинскую премию. Осталось определиться, как относиться к его литературному наследию, если повествование написано тяжёлым языком, сложным для восприятия. Константин нисколько не стался ближе, создавая текст в той же сложной манере, исключая равномерное раскрытие деталей, предпочитая наполнять произведение обрывочными свидетельствами. Глотком чистоты замысла станет только история отца, пожелавшего забрать сына из детского дома, поскольку был разделён с ребёнком не по своей причине, так как вёл противоправную деятельность против монархического правительства. Всё прочее, с чем читатель может ознакомится в тексте, авторская интерпретация прошлого.

(c) Trounin
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