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Die Samuraiprinzessin #1

Der Spiegel der Göttin

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Nachdem sie ihre Familie verloren hat, wächst die 14-jährige Tomoe bei Mönchen auf, die sie die Kampfkunst der Samurai lehren. Als Angreifer den Vorsteher gefangen nehmen, machen Tomoe und Mitbruder Hiroshi sich auf die Suche nach dem Spiegel der Sonnengöttin Amaterasu, um zu verhindern, dass der Feind seine Herrschaft über Japan begründet. Unterwegs rettet die mutige Kämpferin dem Fürsten Yoshinaka das Leben und findet in ihm nicht nur einen Verbündeten, sondern auch ihre große Liebe.

400 pages, Hardcover

First published August 16, 2013

43 people want to read

About the author

Corina Bomann

78 books448 followers
Corina Bomann, 1974 in Parchim geboren, entdeckte die Welt der Bücher schon recht früh für sich. Als Kind verzierte sie die Exemplare der heimischen Bibliothek mit eigenen "Wachsstift-Illustrationen", später, als sie das Schreiben erlernt hatte, begann sie, eigene kleine Geschichten zu verfassen. Langeweile in Schule und Bus füllte sie mit viel Fantasie aus, sodass aus kleinen Geschichten bald ganze Romane wurden, die zunächst mehrere Kladdehefte füllten. Die Hefte und eine alte Schreibmaschine wichen nach und nach dem Computer; ihre Geschichten entstiegen den Schubladen und fanden ihre Heimat bei Verlagen. Noch heute lebt Corina Bomann in Mecklenburg und nutzt die traumhafte Ruhe und wunderbare Landschaft, um ihre Romane zu spinnen. In ihrer zweiten Heimat Berlin lässt sie sich dagegen vom Puls der lebendigen Stadt inspirieren. Ihre große Liebe gilt der Geschichte, und so finden sich auch in ihrem neuen Roman "Die Schmetterlingsinsel" historische Elemente, die geschickt mit dem Heute verwoben werden.

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4 (9%)
1 star
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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,162 reviews639 followers
May 19, 2023
Japan im 12. Jahrhundert: Die 15-jährige Tomoe wächst als einfaches Bauernmädchen auf. Sie führt ein relativ zufriedenes Leben, doch eines Tages ändert sich alles. Ihre Mutter schickt Tomoe zum Holzsammeln in den Wald. Als Tomoe zurückkommt, sind ihre Eltern und Geschwister tot. Sie wurden ermordet. Tomoe sinnt auf Rache und macht sich auf den Weg, die Mörder zu suchen. Unterwegs begegnet sie einer Gruppe Mönche, die Tomoe mit in ihr Kloster nehmen und sie dort das Kämpfen lehren. Auch ist Tomoe alles andere als ein einfaches Bauernmädchen, denn sie hat eine große Prophezeiung zu erfüllen.
💖💖
Mein Leseeindruck:
Zunächst ist mir das wirklich schöne Cover des Buches aufgefallen. Auch ohne den Titel weiß man einfach sofort, dass die Geschichte in Japan spielen muss.
Wer sich für japanische Geschichte und japanische Mythologie interessiert, sollte sich dieses Buch einmal näher anschauen. Der Leser wird entführt in das 12. Jahrhundert. Die Geschichte von Tomoe Gozen ist sehr spannend, interessant und unterhaltsam. Auch ein guter Anteil Fantasy ist in diesem Buch vorhanden, denn es geht auch um Geister, Gestaltwandler und Götter.
Mir war Tomoe Gozen vor dieser Lektüre nicht bekannt, muss ich gestehen. Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und so auf sie aufmerksam wurde. Sehr gerne würde ich mehr von ihr erfahren, und eigentlich ist "Der Spiegel der Göttin" auch als Auftakt einer Trilogie gedacht gewesen. Der zweite Band "Das Juwel des Wassers" wird aber laut Verlag wohl nicht erscheinen, was ich sehr schade finde. Dennoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, denn der erste Band kann auch durchaus eigenständig gelesen werden.
Mir hat die Lektüre auf jeden Fall sehr viel Spaß bereitet. Ich mag den Schreib- und Erzählstil der Autorin und habe Tomoe gerne ein Stück auf ihrem Weg begleitet.
Profile Image for Anna (Ink of Books).
425 reviews78 followers
June 4, 2016
Typischer erster Band - nur dass keine weiteren Bände kommen.
Und die letzten paar Kapitel hab ich einfach nur noch quer gelesen.
Kann man, muss man aber nicht.
Profile Image for Anorielt.
464 reviews49 followers
August 29, 2013
Erster Satz: Die Krieger formieren sich zur Schlacht.

Die Samuraiprinzessin gehört zu den Neuerscheinungen diesen Monats auf die ich am meisten gespannt war. Obwohl ich noch etwas mit dem kaufen warten wollte, konnte ich irgendwann dann doch nicht mehr widerstehen und musste mir das Buch kaufen. Schon der Prolog hat mich völlig gefesselt. Der malerische Schreibstil und die Stimmung kurz vor dem Kampf hat mich einfach in den Bann des Buches gezogen. Dazu kommt das der Prolog in der Zukunft spielt und man einen Blick erhascht auf das was Tomoe auch in Sachen Liebe erwartet.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Man lernt Tomoe als die älteste Tochter eines Bauern kennen die zwar in ärmlichen Verhältnissen lebt, aber glücklich ist. Doch ihr Leben ändert sich schlagartig als Steuereintreiber ihre gesamte Familie abschalten und ihr Zuhause niederbrennen. Sie selbst überlebt nur weil sie sich zu diesem Zeitpunkt im Wald zum Holz sammeln aufhält und einem Totengeist, einem von König Enmas Dienern begegnet. Dieser eröffnet Tomoe ihr Schicksal. Sie soll die drei Throninsignien finden und den wahren Kaiser auf den Thron bringen.

Doch in den folgenden Wochen und Monaten rückt diese Prophezeihung in den Hintergrund. Tomoe will die Mörder ihrer Familie finden und zur Rechenschaft ziehen, doch ohne Hilfe ein fast unmögliches Unterfangen, vor allem für eine Bauerstochter die zwar ein bisschen mit der Naginata umgehen kann, gegen einen richtigen Krieger aber kaum eine Chance haben wird. Das Schicksal geht jedoch manchmal seltsame Wege. Tomoe wird in einen Kloster der Kriegermönche aufgenommen und ausgebildet damit sie irgendwann ihre Familie rächen kann. Ihr Lehrmeister Hiroshi ist streng, wird aber irgendwann auch zu ihrem Freund.

Schließlich müssen die beiden sich auf die Suche nach dem Spiegel der Amaterasu machen und die Prophezeiung nimmt ihren Lauf. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Tomoes Leben erneut auf den Kopf stellen und außerdem begegnet ihr die Liebe in Form des jungen Fürsten Yoshinaka.

Für mich hat sich Die Samuraiprinzessin in Rekordzeit in einen Page-Turner verwandelt. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der malerische Schreibstil, der Ort an dem alles spielt, die Geschichte an sich und die Charaktere haben mir das unmöglich gemacht. Corina Bomann weiß wie man Leser fesselt, das steht fest.

Was für mich auch ein positiver Punkt war, war die Liebesgeschichte. Diese steht noch komplett am Anfang und ist auch noch nicht wirklich eine Liebesgeschichte. Tomoe und Yoshinaka kennen sich zwar und Tomoe fühlt Dinge für ihn die sie nicht in Worte fassen kann, er wiederrum ist beeindruckt von ihrer Kampfkunst und ihrem Mut und hätte sie gerne als seine Leibwache, aber mehr ist da noch nicht. Es ist schön das die Autorin sich hiermit Zeit lässt, vor allem da ich davon ausgehe das es sich bei der Reihe um eine Trilogie handelt.

Fazit

Die Samuraiprinzessin hat mich von der erste bis zur letzten Seite gefesselt und nicht mehr losgelassen. Das Leben der jungen Bauerstochter Tomoe die zu mehr bestimmt ist als dem Leben das auch ihre Mutter führt. Ihre Schicksal bringt sie mit den Größten des Landes zusammen und enthüllt ihr Geheimnisse von denen sie bisher dachte sie wären lediglich Geschichten. Dabei begegnet sie nicht nur Fremden die zu guten Freunden und Lehrmeistern werden, sondern auch der großen Liebe - auch wenn sie das noch nicht weiß.

Für mich ein absolut gelungenes Buch von dem ich gar nicht genug bekommen konnte. Ich wünschte der zweite Band wäre schon zu kaufen.

5/5 Sternen
Das Buch hat alle meine Erwartungen sogar noch übertroffen
Profile Image for Anju 杏樹.
89 reviews6 followers
September 8, 2014
This might be the worst book I read so far this year. A clichéd story with a Mary-Sue in the lead, not to mention the fact that the author, bless her, completely messed it up with poor writing and her inability to go over the boundries of research.

Okay, before I start listing and ranting, let me sum you up the plot. Set in Japan of the 12th century, "Die Samuraiprinzessin" is basically about a 15-years old girl who, after having witnessed her family's murder, is taken in by warrior-monks of a famous temple and gets trained in combat (mainly naginata), waiting for a chance for revenge. But while staying with the monks, the heroine Tomoe discovers a destiny involving three magical artifacts.

The plot itself is inspiring. I mean, a story involving Japanese mythology, culture, adventure, revenge and romance? Yes please! Also, what made me curious about the book was the fact that its set in 12th century Japan, the Heian period, an era which is not so often treated by western authors and one of my favourites. Sounds good, doesn't it?

In fact, it wasn't.

I'm still not sure how and when it started. For one thing, I immediately recognized what Corina Bomann researched and modelled upon and what she did not. In the afterword, Bomann herself wrote that she was inspired by the Heike Monogatari, a historical account about the struggle between the two warring clans Taira and Genji, and granted, you have your two struggling families in the book. She even named the protagonist and her main love interest after two real characters from the Heike Monogatari. But apart from the historical facts, that's how far, or in this case, deep Bomann went with her researching. I still can't fathom how she seriously was thinking to write a novel based upon solid Japanese culture when she didn't even have the basis.

The outcome? Invented names that sound Japanese but are not, modern names that have nothing to do with the Heian period or worse. But the names were just the beginning. What made me groan or whimper the whole time was the very obvious fact that the author had no idea how Japanese behaved and was treating the characters half of the time as if they were Westeners, like having a monk embrace a girl (what in Merlin's name?!) and having monks spit and swear (they'd never do that!). One other thing was the permanent misuse of suffixes like Sensei or -chan. Seriously, not everyone has to be called Sensei.

I also had kind of an issue with Tomoe cross-dressing. Well, not exactly the act itself, mind you, 'cause I find cross-dressing really cool (look at Alanna and Iolanthe! They killed all right!), but it was the logic behind it. Tomoe obviously cross-dressed so that she'd have much more freedom in her actions than normal girls of her age would have had, but it seemed like every second person she met knew an instant she was a girl. Huh? Bomann, if you're going to use the cross-dressing card, then use it sensibly, will you?

Another thing that bothered me were the characters, who just sounded as if they had been cut from plain cardboard. Absolutely no depth, nothing interesting, just plain dead. Their purpose in the story? Be sweet and helpless Tomoe's friends and allies. And Merlin, they did that all right.

Tomoe. God, where to begin? At first, I thought it was just me, bothering about how much she cried even months after having lost her family. All right, maybe I was just being paranoid. Back then. But then I started to note that she just couldn't stop asking questions, even the stupid ones, Tomoe just couldn't use her brain to put two and two together. The fact too that she learned fighting with her Naginata (actually, she had supposedly already learned the basics from her mother) in just a few months time to become a skilled warrior was very fishy, not to mention all the unnecessary praising she always got. Wait a minute, did I just say praising? Because Tomoe did nothing worth praising for throughout the whole entire book!!!! In fact, all she did was just be in the right place at the right moment, the stuff was done by the others (or her "friends") and she got the credits in the end. Excuse me? Oh, but I forgot. Her friends are supposed to be there helping her and saving her, because they have no other purpose! And they don't complain, so is all well... right?

Not right. If you don't consider such a protagonist a Mary-Sue, I don't know what is...

Oh, and did I already mention just how cheesy the scenes are described? Bomann does a very poor job in foreshadowing, when she's trying to drop little hints along the way for the culminating climax and reveal of some grand secret, it was as if she were setting a bomb which detonates just a few lines afterwards, giving away the plot and secret. Totally predictable.

Oh, and not to mention the fighting scenes. When I was reading them, I just couldn't help whimpering at its cheesiness. All these extra whirlings of blades... no actually, that's all we get see. There's shouting, the enemy strikes, Tomoe blocks and starts whirling her weapon for no reason. Erm... Oh sorry, you're right. It's Tomoe we're talking about. Mary-Sue, showing off and incapable Tomoe. But even so, the others (not even worth mentioning by name) weren't brilliant either.

Finally, the writing killed me. Bomann's greatest mistake yet, in my opinion, was letting Tomoe, bless her blandness, take the reins of the narration. The result, given our utterly clueless and simpleton protagonist, was 330 pages of nonstop description, explanation and speech. Now, while normally I consider that making characters speak and interact among themselves is the best way to have them developed and get them interesting, the dialogues in this novel was utterly useless. Not a single character developed (they remained 2-D as they had from the start), the explanations there given were even less useful for the reader. It was obvious the author had to insert such dialogues so that her protagonist could get the answers she wanted.

Such for the so revealing-answering-questions-dialogues. But even with the bad guys, Bomann just couldn't get it right. She failed, miserably if you ask me, to make them sound bad, evil and terrifying as they (supposedly) should be. Making them laugh, grin, smirk evilly and have them mock the protagonist won't get you anywhere, Bomann.

One of the golden rules a good author should always follow is "Show, don't tell.". Bomann happens to break this very rule in every possible way.

So you see, in the end, I was reading for the sake of reading until the end. No wonder it took me so long. I just wish Corina Bomann had thought before running to her publishing agency and have this novel published. You know, actually think. "Is everything as it should be? Is this my best?" Because, knowing that this is definitely not her first book, I know she could do better. Had she gone deeper with her research, maybe she would have found out that boots did not exist in Japan until way into the future, that there has never existed a nonsense like "backing out of the room on your knees with your head bent". Had she paused, maybe... But alas, this will never happen and it's too late to complain about it.
Profile Image for Leonie.
459 reviews6 followers
July 9, 2014
Das Cover finde ich ganz schön. In meinen Augen ist es nicht suuuuper toll, aber auch nicht todlangweilig.

Die Charaktere sind in meinen Augen ein bisschen schwierig gewesen. Tomoe ist unsere Protagonistin. Sie ist sehr taff und mutig, was vor allem an ihrem schweren Schicksalsschlag liegt und der Erziehung des Klosters. Oftmals wirkt sie eher wie ein Junge als wie ein Mädchen. Hiroshi ist ihr Lehrmeister, der meist sehr distanziert und zugeknöpft ist als alles andere - dennoch hat auch er seine "zärtlichen" Seiten. Kitsune ist eine Fuchsfrau. Sie ist sehr hämisch und wirkt manchmal falsch, dabei kann sie auch sehr hilfreich sein.

Der Schreibstil ist zu Beginn eher zähflüssig und langatmig, Spannung ist auf den ersten 130 Seiten kaum vorhanden. Man hat das Gefühl es zieht und zieht und zieht sich. Jedoch wird der Schreibstil mit der Zeit flüssiger und ist nicht mehr so langatmig. Die Sprache ist in meinen Augen eher hoch gestoßen, was aber durchaus zum Romantyp passt.

Der Grundgedanke der Story hat mir sehr gut gefallen. Tomoe erleidet einen schweren Schicksalsschlag als sie ihre Eltern verliert. Sie gelangt in ein Kloster, wo sie gelehrt und ausgebildet wird. Dort erwartet sie außerdem eine große Aufgabe, um die es sich im Roman dreht.
Zu Beginn des Romans werden dem Leser schon relativ viele Fremdwörter "um die Ohren gehauen", welche die Autorin aber auch sofort erklärt - sonst wäre der Leser auch zutiefst verwirrt. Der Einbau der Fremdwörter hat mir persönlich gut gefallen, da ich mich so noch besser in die Story ein denken konnte.
Zu Beginn hätte ich nicht gedacht, dass dieser Roman ein Fantasyroman ist - bis auf einmal Fantasywesen vorkommen. Ab dem Punkt hat die Autorin an eben diesen aber auch nicht gespart.
Beginnt der Roman in meinen Augen etwas schleppend, so wird er ab einem bestimmten Punkt deutlich spannender. Von da an werden auch mehrere Überraschungen in den Roman eingebunden.
Die Charaktere fand ich persönlich irgendwie nicht so überzeugend, dies liegt aber vor allem daran, dass sie mir zu grob umrissen waren. Wir haben gar keine wirkliche Chance sie einmal näher kennen zulernen, weswegen wir sie als Leser mehr oder weniger oberflächlich betrachten.
Auch die Gefühle haben keine wirkliche Chance den Leser zu ergreifen. Vor allem die romantischen habe ich als alte Romantikerin vermisst, denn die blieben eigentlich komplett auf der Strecke.
Ganz schrecklich finde ich den Prolog. Er nimmt extrem viel weit vorweg und hat nicht einmal einen Zusammenhang zum Buch. Grausam - da würde ich glatt jedem Leser raten, diesen nicht zu lesen.

Der Cliffhanger ist in sich abgeschlossen und beendet das Buch gut. Gleichzeitig macht es auch direkt neugierig auf den nächsten Band.

Mein Fazit
Corina Bomans Roman "Die Samurai Prinzessin" hat einen schönen Grundgedanken, der jedoch in meinen Augen noch sehr ausbaufähig ist. Ihr Roman hat mich schön unterhalten - aber das war es auch fast schon wieder. Die Gefühle kommen zu kurz und können den Leser so keine bleibende Erinnerung hinterlassen. Ein schöner Ansatz, dessen Folgeteil ich lesen werde, in der Hoffnung, dass sich die kleineren Mängel dieses Romans dort verbessern.
859 reviews7 followers
September 30, 2013
Nachdem sie ihre Familie verloren hat, wächst die 14-jährige Tomoe bei Mönchen auf, die sie die Kampfkunst der Samurai lehren. Als Angreifer den Vorsteher gefangen nehmen, machen Tomoe und Mitbruder Hiroshi sich auf die Suche nach dem Spiegel der Sonnengöttin Amaterasu, um zu verhindern, dass der Feind seine Herrschaft über Japan begründet. Unterwegs rettet die mutige Kämpferin dem Fürsten Yoshinaka das Leben und findet in ihm nicht nur einen Verbündeten, sondern auch ihre große Liebe.

"Der Spiegel der Göttin" ist der erste Band der "Die Samuraiprinzessin"- Trilogie von Corina Bomann.

Die Autorin gibt ihrer Geschichte von Anfang an Raum, um sich zu entwickeln. Nichts wirkt überstürzt oder gehetzt. Dadurch entsteht ein wunderbares Lesetempo, bei dem sich die Phantasie des Lesers voll entfalten kann.

Der Roman beruht auf wahren historischen Begebenheiten. Allerdings werden diese noch zusätzlich durch die Phantasie und Kreativität der Autorin unterfüttert, sodass eine eigenständige Geschichte entsteht, die Realität und Fiktion gut zu vermischen weiß.
Neben diesen beiden Facetten finden sich ebenfalls noch etliche mythologische und phantastische Elemente bei denen sich Corina Bomann aus den Sagen und Legenden der japanischen Mythologie erfolgreich bedient hat.

Die Geschichte ist von vorne bis hinten einfach nur spannend und stimmig. "Der Spiegel der Göttin" ist ein überaus vielschichtiger und komplexer Roman, der einen gewaltigen Lesesog entwickelt, aufgrund der vielen kleinen Details, die diese Geschichte so lebendig werden lassen.
Auch kommt die Spannung niemals zu kurz, denn nichts ist wie es scheint und hinter jeder Buchseite vermag eine neue Gefahr zu lauern, die den Leser gefangen nimmt und ihn ein Abenteuer bestreiten lässt, das beim Lesern immer stärkere epische Züge entwickelt.

Aufgrund der vielen mythologischen Elemente entsteht eine wundervolle Atmosphäre, die das Leben in Japan im 12.Jahrhundert perfekt zu transportieren weiß. Vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen Bilder von Kirschblüten, Reihern, Samurais, und noch vieles mehr. Diese Atmosphäre nimmt den Leser vollends gefangen und bereitet ihm herrliche Lesestunden.

Mit Tomoe hat Corina Bomann einmal mehr eine starke Heldin geschaffen, die sich in einer Männerwelt zu behaupten weiß. Sie wirkt stets sympathisch und unverfälscht und wird so zu einer starken Identifikationsfigur, mit der man nur allzu gerne dieses Abenteuer erlebt.

Am Ende möchte man einfach nur wissen, wie es mit Tomoe weitergehen wird. Auch ohne Cliffhanger schafft es Corina Bomann die Neugier des Lesers auf ein Maximum zu treiben. Allerdings wird man sich noch bis Herbst 2014 gedulden müssen, um erneut auf Tomoe zu treffen. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten und bin schon extrem neugierig auf das, was die Autorin sich dann für uns ausgedacht hat.
Profile Image for Hikari.
422 reviews10 followers
October 31, 2013
Der Spiegel der Göttin ist der erste Band der historischen Trilogie von Corina Bomann. Auf Band 2 werden wir noch 1 Jahr warten müssen. Buhu!

Die Trilogie spielt in der Heian-Zeit, im 12. Jahrhundert in Japan. Den Titel des ersten Bandes kann man entnehmen, dass sich jedes Buch um eine der drei Throninsigniens Japan dreht. Der Spiegel der Göttin, der Juwel des Wassers und das Schwert der Schlange.

Die fast 15jährige Tomoe wird auserkoren, die drei Insignien zu finden und den wahren Tenno Japans zu bestimmen. Sie - ein einfaches Bauernmädchen - gerät in die Fugen der großen Politik. Und dies durch einen sehr traurigen Handlungsakt, durch den sie Rache schwört und von Kampfmönchen aufgegabelt wird.

Im ersten Teil vergeht etwas mehr als ein Jahr, in dem wir Tomoe auf ihrer Reise begleiten. Wie sie sich entwickelt, dazu lernt und sich behaupten muss. Dabei stehen ihr viele Freunde und Helfer zur Seite, doch schafft sie sich auch erste wie auch mächtige Feinde.

Man kann der Protagonistin gut folgen und sich in sie hineinversetzen. Die Heian-Periode kommt gut herüber, aber es ist trotzdem so leicht geschrieben, dass die Seiten beim Lesen praktisch verrinnen.

Die vielen Charaktere sind gut dargestellt und man bekommt eine Ahnung von der Vergangenheit und der mythologischen Welt Japans. Es ist sehr spannend zu lesen und macht große Freude.

Im großen und ganzen habe ich das Buch an einem Tag gelesen und bin sehr froh darüber. Blöderweise muss man jetzt eben länger auf Band 2 warten ;)
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