Damian ist auf die Erde zurückgekehrt. Jedoch nicht als Schutzengel, sondern als Mensch. Zunächst ist Emily überglücklich, ihn wiederzuhaben, aber bald merkt sie, dass der Sohn des Teufels sich verändert hat - und außerdem überhaupt nicht mit dem Dasein als Sterblicher zurechtkommt. Doch es gibt noch ein größeres Problem: Wills Leben steht auf dem Spiel. Kann Emily ihren besten Freund retten? Und welche finsteren Pläne verfolgt Luzifer?
Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte.
Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.
Ich fand das Buch wirklich gut und auch der schreibstil war auch mal wieder super! allerdings hatte ich ein paar Probleme mit damien und emily. Sie waren mir an manchen Stellen einfach zu weinerlich oder einfach zu kindisch. Viele der Konflikte hätten echt vermieden werden können wenn die beiden sich nicht so angestellt hätten, das war sehr schade wirklich. daher musste ich auch was abziehen ;)
außerdem muss ich sagen dass ich das Ende nicht so gut gewählt fand, ich fand das war alles etwas unausgereift bzw. etwas zu übereilt. hatte mir da leider was anderes gewünscht.
trotz allem ein guter Abschluss zur dulogie :) und ich bin froh sie als Autor entdeckt zu haben :)
Diese Rezension ist für die komplette Teufel-Serie (Band 1 und 2) - einige Spoiler für Band 1 (nicht markiert) und Band 2 (markiert) aber für Band 1 nichts so Gravierendes, dass man die Serie danach nicht mehr lesen und genießen könnte.
Ich hatte den ersten Band der Serie schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste, weil ich das Cover so schön fand, und der Titel mich angesprochen hat. Ich hatte die starke Hoffnung, Teufelsherz sei etwas ganz besonderes.
Die Teufel-Duologie erzählt die Geschichte von Emily, 17, und dem Sohn des Teufels, Damian, der als ihr Schutzengel eingesetzt wird. Damian hasst seinen Vater und hat deshalb die Hölle verlassen, um bei Jahwe, seinem Onkel, darum zu bitten, ein Schutzengel werden zu dürfen. Und das ist im Prinzip auch schon alles, was das Buch an Story zu bieten hat.
Emily Norven ist 17 Jahre alt und nicht lebensfähig. Vor ein paar Monaten ist ihre beste Freundin Mandy bei einem Unglück gestorben, und seitdem kommt Emily nicht mehr auf ihr Leben klar. Sie stresst die ganze Zeit rum, magert sich schlank und beschwert sich über alles und jeden - vor allem über die Cheerleader, die NATÜRLICH allesamt hinterfotzige Superschlampen sind. Wie könnte es auch anders sein? Hinzu kommt, dass alle ihre Mitschüler Emily für einen Vampir halten. Ähm, hallo? Wo bleibt da bitte der Realismus? Mobbing sieht in der Regel anders aus. Natürlich hatte Emily auch nur eine einzige Freundin - die jetzt tot ist. Außenseiterinnen ohne jegliche soziale Kompetenz sind offensichtlich viel attraktiver für mysteriöse Engel... oder Teufel.
Damian ist auch so ein Fall für die Klapse. Er hat schwere Probleme damit, an seinem Ziel (ein voller Schutzengel zu werden, denn jetzt ist er noch in der Probezeit) festzuhalten. Stattdessen findet er es viel interessanter, Emily zu stalken (wie romantisch!) und mit ihr in Kontakt zu treten, was ihm übrigens eigentlich verboten ist, aber was soll's?
Und so verlieben sich Damian und Emily unsterblich ineinander. Ich weiß, damit hatte niemand gerechnet - entschuldigt bitte diesen riesigen Spoiler! Aber das alles erzähle ich hier eigentlich nur, um zu verdeutlichen, dass Buch 1 keinen richtigen Wert hat. Denn das ist auch schon alles was passiert, versprochen! Es gibt zwar noch Nebencharaktere, die als wichtig dargestellt werden, aber im Endeffekt verschwinden die auch ganz schnell wieder oder verlieren ihre Bedeutung. So zum Beispiel Will, Mandys Bruder und mittlerweile Emilys ABF. Na ja, ich denke jeder kann sich denken, was kommt: er ist natürlich in Emily verliebt weil sie das tolligste und besteste Mädchen auf der ganzen Welt ist und nur sie ihn versteht und bla bla bla. Alles ganz normal. Aber ich verrate euch hier mal was:
So viel zu Buch 1.
In Buch 2 wird die ausgefeilte Story weitergesponnen, sodass es beinahe so aussieht, als würde die Handlung in Stichpunkten aufgeschrieben mehr als nur 3 Zeilen einnehmen. Aber nur fast.
In Band 2 lernen wir Luzifer näher kennen... er hat ein paar Szenen und spricht ein bisschen. Besonders viel wird aber nicht über ihn deutlich. Und auch die Story über Will, der sich in Lebensgefahr befindet, oder Jophiel, der nun ein Mensch ist - das alles ist unwichtig. In Wirklichkeit geht es in Teufelstod nur darum, dass Emily rumnervt, weil Damian - Überraschung - vielleicht ETWAS Zeit braucht, um sich mit seinem neuen Leben zu gewöhnen. Aber Emily kennt keine Geduld, und Damian sollte sich gefälligst zusammenreißen udn wieder genauso sein wie vorher! Mir tat Damian in Teufelstod wirklich Leid. Emily ist eine verständnislose Furie, die ihn pausenlos terrorisiert und nichts besseres zu tun hat, als ihm ständig Vorwürfe zu machen. Ich hätte mit der Tussi Schluss gemacht, aber irgendwas, was die Autorin leider bis zum Ende der Serie verheimlicht, ist an Emily einfach unglaublich toll, weshalb auch alle männlichen Charaktere in ihrem Alter sie lieben.
Ich habe das Gefühl, dass solche Bücher für Mädchen wie Emily geschrieben werden, die den ganzen Tag zuhause rumhocken und sich selbst bemitleiden weil sie hässlich und unbeliebt sind. Die Storys sollen sie aufheitern und ihnen das Gefühl geben, dass man total asozial, dumm, schusselig, gemein und voller Vorurteile sein kann, denn irgendwann kommt ein total gutaussehender Typ aus einer anderen Welt und verliebt sich in besagtes Mädchen - was natürlich in der Realität aus ungefähr 1000 Gründen nicht passieren würde.
Warum die Serie von mir trotzdem 3 Sterne bekommt anstatt den einen, den sie eigentlich von der Qualität her verdient hätte? Ich fand die Serie lustig (nicht freiwillig) und unterhaltsam.
Ich weiß bei der Reihe generell nicht, ob ich sie mögen soll oder nicht. Ich liebe die Idee der Geschichte und einige Charaktere, v.a. Will und Marita, aber oft passieren innerhalb der Handlung genau die Dinge, die ich gerade nicht sehen will. Manchmal ist die Handlung superzäh, manchmal kann ich nicht aufhören zu lesen. In diesem Buch gibt es wirklich viel Licht und Schatten. Das Ende war für mich recht schattig, weil ich einfach die Liebesgeschichte von Emily und Damian recht farblos finde. Dagegen liebe ich Damians Schicksal und seine Rolle an sich. Leider finde ich das Ende etwas sehr offen und vor allem hat mit gefehlt, dass Gott sich nochmal äußert. Ich fand es sehr schade, dass der im kompletten 2. Band nicht vorkam. Was mich auch etwas gestört hat, war, dass einige Handlungsstränge irgendwie ins Leere gingen und man sich so einiges an Seiten hätte sparen können. Naja, aber an sich war die Geschichte spannend und ich habe sie gerne gelesen. Es gab ein paar coole Wendungen, vor allem was Will betrifft. Von der Handlung her war mehr los als im 1. Band, weshalb ich den 2. Band wohl insgesamt etwas mehr mag als den 1. Dennoch ist hier kein großes Gefälle zu beobachten.