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أبناء الذئبة

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أبناء الذئبة... إيطاليا في القرن السابع قبل الميلاد، حيث كان المزج بين الأسطورة وما يرويه التاريخ أمراً سائداً، ولا يمكن الفصل بينهما. تحكي هذه الرواية قصة حياة كاهنة تدعى "إليان" لا تكاد تزعم أنها تحمل بأحشائها طفلاً من أحد الآلهة، حتى تبدأ سلسلة من الاحداث الدرامية كانت نهايتها هي نقطة انطلاق الإمبراطورية الرومانية.
مؤلفة الرواية تانيا كينكل نجمة جديدة تتألق في سماء الأدب الممتع، وتكمن قوة أدبها في معرفتها بجانب كبير من علم النفس؛ ولذلك فشخصياتها غنية وجديرة بالتصديق.

499 pages, Paperback

First published January 1, 2001

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About the author

Tanja Kinkel

57 books52 followers
Mit acht Jahren begann Tanja Kinkel, Geschichten und Gedichte zu schreiben. 1978 gewann sie einen Jugendliteraturpreis und 1979 schrieb sie ihren ersten Roman.

Ab 1988 studierte sie Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1991 bekam Tanja Kinkel ein Stipendium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München; Ausbildung zum Drehbuchautor. 1992 folgte ein Förderpreis des Freistaates Bayern für junge Schriftsteller. 1995 hatte sie einen Förderaufenthalt des deutschen Innenministeriums in der "Casa Baldi" in Olevano Romano bei Rom und erhielt 1996 ein Stipendium in der Villa Aurora in Los Angeles.

1996 erfolgte die Berufung der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst in das Kuratorium des Internationalen Künstlerhauses "Villa Concordia", Bamberg. 1997 promovierte sie mit einer Arbeit über das Werk Lion Feuchtwangers. 2000 erhielt Kinkel den Kulturpreis der Oberfränkischen Wirtschaft. 2001 war sie im Beirat des Bertelsmann Buchclubs; bis zu dessen Auflösung Ende 2002. Sie war 2001 Gründungsmitglied der Internationalen Feuchtwanger Gesellschaft in Los Angeles. 2006 kam sie in die Auswahl zur Initiative "Deutschland - Land der Ideen - 100 Köpfe von morgen".
Kinkel ist Mitglied im PEN Deutschland und im Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. (BVjA).
Sie lebt in München.

(Adapted from Wikipedia.de)

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Community Reviews

5 stars
34 (20%)
4 stars
53 (31%)
3 stars
59 (35%)
2 stars
19 (11%)
1 star
3 (1%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Laura.
28 reviews33 followers
January 7, 2015
Verbannt aus ihrer Heimat, in Schande ins Exil geschickt, weil man der einstigen Prinzessin und Priesterin Ilian nicht glaubte, dass sie ihren Eid nicht gebrochen hat und das Kind, das sie unter dem Herzen trägt, das eines Gottes ist, schwört sie sich, das sie ihrem Kind zu dem verhelfen wird, das man ihrem Vater einst nahm und damit auch ihr verwehrte: Macht. Ilian gebiert die Zwillinge Romulus und Remus, von denen nur einer zum Herrschen auserkoren ist. Um ihm den Weg zur Herrschaft zu ebnen, braucht Ilian Verbündete wie das Orakel von Delphi, dessen Gunst sie jedoch erst gewinnen muss, und so lässt Ilian ihre Söhne in der Obhut des ihr aufgezwungenen Ehemanns zurück und begibt sich auf eine Reise, die sie der ersehnten Vergeltung näherbringt.

Der Klappentext klang einfach gewaltig und obwohl laut diesem mehr Ilian als deren Söhne Romulus und Remus, die Gründer des Römischen Reiches, im Mittelpunkt der Geschichte stehen würde, war ich doch sehr gespannt auf das Buch. Leider waren die Erwartungen jedoch schnell zu hoch geschürt, denn was ich von Die Söhne der Wölfin bekommen habe, war leider kein fesselnder historischer Roman über die Gründung Roms und mit einer sympathischen, starken Protagonistin.

„Es heißt, die Amazonen lebten in Freiheit“, murmelte Ulsna nachdenklich. „Aber die letzte ihrer Königinnen starb vor Troja, und danach verschwanden sie. Es gibt ein langes Lied darüber. Würdest du als Amazone leben wollen, Ilian?“
Er war überrascht, als sie den Kopf schüttelte. „Auf diese Weise kann ich nicht kämpfen, nicht mit dem Schwert und dem Bogen.“
Wieder war es sein Gehör, das ihn auf Ungesagtes aufmerksam machte. „Auf welche Weise denn?“
„Ich suche noch nach meiner Weise“, erklärte sie. „Es gibt einiges, das ich bereits in mir trage, aber es genügt noch nicht. Und es mag durchaus sein, daß Prokne mich lehren kann, was mir noch fehlt.“
- Die Söhne der Wölfin, Tanja Kinkel

Der Roman wird sogar aus den Sichten wechselnder Charaktere beschrieben, die Ilians Weg kreuzen. Leider bleibt sie ihnen meist ein Mysterium und dadurch auch dem Leser. Ihre Handlungen und Motive werden weder durch die Schilderung der anderen Charaktersichtweisen deutlich, noch durch wenigen Abschnitte, die wir aus Ilians Perspektive erleben. Vielleicht war dies genau die Wirkung, die Tanja Kinkel mit der Wahl der Erzählweise beabsichtigt hat, um Ilian fremd und mystisch wie die Götter, denen sie dient, erscheinen zu lassen, doch gut gewählt finde ich das nicht. Die ganze Zeit rätseln zu müssen, was sie nun eigentlich vorhat oder was sie zu diesem und jenem Schritt verleitet hat, ging mir mit der Zeit ziemlich auf die Nerven. Auch fand ich weder in ihr noch in den anderen Charakteren, darunter auch ihre Söhne, keinen, der mir wirklich sympathisch wurde. Und das hat es für mich schon sehr erschwert, das Buch zu genießen, denn wenn ich die Charaktere nicht mag, dann habe ich auch keine große Freude daran, ihre Reise auf mehreren hundert Seiten zu verfolgen.

Ganz davon abgesehen, dass es immer wieder größere Zeitsprünge gibt und man gar nicht weiß, was Ilian überhaupt alles erlebt hat, bis sie schließlich zu ihren Söhnen zurückkehrt und ein neuer Erzählabschnitt beginnt. Es werden Andeutungen in den Dialogen der Charaktere fallen gelassen, doch statt Neugier wecken sie irgendwann nur noch Frust, weil man völlig im Dunkeln gelassen wird und das Ganze nur nach und nach und bruchstückweise aufgearbeitet wird. Ilians Reise und auch später, wenn ihr Plan langsam aufgeht, ist langwierig und zäh. Spannung und Freude am Lesen kommt weder durch die Sprache noch durch die Geschichte wirklich auf.

Tanja Kinkel hatte alle Zutaten, die man für einen guten historischen Roman braucht: einen interessanten historischen Hintergrund mit den Etruskern, Griechen und Ägyptern, ihren unterschiedlichen Sitten und Religionen, die Gründungsgeschichte Roms, eine Protagonistin mit einem starken Motiv, auf dem sie für eine tiefe Entwicklung ihrer Heldin hätte aufbauen können, deren Söhne, die die Handlung hätten weiter tragen können und vieles mehr. All das hat sie sich jedoch nicht wirklich zunutze gemacht. Der Roman hätte groß und opulent sein können, war aber nur ein kleiner Ableger im historischen Genre, der keine fesselnde Geschichte rund um Romulus und Remus erzählen konnte, obwohl die Geschichte so viel hergegeben hätte.
Profile Image for Anni.
602 reviews
June 23, 2023
War leider gar nichts für mich…
Schade!

Finde den Titel unpassend gewählt, da es eben nicht um die Söhne geht, sondern um deren Mutter.

Zudem wären die Angaben von Daten, eine Karte, sowie ein Glossar / Namensregister sinnvoll gewesen und hätte das Lesen um einiges erleichtert!

Ich habe an dem Buch nicht aktiv fünf Monate gelesen, sondern habe dies wenige Tage vor meiner Ausreise nach Portugal begonnen und nicht mitnehmen können. Da ich nun zurück bin und meine Wohnung noch nicht fertig ist, bin ich für knapp vier Wochen wieder bei meinen Eltern und da meine Bücher bereits alle in Kisten sind, war dies eines der Bücher, dass hier noch so rumlag. Das Buch hat meine Mutter von einer Kollegin bekommen, die es (verständlicherweise!) aussortiert hat und da ich, während ich hier hin, natürlich trotzdem lesen möchte, habe ich es noch einmal begonnen, sonst hätte ich vermutlich nicht noch einmal dazu gegriffen.
Profile Image for Sarah Sabri.
85 reviews51 followers
paused
April 26, 2013
لم أكمل حتى 10% من الكتاب وأسير فيه ببطء سلحفاة الترجمة بشعة مشتتة للغاية برغم جمال الموضوع ، أجاهد لأجمع شتات الجملة وأتوصل للمعنى.
لا أعلم إن كنت سأكمله أم لا !!!!
1 review
February 27, 2026
Faszinierende Umsetzung der bekannten Romulus-und-Remus-Sage mit entscheidendem Perspektivwechsel - hat mich ein wenig an die Gegen-den-Strich-Technik der Nebel von Avalon bzgl. der Artussage erinnert.

Positive Aspekte:

- vielschichtige Charakterzeichnung, bei der die Autorin auch nicht vor ziemlich abgründigen Seelenverstrickungen zurückschreckt, die aber sehr gut nachvollziehbar sind

- die parallele Darstellung der sehr unterschiedlichen Kulturen von Etruskern, Latinern, Griechen und Ägyptern - sowohl, was den Lebensstandard angeht als auch z.B. die sehr unterschiedlichen Bewertungen eines Hermaphroditen oder generell die Stellung der Frauen. Als Geschichtsfan bin ich gewohnt, eher in einer Kultur 'zu sein', insofern fand ich es toll, zu sehen, wo zu einer bestimmten Zeit die gleichzeitig existierenden Kulturen waren

- die Autorin ist hervorragend darin, Intrigen und Machtspiele darzustellen - ich kannte dies bereits aus ihrem Buch über Walter von der Vogelweide (Das Spiel der Nachtigall) und sie enttäuscht auch hier in keinster Weise.

Negativ (daher ein Stern Abzug):
Wie in einer Kritik hier angemerkt ist es sehr anstrengend, am Ball zu bleiben, obwohl man erst zum Schluss die wahren Hintergründe für Ilians Handlungen erfährt. Gewissermaßen lässt sich vieles nicht einordnen, sondern bleibt im 'Arbeitsspeicher' und das geht für ein kurzes Buch natürlich problemlos, bei einem gut 500 Seiten langen Roman hat man irgendwann das Gefühl nicht mehr zu wissen, was nun alles noch der Aufklärung harrt.
Allerdings macht am Ende alles einen Sinn und ich freue mich darauf, das Buch nochmal zu lesen - diesmal mit dem Wissen um die Vorgeschichte - ein bisschen als wenn man einen Krimi nochmal liest und schon weiß, wer der Mörder ist. Nur dann kann man schätzen, wie geschickt einen der Autor in die Irre führt.
3 reviews
February 20, 2022
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, die Geschichte zieht sich aber - insbesondere in der 2. Buchhälfte. Schade auch, dass gewisse Lebensabschnitte von Ilian einfach weggelassen wurden und im Nachhinein teilweise nacherzählt werden. Dabei hätte es andere Teile der Geschichte gegeben, die gut etwas knapper hätten formuliert werden können. Insbesondere in den letzten 100 Seiten wollte das Buch gefühlt nicht enden und es ging nicht voran in der Story… :-/
Schade eigentlich weil die erste Hälfte war eigentlich ganz schön und bildhaft erzählt.
17 reviews
March 27, 2023
Detailreich beschriebener Hintergrund, einfache Sprache und große Handlung, spannend bis zum Schluss. Teilweise sogar unnötig spannend, sodass die Auflösung enttäuschen kann. Abschnittsweise zu sehr dem Psychologischen verhaftet.
Profile Image for Marie  Lukešová.
15 reviews7 followers
April 24, 2020
Zajímavé, ale místy zdlouhavé a zmatečné. Nepohltilo mě to, takže se mi to ani nečetlo příliš dobře a trvalo to nadmíru dlouho.
Profile Image for Moorlicht.
17 reviews2 followers
March 22, 2011
Ilian - die Novizin der Hohepriesterin und ihre insgeheim erwählte Nachfolgerin - ist schwanger. Nach ihrer Behauptung ist der Vater des ungeborenen Kindes ein Gott. Einziger Haken an der Sache ist nur, dass ihr keiner glaubt und sie auch vor dem Prüfungsritual zurückscheut. Als Folge werden Ilian Name und Stand genommen. Die nun Namenlose sieht sich verbannt und dem ehemaligen Sklaven Faustulus als Weib mitgegeben - zusätzlich zu einer Handvoll Schweine und zwei trächtigen Kühen.

Damit beginnt die Geschichte um die Mutter von Romulus und Remus.
In das Reich der Latiner verbannt tut sich Ilian in der ungewohnten Umgebung zu Anfang recht schwer, hat jedoch bald wieder genügend Kampfeswillen um den Kampf um ihr Recht und ihren Stand aufzunehmen. Bald nach der Geburt der Zwillinge verlässt sie das Reich der Latiner und findet in ihrer alten Heimat Alba einen griechischen Kaufhändler, der sich bereiterklärt sie und den Barden Ulsna auf seinem Schiff mitzunehmen. So gelangen die Reisenden - Ulsna fühlt sich verpflichtet, die Rachesuchende zu begleiten und wird im Laufe der Jahre auch zu ihrem engsten Vertrauten - schlussendlich auch zum Orakel von Delphi und mit der Unterstützung der dortigen Priesterschaft schließlich bis nach Ägypten, wo sie mitten in die Kämpfe um die Herrschaft gelangen und auch dort eine wichtige Rolle spielen.

Selbst wenn man die Legende um die Gründung des Stadtstaates kennt, ist dieses Buch eine spannende Wiedergabe der Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte.
Die Charaktere, die Ilian auf ihrer Reise immer wieder begegnen sind alle sehr detailliert ausgearbeitet und verfolgen auch noch ihre eigenen Interessen, wodurch der Handlung noch eine zusätzliche Tiefe verliehen wird. Zum Einen, weil die Geschehnisse auch aus den verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten beschrieben werden und zum Anderen, weil man ihre Beweggründe gut nachvollziehen kann. Und die Spannung bis zuletzt erhalten bleibt, wer beispielsweise jetzt der Vater von Ilian's Kindern ist und ob sie ihre Ziele erreichen wird. Gerade das finde ich bei einem bereits bekannten Handlungsablauf sehr bemerkenswert.
Das einzige Manko war für mich, dass ich den unversöhnlichen Hass von Romulus auf seine Mutter nicht völlig nachvollziehen konnte und gern eine Erklärung für die altertümlichem Begriffe im Anschluss gehabt hätte.

Trotzdem mein Fazit: Fünf Sterne ;)
Profile Image for Moni2506.
404 reviews
January 1, 2016
Die Söhne der Wölfin von Tanja Kinkel ist im November 2014 als Neuauflage im ebook-Format im dotbooksverlag erschienen. Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer lovelybooks-Leserunde mit der Autorin lesen.

Inhalt: Italien im 7. Jahrhundert vor Christi Geburt.
Die junge Priesterin Ilian ist überzeugt, dass ihre beiden Söhne Romulus und Remus von einem Gott gezeugt wurden. Sie wird von ihrem Onkel verstoßen und schwört sich daraufhin, dass ihre Kinder eines Tages herrschen werden. Hierzu begibt sie sich auf eine Reise, die sie vom Orakel von Delphi bis nach Ägypten führt und an deren Ende die Gründung Roms steht.

In diesem Roman entführt uns die Schriftstellerin in die Welt der Antike. Mir hat dieser Roman außerordentlich gut gefallen. Die Geschichte war spannend und in einem flüssigen Schreibtstil geschrieben, der es mir leicht gemacht hat, mir die Geschehnisse vorzustellen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass man viel über verschiedene Kulturen (Griechen, Ägypter, Etrusker, Latiner) in der Antike erfährt. Hier habe ich viel Neues erfahren. Ich mag es sehr, wenn ein Roman einem neben guter Unterhaltung auch noch viel Interessantes und Wissenswertes vermittelt.
Auch die Charaktere in dem Roman haben mir gefallen. Besonders die Hauptprotagonistin ist ein sehr komplexer Charakter, der weder gut noch böse zugeordnet werden kann. Dies findet man selten in einem Buch.
Ihre Beweggründe bleiben allerdings teilweise im Verborgenen, da ihr Weg immer durch die Augen anderer Personen in ihrer Umgebung geschildert wird. Dies eröffnet einem aber auch viele unterschiedliche Blickwinkel auf ein und dieselbe Person.
Über die anderen Charaktere möchte ich nicht zu viel verraten. Sie begegnet Personen, die sie hassen, lieben oder sich auf eine gewisse Art und Weise mit ihr verbunden fühlen.
Lest das Buch am besten selbst und lasst euch mit der Mischung aus spannender Geschichte, flüssigem Schreibtsil und interessanten Fakten in die Welt der Antike entführen. ;)
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