Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine Emails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt.
Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie. Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation.
Eine Gruppe von Teenies in einer Kleinstadt. Julie, die eine tolle Stimme hat, feiert erste Erfolge als Sängerin in einer Band. Aber plötzlich bekommt sie gemeine E-Mails, in denen sie eingeschüchtert, beschimpft und bedroht wird. Auch ein Fake-Profil auf einer Internetplattform taucht auf, auf dem sie in ein denkbar schlechtes Licht gerückt wird, wodurch sich eine Menge Leute eingeladen fühlen, Julie ebenfalls zu mobben. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer hinter all den Gehässigkeiten steckt. Dann schlägt die Hetze im Internet in physische Gewalt um ... Zu diesem Roman gibt es begleitendes Lehrmaterial für die Schule und er machte auf mich stark den Eindruck, dass er auch ursprünglich als Lehrbuch zum Thema (Cyber-)Mobbing geschrieben wurde. Dabei werden Themen wie Freundschaft, Liebe und Eifersucht, Außenseitertum, Geltungsbedürfnis, Hass und Rache auf interessante Weise, meiner Meinung nach aber bei weitem nicht gründlich genug behandelt, wie ich finde. Außerdem ähneln sich die vielen Stimmen, die die Geschichte abwechselnd aus ihrer Sicht erzählen, doch sehr stark, so dass die Charakterzeichnung der Figuren seicht oder sogar ziemlich dürftig bleibt. Nicht einmal Protagonistin Julie hat besonders viel Tiefgang. Als Folge bleiben die Hinter- und Beweggründe aller Figuren oft unklar und ihre Entwicklung vollzieht sich sprunghaft und manchmal nicht sehr nachvollziehbar. Gerade dadurch, dass hier so viele Nebenkriegsschauplätze aufgemacht werden (z. B. ist Lisas Mutter Alkoholikerin, Mareks Vater bringt ständig viel jüngere Geliebte mit nach Hause (übrigens: Frauen, die ein Studium vollendet haben, sind trotz allem ganz sicher keine „Mädchen“ mehr!), Julies Eltern haben eine äußerst distanzierte Beziehung zu ihren Eltern usw.), bleibt manches im Ansatz stecken, was eine intensivere Behandlung verdient hätte. Darüber hinaus wird für mein Empfinden auch viel zu wenig thematisiert, dass auch Julie selbst, die in dieser Story eigentlich als Opfer dargestellt ist, andere Menschen immer wieder schlecht, geradezu gehässig, behandelt. Dass sie das einsieht und sogar bereut, passiert hier sehr abrupt. Am Ende bleiben einige Fragen offen, was schade ist. Aufgerundet auf 3 Sterne.
Nicht so toll. Also als Bahnlektüre zwischendurch war das Buch gut geeignet, weil es sehr dünn ist und auch sonst eine leichte Lektüre ist. Leider sind die Charaktere absolut oberflächlich. Maximal mit zu Lisa, der unverstandenen Gothikbraut, konnte ich eine Beziehung aufbauen. Der Rest war mir so ziemlich egal. Obwohl Julie in dem Buch nicht so schönes Cybermobbing widerfährt, habe ich mir da krasseres vorgestellt. Der Ansatz der Stoyr war wirklich gut, auch die Probleme der anderen Jugendlichen waren interessant, aber es ist klar, dass man die alle auf 160 Seiten nur anreißen kann, was mich aber etwas unbefriedigt zurücklässt. Also wirklich mitgerissen hat mich das Buch nicht. Erschwerend hinzu kommen die viel zu häufigen Perspektivenwechsel, die gerade verwirrend sind, wenn du die Jugendlichen am Anfang noch nicht auseinander halten kannst. Überraschend war für mich, dass ich bis zum Ende auf einen anderen "Mobber" getippt habe. Lustig, dass mich diese flache Story hinters Licht führen konnte und Simon Beckett nicht xD Deswegen und wegen der doch vorhandenen Unterhaltsamkeit gibt es 3 statt 2 Sterne. Der Titel ist übrigens etwas irreführend, denn ein Blog kommt so gut wie gar nicht vor xD
Spændende ungdomsbog, som sætter fokus på det hyppigt debatterede emne om unge, og mobning på de sociale medier i det moderne samfund. Kan kun anbefales!
Zitat: „Meine Mutter hoffte wohl, dass ich hier endlich vernünftig werden würde, meine schwarzen Klamotten ablegte, meine Schminke abputzte und brav mein Abitur machte.“ (S. 22)
„Irgendwo dort oben war etwas Bedrohliches, wartete auf mich, und ich konnte es nicht erkennen.“ (S. 49)
„Bis jetzt waren die Tage immer in eine helle und eine dunkle Hälfte aufgeteilt gewesen. Das war nun vorbei. Nun war die Dunkelheit überall.“ (S. 59)
Inhalt: Julie, ihr Bruder Noah sowie die Zwillinge Jasmina und Sebastian spielen gemeinsam in der Cover-Band Jase Noju. Noah wird für einige Zeit ins Ausland gehen. Deshalb braucht die Band einen neuen Schlagzeuger. Nach der Abschiedsparty für Noah suchen die verbliebenen Bandmitglieder Ersatz für ihn. Das Vorspielen führt zu dem Ergebnis, dass sie sich zwischen Lisa, einer Außenseiterin an ihrer Schule, und Marek, dessen Vater Inhaber einer Marketingagentur ist, entscheiden müssen. Nachdem die Wahl eigentlich auf Lisa gefallen ist, wird notgedrungen doch Marek neues Bandmitglied. Kurz darauf erhält Julie mysteriöse E-Mails, die schlimme Beleidigungen gegen ihre Person enthalten. Absender: Stüpp7. Was will dieser anonyme Stüpp7 erreichen? Julie kennt niemanden, der annähernd für diesen Namen in Betracht käme. Aber es kommt noch schlimmer! Plötzlich taucht dieses diskriminierende Fake-Profil von Julie im Internet auf. Julie ist dem Verzweifeln nahe. Wer steckt hinter diesem Cyber-Mobbing? Bestätigt sich ihr erster Verdacht?
Meinung: Eigentlich hatte ich dieses Buch nicht auf meiner Liste der unbedingt in nächster Zeit zu lesenden Geschichten. Durch Zufall fand „Ich blogg dich weg“ von Agnes Hammer aber doch zu mir. Nachdem ich nun die letzten Seiten hinter mir habe, muss ich unzweifelhaft gestehen, dass ich von diesem Buch sehr überrascht wurde. Und das meine ich eindeutig im positiven Sinn!
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und verständlich gehalten, wobei man jedoch ständig von der fortlaufend spannenden Handlung mitgerissen wird. Unterstützend setzt Frau Hammer hier ständige Perspektivwechsel ein, die dem Plot einen zusätzlichen Drive verleihen und die Geschichte stetig und zielstrebig vorantreiben.
Viel eingebaute wörtliche Rede mit entsprechenden Inhalten brachte mir die Charaktere näher, wobei die Autorin mir immer noch genügend Freiraum für Eigeninterpretationen zu den Personen gelassen hat. Genau das ist auch wirklich gut an diesem Buch! Bei zu vielen Ausschmückungen wäre diese rätselhafte Stimmung sicherlich nicht durchgehend erhalten geblieben. So konnte ich meine Verdachtsmomente Teilchen für Teilchen zusammenfügen, musste dennoch oftmals von vorn mit meinem „Täterpuzzle“ beginnen.
Die Darstellung der Protagonisten gefiel mir sehr gut. Mehr oder weniger handelt es sich um Menschen, wie man sie an jeder Schule, in jeder Stadt und in jedem Landstrich antreffen kann. Und diese vermeintliche Normalität zeichnet die Geschichte letztendlich aus. Denn hier wurde mir deutlich vor Augen geführt, dass auch in normalen Verhältnissen außergewöhnliche und nicht planbare Situationen entstehen können.
Natürlich hat z. B. Julie hier ein besonderes Gesangstalent und Lisa stellt die typische Außenseiterin dar, die von allen gemieden wird. Dies wurde jedoch wunderbar in die Geschichte eingewoben und setzt die gewissen Akzente. Man kann sich seiner Position halt wirklich nie sicher sein…
Im Endeffekt konnte mir die Autorin eindrucksvoll die Gefahren sozialer Netzwerke und der damit verbundenen gelegentlich vorkommenden Naivität bei der allgemeinen Präsentation eigentlich persönlicher Daten und Informationen aufzeigen. Und es zeigt einmal mehr: Wenn ein Stein erstmal ins Rollen gebracht wurde, ist er meistens schwer wieder zu stoppen…
Auf eines muss ich definitiv noch hinweisen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Buch kaum zu toppen. Auch wenn es sich um eine überschaubare Anzahl von Seiten handelt, bekommt man für den Preis unwahrscheinlich viel Geschichte mit entsprechendem Tiefgang verknüpft mit Nachdenken über das tägliche Online-Handling geboten. Ein wirklich tolles Buch zum kleinen Preis für zwischendurch!
Urteil: Ich habe bei „Ich blogg dich weg“ nicht wirklich etwas gefunden, an dem ich etwas auszusetzen hätte. Ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten und spürte mich von der Autorin definitiv mitgenommen. Für diesen schönen Lesegenuss vergebe ich deshalb eindeutige 5 Bücher!
„Ich blogg dich weg“ ist ein Buch für alle, die sich den bestehenden virtuellen Gefahren noch nicht wirklich bewusst sind, diese jedoch auch nicht verdrängen wollen. Ein Must-Read für alle, die fesselnde Geschichten lieben und Hinweisen auf eigene Unzulänglichkeiten bei der Internetnutzung offen gegenüberstehen. Dieses Buch lohnt sich!
Klappentext: Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie. Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation.
Über die Autorin (Quellen: Portrait im Buch und Wikipedia): Agnes Hammer, Jahrgang 1970, ist mit fünf Geschwistern im Westerwald aufgewachsen. Sie studierte Germansistik und Philosophie in Köln und arbeitet seit 20 Jahren in Düsseldorf mit sozial benachteiligten Jugendlichen. Seit 2005 ist sie Antiaggressionstrainerin. Seit 2008 erschienen von ihr sieben Bücher.
Persönlicher Eindruck: Ich blogg dich weg! beschreibt eine Situation, in die jeder geraten kann, aus vielen Perspektiven. In kurzen Kapiteln tritt jeweils einer von rund einem halben Dutzend so oder so Beteiligten als Ich-Erzähler auf und schildert seine Erlebnisse, Gefühle und Gedanken. Den größten Einzelanteil hat Julie als Opfer, die anderen bekommen unterschiedlich viel Platz. Als Leser schlüpft man so in die Rollen von Tätern, Opfern, Trittbrettfahrern, Hilfsbereiten und Hilflosen, sogar in den eigentlich Unbeteiligten, der mit reingezogen wird und mit den Folgen zurechtkommen muss. Dabei schafft es Agnes Hammer, den Leser sehr lange darüber im Unklaren zu lassen, wer welche Rolle spielt; sie setzt dazu geschickt die kurzen Kapitel ein, in denen die jeweiligen Erzähler kaum Gelegenheit haben, mehr als einen kleinen Ausschnitt dessen offenzulegen, was sie wissen, denken und fühlen. Die Figuren wirken auf den ersten Blick klischeehaft, die beneidete Klassenschönheit, die Modetussis, die geheimnisvolle Außenseiterin, doch je länger man diese Figuren begleitet, desto deutlicher wird, dass sich nicht alles auf so einfache Bausteine herunterbrechen lässt. Das Geschehen ist nicht aus der Luft gegriffen, es könnte so oder ähnlich an jeder Schule passiert sein (und ist es schon viel zu oft), und am Ende merkt man die Spuren, die das Vorgefallene dauerhaft bei allen hinterlässt, die in die Sache verwickelt waren. Auf diese Weise kann es auch kein echtes happy End geben, auch wenn irgendwann die Konsequenzen gezogen werden. Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache modern, ohne bewusst jugendlich sein zu wollen. Die kurzen Kapitel laden dazu ein, immer wieder zum Buch zu greifen, wenn gerade ein paar Minuten Zeit da sind; die meisten Kapitel sind schneller gelesen als der Bus die Strecke zwischen zwei Haltestellen schafft.
Fazit: Intensiver Blick hinter die Fassade einer nur scheinbar heilen Welt, der nachdenklich macht und dabei gut zu lesen ist.
*Worum geht's?* Eigentlich ist Julie beliebt. Sie ist eine talentierte Sängerin, die mit ihrer Band auf den Festen ihrer Schule spielt und jeden begeistert. Doch plötzlich bekommt sie gemeine Mails mit fiesen Beleidigungen und schrecklichen Drohungen. Jemand hat es auf sie abgesehen. Julie bekommt Angst, aber die Mails sind noch harmlos im Vergleich zu dem gefakten Profil, das man von ihr im Internet erstellt hat und das sie als arrogante und egoistische Zicke darstellt. Bereits nach kurzer Zeit machen sich nicht nur ihre Schulkameraden, sondern auch Fremde online über sie lustig. Julie weiß nicht, was sie tun soll. Als endlich ein kleiner Hoffnungsschimmer auftaucht, der Julie für kurze Zeit Mut macht, eskaliert die Situation endgültig...
*Kaufgrund:* "Ich blogg dich weg" fand zufällig seinen Weg zu mir. Ungeplant und ohne allzu große Erwartungen, dafür aber umso gespannter, begann ich mit dem Lesen.
*Meine Meinung:* In ihrem Buch "Ich blogg dich weg" greift Autorin Agnes Hammer ein heikles Thema auf, über das Jugendliche heutzutage unbedingt sprechen und aufgeklärt werden müssen: das Cyber-Mobbing. Fiese Attacken auf einzelne Schüler(gruppen) werden längst nicht mehr nur im Klassenzimmer und auf dem Pausenhof ausgetragen. Im Zeitalter des Internets ziehen Mobbing-Attacken mittlerweile viel größere Kreise - mit schwerwiegenderen Folgen für das Opfer, als sich die Täter meist vorstellen können. Auch Julie, die Protagonistin von Hammers Roman, leidet unter Mobbing-Attacken im Netz.
Agnes Hammer erzählt die Handlung in vielen kurzen Kapiteln und aus verschiedenen Perspektiven. Sie lässt jeden Charakter, der in "Ich blogg dich weg" eine größere Rolle spielt, seinen eigenen Teil zur Geschichte beitragen, indem sie einen Einblick in seine eigenen Gedanken und Gefühle ermöglicht.
Besonders bei Julie sind ihr diese Einblicke sehr gut gelungen. Anfangs noch eine recht selbstbewusste junge Frau, spürt man mit jedem ihrer Kapitel, wie Julie bricht. Die Mobbing-Attacken zerstören ihre Persönlichkeit, lassen sie an sich selbst zweifeln und machen aus der talentierten Sängerin ein verängstigtes Mädchen. Ihre Psyche leidet sehr unter dem emotionalen Stress und Julie wird sogar von Furcht erregenden Albträumen geplagt. Man erlebt mit, wie ein Mensch systematisch kaputt gemacht wird und was dabei in ihm selbst abläuft. Agnes Hammer beschreibt das Thema erschreckend realistisch und trifft ihre Leser damit nicht nur hautnah, sondern direkt unter der Haut.
Agnes Hammer hat sich für ihr Buch ein Opfer herausgesucht, das nicht zum üblichen Mobbing-Kreis gehört. Denn Julie ist keine Außenseiterin auf ihrer Schule, sondern ein beliebtes und talentiertes Mädchen. Hiermit konnte die Autorin einige Pluspunkte bei mir sammeln, denn sie zeigt, dass es absolut jeden treffen kann und heutzutage niemand mehr sicher vor Mobbing-Attacken ist.
Die Perspektiven der anderen Charaktere betrachtet man instinktiv aus einem sehr distanzierten Blickwinkel. Jeder von ihnen könnte der Täter sein. Aber wer von ihnen hat ein Motiv? Und wer ist außerdem so abgebrüht und gemein, dass er es nicht nur bei fiesen Lästereien lässt, sondern so gezielt und eiskalt vorgeht? Jeden einzelnen Satz der anderen Figuren liest man mit einem bitteren Beigeschmack, stets den Gedanken im Hinterkopf, dass er oder sie hinter dem Cyber-Mobbing stecken könnte...
Es gibt unter den Nebencharakteren allerdings nicht nur potenzielle (Mit-)Täter, sondern auch besorgte Freunde, die auf Julies Seite stehen und sie unterstützen. Agnes Hammer zeigt ihren Lesern nicht nur, was in den Köpfen eines "Mobbers" vorgehen könnte, sondern auch, was man selbst tun kann, um jemanden in einer solchen Situation zu helfen.
Obwohl "Ich blogg dich weg" eine ideale Schullektüre zum Thema Cyber-Mobbing darstellt und das Problem aus unterschiedlichen Sichtweisen beleuchtet, habe ich ein paar Kritikpunkte, über die ich nicht hinwegsehen kann. Agnes Hammer lastet einigen ihrer Figuren schwerwiegende Probleme auf, die sie nur anschneidet und nicht näher thematisiert (z.B. Alkoholismus eines Elternteils). Hier hätte die Geschichte ein paar Seiten mehr gut vertragen können. Außerdem hat mich die Auflösung der Geschichte nicht überzeugt. Das lag allerdings nicht einmal an dem Täter, dem man schon lange Zeit vorher auf die Schliche kommen konnte, sondern an der Art, wie die Geschichte beendet wird, denn nach der letzten Seite bleibt einiges recht offen. Was für Lehrer ideal ist, da sie so weiteren Diskussionsstoff bekommen, ist für "private" Leser etwas frustrierend.
*Cover:* Schlicht, aber auffällig. Mit großen Lettern sticht der aggressive Titel des Buches sofort ins Auge und macht einen neugierig darauf, was für eine Geschichte hinter ihm stecken mag.
*Fazit:* "Ich blogg dich weg" von Agnes Hammer stellt für Jugendliche zwischen (etwa) 13 und 16 Jahren die ideale Schullektüre zum gefährlichen Thema Cyber-Mobbing dar. Die Autorin beschränkt sich dabei nicht nur auf den Blickwinkel des Opfers. Sie zeigt auch, was in den Köpfen der Täter vorgeht und wie Außenstehende damit umgehen. Agnes Hammer hat sich in ihrem Buch intensiv mit Cyber-Mobbing auseinandergesetzt und großartige Aufklärungsarbeit geleistet. Leider kamen dadurch einige Nebenthemen und -charaktere etwas zu kurz. "Ich blogg dich weg" ist definitiv eines jener Bücher, das im Unterricht gelesen und besprochen werden sollte. Für einen kleinen Preis bekommt man tiefe Einblicke, die einem die Augen öffnen. Ich vergebe schwache 4 Sterne.
Der Inhalt: Julie gehört zu einer Band. Sie hat eine tolle Stimme und ist beliebt. Doch als ein Fake Account mit ihrem Namen auftaucht und ihr ein "Stüpp7" seltsame Emails schreibt, verändert sich alles. Julie wird ausgeschlossen, zieht sich immer mehr in sich und ihre 4 Wände zurück. Sie geht kaum noch in die Schule und obwohl sie wissen möchte wer dahinter steckt, kann sie sich doch aus dem Schreck und der Starre heraus, kaum zu etwas aufraffen.
Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr angesprochen, da es ein wie ich finde wichtiges Thema behandelt. Mobbing im Internet und darauf folgend in der Schule.
Julie ist ein normales Mädchen, die eigentlich niemand was böses will. Meist aber kann man nichts dagegen machen. Auch wenn man darüber grübelt, wem man vielleicht die falsche Antwort oder unwissentlich die kalte Schulter gezeigt hat.
Die Geschichte beginnt vielversprechend, man landet im Garten. Eine Party mit Freunden. Doch einer der Anwesenden sollte etwas lostreten, das Julie fast zerstören sollte. Julie selbst und auch Lisa werden beschrieben wie man es erwartet. Man kann sich in sie hineindenken. Doch die anderen bleiben blass. Sebastian kommt da noch am Besten weg. Zwischen den Charakteren wird hin und her gewechselt. Was mich anfangs verwirrte und mir nicht so gefiel. Eine zusammenhängende Geschichte wäre mir lieber gewesen. Langsam wird die Geschichte klarer. Natürlich gibt es Verdächtige, Leute die auf den Zug der Verleumndungen aufspringen. Am Ende folgt eine große Überraschung. Mit der auch ich nicht gerechnet hatte.
Zusammenfassung: Das Thema ist gut gewählt. Es gibt viele Charaktere, von denen mir nur drei näher kamen. Das Wechseln zwischen den Personen, hat mich verwirrt und den Lesefluss immer wieder unterbrochen. Ich hätte mir noch mehr Dramatik und Tiefe gewünscht.
Die Grundidee des Themas Mobbing darzustellen sicherlich wichtig. Allerdings ist die Umsetzung mangelhaft. Das Buch bleibt für mich diesbezüglich viel zu oberflächlich. Schade :(
"Ich blogg dich weg!" wurde zuletzt von vielen Bloggern gefeiert, sodass ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Ich hatte zwar nicht unbedingt die größten Erwartungen an dieses Buch, aber dennoch fand ich die Thematik sehr interessant, sodass ich dem Buch eine Chance geben wollte. Die Geschichte ist an sich zwar ganz in Ordnung, allerdings wollten die Geschehnisse nicht so auf mich wirken, wie ich es gern gewollt hätte.
Der Schreibstil ist einfach gehalten, aber dennoch überzeugend. Man lernt viele verschiedene Figuren kennen, da jedes Kapitel aus einer anderen Sicht erzählt wird. So lernt man neben Julie noch ihre Freunde Jasmina, Sebastian, Marek, sowie Ela und die Außenseiterin Lisa kennen. Die abwechselnden Sichtweisen sind der Autorin dabei sehr gut gelungen, da Gefühle und Gedanken dabei gut beschrieben werden. Obwohl die Geschichte insgesamt nur auf knapp 160 Seiten kommt, wird der Inhalt dennoch ausführlich und detailliert erzählt, sodass die Geschichte am Ende nicht zu knapp erscheint. Die Thematik wird dazu authentisch geschrieben und man merkt Agnes Hammer an, dass sie sich ausführlich mit dem Thema Mobbing auseinandergesetzt hat. Aber dennoch war ich mit dem Buch am Ende nicht ganz glücklich, denn es gab einige Dinge, die mich gestört haben.
Mein ganz großes Problem mit diesem Buch sind zwei Kritikpunkte, die ich nur sehr schwer verzeihen konnte: Bereits auf den ersten Seiten kann man mehr als deutlich erkennen, wer die Person hinter der ganzen Aktion ist, es wird sogar ein Gedankengang dazu sehr genau beschrieben. Von daher war für mich sehr schnell die Luft raus aus der Geschichte. Dies hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, denn so habe ich die Geschichte zwar weiterhin gelesen, konnte jedoch mit Julie nicht mehr mitfiebern.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die Figuren, denn diese waren mir viel zu oberflächig und egoistisch. Niemand davon konnte mich begeistern oder gar berühren. Zwar war das alles recht schockierend, was mit Julie passiert ist, aber wirkliches Mitleid hatte ich nicht, da sie viel zu oft nur an sich und ihre Stimme denkt. Sie ist sich ihrer Ausstrahlung und Stimme sehr bewusst und setzt beides gekonnt ein. Dazu lässt sie sich immer wieder von ihrer Mutter und ihren Freunden sehr stark beeinflussen, sodass man das Gefühl hat, als wäre sie nur eine kleine Marionette. Ihre Gedanken waren oftmals sehr oberflächlich, sodass ich stellenweise nur genervt die Augen verdreht habe. Hätten sie und die anderen Figuren ein wenig mehr Tiefe gehabt, wäre die Geschichte für mich viel intensiver gewesen. Vor allem Lisa fand ich sehr interessant, ich habe gehofft, dass man noch viel mehr über ihr Leben erfährt, doch leider war dem nicht so. Es ist schon schade, dass ausgerechnet die authentischste Figur am wenigsten Zeit erhalten hat.
Dennoch konnte mich das Buch trotz der beiden Kritikpunkte zum Großteil überzeugen. Das Thema Mobbing wird sehr authentisch dargestellt, sodass ich mir sehr gut vorstellen kann, dass dieses Buch zukünftig auch an Schulen thematisiert wird. Der Verlauf der Geschichte wird immer dramatischer, alles spitzt sich zu und am Ende eskaliert durch falsche Verdächtigungen und Äußerungen alles, sodass großer Hass entsteht. Der eigentliche Täter, der das Fake-Profil erstellt hat, spielt nur noch eine kleine Rolle, während andere Menschen, die Julie ebenfalls nicht mögen, ihre große Chance sehen, sich ebenfalls an ihr zu rächen. Dabei spielt auch oftmals Gewalt eine Rolle, was hier ebenfalls gut geschildert wird. Je mehr man sieht, wie eine Person leidet, umso hemmungsloser werden diese Menschen. Beleidigungen reichen plötzlich nicht mehr aus und und schon wird aus Antipathie Hass und man ist auch dazu bereit, weitere Schritte gegen eine Person zu gehen, was hier mehr als gut dargestellt wird.
Das Cover ist zwar sehr schlicht, aber mehr als passend. Der Titel alleine ist Aussage genug, um mein Interesse zu wecken. Durch die Schriftart wird die Aussage noch einmal verdeutlicht, denn diese wirkt sehr hart und verschönigt nichts durch irgendwelche Verschnörkelungen oder sonstige Kritzeleien. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und verrät nicht zu viel.
"Ich blogg dich weg!" ist sicherlich eine gute und interessante Geschichte, die mich jedoch nicht komplett von sich überzeugen konnte. Die Figuren waren mir zu oberflächlich und die Geschichte war durch gewisse Aussagen direkt zu Beginn des Buches sehr vorhersehbar. Sehr schade, aber dennoch möchte ich die Geschichten allen empfehlen, da diese Thematik heutzutage jeden etwas angeht.
Das Cover finde ich gar nicht soo schlecht, wobei es jetzt nicht mein Geschmack ist. Den Titel allerdings finde ich nicht ganz so gut gewählt, weil es hier nicht ums "wegbloggen" geht, sondern vielmehr um das mobben durch das Facebook Profil und die Drohmails.
ZUM BUCH
Überraschenderweise ist diese Geschichte nicht nur aus Julies Sicht geschrieben, sondern auch aus denen mehrerer anderer Charaktere. Darum, wer derjenige ist, der Julie das alles antut, wird hier ein Geheimnis gemacht, allerdings passt das nicht ganz zu diesen Perspektiven, da sie schon bei vielen Charakteren verraten, dass diese nicht der "Täter" sind. Die Geschichte ist schnell gelesen und ich finde das Thema an sich auch gut gewählt. Man bekommt einen Eindruck davon wie schnell solch eine Mobberei ganz besonders im Internet ausarten kann. Die Charaktere mochte ich zu Beginn so gar nicht, sie haben mir aber im Laufe der Geschichte immer besser gefallen, ganz besonders Julie. Eigentlich tragisch, dass sie erste gemobbt werden muss, damit ich sie mag O.o Aber sie hat etwas von ihrer herablassenden Art verloren. Wobei ich auch sagen muss, dass sie zu Beginn keine arrogante Zicke oder dergleichen ist. Und da sind wir schon bei dem Problem, was ich mit der Umsetzung des Themas hatte: Julie ist nicht das typische Opfer von Mobbing. Zumindest nicht von dieser Art von Mobbing. Sie ist beliebt und nett und jeder mag sie. Nunja, zumindest die meisten. Dass ein gefaktes Facebook Profil als echt angesehen wird, wo es doch gleichzeitig auch ein echtes gibt, was schon lange vorher existiert hat, das halte ich in der heutigen Zeit für absolut unglaubwürdig. Besonders, wenn es um jemanden geht, der gern gemocht wird. Da würden tausende von Leuten den Link teilen und sagen, dass alle schnell das Fake-Profil melden sollen und nicht bei solchen Posts ala "Ich klaue euch allen eure Freunde, weil ich ja so geil bin" auch noch drunter schreiben wie arrogant Julie doch ist... Nie im Leben. Etwas anderes wäre das, wenn die Posts subtiler gewesen wären oder Julie unbeliebter oder sie kein Facebook Profil gehabt hätte (Solls ja noch geben, wobei diese Leute immer seltener vorkommen). Dieser ganze Facebook Teil kam mir auf jeden Fall recht unglaubwürdig vor. Auch die Auflösung, wer denn nun mit all dem begonnen hat, war für mich nicht nachzuvollziehen. Zumindest nicht so. Wenn es jemand aus dem engeren Umfeld ist, dann wird wie ich das sehe vielleicht auf einen Streit hin gemobbt (Das hat es in meiner Klasse früher mal gegeben). Ich habe das Motiv zwar verstanden, allerdings nicht das Motiv damit weiterzumachen, als Julie bereits am Boden lag. Was ich allerdings sehr gelungen fand, das war die Sache mit den anonymen Drohmails. Das Gefühl, das Julie dabei hatte, wurde sehr gut vermittelt. Auch die Spirale, die Mobbing ziehen kann, wenn es einmal begonnen hat, wurde toll veranschaulicht.
Insgesamt kein schlechtes Buch. Allerdings hat mir genau das gefehlt, was andere an dem Buch so anpreisen: Glaubwürdigkeit. Wobei das nur für den Facebook-Teil der Geschichte gilt. Ob das Schüler, wenn sie es in der Schule lesen, nun animiert, andere nicht zu mobben? Ich bezweifle es stark. Aber ich bin ohnehin der Meinung, dass man da mit Aufklärung nichts erreicht. Die wissen alle genau, was sie tun, es ist ihnen bloß in diesem Moment vollkommen gleich. Es zum Thema zu machen ist natürlich trotzdem auf keinen Fall verkehrt!
Agnes Hammers Jugendbuch "Ich blogg dich weg!" ist eine große Überraschung für mich. Als mich dieses Buch erreicht hat, war ich mir zuerst nicht sicher, ob dieses überhaupt zu der Sparte Bücher zählt, die ich lesen möchte, aber im Nachhinein betrachtet, ist "Ich blogg dich weg!" eine sehr lehrreiche Lektüre gewesen, die ich gerne noch einmal lesen würde. Mich hat es sehr überrascht, was alles in einem kleinem 150 Seiten Büchlein stecken kann.
Die Schülerin Julie ist hübsch, intelligent, beliebt und kann unglaublich gut singen. Sie und ihre Band sind sehr beliebt und treten regelmäßig als Schulband auf. Das eben dieses Mädchen, dass immer den Rum und das Licht gewohnt ist, einmal in die Dunkelheit abstürzen könnte, von ihren Mitschülern ganz brutal fertig gemacht wird, kann man auf den ersten Seiten gar nicht glauben. Viele würden hier vielleicht schreiben, dass Julie das eventuell verdient hat. Aber ich frage, warum? Das Mädchen hat niemandem etwas getan, war weder hochnäsig noch egoistisch. Gut sie hätte vielleicht NOCH freundlicher zu einigen Mitschülerinnen sein können. Zum Beispiel zu dem Mädchen, dass neu hergezogen ist und niemand wirklich leiden kann. Aber wer ist schon perfekt und zu jedem Mitmenschen nett und aufmerksam. Julie trainiert hart für ihren Körper und ihre Figur, außerdem hatte sie regelmäßig Gesangsunterricht, um überhaupt eine solche Stimme zu erreichen. Wieso also sollte man sie aufgrund ihrer Leistungen mobben. Und da kommt wieder der Neidfaktor. Wie der Mensch dieses Pensum erreicht hat zählt nicht, oder besser interessiert nicht, sondern man macht es schlecht, weil man selbst nicht so perfekt ist. Wie war das noch? "Man muss auch gönnen können!". Schade nur, dass das die wenigsten Menschen können.
Die Autorin Agnes Hammer hat mich mit ihrem Buch über Cybermobbing emotional erreicht. Mehrfach musste ich schlucken und das Buch beiseite legen. Jugendliche können so brutal sein, und wissen nichtmal was sie mit ihrem "Spaß" letztendlich alles anrichten können. Jeder Mensch hat wohl andere Menschen, die er nicht ausstehen kann, aber wenn jeder diese Menschen mobben würde, wo würden wir dann hin kommen? Das ist wirklich grausam.
Super interessant ist die Tatsache, dass das Buch aus mehreren Sichtweisen geschrieben wurde. Nach jedem Kapitel wechselt der Charakter, um den es speziell geht. So lernt der Leser schnell das gesamte Umfeld von Julie kennen und kann sich mit und mit zusammenreimen, wer ihr besonders böse gesinnt ist. Dennoch hält das Ende dann noch einmal eine große Überraschung für den Leser bereit. Ich habe so sehr mit Julie mitgefiebert, auch schon einen dicken Kloß im Hals gehabt und natürlich gehofft, dass es endlich besser wird.
Dieses Buch eignet sich definitiv für eine Schullektüre und sollte dort auch aufjedenfall gelesen werden. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass die Mobber durch ein Buch von ihren Opfern ablassen, wahrscheinlich lesen sie es nicht mal. Aber dennoch könnte es den ein oder anderen Mitläufer erreichen.
Schon so oft bin ich auf anderen Blogs gewesen oder habe beim Vorbeischleichen in der Timeline dieses Buch entdeckt. Allein der Titel ist für uns Blogger ja wie gemacht, auch wenn ein sehr ernstes Thema dahinter steckt: Mobbing.
Gestern habe ich es mir endlich vorgenommen und es auch recht schnell durchgehabt.
Julie hat das, wovon fast alle Mädchen in ihrem Alter träumen. Sie ist schön, in der Schule unglaublich beliebt und zudem noch mit ihrer Band als Sängerin mehr oder weniger erfolgreich. Eines Tages jedoch erhält sie merkwürdige Drohmails, in welchem sie beschimpft und beleidigt wird und dann taucht im Internet auch noch ein gefaktes Profil von mir auf, welches Julie als eingebildete und arrogante Zicke darstellt.
Julie weiss nicht, wer dahinter steckt, wer sie dort so schnell macht und doch verfehlt all das seine Wirkung nicht und Julie bekommt schon bald den Hass und die Verleumdungen fast aller Schüler zu spüren. Sogar wildfremde User, welche sie noch nie gesehen oder gesprochen haben, ziehen plötzlich über sie her und Julie steht plötzlich vor dem Nichts. Keine Freunde, keine Band, kein vernünftiges Leben und als sie schließlich sogar noch körperlich bedroht wird, eskaliert die Situation vollends.
Der Schreibstil der Autorin hat mir recht gut gefallen und auch die Tatsache, dass die mit dem Thema Mobbing ein Thema aufgreift, welches auch heute noch relevant ist, vielleicht sogar mehr als früher.
Julie ist ein typischer Teenager. Sie hat Freunde, die hat eine Band, in der sie die Sängerin ist und ist mitunter das beliebeste Mädchen der Schule.
All das ändert sich mit den Drohmails, mit dem Facebookprofil und schon bald weiss Julie nicht mal mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann.
Einseits hat mir dieses Buch schon gefallen, aber auf der anderen Seite habe ich mich schon gefragt, warum niemand der Erwachsenen auch nur irgendwa bemerkt hat, warum es völlig normal ist, dass Julie sprichwörtlich wie der letzte Zombie rumrennt, nachdem sie vorhin wirklich ganz anders war.
Der erste, dem sie sich anvertraut, ist Noah. Ihr Bruder ist für eine bestimmte Zeit in England und er ist es auch, der sie davon überzeugt, mit ihren Eltern zu reden.
Der Teil, der mich wirklich massig gestört hat, war die Tatsache, dass ich bereits nach wenigen Zeiten wusste. Ein bisschen hat mir das schon den Lesefluss genommen, zumal mich mein Gefühl am Ende nicht mal betrogen hat. Auch die Erklärug, warum besagte Perons das alles gwtan hat, fand ich nicht sonderlich zufriedenstellend, eher im Gegenteil.
3 von 5 Schneeflöckchenbäume, für ein Buch, welches zwar ein enrstes Thema beinhaltet, mich ingesamt aber nicht begeistert konnte.
Durch Zufall bin ich bei einem Besuch in der Buchhandlung auf dieses Buch gestoßen. Da es nur wenige Seiten hatte und auch relativ günstig war, habe ich direkt zugeschlagen und hatte es an einem Tag in weniger als 2 Stunden durch.
Da Julie schön und beliebt ist, weckt dies einige Neider. Schon bald wird sie im Internet bedroht und beschimpft, bekommt böse Emails und merkt, dass sie ein Opfer von Mobbing wurde. Sie zieht sich zurück und schwänzt sogar die Schule und merkt, dass sie es ohne Hilfe nicht mehr schafft. Wie wird es ausgehen um Julie? Wird sie wieder ein normales Leben ohne Mobbingattacken führen können?
Dieses Buch beschäftigt sich eher mit der Wirklichkeit im heutigen Leben. Leider kommt es immer wieder öfter vor, dass man hört, dass Teenager in der Schule und vorallem auch online gemobbt werden und psychisch zusammen fallen. Daher fand ich es ganz interessant, auch mal über das Thema zu lesen und meine Gedanken in einer Rezension nieder zu schreiben.
Dies ist nicht das typische Jugendbuch oder Fantasybuch, was man vielleicht erwartet. Nein, es ist eher ein Buch, was sich mit einer Geschichte befasst, der heutzutage viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.
Der Schreibstil ist kurz und sachlich gehalten und der Autorin ist es einfach gelungen, den psychischen Stress, welcher in der Protagonistin vorgeht sehr gut darzustellen. Denn nicht nur sie ist betroffen, sondern auch ihre Freunde. Es war teilweise wirklich erschreckend zu lesen, welche Gewalt hier in der Geschichte aufgebracht wurde. Sehr positiv fand ich die Botschaft, welche die Autorin rübergebracht hatte. Man sollt niemals wegschauen oder über das Thema schweigen. Sprecht mit euren Freunden oder Eltern, wenn ihr auch Opfer einer Mobbingattacke werden solltet. Denn nur durch Sprechen und gemeinsames Finden einer Lösung kann solch ein Problem behoben werden. Ihr seit nicht allein!!!
Die Charaktere wurden alle sehr oberflächlich dargestellt und beschrieben. Das machte mir jedoch nichts aus, da man merkte, dass sich die Autorin hier eher mit dem eigentlichen Thema, dem Mobbing befasst hatte und somit die Charaktere eher nebenher laufen ließ.
Dies ist eine nette aber auch erschreckende Lektüre für Zwischendurch, die der Wirklichkeit nahe steht. Ich kann dieses Buch jedem Leser empfehlen, der sich mit dem Thema Cybermobbing oder Mobbing an Schulen befassen möchte.
Irgendwo dort oben war etwas Bedrohliches, wartete auf mich, und ich konnte es nicht erkennen. Seite 49
Inhalt: Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie. Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation.
Meinung: Der Schreibstil von Agnes Hammer hat mir gut gefallen. Sie schreibt flüssig und ist einfach gehalten. Das Buch wird in erster Linie aus Julies Sicht geschrieben, aber man bekommt auch von Lisa, Ela, Marek, Sebastian und Jasmina was zu hören.
Ich kann ehrlich gesagt keinen Charakter gut einschätzen, dieses Thema lässt es auch gar nicht zu. Julie ist beliebt, sieht toll aus und kann gut singen. Da soll man eigentlich nicht denken, dass irgendjemand von jetzt auf gleich etwas gegen sie hat und sie öffentlich, mit einem gefakten Facebook Profil bloß stellt und alle anderen schließen sich in Form von Beleidigungen und Drohungen, bis hin zur körperlichen Gewalt an. Ich kann gar nicht anders als Mitleid mit ihr zu haben!
Die anderen konnte ich beim lesen echt nicht einschätzen. Man weiß, dass einer von den anderen fünf hinter diesem Cybermobbing steckt und das ist diese Spannung an dem Buch. Man denkt sich den eigenen Part, man denkt immer dass es gerade dieser Charakter war, wenn seine Sicht gelesen hat.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich Angst hatte, dieses Buch weiterzulesen. Ich hatte Angst vor dem, was als nächstes kommt, vor dem, was als nächstes passiert und was nicht.
Aber eins steht fest: Dieses Buch sollte meiner Meinung nach als Unterrichtsstoff benutzt werden. Wen interessiert schon ‚Die Physiker‘? Dieses Buch stellt meiner Meinung nach etwas sinnvolles zur Schau – nämlich wie grausam diese Internetwelt eigentlich sein kann, dass Cybermobbing nicht ohne ist und manchmal bittere Folgen haben kann. Ich finde, dass dieses Buch das so ein bisschen mehr verinnerlicht, mehr zeigt wie gefährlich das Internet sein kann.
Das Ende hat mich überrascht, aber irgendwie auch nicht.
Fazit:
Ich blogg dich weg von Agnes Hammer ist ein kleines krasses Büchlein. Es hat nur so wenig Seiten, aber es zeigt das wahre Leben im Internet. Ich hab Angst vor dem gehabt, was als nächstes kam, aber ich fände es als Schullektüre richtig passend!
Julie ist ein beliebtes Mädchen. Sie ist selbstbewusst, schön, hat einige Freunde und ist Sängerin in einer Band. Doch plötzlich bekommt Julie E-Mails, die nicht sehr freundlich sind. Ein gefaktes Profil wird im Internet betrieben und ihre Klassenkameraden fangen an, über sie zu lästern. Immer mehr bröckelt das selbstbewusste Mädchen dahin. Die Frage ist nur warum, und wer tut ihr das an?
Meine Meinung:
Agnes Hammer hat in „Ich blogg dich weg!“ über ein Thema geschrieben, was immer häufiger die Realität ist. Wie jemand anonym eine Person, in dem Fall Julie, fertigmacht. Das erschreckende Hier, dass so viele Mitschüler mitmachen. Gekonnt zeigt uns Agnes Hammer, wie schnell man von einem beliebten Mädchen zur Außenseiterin wird.
Was anfangs noch eine harmlose E-Mail ist, wird schnell zum bitteren Ernst. Fotos werden veröffentlicht, Gerüchte und Lügen in die Welt gesetzt. Hinter der Anonymität auch ganz leicht gemacht. Für Julie wird es zur Sucht, sich diese gemeinen Kommentare anzuschauen. Immer wieder verspürt sie den Drang zu schauen, ob es neue Gemeinheiten gibt.
Besonders schön wird hier dargestellt, wie schlecht es Julie geht. Wie ihr Selbstbewusstsein immer weiter schwindet. Wie sie sich fühlt und wie sehr sie leidet. Das Verhalten von Julie verändert sich sehr, sie wird ruhiger und verkriecht sich.
Das Buch ist aus mehreren Sichten geschrieben. Doch leider hat mir das nicht so gut gefallen. Es waren einfach zu viele Personen, und da die Kapitel extrem kurz sind, war es einfach nur wirr. Ich musste manchmal erst überlegen, wie gehört diese Person jetzt in Julies Umfeld? Wie nah stehen sie sich? Leider bleiben die Charaktere dadurch eher blass. Einige Aktionen oder Beweggründe kann man nicht so wirklich nachvollziehen, hier wäre vielleicht mehr Hintergrundwissen, Gefühle oder Erlebnisse der Charaktere wichtig gewesen um eine Beziehung oder ein wenig Verständnis aufzubauen.
Doch das wichtigste war hier das Thema „Mobbing“ und dieses wird doch gut dargestellt. Zwar anders, als ich erwartet habe, aber trotzdem erschreckend real. Ein Thema, das besprochen und nicht verschwiegen werden muss.
Fazit:
Das Thema „Mobbing“ wird in „Ich blogg dich weg!“ gut dargestellt. Trotz eher blasser Charaktere erfahren wir, wie schnell man vom selbstbewussten, beliebten Mädchen zur Außenseiterin wird. Ein Thema, was nicht verschwiegen werden sollte. Dieses Buch würde sich ideal als Schullektüre eignen.
Inhalt: Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie beim Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie ab. Julie verzweifelt daran. Wer tut ihr das an? Die Situation eskaliert, als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen.
Erster Satz: Nacht,Wald und alles ist dunkel. Meine Meinung: Das Cover ist ganz schlicht gestaltet und durch die Maus kann man erkennen, das es sich um Cyber-Mobbing handelt. Durch das grelle gelb fällt das Buch auf Anhieb auf.
Die Idee zu diesem Buch finde ich echt gut. Ich mag es, dass jemand beliebtes zu einem Mobbingopfer wird und nicht jemand unbeliebtes, weil es so sehr gut zeigt, das Mobbing jeden treffen kann. Die Umsetzung hat mir wirklich gut gefallen. Da man immer aus verschiedenen Sichten gelesen hat, konnte man sich in das Opfer und in die Mobber hineinfühlen. Das Buch regt während dem lesen zum Nachdenken an, und selbst mir ist bewusst geworden, dass ich selber vom Opfer zum Mitmobber geworden bin. Auch wenn ich selbst nicht groß was gemacht habe, so wie andere, tut jeder der nichts dagegen unternimmt, dem Opfer weh. Das Buch öffnet einem die Augen zu den eigenen Taten und es macht einen bewusst, wie beeinflussbar man doch ist. Ich hatte bei dem Buch sogar schnell ein paar Verdächtige, die das Fake-Profil erstellt haben könnten und eine direkt ausgeschlossen. Je weiter das Buch voranschritt, desto sicherer wurde ich mir bei einer Person und am Schluss hatte ich die richtige Person vermutet. Das einzige was mir zu Anfang nicht gefallen hat, ist der so schnelle Perspektivenwechsel, da man immer wieder durcheinander kam, wer wer ist.
Der Schreibstil war sehr angenehm und schnell zu lesen. Durch das Thema wäre es eine gute Lektüre für eine Schulklasse.
Die Charaktere waren sehr individuell. Julie passt von der Beschreibung her so gar nicht zu einem Mobbingopfer, aber es wird deutlich gemacht, dass jeder eines werden kann. Zu manchen Charaktere hat die Rolle des Mobbers so gar nicht gepasst und zu manchen schon mehr.
Fazit: Ein wirklich zum Nachdenken anregendes Buch, dass gut als Schullektüre passt. Die Story öffnet einem die Augen. Das Thema wird gezielt behandelt ohne ein zu großes Drum und Dran.