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Försters Pucki #12

Puckis Lebenssommer

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Mit diesem Band schließt die Reihe der ausgezeichneten und beliebten Pucki-Bände. Schon im Sommer ihres Lebens kann Pucki ernten, was sie durch alle Jahre ihres Lebens gesät hat: Glück und Liebe. Mit der ihr eigenen Herzensgüte nimmt sie zwei unglückliche, verwaiste Kinder zu sich, um ihnen die Mutter zu ersetzen und ihnen Haus und Heimat zu geben. Sie hat ja die seltene Gabe, zu trösten und zu heilen, wo immer ihr Leid und Schmerzen begegnen. Ihren eigenen Kindern ist sie der beste Kamerad und eine starke Stütze Und so ist es kein Wunder, wenn Pucki von jedermann geschätzt und geliebt wird, da sie allen durch ihr eigenes Leben ein leuchtendes Beispiel gibt. So steht sie in ihrem Lebenssommer mitten in einem Kreis glücklicher Menschen, und es kommt auf sie zurück, was sie selber mit nimmermüden Händen ausgeteilt und geschaffen hat. Wer Glück sät, wird auch Glück ernten.

Ein wechselvolles Leben zieht in diesen zwölf Pucki-Bänden an dem jungen Leser vorüber. Das Leben eines glücklichen Kindes, das in einer unbeschwerten Kindheit aufwächst und dem früh die Wunder der Natur aufgehen. Immer zu lustigen Streichen aufgelegt, vergehen Kindheit und Schulzeit mit wechselvollen Erlebnissen. Dem heranwachsenden jungen Mädchen bleiben Enttäuschungen und bittere Erfahrungen nicht erspart, aber ein heiterer Sinn und ein tapferes Herz werden mit allen Wechselfällen des Lebens fertig. Was anfangs Tränen kostet, löst sich doch immer wieder in unbeschwerte Heiterkeit auf. Das ist der tiefe Sinn dieser Buchreihe, daß er den jungen Leser froh macht und in einer eindringlichen Sprache von echter Hilfsbereitschaft kündet.

Magda Trott beschließt mit diesem Bande „Puckis Lebenssommer" eine Buchreihe, mit der sie sich schnell in die Herzen viel tausend deutscher Kinder hineingeschrieben hat. Selten ist ein Erfolg in diesem Maße einer Schriftstellerin beschieden gewesen, selten aber war auch ein Erfolg so wohlverdient. Jeder neue Band wurde von den Kindern sehnlichst erwartet, freudigst aufgenommen und mit großer Begeisterung gelesen. Und das ist nicht verwunderlich, denn Magda Trott versteht die Herzen der Kinder und weiß an ihre großen und kleinen Freuden zu rühren. Sie hat den rechten Ton, in dem man Kindern erzählen muß und hat selber ein fröhliches Herz, das lachen und froh machen will. Das ist das große Geheimnis des Erfolges, der diesen Büchern beschieden ist. Wer Kindern eine Freude machen will, möge ihnen diese Bücher geben, denn sie werden darüber glückliche und frohe Stunden verleben.

158 pages, Hardcover

First published January 1, 1941

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About the author

Magda Trott

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Magda Trott war die Tochter einer Opernsängerin. Die Mutter übte jedoch nach der Geburt der Kinder ihren Beruf nicht mehr aus. 1903 zog Magda mit ihren fünf Geschwistern und ihren Eltern nach Berlin, wo sie im Lettehaus das Kindergärtnerinnen-Seminar besuchte und die staatliche Prüfung zur Kindergärtnerin machte. Für eine Weile arbeitete sie im städtischen Kindergarten, dort war sie eine allbeliebte „Tante“.

Mit 27 Jahren gründete sie 1907 mit anderen wohlhabenden Frauen die Berliner „Frauenbank“. Bis in die späten 20er Jahre zählte sie als eine der radikalsten damaligen Frauenrechtlerinnen. Eine ihrer Mitstreiterinnen war Thea von Harbou, die erfolgreiche Drehbuchautorin von Die Nibelungen und Metropolis. Magda Trotts größter Traum zu dieser Zeit, den sie auch 1914 in einer Novelle Von der Gründung des Frauenstaates verarbeitet, war die Gründung eines Amazonenstaates in der Lüneburger Heide mit Lüneburg als Hauptstadt. Die Lüneburger waren empört und griffen Magda Trott in der Lokalpresse an.

1915 zog Magda Trott nach Misdroy auf der Insel Wollin, wo sie später im Sommer kleine und größere Leserinnen, mitunter ganze Gruppen aus Kinderheimen, besuchten. In Misdroy begann sich Magda Trott vermutlich auch intensiv ihrer schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Dafür spricht die immense Anzahl publizierter Werke in den nun folgenden Jahren. Sie publizierte auch unter etlichen Pseudonymen: G. Claudius, Lena Torahn, Lena Mageda, J. Marein, Rud Mavege.

Laut Klappentext einiger Original-Pucki-Bände der späten 1930er soll Magda Trott auch Mutter gewesen sein,[1] über ihre Kinder und mögliche weitere Nachkommen gibt es keine greifbaren Informationen.

Wenige Tage nach Ende des Zweiten Weltkriegs verstarb die mittlerweile sehr erfolgreiche Autorin im Alter von 65 Jahren. Die Todesursache ist heute unbekannt.

Heute ist Magda Trott überwiegend nur noch als Kinderbuchautorin der Serien Pucki und Goldköpfchen bekannt. Kinderbücher machen jedoch nur einen Bruchteil ihres umfangreichen Werkes aus. Magda Trott verfasste Trivial- und Spannungsromane, verschiedene Ratgeber vorwiegend für Frauen, Theaterstücke, Erzählungen und Kurzgeschichten. Doch seit Beginn ihrer schriftstellerischen Tätigkeit schrieb Magda Trott auch gelegentlich Kinderbücher und Kurzgeschichten für junge Leser. Ende der 1920er begann sie mit dem Verfassen verschiedener Mädchenbuchreihen (Pommerle, Goldköpfchen, Pucki) und etablierte sich damit als Jugendbuchautorin. Ihre Werke für Kinder wurden schon von der zeitgenössischen Kritik als trivial eingestuft.[2] 1933 wurden einige ihrer früher erschienenen Romane als „unerwünschtes Schrifttum“ auf den Index gesetzt, was bei Titeln wie Die Liebhaber der keuschen Marianne nicht wundert.

Magda Trotts Produktivität ist erstaunlich und weist auf ein diszipliniertes, stetiges Schreiben hin. Fast alle ihre Werke erschienen nach 1919 (da war Magda Trott bereits 39 Jahre alt) bis 1942, also in einem Zeitraum von nur 23 Jahren.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Magda_Trott)

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