Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten?
Nach Studium und beruflichen Abstechern begann ich 2004 mit dem Schreiben – zuerst Artikel und Beiträge für einen Familienratgeber. Und damit hatte ich entdeckt, wie glücklich mich das Schreiben macht. Bald darauf folgten Kurzgeschichten für meine Kinder. Eine Sammlung der spannendsten Abenteuer von Fafnir, dem kleinen Drachen, und Gawein, dem mutigen Ritter, wurde 2010 in „Geschichten aus Drafeenien“ (familia Verlag) veröffentlicht. Das Schreiben nahm fortan eine ständig stärker werdende Bedeutung in meinem Leben ein, denn auch der Mythos um Avalon atmet in mir. Die Geheimnisse um Avalon – die heilige Insel der Anderswelt, verborgen hinter den magischen Nebeln – beeinflusst mich seit meiner Jugend enorm in Denken und Empfinden. So startete ich 2013 - im Jahr des Mondes - mein Debüt als Jugendbuchautorin. Der erste Band der Trilogie „Die Wächter von Avalon“ wurde veröffentlicht. „Die Prophezeiung“ ist der Beginn meiner Geschichte um die sagenumwobene Insel. Ich zeige ein Bild von Avalon, welches weit vor der Sage um König Artus entstand und noch heute existiert. Dabei werden Elemente aus der Alten Zeit mit denen aus der Vorzeit verknüpft. Die mystischen Geschehnisse beeinflussen sowohl die irdische als auch die Andere Welt Amaduria und haben auch heutzutage noch nicht an Bedeutung verloren. Seit dem ersten Band der Wächtertrilogie widme ich mich nun vollständig dem Schreiben. In sieben Monaten entstand die Fortsetzung „Der Fluch des Suadus“. Diese erneut in sich abgeschlossene Geschichte innerhalb des Gesamtwerkes war eine große und spannende Herausforderung für mich: Ich erschuf die Andere Welt Amaduria, in der die vier Wächter von Avalon einem magischen Rätsel um die Königreiche folgen. 2015 vollendete ich die Trilogie mit „Die Legende von Ýr“ und gehe zurück in die Welt der Menschen, dorthin wo alles begann und mit den Wurzeln der Vergangenheit verwoben ist. Seit ein paar Monaten widme ich mich wieder Kurzgeschichten für Kinder. „Der Zauber unter der Sonne – Wie Eóin den Frühling fand“ wird die erste Geschichte, die im Frühjahr 2015 den Weg zu den Kindern finden wird.
In all ihren Romanen und Geschichten zeigt die Autorin, wie wichtig es ist, in Achtsamkeit und tiefer Bewusstheit zu leben. Sie stellt sich auf unterschiedliche Weise den Sinnfragen des Lebens, gibt durch ihre Worte eine Anregung zum Nachdenken, und damit einen Weg zu sich-Selbst-zu finden. „Denn nur wenn wir wieder fühlen lernen, auf unser Herz hören, auf die verborgenen Antworten tief aus unserem Inneren und mit unserer Seele verbunden sind, leben wir. Dann leben wir in der Gegenwart, in der uns jeder Atemzug von Moment zu Moment trägt.“
Seit ihrer Jugend fasziniert die Autorin der Mythos der Kelten, interessiert sie sich für die Religionen der Welt. Durch ihre Yogalehrerausbildung kam sie in tiefe Berührung mit dem Hinduismus und Buddhismus.
ich muss sagen, mich hat das Buch echt sehr überraschend gepackt! Bis auf, dass es hier sehr schnell um "liebe" geht obwohl sich keiner kennt ist es ein wirklich gutes Buch mit Action und einer tollen Welt! ich freu mich wirklich auf Band 2!
Das junge Mädchen Esmé verändert sich und nicht nur die Magie nicht immer mehr Raum in ihre ein, sondern auch der Geist von Avalon, welcher nach ihr ruft. Eines Tages führt sie eine Intuition auf den Dachboden, wo sie ein Foto von ihrem Bruder Eric mit Freunden entdeckt welches vor vielen Jahren aufgenommen wurden. Als sie ihn danach fragt, stellt sich Leben auf den Kopf den der Junge, Raven, der auf dem Foto zu sehen ist, ist nach einem schlimmen Unfall plötzlich mit seiner Familie verschwunden und gemeinsam mit der Eric beginnt sie nach Hinweisen zu suchen wo die Familie sein könnte.
Ich bin ein großer Fan von Fantasyliteratur, wobei ich allerdings gestehen muss das ich es auch nicht mag wenn in einem Buch zu viel Fantasyelemente vorkommen, da mir eine ausgeglichene Mischung zwischen real und unwirklich immer noch am besten gefällt. Dieses Buch hier war schon ziemlich an der Grenze, da es wirklich sehr fantasylastig ist, doch überraschenderweise fand ich das gar nicht schlimm. Im Gegenteil! Amanda Koch hat eine wunderschöne Welt aufgebaut, die vor allem durch die zahlreichen Details sehr einzigartig und besonders wirkt. Es machte mir großen Spaß mich dort aufzuhalten und mit den Charakteren Abenteuer zu erleben.
Anfangs hatte ich mit kleinen Startschwierigkeiten zu kämpfen, den obwohl das Buch einen sehr angenehemen Lesefluss hat wurde man nach einer ruhigen Einstiegphase mit vielen Informationen und neuen Charakteren überflutet. Die richtige Zuordnung fiel mir daher nicht gerade einfach, aber das wurde dann im Laufe des Buches besser und die Autorin konnte die Informationen in praktische Häppchen verteilen, so dass man nicht das Gefühl hatte vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig so das es mir nicht schwer fiel mich in der Geschichte zu verlieren. Allerdings merkte man beim Lesen dass die Autorin sich in ihrem eigenen "Wortschatz-Territorium" aufhielt und dieses auch kaum verlies, da hätte man vielleicht mit ein paar Synonymen oder Umschreibungen arbeiten können.
Bei der weibliche Protagonistin Esmeralda, oder im Buch auch Esmé genannt, fiel es mir nicht sehr schwer sie ins Herz zu schließen. Sie ist eine mutige, tapfere junge Frau die überraschend gut mit ihrer neuen Fähigkeit zurrecht kommt. Ebenfalls sehr zufrieden war ich mit dem männlichen Gegenstück Raven und zwischen Esmé und ihm entwickelte sich auch schnell eine kleine Liebesgeschichte welche ich sehr schön fand. Sie drängte sich, glücklicherweise, nicht zu sehr in den Vordergrund und durch die Gefühlseinblicke konnte ich mich immer sehr gut in die beiden hineinversetzen. In der Geschichte gab es auch einige interessante Nebencharaktere, aber diese wurden leider nur sehr skizzenhaft dargestellt und wenig beschrieben.
~ FAZIT ~ Ein spannendes, unterhaltsames Fantasyabenteuer das kleine Unstimmigkeiten enthält, welche aber durch den guten Lesefluss zum Glück etwas untergehen. Amanda Koch's Buch hat mich nicht hunderprozentig überzeugt, aber trotzdem hatte ich viel Spaß beim Lesen dieser fesselnden Geschichte.
Tolle Geschichte, aber etwas fehlt „Die Wächter von Avalon – Die Prophezeihung“ von Amanda Koch ist der erste Teil einer Fantasy-Reihe.
Komische Träume und das Gefühl anders zu sein führen dazu, dass Esmé sich immer weiter zurückzieht und nach Antworten sucht. Dabei stößt sie auf Raven Sutton, der ihr merkwürdiger Weise so vertraut vorkommt. Doch auf ihm lastet eine schwere Bürde.
Esmé fühlt sich anders und hat das Gefühl einfach nicht dazu zu gehören. Nicht zu ihrer Familie und irgendwie auch nicht in diese Welt. Sie sucht nach ihrer Identiät. Die Träume oder Visionen, sie sie hat machen es ihr nicht unbedingt leichter. Nur das Gefühl geliebt und akzeptiert zu werden, was sie oft überkommt, hilft ihr.
Von den Charakteren erfährt man nur was man auch für die Geschichte braucht. Eben das nötige Background. Beim Lesen selber stört das nicht. Aber wenn man später noch einmal drüber nachdenkt, fehlt es etwas. Man erlebt sie nur in „besonderen“ Situationen. Esmé ist am Landsitz ihrer Eltern und nicht im alltäglichen Leben, Raven und seine Geschwister werden auf ihre besondere Zukunft hin unterrichtet, … Was sie sonst ausmacht, erfährt man nicht groß.
Das sagenumwobene Avalon spielt eine wichtige Rolle in diesem Buch. Sie ist der das Herzstück der Welt Amaduria. Dies ist eine Welt voll Magie, Elfen und einer drohenden Gefahr. Avalon wird sehr gut in die Geschichte integriert. Gewohnte Elemente wie das Kloster Glastonbury, der Nebel oder die Barke holen den Leser richtig gut ab. Auch die Verflechtung mit Amaduria erscheint schlüssig.
Die Geschichte enthält zwei Erzählstränge. Zum einen erfährt man über Esmé etwas und zum anderen über Raven. Beide stränge wachsen immer näher zusammen und werden später eins. Normal macht dies den Leser neugierig. Doch hier fehlt etwas, der Funke springt nicht ganz rüber. Vielleicht liegt es daran, dass man in einem Moment Esmés Gedanken und Gefühle liest und wenn zum Beispiel ihre Mutter mit dabei ist, dann im nächsten Atemzug die ihren. Dies haut einen beim Lesen etwas aus der Bahn. Sonst ist es flüssig zu lesen und es ist soweit auch spannend. Es gibt einige tolle Wendungen und Gefahren, die gemeistert werden müssen. Das Cover zeigt ein Gesicht und einen verhüllten, schwarzen Reiter mit drohend erhoben Schwert. Darüber Fliegt ein Vogel. Alles ist in grün gehalten und passt zu den Inhalten im Buch richtig gut.
Das Cover hat schon eine Weile fasziniert und auch die Tatsache, dass es um Avalon geht. So hat mir die Geschichte auch gefallen, aber ich konnte nicht drin abtauchen. Mir hat die Bindung zu den Charakteren gefehlt. Deswegen gibt es 3 ½ von 5 Wölfen.
Inhalt: Die achtzehnjährige Esmè hat sich schon ihr ganzen Leben lang irgendwie fehl am Platz gefühlt ohne wirklich zu wissen, warum. Nach ihrem Schulabschluss erreicht ihre innere Sehnsucht ihren Höhepunkt und sie wird von merkwürdigen Visionen von einem Mann, den sie zu lieben scheint, erfüllt. Ob dies etwas mit den Nachbarskindern, mit denen ihr Bruder in ihrer Kindheit gespielt hatte, zu tun hat? Derweil bereitet sich Raven Sutton gemeinsam mit seinen drei Geschwistern auf die große Aufgabe vor, die nächsten Wächter von Avalon zu werden, um das, was vom magischen Reich Amaduria noch übrig ist, zu beschützen. Zur Zeit hat ihr Großvater noch diese ehrenvolle Aufgabe, doch er ist schon alt und die schwarzen Alben, welche Amaduria einst angriffen, scheinen immer stärker zu werden. Erst wenn die vier Geschwister ihren Großvater ablösen und selbst Wächter sind, wird die Kraft groß genug sein, die Alben wieder zu verbannen.
Meine Meinung: Da ich ein großer Fan von Avalon-Romanen bin, kam ich natürlich auch nicht drum rum, den ersten Teil "Die Prophezeiung" von Amanda Kochs "Die Wächter von Avalon"-Reihe zu lesen. Doch leider wurden meine Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nicht vollständig erfüllt, so dass ich doch ein wenig enttäuscht war beim Lesen. Ich werde die Reihe aber weiterverfolgen und hoffe, dass der zweite Teil mir mehr zusagen wird.
Zunächst einmal zu den positiven Sachen. Die Idee zu diesem Roman finde ich sehr schön, denn es wird mal nicht die Artus-Sage, welche ich zwar gerne mag, worüber es aber auch schon unzählige Romane gibt, durchgekaut. Amanda Koch schafft mit dem magischen Reich Amaduria, welches einst von schwarzen Alben angegriffen und nun von Avalon und seinen Wächtern beschützt wird, ihre eigene Geschichte. Die Magie in Avalon ist auch deutlich zu spüren gewesen und jedes Mal, wenn es dort hin ging, habe ich eine Gänsehaut bekommen. Doch leider spielt ein Großteil des Buches nicht hier, was sich im nächsten Band hoffentlich ändern wird.
Die Autorin verbringt viel Zeit damit, Esmés Zustand der Sehnsucht und Trauer, den diese selbst nicht so ganz versteht, zu beschreiben. Dies soll wohl alles sehr mysteriös auf den Leser wirken, doch leider war es für mich die meiste Zeit einfach nur langweilig. Da ich auch keinen wirklichen Bezug zu Esmé aufbauen konnte, habe ich beim Lesen auch nicht wirklich mit ihr mitfühlen und -fiebern können, was es denn nun mit ihr und ihren Visionen auf sich hat. Auch die Liebe, die plötzlich zwischen den beiden Protagonisten da ist, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Sie hängt zwar mit einer Prophezeiung zusammen, aber das reicht mir einfach nicht, um den Liebesschwüren auch wirklich glauben zu schenken und nicht einfach nur darüber die Augen zu verdrehen.
Der zweite Punkt, der mir nicht so gefallen hat, aber auch einfach eine Geschmackssache ist, ist die Erzählform in diesem Buch. Ich bevorzuge es immer, wenn ich beim Lesen in den Gedanken von nur einer Person bin, wobei die Person auch gerne Abschnitts- oder Kapitelweise wechseln kann. Womit ich allerdings nicht so gut klar komme, sind diese allwissenden Erzähler die im einen Satz mal im Kopf der einen Person und dann gleich auch schon wieder bei der nächsten Person angekommen sind. Mir fällt es so sehr schwer, zu verfolgen, wer denn nun gerade mit denken dran ist. Dies hat mich beim Lesen öfters mal raus gerissen und auch dazu beigetragen, dass ich mich mit den Charakteren nicht so wirklich verbunden fühlen konnte.
Fazit: "Die Prophezeiung" ist der erste Teil von Amanda Kochs Reihe "Die Wächter von Avalon" und hat mich leider ein wenig enttäuscht. Die Idee zu der Geschichte ist super, doch es hat leider an der Umsetzung ein wenig gehapert, was beim Lesen leider öfters zu Langeweile geführt hat. Von mir gibt es 3,5 von 5 Muscheln.Inhalt: Die achtzehnjährige Esmè hat sich schon ihr ganzen Leben lang irgendwie fehl am Platz gefühlt ohne wirklich zu wissen, warum. Nach ihrem Schulabschluss erreicht ihre innere Sehnsucht ihren Höhepunkt und sie wird von merkwürdigen Visionen von einem Mann, den sie zu lieben scheint, erfüllt. Ob dies etwas mit den Nachbarskindern, mit denen ihr Bruder in ihrer Kindheit gespielt hatte, zu tun hat? Derweil bereitet sich Raven Sutton gemeinsam mit seinen drei Geschwistern auf die große Aufgabe vor, die nächsten Wächter von Avalon zu werden, um das, was vom magischen Reich Amaduria noch übrig ist, zu beschützen. Zur Zeit hat ihr Großvater noch diese ehrenvolle Aufgabe, doch er ist schon alt und die schwarzen Alben, welche Amaduria einst angriffen, scheinen immer stärker zu werden. Erst wenn die vier Geschwister ihren Großvater ablösen und selbst Wächter sind, wird die Kraft groß genug sein, die Alben wieder zu verbannen.
Meine Meinung: Da ich ein großer Fan von Avalon-Romanen bin, kam ich natürlich auch nicht drum rum, den ersten Teil "Die Prophezeiung" von Amanda Kochs "Die Wächter von Avalon"-Reihe zu lesen. Doch leider wurden meine Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nicht vollständig erfüllt, so dass ich doch ein wenig enttäuscht war beim Lesen. Ich werde die Reihe aber weiterverfolgen und hoffe, dass der zweite Teil mir mehr zusagen wird.
Zunächst einmal zu den positiven Sachen. Die Idee zu diesem Roman finde ich sehr schön, denn es wird mal nicht die Artus-Sage, welche ich zwar gerne mag, worüber es aber auch schon unzählige Romane gibt, durchgekaut. Amanda Koch schafft mit dem magischen Reich Amaduria, welches einst von schwarzen Alben angegriffen und nun von Avalon und seinen Wächtern beschützt wird, ihre eigene Geschichte. Die Magie in Avalon ist auch deutlich zu spüren gewesen und jedes Mal, wenn es dort hin ging, habe ich eine Gänsehaut bekommen. Doch leider spielt ein Großteil des Buches nicht hier, was sich im nächsten Band hoffentlich ändern wird.
Die Autorin verbringt viel Zeit damit, Esmés Zustand der Sehnsucht und Trauer, den diese selbst nicht so ganz versteht, zu beschreiben. Dies soll wohl alles sehr mysteriös auf den Leser wirken, doch leider war es für mich die meiste Zeit einfach nur langweilig. Da ich auch keinen wirklichen Bezug zu Esmé aufbauen konnte, habe ich beim Lesen auch nicht wirklich mit ihr mitfühlen und -fiebern können, was es denn nun mit ihr und ihren Visionen auf sich hat. Auch die Liebe, die plötzlich zwischen den beiden Protagonisten da ist, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Sie hängt zwar mit einer Prophezeiung zusammen, aber das reicht mir einfach nicht, um den Liebesschwüren auch wirklich glauben zu schenken und nicht einfach nur darüber die Augen zu verdrehen.
Der zweite Punkt, der mir nicht so gefallen hat, aber auch einfach eine Geschmackssache ist, ist die Erzählform in diesem Buch. Ich bevorzuge es immer, wenn ich beim Lesen in den Gedanken von nur einer Person bin, wobei die Person auch gerne Abschnitts- oder Kapitelweise wechseln kann. Womit ich allerdings nicht so gut klar komme, sind diese allwissenden Erzähler die im einen Satz mal im Kopf der einen Person und dann gleich auch schon wieder bei der nächsten Person angekommen sind. Mir fällt es so sehr schwer, zu verfolgen, wer denn nun gerade mit denken dran ist. Dies hat mich beim Lesen öfters mal raus gerissen und auch dazu beigetragen, dass ich mich mit den Charakteren nicht so wirklich verbunden fühlen konnte.
Fazit: "Die Prophezeiung" ist der erste Teil von Amanda Kochs Reihe "Die Wächter von Avalon" und hat mich leider ein wenig enttäuscht. Die Idee zu der Geschichte ist super, doch es hat leider an der Umsetzung ein wenig gehapert, was beim Lesen leider öfters zu Langeweile geführt hat. Von mir gibt es 3,5 von 5 Muscheln.
Esmé hat sich schon ihr ganzes Leben so gefühlt, als würde sie nicht wirklich dazugehören. Besonders jetzt, wo sie sich über die Ferien wieder mit ihren Eltern und ihrem Bruder in ihrem Landhaus trifft, merkt sie es stärker denn je. Und dann hat sie neuerdings auch noch so komische Träume, in denen sie immer den gleichen Mann sieht. Manchmal hat sie das Gefühl, von jemandem berührt zu werden. Esmé beschließt, dem auf den Grund zu gehen und entdeckt unglaubliches: der Geist von Avalon scheint sie zu rufen!
AUFMACHUNG:
Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich sofort angesprochen. Es sieht aus wie das Cover zu einem wirklich mitreißenden High-Fantasy Roman. Beides ( also mitreißend und High-Fantasy) stimmt zwar meines Erachtens nicht ganz, aber das kann man dem tollen Cover ja nicht ankreiden.
Normalerweise sage ich ja nichts zu Buchtrailern, aber dieses Mal geht es nicht anders. Ich hoffe, ihr habt ihn euch angesehen, denn er ist einfach wundervoll. Normalerweise hat man das Gefühl – also zumindest geht es mir immer so -, dass solche Buchtrailer eher eine lästige „Pflicht“ für Verlage sind, als dass sie es wirklich ernst nehmen. Ganz anders hier. Definitiv einer der besten Buchtrailer den ich je gesehen habe! Einer, der wirklich Lust auf das Buch macht!
AUFBAU, SCHREIBSTIL UND PERSPEKTIVEN:
Das Buch ist in 6 größere Teile, die dann wiederum in kleinere Kapitel gegliedert sind, und einen Epilog geteilt.
Der Schreibstil der Autorin wirkt stellenweise etwas unbeholfen, so als wüsste sie nicht genau, wie sie ihre Gedanken in Worte fassen soll. Ansonsten lässt er sich flüssig lesen.
Das Buch ist in der auktorialen Erzählperspektive – was mir persönlich ja überhaupt nicht gefällt - geschrieben, wobei die Handlung häufig aus der Sicht von Esmé geschildert.
MEINE MEINUNG:
„Die Wächter von Avalon“ hat es mir am Anfang wirklich nicht leicht gemacht.
Zuallererst kann einen die Handlung am Anfang nicht richtig fesseln. Einerseits weiß man alleine durch den Titel schon zu viel, andererseits ist alles andere auch so offensichtlich, dass man am liebsten den Anfang überspringen möchte, da man das Gefühl hat, nur das zu lesen, was man bereits weiß.
Des Weiteren kommt man mit der Protagonistin Esmé am Anfang nicht recht klar. Einerseits nimmt sie den Gedanken an Magie viel zu selbstverständlich auf, als dass es noch realistisch sein könnte. Andererseits kann der Leser auch keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen, da sie so wankelmütig ist. Einzig die Idee des Tagebuch-Schreibens bringt einem die Gefühlswelt der Protagonistin etwas näher.
Das alles macht es nicht weiter überraschend, dass das Buch erst gut wird, wenn ein anderer Protagonist in den Mittelpunkt rückt: Raven. Hier – mit einem gehörigen Abstand zu Esmé – wird die Geschichte plötzlich spannend. Sie lässt sich auch endlich flüssig lesen, denn vorher hat man sich eher durchgebissen. Auch als Esmé dann wieder hinzukommt, ist dass Buch trotzdem noch interessant. Das liegt daran, dass sich dann nun – endlich – die Geschichte so weit entwickelt hat, dass der Leser Neues erleben kann. Denn die Idee, die hinter dem Buch steckt, ist durchaus lobenswert. Interessant, spannend und einfallsreich kommt sie daher und weiß den Leser zu fesseln – wenn sie denn auspackt.
Die Liebesgeschichte gefällt mir, um ehrlich zu sein, nicht wirklich. Ich konnte die Gefühle, der beiden Verliebten, nie richtig nachvollziehen oder auch nur ansatzweise verstehen, warum die jetzt so viel füreinander empfinden. Auch warum die beiden durch ihre –, wie ich ja finde, komplett verschiedene – Vergangenheit verbunden sind, ist mir nicht ganz klar geworden.
Schade finde ich ebenfalls, dass die Gefahr, die am Ende auftritt, den Leser nicht richtig berührt. Auf eine rationale Weise ist einem natürlich klar, dass diese Situation nicht ungefährlich ist, allerdings fühlen kann es der Leser nicht. Das versetzt einem zum Schluss noch einmal einen Dämpfer, denn bis dahin hat einen die Geschichte richtig in sich hineingezogen, doch in diesem Moment, wo man sich eigentlich nicht mehr von dem Buch lösen können sollte, spuckt es einen wieder aus und lässt einen enttäuscht zurück.
Das Buch ist in sich geschlossen, auch wenn es am Ende natürlich noch genug Freiraum lässt, um eine Fortsetzung zu schreiben, da dieses Buch ja als erster Band einer Reihe ausgelegt ist.
MEIN FAZIT:
Rückblickend sind mir nur die positiven Seiten des Buches in Erinnerung geblieben, auch wenn es doch den ein oder anderen Makel hat. Das ist doch sehr überraschend, da man sich die schlechten Seiten ja eher merkt als die guten. Das spricht doch deutlich für das Buch, denn es ist wirklich gut! Jedem, der Fantasy Bücher mag und kein Problem mit einem zähen Anfang hat, kann ich dieses Buch also wirklich nur empfehlen. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt.
Esmeralda ist anders. Sie fühlt sich in Ihrer eigenen Familie unverstanden und fehl am Platz. Ihr Vater Jack ein Psychologe der nur am arbeiten ist bekommt man sehr selten zu Gesicht. Doch auch ihre Mutter Caroline war einst erfolgreich als Autorin und ging in Ihrer Arbeit völlig auf. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie immer auf sich gestellt lieber in der Zurückgezogenheit gelebt hat das Sie sich anders fühlt. Aber sie spürt, das sie nicht hier her gehört. Also, was soll sie dann mit einem Familienwochenende in Ihrem Wochenendhaus in Loughrigg? Ihr Bruder Eric, den sie schon lange nicht mehr gesehen hat, hat zu gesagt das Wochenende auch dort zu verbringen. Er studiert in London Jura, seitdem sehen die beiden sich nur noch sehr selten. Wahrscheinlich ist er der einzige Grund, wieso sie mitfährt! Aber hier ist sie wieder, diese innerliche Unruhe die ihr auf unbekannte Weise sagt, dass sie genau dort Antworten finden wird! Seit einiger Zeit quälen Sie auch Alpträume, die Ihr visionenartig eine Geschichte erzählen, die sich einerseits sehr vertraut und andererseits völlig fremd anfühlt! Was geschieht mit Ihr? In Loughrigg fühlt sie sich der Geschichte, Ihren Visionen und Gefühlen näher als nie zuvor. Die Sehnsucht jener Vertrautheit führt sie auf den Dachboden und zeigt Ihr Fotos von drei Jungs. Sie spürt sich plötzlich eine Vertrautheit und eine Wärme die sie umarmt. Wer sind diese Drei? Der eine ist Eric in jungen Jahren, aber die anderen Beiden hat sie noch nie zuvor gesehen. Entschlossen Eric danach zu fragen steckt sie die Fotos ein den eins ist nun klar geworden: In der Vergangenheit findet sie Ihre Zukunft ... Nachdem Sie Eric auf die Beiden Jungs angesprochen hat, bricht eine Mauer bei Ihm auf und er verfällt in tiefer Trauer. Den die Beiden Jungs waren eins so gute Freunde und er schämt sich, sie völlig vergessen zu haben. Ian & Raven waren Kumpels, mit denen er alle Jungenstreiche durch hat, die es gibt. Bis eines Tages ein Unfall passiert, und Raven stürzt von einem Baum. Aber ob er diesen Unfall überlebt hat, ob Raven am Leben oder gar tot ist weiß Eric nicht. Er entschließt Esmé zu helfen und gemeinsam gehen Sie auf die Suche nach der Vergangenheit.
Esmeralda Breckett, kurz Esmé, ist eine Protagonistin der besonderen Art. Sie spürt schon immer, dass sie nicht in unsere Welt gehört und lässt das an ihren Eltern aus. In dem sie Sie mit Ignoranz strafft, setzt sie Ihren Willen durch und geht letztendlich ihren eigenen Weg. Diese Eigenschaft macht sie sehr sympathisch, da man sofort weiß das einem hier eine tolle Geschichte mit einem starken Charakter bevor steht. Auch auf Ihrer Suche in der Vergangenheit zeigt sie immer wieder eine gewisse Sturheit, oder nennen wir es besser Hartnäckigkeit die sie besonnen einsetzt und ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. Sie dann Raven gegenübersteht, und hier noch eine prize Gefühl hinzu kommt ist der Charakter meiner Meinung nach fast perfekt. Letztendlich ist es die Angst, die sie immer wieder bremst völlig aus sich heraus zu kommen und die ihr auch fast nach dem Leben trachtet. Raven Belenus Sutton, ist ein junger Mann der aufgrund seines Unfalls geprägt wurde. Aufgrund dieses Schicksals wird er sehr schnell mit seinen Geschwistern aus dem normalen Leben gerissen. Behütet wächst er danach in Irland, auf dem Familienanwesen Rocca Lovo auf. Wo sie von Ihrem Großvater Cranos auf Ihre bevorstehende Bestimmung vorbereitet werden. Diese Vorbereitung haben aus Ihm einen jungen Mann gemacht, des seine Geschichte kennt und Ihr mit stolz erhobenen Haupt entgegen geht. Er ist bereit, aber als er Esmé begegnet verschlägt es ihm die Sprache.
Ian, Evolet, Quinlan, Vanu, Yávem & Nagaida sind Charaktere, auf die wir hoffentlich in den Fortsetzungen mehr erfahren dürfen. Den ich denke das uns jeder von Ihnen seine eigene Geschichte zu erzählen hat!
Die Autorin Amanda Koch startet hier mit dem ersten Teil Ihrer Trilogie voll durch. Bereits auf den ersten Seiten will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da einen der flüssige & bildliche Schreibstil in eine Welt versetzt, die so wunderbar ist das man einfach mitgerissen wird. Die detaillierten Beschreibungen machen dieses Buch absolut Filmreif und man spürt mit welchem Herzblut die Autorin uns ihre Geschichte nahe bringen möchte, was ihr ganz wunderbar gelingt. Näheres zur Autorin, Ihrer Vita, Neuigkeiten und Termine erfahrt ihr auf ihrer Homepage zur Trilogie Die Wächter von Avalon.
Ich bin glücklich darüber, dieses Buch in einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen zu haben, der Amanda beigewohnt hat und sich tapfer jeder Frage gestellt hat. Danke!
"Die Prophezeiung" ist der Auftrag zur Trilogie der Wächter von Avalon. Der zweite Band "Der Fluch des Suadus" ist bereits in Arbeit und wird von meiner Seite mit Spannung erwartet!
Nachdem es die ersten knapp 100 Seiten schien, als würden diese Geschichte und ich nicht miteinander warm werden, wurde sie danach zunehmend atmosphärischer und konnte mich doch noch von sich überzeugen. Ein Kompliment hat die Herstellungsqualität des Hardcovers verdient: von Cover, Gestaltung und Bindung war ich sehr begeistert, vor allem das hochwertige dickere Papier hat beim Lesen überzeugt.
Worldbuilding Die Geschichte beginnt mit einer langen Passage, die allein aus Esmés Sicht geschrieben ist und in der "normalen" Welt spielt. Mit der Einführung von Raven als zweiter Hauptfigur beginnen wir dann jedoch auch die sehr spannende Welt Amadurias und Avalons kennenzulernen. Amaduria ist eine magische Welt, die nur von magischen Wesen betreten werden kann. Das Zentrum der Magie liegt auf der heiligen Insel Avalon. Leider wird Amaduria jedoch durch den Dämon der Finsternis bedroht, der seiner Gefangenschaft entkommen ist und nun Allianzen schmiedet, um die Macht Avalons an sich zu reißen. Verhindern müssen dies die vier Wächter Avalons, die kurz vor der Initiation stehen: Raven, Ian, Quinlan und Evolet. Koch baut hier eine sehr komplexe und realistische Welt auf, die detailreich und in gut platzierten Häppchen gezeichnet wird, so dass sie problemlos zu begreifen ist. Sowohl der Weltenentwurf als auch die Geschichte wirken geradezu ätherisch und es kommt eine mystische Atmosphäre auf, die durch die Entlehnung aus der Artussage gespeist wird und mich sehr für sich eingenommen hat.
Spannungsbogen Wie schon erwähnt hatte ich mit dem ersten Viertel des Romans meine Probleme. Esmé als Protagonistin erschien mir zunächst leider unsympathisch - und das war meinem Lesevergnügen wirklich abträglich, da sie zu Beginn die Geschichte allein trägt. Wir steigen damit ein, dass Esmé beschreibt, sie würde sich in ihrer Welt und Familie fremd fühlen, während sie spürt, dass sie sich innerlich verändert. Um genau diese Tatsache kreist die Geschichte einfach zu lange: die Spannung fehlt, mit den immer gleichen Wortwendungen wird immer wieder Esmés unveränderter Zustand beschrieben, als drehe sie sich in einem gedanklichen Hamsterrad. Mit dem Auftritt von Raven in der Geschichte und in Esmés Leben wird es dann jedoch bald spannender. Endlich nimmt Esmés Veränderung Form an und man erfährt als Leser nach und nach, was eigentlich Sache ist, während sich zugleich die Bedrohung für Amaduria und die Wächter aufbaut. Ab diesem Zeitpunkt steigt die Spannung kontinuierlich und gipfelt in einem wirklich spektakulären Showdown, in dem sich die Ereignisse geradezu überschlagen.
Charaktere Obwohl Esmé mit fortlaufender Seitenzahl auf dem Sympathie-Barometer steigt, fand ich sie zu Anfang fast schon unausstehlich. Sie suhlt sich in ihrem Selbstmitleid, keinen Zugang zu ihrer Familie, keine Freunde und keinen Plan für die Zukunft zu haben. Zudem behandelt sie ihre Eltern mit einer solchen Kälte, die vor allem ihre Mutter nicht verdient. Das gipfelt dann sogar darin, dass sie völlig ohne jeden Gewissensbiss ihre Eltern ohne Aufklärung hinter sich lässt - in dem Wissen, dass sie sie womöglich nie wiedersieht. Wie mies ist das denn? Mit Raven zusammen gefällt sie mir jedoch sehr gut. Sie ist ihrer Veränderung gegenüber sehr aufgeschlossen und akzeptiert sie schnell. Etwas haltlos fand ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Bevor sie sich überhaupt richtig kennenlernen, lieben sie sich, da Esmé ihn in zahlreichen Visionen gesehen hat und diese Liebe einfach irgendwie da ist. Trotz der wenigen realen Zeit, die sie miteinander haben, ist ihre Liebe praktisch bodenlos und unendlich. Mein Kitsch-Herz findet das super, aber dann meldet sich der Logik-Verstand hier doch mit einem kleinen Stirnrunzeln zurück.
Schreibstil Amanda Koch hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, auch wenn sie gerade bei der Schilderung von Esmés Gefühlswelt wenig abwechslungsreiche Phrasen nutzt. In ihrer Geschichte wechseln die Perspektiven im Text übergangslos: im einen Satz wird noch aus Esmés Sicht geschrieben, im nächsten aus Ravens. Zu Beginn musste ich mich daran erst noch gewöhnen, dann fand ich es jedoch vorteilhaft, weil Koch dadurch ohne großes Federlesen die verschiedenen Sichten auf die Geschehnissen verweben kann.
Fazit Wo die Geschichte zu Anfang Startschwierigkeiten in Bezug auf Spannung und Protagonistin bereithielt, wurde es anschließend immer besser, je komplexer das faszinierende Worldbuilding wird. Die Spannung baut sich ab dem zweiten Viertel kontinuierlich auf und kann mit guten Plot Twists bis zum spektakulären Finale meine Aufmerksamkeit halten. An die Hauptfigur Esmé musste ich mich eindeutig erst gewöhnen; die Liebesgeschichte war süß aber etwas unrealistisch - dafür wird man allerdings durch die magische und fesselnde Atmosphäre der Geschichte entschädigt.
Schon immer hat Esmeralda gefühlt, dass sie anders ist. Sie fühlt sich allein, unverstanden und fehl am Platz. Ihr ist es nicht möglich die gleiche Liebe ihren Eltern entgegenzubringen, wie sie von ihnen erfährt. Einziger Halt war immer ihr Bruder, doch der studiert jetzt in London und das Gefühl des Alleinseins – des Andersseins verstärkt sich Zunehmens, besonders seitdem sie in dem Familienanwesen in Loughrigg sind. Ihr inneres Gefühl bestätigt ihr mehr und mehr, dass tief in ihr ein Geheimnis schlummert, welches ihr Leben für immer verändern wird. Welches ihre eine Erklärung gibt, für das Gefühl, dass sie über Jahre begleitet. Ihre Träume werden immer realistischer und in diesen Träumen spürt sie endlich das Gefühl, des Geborgenseins. Aus unerklärlichen Gründen zieht es Esmé auf den Dachboden, wo ihr ein sonderbares grünes Licht den Weg weist. Dort findet sie alte Bilder auf denen neben ihren Bruder noch zwei Jungs zu sehen sind, die ihr unbekannt sind. Wer sind sie und wieso überkommt ihren Bruder eine solche Trauer, als sie ihn danach fragt? Und was hat es mit diesem Licht auf sich?
„Die Wächter von Avalon – Die Prophezeiung“ ist der Auftakt einer Trilogie von Amanda Koch rund um das sagenumworbene Avalon. Das Cover ist ein absolutes Highlight. Es ist in grün gehalten und durch eine aufgerissene Seite, kann man in eine andere Welt blicken. Beim Lesen des Buches bekommt man mehr und mehr Ahnung von der Bedeutung dieser Szene. Passender kann ein Cover nicht sein. Die Autorin hat mit ihrem Werk eine komplexe, teilweise sehr bildgewaltige Geschichte erschaffen, entstanden aus einer Traumsequenz, so die Autorin selbst. Es fällt einem leicht, die Augen zu schließen und Teil der Faszination um Avalon zu werden. Ich hatte die Bilder gut vor Augen. Die Geschehnisse passieren abwechselnd in der realen Welt und der fiktiven, dabei ist der Autorin der Wechsel gut gelungen, so dass man als Leser stets gut weiß, wo und mit wem man sich gerade befindet. An manchen Stellen passieren die Ereignisse jedoch sehr schnell auf einander, so dass dem Leser kaum Zeit zum Nachdenken bleibt. Insbesondere am Anfang, als man in die Welt der Wächter und von Avalon und Amaduria eingeführt wird, hatte ich meine Probleme mit dem Verständnis und ich musste so manche Stelle zweimal lesen. Allerdings denke ich, dass es besonders bei Werken aus dem Genre des Fantasy und High Fantasy ganz normal ist. Die Autoren erschaffen schließlich eine, dem Leser, vollkommen unbekannte Welt, mit außergewöhnlichen Namen, Wörtern und einer eigenen Geschichte. Man benötigt eine Weile, um in dieser Welt anzukommen und sich da auch wohlzufühlen. Daraus bedingt fällt das Lesen an manchen Stellen nicht so leicht und man wird etwas im Lesefluß gehindert. Ist man aber einmal mit den ganzen vertraut, bemerkt man das Amanda Koch ein wunderbares Werk geschaffen hat. Die Protagonisten Esmé und Raven waren für mich zunächst schwer einzuschätzen und der Zugang zu den Beiden fiel mir schwer. Beide kamen zunächst unnahbar rüber.Während des Lesens konnte ich sie etwas besser kennenlernen. Beide Charaktere sind starke Persönlichkeiten, die aber auch mal Schwäche zu lassen. Jedoch dir große Verbundenheit mit ihnen ist bei mir nicht angekommen. Ich hoffe, dass dies im zweiten Teil anders wird. Neben diesen beiden Protagonisten trifft man noch auf eine Handvoll andere Charaktere, in erster Linie aus der fiktiven Welt. Bisher spielen sie eher eine unbedeutende Rolle, so dass die Charaktere auch nur oberflächlich bleiben. Jedoch find ich dies nicht tragisch, denn diese Tatsache lässt viel Spiel für die Fortsetzung. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein Buch ist, dass mit allen aufwarten kann: viel Gefühl, Geheimnisse, Tragik, Spannung und dass alles verpackt in eine fantastische, märchenhaften Geschichte. Der Einstieg fällt einem nicht ganz so leicht, aber das Ende ist einfach gigantisch und das war der Zeitpunkt, wo ich so richtig angekommen bin – der Punkt der mich komplett berührt hat und mir sogar einige Tränen entlocken konnte. Es ist definitiv ein Buch, welches ich weiterempfehlen kann und werde. Für alle, die auch am Beginn Startschwierigkeiten haben, der Rat auf keinen Fall aufgeben. Es lohnt sich wirklich. Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin sehr gespannt, was die Helden da erleben werden und welche Geheimnisse noch zu Tage gefördert werden. Zumindest wurden schon diverse Weichen von der Autorin gestellt. Was ich sehr angenehm fand, war die Tatsache, dass uns die Autorin den Leser nicht mit einen riesen Cliffhanger zurück gelassen hat, sondern, die Ereignisse, die ins Rollen geraten sind, alle abgehandelt hat, so dass man am Ende sogar ein kleines Happy End findet: Danke Amanda.
Erst einmal danke ich hier für nochmal dem Familia Verlag, welcher mir auch soviele tolle Kleinigkeiten zu diesem Buch mitschickte, sowie BloggdeinBuch und auch der Autorin für die tolle persönliche Widmung in diesem Buch. Es hat mir wirklich eine große Freude bereitet, dieses tolle Buch lesen zu dürfen.
Worum geht´s?
Esmé ist anders, als alle Anderen in ihrem Alter. Für ihre Eltern empfindet sie nicht wirklich viel und es fällt ihr schwer soziale Kontakte zu knüpfen. Nur für ihren Bruder Eric, da ist etwas. Doch nach und nach zieht sich Esmé zurück in ihre Welt, in ihre Träume, in welchen immer ein Mann erscheint. Doch dann sieht sie diesen auch im wahren Leben. Was hat es mit diesem Mann auf sich?
Auszug aus dem Buch Seite 199
">>Du denkst eine Vision hat dich zu mir geführt? Erzählt mir mehr darüber<<, bat er sie. Er musste jetzt alles wissen."
Ich selber bin ein kleiner Fan von Avalon Büchern. Umso mehr freute ich mich auf dieses Buch. Der Einstieg in das Buch war wirklich sehr einfach, denn man wurde nicht direkt in die Fantasy Welt hinein geworfen, sondern nach und nach in diese entführt. Das fand ich gleich zu Beginn sehr positiv. Als es dann endlich um Avalon ging, spürte man die Magie dessen, die wundervoll beschriebenen magischen Orte und war ganz schnell tief in der Geschichte drin. Auch Fabelwesen wie Dämonen, Zauberer, Göttinnen oder Priesterinnen kamen in der Geschichte vor. Amanda Koch schaffte es einfach eine tolle Atmosphäre zu erschaffen und bei dem Leser ein detailliertes Bild vor Augen entstehen zu lassen. Der lockere, jugendliche und vorallem einfache Schreibstil rundete das Buch dann wundervoll ab. Es wurde aus der 3. Person erzählt und ein Wechsel aus den Erzählperspektiven schaffte somit eine interessante Abwechslung.
Auch für Spannung und Action war in diesem Buch das ein oder andere Mal gesorgt. Es wurde also nie langweilig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Am Ende des Buches dachte ich das ein oder andere Mal, dass Amanda Koch einen fiesen Cliffhanger einbringen würde, doch so war dies zum Glück nicht. Der Leser wurde mit einem guten und zufrieden gestellten Gefühl zurück gelassen, was natürlich auch wieder Lust auf Band 2 machte.
Das Cover des Buches zeigt vermutlich Esmé und die Welt Avalons. Es ist in einem wunderschönen Grünton gehalten und konnte mich von sich überzeugen.
Die Protagonistin Esmé war mir sofort sympathisch. Anfangs wirkte sie sehr introvertiert und in sich gekehrt, doch schon bald merkte man, welch positive Entwicklung sie machte. Sie kam aus sich heraus und entwickelte eine neue Persönlichkeit.
Auch Raven ist ein toller Charakter. Er zeigte Stärke und Verantwortung, doch ließ er sich schnell von Esmé aus der Bahn werfen, so, dass ein Gefühlschaos entstand. Die Liebe zwischen den beiden wächst ganz nebenbei, so, dass an der Haupthandlung immer wieder festgehalten wurde.
Es gab noch den ein oder anderen Nebencharakter, der mich auf seiner Reise rund um Avalon verzaubern konnte. Natürlich ließ die Autorin noch einige offene Fragen bezüglich der Charaktere im Raum stehen, da diese sich mit Sicherheit weiter entwickeln werden. Somit macht es mir natürlich noch mehr Spaß auf den Folgeband zu warten.
Dies ist der Auftakt einer neuen wunderschönen Reihe von Amanda Koch, ein Buch, was mich verzaubern konnte und auf eine mystische Reise mitnahm, welches ich jedem Fantasyleser ans Herz legen möchte und hoffentlich nicht lange auf Band 2 warten lässt.
Esmeralda Breckett , genannt Esmé, ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, wären da nur nicht diese komischen Gefühle. Das Gefühl, Außenseiterin zu sein, das Gefühl nirgends dazuzugehören und das Gefühl, dass sie írgendwie nicht zu ihrer Familie gehört. Die 18jährige spürt, dass irgendetwas Seltsames mit ihr geschieht und als sie eines Tages, auf ein komisches Gefühl hin, den Dachboden durchsucht, findet sie ein Foto aus der Vergangenheit. Ein Bild, dass sie verstört und ein Bild, das nun Dinge in Gang setzen wird, mit denen Esmé nicht gerechnet hat. Dieses eine Foto wird Esmés Leben auf magische Weise verändern, denn plötzlich spürt sie, dass Avalon und die damit verbundenen Wächter nach ihr rufen...
Wer meinen Lesegeschmack kennt, weiß, dass ich nicht ganz so viel Fantasyliteratur lese. Komischerweise frage ich mich immer warum eigentlich? Als ich die Rezensionsanfrage vom familia Verlag bekam, den Titel und den Klappentext las, war ich mir sicher, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Avalon,Merlin, Keltisches, Elfen, doch, das interessiert mich schon und nur einen Tag später hatte ich "Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung" mit diesem wunderschönen und sehr passenden Cover in den Händen.
Von Seite eins an hat mich Amanda Koch in die Geschichte gezogen. Esmé machte von Beginn an auf mich einen mysteriösen und geheimnisvollen Eindruck. Der einzige Mensch, zu dem sie sich hingezogen fühlt und dem sie wirklich vertraut ist ihr Bruder Eric, den ich auch schnell ins Herz geschlossen hatte. Dass nun ausgerechnet dieser auf gewisse Weise mit ihrem bald magischen Schicksal verknüpft ist, macht die ganze Sache noch mysteriöser. Was hat es mit dem geheimnisvollen Foto auf sich? Was ist damals in der Kindheit von Eric nur geschehen? Warum kann er sich nicht erinnern? Als er anfängt sich zu erinnern, blockt er ab. Wieso? Und warum sieht Esmé in ihren Träumen immer wieder den einstigen Kindheitsfreund von Eric, Raven, den sie in ihren Träumen sehr gut zu kennen glaubt und innig liebt?
Im weiteren Verlauf der Geschichte zieht uns Amanda Koch in eine magische und weiß Gott fantastische Welt. Der äußerst bildhafte Schreibstil der Autorin hat mich umgehauen und wenn ich nach längerer Lesezeit das Buch dann doch mal für eine Pause zur Seite gelegt habe, brauchte ich erstmal eine gewisse Zeit um mich zu sammeln. Viel zu schön war es in der magischen Welt und wenn man dann plötzlich feststellt, dass man auf der heimischen Couch, statt auf einer saftigen Wiese an einem Fluß sitzt, ist man doch ziemlich ernüchtert.
Deshalb ging es flugs zurück zu Esmé, den magischen und auch düsteren Wesen, den Wächtern von Avalon, dem Feuervogel, den Elfen zu einem imposanten Feuervogel und den wunderschönen Wäldern von Amaduria und Avalon.
"Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung" macht den Auftakt zu einer Trilogie, auf deren weiteren Bände ich mich schon sehr freue und die auch schon bei mir bereit liegen bald gelesen zu werden. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich beim familia Verlag, der mich literarisch nach Avalon geführt hat und mit einer tollen Autorin bekannt gemacht hat.
Fazit: Ich bin nicht unbedingt sehr belesen was Fantasyliteratur angeht, deshalb kann ich eingefleischten und erfahrenen Fantasyfans auch nicht sagen, ob dieses Buch nun aus anderen Fantasybüchern herausstich, mir allerdings hat die Geschichte wahnsinnig gut gefallen, mich verzaubert und sie ging mir wirklich ins Herz! Auch wenn es mir an fantastischer Erfahrung mangelt, traue ich mich eine absolute, fantastische Leseempfehlung zu geben!
Band 2: Die Wächter von Avalon - Der Fluch des Suadus Band 3: Die Wächter von Avalon - Die Legende von Ýr
Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten?
"Die Prophezeiung" ist der erste Teil der "Die Wächter von Avalon"- Trilogie und das Debüt von Amanda Koch.
Ab der ersten Seite verspürt man den Zauber dieser geheimnisumwobenen Welt, die sich Amanda Koch erdacht hat. Wie ein Umhang umhüllt dieser den Leser während der Lektüre und gibt ihm so ein einzigartiges Gefühl, das ihn bis zum Schluss begleitet.
Durch viel Spannung und ein angenehmes leicht getragenes Tempo kann man sich in der Geschichte sehr gut verlieren und ein Teil von ihr werden. Es fällt einfach schwer, dieses Buch vorzeitig aus der Hand zu legen; also habe ich es einfach gelassen und diesen wundervollen Schmöker in einem Rutsch gelesen. Es geht einfach nicht anders, denn "Die Prophezeiung" versprüht einen so starken Sog, dem man sich einfach nicht entziehen kann.
Aufgrund der sehr bildhaften und lebendigen Sprache, die von vielen Details gestützt wird, kann man sich den Inhalt sehr gut vor seinem inneren Auge vorstellen und bekommt so Kopfkino vom Allerfeinsten. Dieser erste Teil ähnelt einem Film, von dem man einfach nicht genug bekommen kann und mit dem man in eine fremde, aber zugleich ungemein vertraute Welt eintauchen kann und ein Teil von ihr wird.
Die Handlung ist außergewöhnlich und atmosphärisch dicht erzählt. Der Avalon- Mythos wird hier komplett neu aufleben gelassen und zu einer einzigartigen Geschichte verwoben, die man einfach lesen muss, ansonsten verpasst man eine Menge.
Mit viel Gefühl wird hier eine Geschichte erzählt, die vor Facetten nur so sprüht, wodurch dieser Roman jedes Mal ein weiteres Stück auflebt und eine ungeheure Lebendigkeit ausstrahlt. Jedwedes Gefühl begleitet den Leser auf seiner Reise und seinem Abenteuer in unserer, sowie der Welt Avalons und schafft so eine unglaubliche Tiefe.
Ebenfalls positive Erwähnung sollte das atemberaubende Cover finden, das perfekt die Melancholie und Verträumtheit der Geschichte widerspiegelt und auch die Kreativität und Phantasie, sowie die Liebe der Autorin zu ihrer Geschichte zum Ausdruck bringt. All dies verspürt man ebenfalls zwischen den Buchdeckeln, sodass ein rundum gelungenes Werk gegeben ist, das nach mehr lechzen lässt.
Ich erwarte die Fortsetzung nun sehnsüchtig, die hoffentlich bald erscheinen wird, denn ich kann es kaum erwarten, mehr aus dieser wundervollen Welt zu lesen und weitere Abenteuer mit den Wächtern zu erleben. Der Titel des zweiten Bandes wird den Titel "Der Fluch des Suadus" tragen.
Raven und seine drei Geschwister stehen zur Schwelle ihrer Initiation zu Wächtern von Avalon. Es ist das erste Mal, dass es viel Wächter geben wird und das verheißt nichts gutes, denn die Schatten des Bösen kommen immer näher. Auch Esmé kann das Näherrücken des schwarzen Alben Sharok spüren und sie kann ihn zeitweise sogar sehen, doch begreift sie weder was mit ihr selbst geschieht, noch weshalb sie solch wirre Träume hat. Auch ihre Verbundenheit zu dem Jungen Mann aus ihren Visionen kann sie nicht erklären, wobei sie sich ihrer eigenen Familie weniger nah fühlt als diesem verschwommenen Bild.
Der Auftakt der Wächter von Avalon wird aus zwei Perspektiven erzählt, Esmés und Ravens, so lange bis diese zwei roten Fäden ineinander laufen. Die einzelnen Geschichten erzählen das aktuelle Leben der beiden Charaktere und es wird schnell klar, wie unterschiedlich beide aufgewachsen sind. Esmé ist der Außenseiter-Typ. Sie fühlt sich unter Menschen nicht wohl und ist viel lieber alleine, selbst die Bindung zu ihrer eigenen Familie ist nicht sonderlich eng. Ihr ist bewusst, dass sie sich beizeiten merkwürdig verhält und dennoch kann sie ihr Verhalten nicht ändern, denn sonst würde sie sich nur selbst verleugnen. Raven hingegen lebt gemeinsam mit seiner Familie bei den Großeltern in Irland und wird seit Jahren in den alten Geschichten, Bräuchen und Gegebenheiten über das magische Reich Avalon und deren Wächter unterrichtet und somit auf das kommendes Leben als Wächter von Avalon vorbereitet.
Die Sichtweise um Esmé Breckett wirkt insgesamt leider etwas hölzern, die Geschichte ist oftmals verwirrend und unschlüssig dargestellt und der Leser wird bei außergewöhnlichen Dingen direkt, ohne Erklärung, vor vollendete Tatsachen gestellt. Die gesamte Selbstfindung gestaltet sich sehr unspektakulär und bietet nicht genug Spannung um das Interesse des Lesers zu wecken. Dahingegen ist die Sichtweise von Raven mitsamt seiner Geschwister Ian, Quinlan und Evolet gleich von Beginn an viel interessanter. Es gibt Magie und Geschichten über Magie, die allesamt erklärt werden und das gewisse "mehr" bieten, was bei Esmé fehlte. Dennoch nimmt die Geschichte insgesamt weniger Fahrt auf als erwartet und bietet nicht das Maß an Unterhalten, welches gewünscht gewesen währe. Alles in allem scheint Die Prophezeiung eher wie eine große Einleitung, denn auch, wenn es am Ende zu einem Showdown kommt, ist auch dieser eher verwirrend als nervenzerreißend spannend.
Die Wächter von Avalon bietet eine recht innovative Idee, bei der es allerdings noch in der Umsetzung hapert. Die Geschichte von Avalon und deren Magie sind wahnsinnig spannend und machen Hoffnung auf mehr und dennoch ist das Geschehen stellenweise etwas verwirrend geschildert. Manches Mal ist das erzählte geradewegs stumpf. Insgesamt ist dieses Buch ein zweischneidiges Schwert. Stellenweise richtig gut, stellenweise einfach noch schwach.
Esmé fühlt sich in ihrer Familie nicht richtig wohl, sie fühlt eine tiefe Sehnsucht nach etwas anderem. Was das ist, kann sie selbst noch nicht erahnen aber dennoch fühlt sie sich auf magische Weise mit Raven Sutton verbunden. Komisch ist nur, dass sie von diesem Jungen geträumt hat schon bevor sich ihre Wege kreuzten…
Esmé als Charakter einzuschätzen fiel mir ziemlich leicht, immerhin wurde ihre Gefühlswelt bis in den kleinsten Details nacherzählt. Einerseits gut, andererseits entstanden dadurch ziemlich viele eintönige Passagen. Generell ist das Buch „Die Wächter von Avalon“ wie ein Medallion mit zwei Seiten, eine davon ist wirklich fantasievoll, die andere leider schwach und langatmig.
Anfangs war der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Die Autorin schreibt sehr nüchtern, ja schon fast distanziert zum Leser. Das mag vielleicht auch an der Erzählform liegen aber es kam bei mir fast nichts rüber. Erst wenn man sich an den Schreibstil gewohnt hat, liest es sich einigermaßen flüssig. Aber man stolpert dennoch immer wieder über Stellen die den Lesefluss beeinträchtigen.
Dennoch hat das Buch auch seine guten Seiten. (haha, Wortwitz..) Den Spannungsaufbau fand ich durchwachsen, er zwar nicht konstant aber dennoch überraschend gut. Die Idee an sich gefiel mir, auch deshalb weil die Autorin hier ihre eigene Geschichte ausgeklügelt hat und sich nicht nur auf das klassische Avalon inklusiver Merlins Abenteuer verlassen hat. Die Autorin hat auch ein Händchen für detailverliebte Beschreibungen, bei den Orten und den Erklärungen für die magische Welt ist das ein Pluspunkt aber beim Rest wirkt es leider too much. Da wird einfach alles zerredet und ich möchte mir als Leser nicht vorzuschreiben haben, wie welche Charaktere wirken.
„Die Wächter von Avalon: Die Prophezeiung“ ist als Trilogie gedacht, man kann aber problemlos den ersten Band alleine lesen. Ich finde die Geschichte wirkt recht abgeschlossen und es wartet auch kein fieser Cliffhanger auf einen.
Die Idee gefiel mir und es kam stellenweise richtig Spannung auf und wirkte richtig eindrucksvoll. An der Umsetzung hapert es leider, denn die eindimensionalen Charaktere, ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil und viele langatmige Passagen, schmälern die Geschichte natürlich gewaltig. Kurzum: Man merkt dass hier viel Potenzial vorhanden ist aber es wurde leider nicht ausgeschöpft. Nach langem Überlegen vergebe ich dafür: 3/5 Rawr’s.
Ich werde es nicht weiter lesen. Die Autorin springt von Handlung zu Handlung und zusätzlich auch noch in einem Satz aus mehreren Perspektiven erzählt. Sprache ist auch relativ.