Baltasar Matzbach, einem seiner angeblichen Freunde zufolge "Mischung aus Falstaff und Kater Garfield, als Hobbydetektiv auf die Menschheit losgelassen", mag nicht in einem wirren Fall feststecken. Als ihn ein Hilferuf aus der Provence ereilt, läßt er daher gern alles liegen und fährt mit seiner Freundin Ariane gen Süden. Aber der Journalist, der etwas über "Assassinen" telegraphiert hatte, ist verschwunden. Ein Überfall in Les Baux, ein Anschlag in Cassis, dazu Druiden, die neben dem Haus eines Schriftstellers Hinkelsteine errichten - gibt es einen Zusammenhang? Matzbach findet ihn, und in einem der ironischen Dialoge mit Ariane hält er "Ich weiß nicht, ob je ein Verbrechen mit Hilfe des I Ging, eines karthagischen Testaments und der Nichterwähnung druidischer Heiligtümer aufgeklärt worden ist, aber irgendwann passiert eben alles zum ersten Mal."
Gisbert Haefs is a German writer in several genres and translator. He has written historical novels such as Alexander won both the Deutscher Science Fiction Preis and Kurd-Laßwitz-Preis in science fiction and placed at the Deutscher Krimi Preis for crime fiction. As a translator he worked on a much criticized effort at translating works of Jorge Luis Borges into German.
Der dritte Band aus der Serie mit Balthasar Matzbach - zeitlich mitten im zweiten Band "Und oben sitzt ein Rabe" - und der Dicke ist wieder mal "unersetzlich", auch in Südfrankreich. Ab und zu ein bißchen zu abstrakt in seinen Gedankengängen, aber im Ganzen ganz witzig. Netter Erholungs-Krimi.